30. August 2015

Wildkräuter-Smoothie

Hallo ihr Lieben,
bevor ich mich heute nachmittag mit einer Freundin treffe und wir gemeinsam an der Saale das schöne Wetter genießen möchte ich euch noch ein tolles Smoothie-Rezept geben. Ich habe ja gerne viel Banane in meinen Smoothies, aber vor ein paar Tagen wollte ich mal etwas neues ausprobieren, was gut in den Übergang von Sommer zu Herbst passt. Ich hatte auf dem Wochenmarkt richtig leckere Birnen mitgenommen. Super saftig und angenehm süß, perfekt für einen Smoothie also! Anstelle von Spinat, Salat oder Grünkohl, die ich sonst für grüne Smoothies verwende, kamen dieses mal noch verschiedene Wildkräuter in den Mixer - und als Frische-Kick etwas Ingwer. Wow, super lecker und erfrischend muss ich sagen!


Ich hatte zunächst etwas Sorge, dass die Wildkräuter dem Smoothie einen bitteren Geschmack geben würden, aber das war nicht der Fall. Falls ihr euch jetzt fragt, ob ich die Pflanzen draußen selber gepflückt habe: Nein, das habe ich nicht. In größeren Supermärkten kann man ab und zu mal Wildkräutersalat abgebackt kaufen und den habe ich auch genommen.


Die Mischung beinhaltete u.a. wilde Rauke, Sauerampfer, Spitwegerich und Vogelmiere. Von 80 % dieser Pflanzen habe noch nie gehört, geschweige denn sie gegessen. Vielleicht sollte ich das jedoch mal öfters tun, denn Wildkräuter sind sehr reich an Mineralstoffen und Vitaminen! 


1-2 Portionen
2 reife süße Birnen
1 reife Pfirsich
1/2 Banane
1/2 - 1 TL geraspelter frischer Ingwer
2 große Handvoll Wildkräutermischung
250 ml kaltes Wasser

  • Birnen und Pfirsich waschen und grob klein schneiden. Kräuter waschen und trocken schütteln.
  • Alle Zutaten mit einem Pürierstab oder einer Küchenmaschiene fein pürieren. 
  • Kalt servieren.

TIPPS:
- Falls ihr keine Wildkräuter zur Hand habt könnt ihr natürlich auch grünes Blattgemüse wie Spinat verwenden.
- Ihr könnt auch gefrorene Banane nehmen, damit euer Smoothie schön kalt bleibt, oder einfach ein paar Eiswürfel dazugeben.


Habt ihr schon Erfahrungen mit Wildkräutern gemacht? Vielleicht sogar selbst schon gesammelt?

Für mehr tolle Grüne Smoothie Rezepte schaut doch mal bei Roman vorbei. Bei seiner "Green Smoothie Revolution 2015" haben sich einige Blogger zusammengetan und Rezepte für die grünen gesunden Drinks gesammelt. Ich habe diese Kreation auch beigesteuert. Eine Übersicht findet ihr hier. Vielleicht inspiriert es den ein oder anderen von euch ja mehr grüne Smoothies in den Alltag zu integrieren.

Einen schönen Sonntag noch und genießt das tolle Wetter!

28. August 2015

Vegane Produkte von 'Höhenrainer Delikatessen' + Veganes Gulasch Rezept

Hallo ihr Lieben,
vor einer Weile wurde ich von Höhenrainer Delikatessen angesprochen, ob ich die neuen veganen Produkte des Unternehmens testen möchte. Ich kaufe nicht sehr häufig vegane Fleischersatzprodukte, teste aber gerne mal neue Sachen aus. Ich war zunächst jedoch etwas erstaunt, weil Höhenrainer hauptsächlich Fleischwaren herstellt. Da mir jedoch hohe Qualitäts- und Hygienevorschriften versichert wurden habe ich das Angebot angenommen und erhielt kurz darauf ein Paket mit folgenden Produkten:


Die Produkte wurden gekühlt geliefert und haben nur eine begrenzte Haltbarkeit. Schön finde ich, dass man den Inhalt durch die Packung direkt sehen kann. Viele bekannte vegane Fleischersatzprodukte sind noch zusätzlich in Karton verpackt und man ist oft negativ überrascht, wie das Produkt dann im Vergleich zum aufgedruckten Bild aussieht. 

INHALTSSTOFFE & NÄHRWERTE
Wie viele andere Fleisch-Ersatzprodukte sind auch die von Höhenrainer auf Seitan-Basis, beinthalten also Weizen. Der Proteinanteil ist dementsprechend hoch (> 20g pro 100g). Durchschnittlich enthalten die Produkte etwas über 200 kcal pro 100 g mit 10-17 g Fett, welches hauptsächlich das verwendete Rapsöl liefert. Der Rest der Zutatenliste ist leider nicht ganz so nett anzusehen. Es findet sich zum Beispiel Carrageen in den Produkten, was nach aktuellen Studien scheinbar kanzerogene Eigenschaften besitzt. Neben Carrageen wurden jedoch auch Johannisbrotkernmehl und Guarkernmehl als Verdickungsmittel eingesetzt, also vielleicht kann man bei der weiteren Produktentwicklung Carrageen ganz weglassen.
Negativ zu bewerten sind leider auch die Geschmacksverstärker (Glutamat), die in ein paar (aber nicht allen!!) der Produkte zu finden sind. Unglücklicherweise ist auch der Salzgehalt in manchen Produkten sehr hoch und das schmeckt man auch. Ich denke, das ist bei solcher Art von Fertigprodukten jedoch generell zu bemängeln.
Auch wenn die Inhaltsstoffe nicht alle optimal sind muss man anmerken, dass die Zutatenliste der Höhenrainer Produkte vergleichsweise kurz und überschaubar ist. 

AUSSEHEN & GESCHMACK
Ich muss sagen vom Aussehen her haben mir die Produkte eigentlich alle bis auf die Salami gefallen, vor allem als ich sie aus der Verpackung geholt habe. Ich finde, dass vor allem das vegane Steak und das Gyros (für ein veganes Fleischersatzprodukt!!) sehr ansprechend aussahen. Auch die vegane Mortadella hatte große Ähnlichkeit mit dem Original. Die Salami sah mir ein wenig zu künstlich aus und hatte geschmacklich leider auch nicht viel zu bieten. Im Gegensatz dazu fand ich die veganen Mortadella-Sorten recht schmackhaft, vor allem die mit Paprika, obwohl mich die leicht gummiartige Konsistenz  etwas gestört hat. Die Bratwürstchen fand ich auch toll, sowohl geschmacklich als auch von der Konsistenz her. Die veganen Wiener waren mir etwas zu salzig, deshalb hab ich sie zu veganem Gulasch verarbeitet (Rezept weiter unten). Besonders überrascht hat mich das vegane Steak: Eine leckere jedoch nicht zu starke Würze und eine tolle
Konsistenz. Die marinierte Version fand ich wieder zu salzig, so wie auch das Gyros. Das schmeckte eigentlich super und sah gut aus, aber bei so viel Salz vergeht einem doch ein wenig der Appetit. Ich muss jedoch sagen, dass ich das Gyros als letztes zu testendes Produkt nur angebraten und so ohne Beilage probiert habe. Im selbstgemachten
veganen Döner mit viel Salat und Gemüse macht es sich bestimmt super und der salzige Geschmack kommt wahrscheinlich weniger stark durch.

FAZIT
Ich finde die Zutatenliste der Produkte könnte definitiv noch etwas verbessert werden. Vor allem der Salzgehalt war bei einigen einfach zu hoch, obwohl das geschmacklich z.B. beim veganen Gyros meiner Meinung nach nicht nötig war. Manche der Produkte haben mich sowohl vom Aussehen, der Konsistenz und dem Geschmack positiv überrascht (Mortadella, Steak, Bratwürtschen) und ich würde sie wahrscheinlich wieder kaufen, wenn ich mal Lust auf solche Produkte habe.

Zur Zeit kann man die veganen Produkte von Höhenrainer nur online bestellen. Falls ihr diese also auch mal ausprobieren möchtet, könnt ihr mit dem Gutscheincode "Testen" als Neukunde in dem Shop 5 Euro sparen.

Wie bereits erwähnt habe ich die veganen Wiener für ein veganes Gulasch verwendet und. Der Herbst ist ja auch bald wieder da, dann passt das Rezept doch super. Die veganen Wiener Würstchen von Höhenrainer haben sich übrigens wirklich gut in dem Rezept gemacht und ich denke ein nicht-Veganer hätte den Unterschied so schnell nicht bemerkt.


Für 2-3 Portionen
1 mittelgroße Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
1 rote Paprika
1 grüne Paprika
1 Karotte
1 Kartoffel (200 g)
2 EL Tomatenmark
1 Loorbeerblatt
1 TL Paprika edelsüß
1 TL Thymian, getrocknet
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL Majoran, getrocknet
Salz, Pfeffer
500 ml Gemüsebrühe
1/2 TL Johannisbrotkernmehl (opt.)
1 TL vegane Worcestershire Sauce (opt.)


  • Zwiebel in kleine Würfel schneiden und Knoblauch klein hacken. Die Karotte und die veganen Würstchen in dünne Scheiben schneiden. Die Paprikaschoten und die Kartoffel würfeln.
  • In einem Topf etwas Öl oder Gemüsebrühe erhitzen und die gehackten Zwiebel und Knoblauch darin ca. 1 Minute andünsten. Anschließend das restliche Gemüse und die veganen Wiener dazu geben und 2-4 Minuten dünsten. Nach und nach die Gewürze und das Loorbeerblatt hinzufügen 
  • Nun mit Brühe aufgießen und das Tomatenmark einrühren. Das ganze zum Kochen bringen und etwa 15 Minuten köcheln lassen.
  • Dann ca. 12 EL der Brühe in eine kleine Schüssel geben, und mit der Worcestershire Sauce und dem Johannisbrotkernmehl glatt rühren. Die Mixtur zurück in den Topf geben, gut unterrühren und noch einmal aufkochen lassen. Nach 1-2 Minuten Köcheln mit Salz und Pfeffer würzen und vom Herd nehmen.
  • Mit Brot, Reis oder einfach so ohne Beilage servieren.
TIPPS:
- Das Johannisbrotkernmehl habe ich zum Andicken der Brühe verwendet. Ihr könnt natürlich stattdessen auch Mehl nehmen oder es ganz weglassen. Dann würde ich jedoch ggf. etwas weniger Brühe verwenden.


Wie sind denn eure Erfahrungen mit veganen Fleischersatzprodukten? Kommt so etwas häufiger bei euch auf den Tisch?

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch!

7. August 2015

Sweet Golden Couscous Bowl

Hallo ihr Lieben,
wisst ihr, was mir jedes Mal Kopfzerbrechen bereitet, wenn ich ein neues Rezept auf meinem Blog veröffentlichen möchte? Einen geeigneten Namen für das Rezept zu finden! Meist überlege ich schon beim Kochen selber, wie ich das Gericht nennen werde, aber da ich dann doch noch die ein oder andere Zutat dazu gebe, wird dieser schnell wieder geändert. Meist läuft es darauf hinaus. dass ein ewig langer Name entsteht - damit auch bloß alle wichtigen Komponenten genannt werden. Der gefällt mir dann doch nicht so und ich versuche zu kürzen. Das ist wirklich nicht so leicht! 


Ich finde zudem, dass Rezeptnamen auf Englisch irgendwie sehr viel schöner klingen als auf Deutsch. Ein simples Beispiel: "Triple Chocolate Cake" - übersetzt: "Dreifacher Schokoladenkuchen". Also da bekomme ich bei der englischen Variante deutlich mehr Speichelfluss.
Bei dem heutigen Rezept habe ich lange über einen passenden Titel nachgedacht und etwas schönes in deutscher Sprache ist mir einfach nicht eingefallen, also all ihr Englisch-Hasser vergebt mir bitte. Probiert einfach das Rezept und lasst euch einen schönen deutschen Namen einfallen. Falls ihr tolle Ideen habt, könnt ihr sie gerne als Kommentar unter diesen Post niederschreiben.


Das Rezept ist jedenfalls fix gemacht und eignet sich als Frühstück oder auch als Snack zwischendurch. Lecker ist es natürlich auch und das Kurkuma bringt noch ein paar antiinflammatorische Eigenschaften mit. Wer morgens großen Hunger hat, sollte die Menge wahrscheinlich lieber verdoppeln oder ein paar mehr Toppings hinzufügen wie Nüsse, Samen oder Nussmuse, Obst oder selbstgemachtes Müsli.


Für 1 Portion
80 ml Wasser
80 ml Reismilch
1 Prise Salz
1/4-1/3 TL Kurkuma
etwas Zimt 
50 g Couscous
1 TL Chiasamen (optional)
2-3 TL Ahornsirup
1 kleine Nektarine
ein paar Brombeeren

  • Wasser, Reismilch, Salz und Kurkuma in einen kleinen Topf geben und zum Kochen bringen. Sobald es kocht, den Topf vom Herd nehmen und Zimt und Couscous einrühren.
  • Für 1 Minute ziehen lassen, dann Chisamen und Ahornsirup zum Süßen dazu geben. Für weitere 5 Minuten ziehen lassen. Zwischenzeitlich umrühren.
  • Die Nektarine in kleine Würfel schneiden und unter das Couscous heben. 
  • Zum Servieren ggf. mit etwas mehr Reismilch in eine kleine Schüssel geben und mit den Brombeeren garnieren.

TIPPS:
- Falls ihr die Chiasamen nicht verwenden solltet reichen auch jeweils 75 ml Wasser und Reismilch.
- Anstelle von Nektarinen und Brombeeren könnt ihr natürlich auch anderes Obst wie Pfirsiche und Heidelbeeren nehmen.
- Die Reismilch lässt sich durch andere süßliche pflanzliche Milch wie Hafer-, Mandel-, oder Kokos-Reismilch ersetzen.


Ich werde mich nun wieder meiner Bachelorarbeit widmen. Momentan komme ich nur schleppend vorwärts. Ich hoffe sehr auf einen Motivationsstoß übers Wochenende, so dass ich nächste Woche einiges geschafft bekomme, denn ich werde danach für ein paar Tage zu meinen Eltern fahren - und auch nach Bonn um mir meine neue Wohnung anzusehen.

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende. Falls ihr dieses leckere Couscous-Gericht ausprobiert, lasst mich in den Kommentaren wissen wie es euch geschmeckt hat. Oder postet ein Foto auf Instagram mit dem Hashtag #melisbuntestudentenküche.

Liebe Grüße!

25. Juli 2015

Red Detox Sommer Shake

Hallo ihr Lieben,
habt ihr vor euch am Wochenende mal richtig zu sonnen um noch ein bisschen braun zu werden und euren Vitamin D Speicher aufzufüllen? Dann solltet ihr gut vorbereitet sein, denn so toll es auch ist knackig braun zu werden, zu viel Sonne kann unserer Haut ziemlich schaden. Neben einem Sonnenbrand kann UV-Strahlung durch Zell- und DNA-Schäden die Hautalterung beschleunigen und sogar Hautkrebs hervorrufen [Quelle]. Also cremt euch gut ein, geht nicht gerade zur Mittagszeit in die Sonne, nehmt genügend Wasser mit und vergesst eure Sonnenbrille nicht.


Auch nach dem Sonnenbad könnt ihr eurem Körper etwas gutes tun. Antioxidantienreiche Lebensmittel helfen die freien Radikale, die durch die Sonneneinstrahlung beispielsweise in unserer Haut entstehen können, zu eliminieren. Damit sind natürlich Obst und Gemüse gemeint. Auch solltet ihr nach dem vielen Schwitzen euren Elektrolythaushalt wieder auf Vordermann bringen - und was eignet sich da besser als Kokosnusswater?


Ihr könntet euch jetzt also eine Obstplatte machen und dazu eiskaltes Kokosnusswasser genießen. Ihr könntet aber auch alles in den Mixer schmeißen und dann im Glas serviert genießen. Na, da klingt letzteres doch deutlich besser! Das passende Rezept gibt es natürlich auch gleich mit meinem Red Detox Summer Shake. Lest hier warum der Shake nicht nur nach, sondern auch vor oder während des Sonnenbadens ein gesunder Genuss ist.

Kirschen
Kirschen sind nicht nur süß und lecker, sie habe auch einiges an Nährstoffen zu bieten. So enthalten sie neben jeder Menge Kalium zum Beispiel Melatonin, was euch nach einem anstrengendem heißen Tag hilft ruhig zu schlafen. Zudem sind sie reich an Antioxidantien und bestimmten Substanzen, die antiinflammatorisch wirken und können euch somit bei diesem fiesen Sonnenbrand helfen. [Quelle]

Erdbeeren
Mhh, wer liebt sie nicht im Sommer. Die kleinen Sammelnussfrüchte sind wie wir alle wissen reich an Vitamin C und diversen Mineralien. Es wurde außerdem gezeigt, dass sie Hautzellen vor Schäden durch Sonneneinstrahlung schützen können (Quelle).

Grapefruit
Grapefruits sind bekanntermaßen etwas bitter und somit nicht jedermanns Geschmack. Keine Sorge, in diesem Shake schmeckt man die bittere Note nicht heraus. Ihr solltet den Grapefruitsaft jedenfalls nicht weglassen, denn Grapefruits sind Lycopinliferanten. Diese Antioxidantien setzen sich in die Membranen eurer Zellen und schützen diese vor freien Radikalen [Quelle].

Banane
Wie wir alle wissen sind Bananen schnelle Kohlenhydratlieferanten und reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Vor allem enthalten sie viel Kalium, was sich nach dem Schwitzen in der Sonne positiv auf euren Elektrolythaushalt auswirkt. Darüber hinaus enthalten sie die Aminosäure Tryptophan, aus der Serotonin - das "Gute-Laune-Hormon" synthetisiert wird. Für die Synthese von Serotonin ist übrigens Vitamin D notwendig, aber davon habt ihr nach einem Sonnentag sicher mehr als genug.

Mangold
Ja, auch etwas Gemüse hat sich im Shake versteckt. Damit die tolle rote Farbe nicht vom Grünen Blattgemüse erstickt wird, habe ich bunten Mangold verwendet. Mangold enthält wie andere Gemüsesorten ß-Carotin, welches in den Hautzellen einen Schutz gegen die negativen Effekte von Sonnenstrahlen bildet [Quelle].

Kokosnusswasser
Kaltes Kokosnusswasser ist einfach der perfekte Durstlöscher! Es ist reich an Elektrolyten und Vitaminen und schmeckt herrlich frisch. Zudem soll es auch bei Sonnenbrand helfen, wenn man es auf die betroffene Stelle tupft [Quelle].


Für 1-2 Portionen
100 ml frischer Grapefruitsaft (1/2 Frucht)
200 g frische oder gefrorene Erdbeeren
100 g entsteinte Kirschen
1 Banane, möglichst gefroren
25-40 g bunter Mangold, mit Stiel
330 ml kaltes Kokosnusswasser

optional: Eiswürfel
  • Alle Zutaten in eine Küchenmaschine oder einen Mixer geben und pürieren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • Kalt genießen!



Mit diesem Rezept nehme ich übrigens an der Blogparade von mode+mehr mit zum Thema "DIY-Sommergetränke – kühle Drinks für heiße Tage" teil. 

Dann viel Spaß beim Sonne Tanken - und Shake trinken! Ein schönes Wochenende wünsche ich euch!

PS: Falls ihr mein Kochbuch "Heute mal Vegan" noch nicht habt, hier könnt ihr bis zum 15.8 noch ein Exemplar gewinnen. In meinem Buch gibt es übrigens auch ein paar leckere Smoothie-Kreationen.

22. Juli 2015

Selbstgemachte BBQ-Sauce mit Pflaumen

Hallo ihr Lieben,
an manchen Tagen wünsche ich mir sehnlichst eine Klimaanlage! In Amerika fand ich es zwar etwas übertrieben, aber wenn man in seiner Wohnung selbst in Unterwäsche schon schwitzt, dann ist das doch ein deutliches Zeichen, dass es zu warm ist. Mein Hund verkriecht sich momentan auch gerne unter meinen Schreibtisch. Vielleicht sollte ich ihr mal dort unten Gesellschaft leisten....
Ich hoffe meine neue Wohnung in Bonn ist etwas besser klimatisiert. Ja, ich habe eine Wohnung gefunden! Besser gesagt haben meine Eltern eine Wohnung für mich gefunden. Sie ist deutlich teurer dafür aber größer als meine jetzige und wurde frisch renoviert. Ich freue mich schon auf den Umzug. Naja, teilweise: Die Wohnung liegt im 7. Stock und der etwas klein geratene Aufzug fährt wohl nur bis in die 6. Etage. Das wird ein Spaß! (Das war natürlich ironisch gemeint...)
Wie auch immer. Im August geht es jedenfalls für ein paar Tage in die Heimat und dann wird die neue Wohnung begutachtet und eventuell schon etwas eingerichtet.


Nun gut, das ist ein guter Zeitpunkt um das Thema zu wechseln. Heute gibt es ein Rezept, dass ich letztes Jahr schon kreiert, aber irgendwie bisher nicht auf meinem Blog veröffentlicht habe. Ich glaube, das lag daran, dass die Pflaumensaison damals so gut wie vorbei war. Da diese nun wieder beginnt ist der Zeitpunkt optimal um euch dieses tolle Rezept für eine einfache BBQ-Sauce mit Pflaumen zu präsentieren!


Ich war nie ein großer Pflaumenfan, außer wenn sie schön im Streuselkuchen verbacken wurden. Da ich Pflaumen schon oft in herzhaften Rezepten entdeckt habe, wollte ich es dann doch auch einmal probieren. Und diese BBQ-Sauce ist einfach super geworden - eine tolle Konsistenz und ein süß-scharfer Geschmack! Damit kann man sicher gut Tofu oder Tempeh marinieren - passend für die Grillsaison. Oder wie wäre es als Sauce für einen veganen Burger? Oder als Pommes-Dip? Probiert's einfach aus!


Ergibt ca. 250 ml
300 g entsteinte Pflaumen
1 kleines Stück frischer Ingwer
1 EL Apfelessig
1/2 rote Chilischote, entkernt
25 ml Wasser
2 EL Rohrohrzucker
1 TL Melasse
2/3 TL Meersalz
1 TL flüssiger Rauch ("Liquid Smoke")
  • Die Pflaumen in kleine Stücke schneiden. Ingwer und Chili fein hacken.
  • Alle Zutaten in einen Topf geben und 10-12 Minuten mit Deckel köcheln lassen. Anschließend pürieren. Fertig! 
  • Die Sauce in einem gut verschlossenen Glasbehälter im Kühlschrank aufbewahren.


So schnell geht das! Wer es nicht so scharf mag, kann die Chilischote auch weglassen. Flüssiger Rauch gibt der Sauce übrigens diese rauchige BBQ-Note. Man bekommt ihn z.B. online. Ich habe meinen damals in Thailand mitgenommen, weil er dort sehr günstig war, deshalb kann ich euch hier keine Empfehlung geben. 

Hier bei alles-vegetarisch.de bekommt man ihn beispielsweise. Vielleicht hat von euch noch jemand einen Tipp? Notfalls könnt ihr den Flüssigrauch auch weglassen und stattdessen eventuell etwas Sojasauce bzw. Tamari mit dazu geben.



Habt ihr Pflaumen auch schon mal in herhaften Gerichten ausprobiert? Oder was kocht bzw. backt ihr am liebten mit Pflaumen?
Eine schöne Restwoche wünsche ich euch noch und besucht mich mal auf facebook!

19. Juli 2015

Zuckerfreie Schoko-Cupcakes mit Brombeercreme

Hallo ihr Lieben,
ich sitze hier gerade mit einem dicken Kühlakku im Nacken, denn ich wurde vorhin von einer Biene gestochen. Es ist schon ewig her, dass mich eine Biene erwischt hat - ich glaube da war ich noch ziemlich jung. Richtig unangenehm dieser Schmerz! Vor allem war ich noch mit meinem Hund unterwegs und musste erst noch etwa 20 Minuten nach Hause laufen bis ich den Stich endlich kühlen konnte. Zum Glück habe ich keine Allergie!

Zurück zu interessanteren Dingen. Meine jüngere Schwester hatte mich für ein paar Tage besucht, das war richtig schön! Wir haben uns Jurassic World noch einmal zusammen im Kino angesehen, waren viel spazieren - und haben uns in Jena die Bäuche vollgeschlagen. An einem Tag waren wir bei Lo Studente Pizza essen. Die veganen Pizzen mit Wilmersburger Käse waren mir dann doch etwas zu teuer, weshalb ich dann einfach eine vegetarische Pizza ohne Käse bestellt habe. Super lecker! Natürlich mussten wir auch bei Green Burger schlemmen gehen, das darf man sich einfach nicht entgehen lassen. Obwohl der Burger ja schon sehr sättigend ist gab es dazu noch Süßkartoffelpommes mit veganer Mayo von Fritz Mitte. Wir haben natürlich nicht alles aufessen können, es war aber sooo lecker!


Neben all dem Essen auswärts hatte ich zu Hause auch noch ein paar Schoko-Cupcakes. Diese sind jedoch eher von der gesunden Art: Ohne Zucker, kalorien- und fettarm! Das Frosting besteht lediglich aus frischen Brombeeren, Datteln und etwas Zitronensaft. Da darf man dann auch gerne mehr als nur einen essen!



Für 9-11 Cupcakes
CREME
125-150 g frische Brombeeren
200 g getrocknete Datteln
125 ml Wasser
1 TL Zitronensaft

CUPCAKES
120 g Dinkelvollkornmehl
80 g Buchweizenmehl
30 g Kakaopulver, stark entölt
2 gehäufte TL Backpulver
1 Prise Salz
25-30 g grob gehackte Pecan- oder Walnüsse
2 EL Öl (optional)
80 g Apfelmark
100 g Ahornsirup oder Agavendicksaft
200 ml Reismilch

geraspelte Zartbitterschokolade
oder Kacao Nibs zum Garnieren

  • Für die Creme die Datteln mit dem Wasser in einen kleinen Topf geben und zum Kochen bringen. Etwa 10 Minuten bei niedriger Hitze mit Deckel köcheln lassen, dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  • Die Brombeeren waschen und gut abtropfen lassen. Sobald die Datteln abgekühlt sind zusammen mit dem ggf. übrig gebliebenen Wasser, dem Zitronensaft und den Beeren cremig pürieren. Dann kühl stellen.
  • Den Ofen auf 180° C vorheizen.
  • In einer Schüssel Mehl, Kakaopulver und Salz verrühren und die Nüsse dazu geben.
  • In einer anderen Schüssel das Apfelmark mit dem Ahornsirup, (dem Öl) und der Reismilch mischen und dann zu den trockenen Zutaten geben. Alles verrühren, jedoch nicht zu lange mischen.
  • Den Teig auf 9-11 (Silikon-)Muffinförmchen verteilen und für etwa 20 Minuten backen.
  • Dann aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und mit der Beerencreme verzieren. Zum Schluss mit geraspelter Schokolade oder Kakao Nibs garnieren. 
TIPPS:
- Für eine komplett glutenfreie Variante das Dinkelmehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Eventuell mit etwas weniger Reismilch arbeiten.
- Falls die Beerencreme nicht gut zusammenkommt Löffelweise noch etwas Wasser dazugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- Die Pecan- bzw. Walnüsse könnt ihr selbstverständlich auch durch andere Nüsse ersetzen oder auch veganen Schokotröpfchen/-stückchen, 


Ich weiß, die sommerlichen Temperaturen laden mal wieder nicht gerade zum Backen ein, aber wer kann schon Schoko-Cupcakes mit einer fruchtigen Beerencreme widerstehen?

Habt noch ein schönes Wochenende!

9. Juli 2015

Pasta Salat für den Sommer

Hallo ihr Lieben,
ich habe super Neuigkeiten! Ich habe in den letzte Wochen an meinen Masterbewerbungen gearbeitet und nun eine Zusage erhalten: Ich werde nach Bonn ziehen! Zumindest sieht es momentan so aus. Ich habe für den Master "Life and Medical Science" die Zulassung bekommen. Das war meine Erstwahl und ich habe mich so gefreut, dass ich genommen wurde, denn das hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Hach, ich freu mich so! Der Studiengang ist auf Englisch, deswegen freue ich mich umso mehr. Nun muss ich noch fleißig an meiner Bachelorarbeit werkeln. Und nebenbei beginnt natürlich auch die Wohnungssuche. Falls ihr ein paar Tipps habt, wäre das toll.


Zur Feier des Tages gab es mal wieder Pasta in Melis bunter Studentenküche. Ein kalter Pasta Salat um genau zu sein, passend für die Sommerzeit. Wenn ich an Nudelsalat denke, erinnere ich mich gleich an die Mayo-beladenen Salate, die es bei uns immer zum Grillen gab. Ich war kein großer Fan und habe lieber zum Kartoffelsalat gegriffen. Dieser Salat ist deutlich fettärmer und frischer dank Zitronensaft, Basilikum und Cherrytomaten. Dazu kommen Kapern und lecker gewürzte Kichererbsen für extra Protein und natürlich Geschmack. Ein tolles Gericht für ein Sommer-Picknick!


Für 2-3 Portionen
100 g Vollkorn Farfalle, ungekocht
2-3 TL Kapern
2-3 TL Kapernwasser
Saft 1/2 Zitrone
1 EL gutes Olivenöl (optional)
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
120-150 g gekochte Kichererbsen
1/2 TL Paprika edelsüß
1/4 TL Kurkuma
1 Prise Knoblauchgranulat 
1 Prise Cayenne 
Meersalz
1 TL Agavendicksaft
120 g Cherrytomaten, halbiert
1 handvoll frischer Basilikum

  • Die Farfalle nach Packungsanweisung garen, etwa 13-15 Minuten, bis al dente. Abtropfen lassen und zur Seite stellen zum abkühlen.
  • Die Kichererbsen mit den Gewürzen in eine Pfanne geben und ein paar Minuten dünsten. Eventuell etwas Öl dazu geben. Dann den Agavendicksaft hinzugeben und unter rühren kurz mitdünsten. Vom Herd nehmen.
  • Olivenöl mit dem Zitronensaft und der Kapernflüssigkeit verrühren und mit den abgekühlten Nudeln vermengen. Kapern, Tomaten und Kichererbsen ebenfalls unterheben.
  • Das Basilikum fein hacken und zum Nudelsalat geben. Mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer würzen und ggf. bis zum Servieren kalt stellen.
  • Falls der Salat zu "Trocken" ist, gebt etwas Olivenöl dazu.

Anstelle von Kapern könnt ihr es auch mal mit schwarzen Oliven probieren. Oder habt ihr noch tolle Ideen? Was muss bei euch unbedingt in einen Nudelsalat? Übrigens könnt ihr einfach glutenfreie Nudeln für einen glutenfreien Salat verwenden. Ich finde Buchweizennudeln echt lecker!


Na dann, guten Appetit und bis zum nächsten Post!
Liebe Grüße!

PS.: Melis bunte Studentenküche findet ihr nun auch bei facebook!

5. Juli 2015

Schoko-Frosty Smoothie

Hallo ihr Lieben,
während mein Hund sich wieder in die kühlste Ecke meiner Wohnung verkriecht nutze ich die angenehmen Morgenstunden um euch den perfekten Drink für die heißen Sommertage zu präsentieren. 


Seit ich vor einiger Zeit herausgefunden habe, dass man Wassermelone einfrieren kann um sie später anstelle von Eiswürfeln für Smoothies zu verwenden, kaufe ich Wassermelone nicht mehr nur in Vierteln. Vor kurzem stand ich mit einer 6 kg schweren Melone im Arm ewig lange in der Warteschlange an der Supermarkt-Kasse - am nächsten Tag hatte ich doch glatt Muskelkater! Aber es hat sich gelohnt, die war wirklich lecker. Und wir - mein Hund und ich (ja, Bella steht auch auf Wassermelone!) - essen immer noch davon. Beziehungsweise "trinken" immer noch davon. Das folgende Rezept ist momentan mein Lieblingssmoothie, den ich je nach Lust und Laune leicht verändere (siehe Tipps). Also falls ihr mal eine süße, eiskalte Erfrischung nötig habt, dann solltet ihr den leckeren Drink definitiv mal ausprobieren! 


Für 1-2 Portion
1 große, reife Banane, in Stücken eingefroren
130 g gefrorene Wassermelone, gewürfelt
250 ml kalte Reismilch
2 EL stark entöltes Kakaopulver
1 TL Chiasamen
1/4 Vanilleschote (optional)

  • Die Reismilch mit dem Kakapulver, den Chiasamen und der Vanille in einen Mixer geben und kurz durchmixen. Dann die Bananen- und Wassermelonenstücke dazugeben und kräftig mixen bis die gewünschte Konsitsenz erreicht ist. 
  • Sofort servieren!

TIPPS:
Der Smoothie lässt sich leicht nach Belieben und Geschmack anpassen. Hier ein paar Ideen:
  1. Anstelle von oder zusätzlich zum Kakaopulver könnt ihr Proteinpulver verwenden, z.B. nach dem Sport. Ich verwende das "Warrior Blend - Natural Raw Protein" von Sunwarrior.
  2. Um euren Smoothie noch ein wenig "aufzupimpem" gebt 1 TL Maca, Matcha oder Spirulina Pulver dazu. Für eine schöne grüne Farbe lasst einfach das Kakaopulver weg.
  3. Chiasamen könnt ihr auch durch Leinsamen ersetzen; oder wie wäre es mit 1 EL Nussmus?
  4. Reismilch kann auch durch andere pflanzliche Milch ersetzt werden. Ich würde jedoch süßliche Varianten empfehlen wie Hafermilch oder Mandelmilch. 
  5. Anstatt pflanzliche Milch zu verwenden könnt ihr es auch mal mit kaltem Kokosnusswasser versuchen. Perfekt für heiße Tagen, an denen man viel schwitzt!

Mit diesem Smoothie-Rezept nehme ich übrigens am Smoothielicious-Wettbewerb von nu3.de teil. Vielleicht habt ihr ja auch Lust mitzumachen. Weitere Infos findet ihr hier.

So ihr Lieben, bleibt kühl, cremt euch gut ein, trinkt viel(e Smoothies!), und genießt das tolle Wetter!
Einen schönen Sonntag noch!

1. Juli 2015

Buch-Tipp: Gesund Backen mit Veganpassion

Hallo ihr Lieben,
die Temperaturen steigen mit jedem Tag und die Laune steigt mit bei all dem Sonnenschein! Bei der Hitze mache ich mir momentan mittags vor allem gerne mal frische, knackige Salate mit allerlei Toppings, so wie der Linsen-Oliven Salat aus meinem Kochbuch "Heute mal vegan".


Doch heute möchte ich über ein anderes Buch sprechen, nämlich über das neue Buch von Stina Spiegelberg: "Gesund Backen mit Veganpassion". Die meisten von euch werden sicher das ein oder andere Backbuch von ihr schon im Bücherregal stehen haben. Bei diesem neuen Buch liegt - wie der Name schon sagt - der Fokus auf gesündere Backrezepte. So könnt ihr auch im Sommer vegane Leckereien genießen ohne euch Sorgen um eure Bikini Figur zu machen!

Rhabarber-Käsekuchen mit Muskatblüte
Inhalt und Layout
Das Buch ist in mehrere Abschnitte gegliedert. Nach einer kleinen Einleitung, Informationen zu den Zutaten, hilfreiche Tipps zu Backen ohne Ei und zum Ersetzen von Zutaten, sowie 10 schnelle Backtipps folgen die Rezepte, die in folgende Kategorien aufgeteilt sind:
  • Teegebäck & Cookies
  • Kleines & Feines
  • Kuchen & Torten
  • Backen ohne Backen
  • Herzhaftes
Nocciolato Cookies
Zu jedem Rezept gibt es übrigens ein seitengroßes Bild. Dafür gibt es von mir einen dicken Pluspunkt, denn ich bevorzuge Kochbücher mit bunten Fotos. 
Am Ende des Buches findet ihr noch weitere Informationen zum Haltbarmachen und Verpacken und natürlich gibt es Vorlagen um eure Kuchen und co. zu dekorieren und zu verpacken. Eine Rezeptübersicht zeigt euch noch einmal alle Rezepte inklusive Kennzeichnung (s.u.) im Überblick.

Die Rezepte
Neben der Unterteilung in die verschiedenen Kategorien (s.o.) ist jedes der über 70 Rezepte noch bezüglich ihrer Inhaltsstoffe bzw. Verträglichkeit gekennzeichnet:
  • Glutenfrei
  • Vollwert
  • Zuckerreduziert
  • Fettreduziert
  • Sojafrei
  • Antioxidantien
Es gibt also einige Rezepte, die für Menschen mit Intoleranzen geeignet sind!
Abgesehen von ein paar vereinzelnd auftauchenden Zutaten wie Himbeer- und rote Bete Pulver, Aroniabeeren, Hanfmehl, Pfeilwurzelmehl und Gewürzblüten gibt es keine ausgefallenen und teuren Komponenten, die man nicht leicht bekommen könnte. Überhaupt bestehen die meisten Rezepte aus denselben Grundzutaten, so dass man nicht wieder großartig einkaufen muss, wenn man ein anderes Rezept ausprobieren möchte. 

Haselnuss-Walnuss-Tartelettes mit Ahornsirup
Ob schokoladig, fruchtig oder nussig, geschmacklich ist wirklich für jeden (Anlass) etwas dabei - wie auch für jede Jahreszeit! Neben einfachen Keks-, Muffin- und Kastenkuchen-Rezepten gibt es auch ein paar ausgefallenere Dinge wie Hanf-Cookies, gebrannte Milchreistartelettes mit Rhabarbercoulis und Rote Bete-Apfelkuchen. Herzhaften Rezepte gibt es auch ein paar, wie beispielsweise eine Süßkartoffeltarte, Tahin-Spinat-Brezeln und Kräuter-Cake Pops. In der Kategorie "Backen ohne Backen" werden unsere Rohkost-Freunde fündig, obwohl nicht alle Rezepte hier komplett roh sind. 

Krätuter-Cake Pops
Entgegen meiner Erwartungen kommen vegane Butter und pflanzliche Sahne in vielen Rezepten vor. Ich sträube mich ein wenig gegen vegane Butter/Margarine, jedoch ist das meine eigene Meinung. Zudem denke ich, dass man bei einigen Rezepten auch Kokosöl oder andere Alternativen verwenden könnte. Für meinen Geschmack enthalten ein paar Rezepte zudem etwas viel Rohrohrzucker. Ich bin mir sicher, da könnte man ggf. auch noch etwas einsparen ohne viel an Süße zu verlieren. Ich habe jedenfalls die Quinoa-Bananen-Minikuchen in Muffinform ausprobiert, die nur mit Ahornsirup und Banane gesüßt sind und fand sie ganz lecker! Ein toller Snack für zwischendurch!

Nachgebacken: Quinoa-Bananen-Minikuchen (bzw. Muffins)
Fazit
"Gesund Backen mit Veganpassion" ist ein tolles und buntes veganes Backbuch mit einfachen, aber auch ausgefalleneren Rezepten für jede Gelegenheit. Durch die individuelle Kennzeichnung findet man schnell je nach Bedarf das passende  Rezept, ob sojafrei, glutenfrei, fettarm, etc. Die vielen Tipps vorne im Buch, aber auch zu den Rezepten selbst sprechen für ein erfolgreiches Backvergnügen. Obwohl ich persönlich viele der Rezepte nicht unbedingt als "gesund" bezeichnen würde, sind sie sicherlich "gesünder" als manch andere Variante. Also, schmeißt den Ofen an und los geht's!

PS.: Hier findet ihr einen Blick ins Buch inklusive Inhaltsverzeichnis!

Stina Spiegelberg
Gesund Backen mit Veganpassion
216 Seiten, Hardcover
ISBN-13: 978-3942491570
19,95 Euro

Vielen herzlichen Dank an den Neunzehn Verlag zur Bereitstellung des Buches!

25. Juni 2015

Blondies? Kuchen? Blondiekuchen!

Hallo ihr Lieben,
habt ihr mich vermisst? Wie schon gesagt bin ich zur Zeit schwer beschäftigt mit der Laborarbeit für meine Bachelorarbeit. Es gibt viel zu tun und ich bin meist den ganzen Tag am Arbeiten. Am schlimmsten sind jedoch die ganzen Inkubationszeiten. Wenn man nicht gerade anderes zu erledigen hat, darf man schon mal vier Stunden einfach nur warten. Dann lohnt es sich jedoch zum Glück auch mal nach Hause zu fahren. 


Themawechsel: Der Sommer ist da! Nachdem die letzten Tage hier eher an Herbstwetter erinnert haben, hat sich heute die Sonne endlich wieder blicken lassen. Ich habe mir also meinen Hund geschnappt und bin mit ihr schön einen kleinen Berg hochgewandert - wo ich mich dann gemütlich in die Sonne gelegt und ein Buch gelesen habe. Herrlich! Neben dem tollen Wetter bringt der Sommer natürlich auch noch etwas anderes mit sich: Sommerfrüchte! All die leckeren Beeren, verschiedene Melonen, Pfirsiche, Aprikosen .... und natürlich Kirschen!


Theoretisch müsste ich die leckeren roten Früchtchen nicht mal kaufen. Hier in der Umgebung gibt es an vielen Ecken Kirschbäume - ich will jedoch auch nicht den "Kirschdieb" spielen und geh dann doch lieber in den nächsten Supermarkt. Momentan gibt es sie zudem fast überall im Angebot. 


Ich liebe es Kirschen einfach so roh zu essen, entkernt versteht sich, aber gebacken finde ich sie auch klasse. Ich hatte eigentlich vor meinen Schokotraumkuchen mit Kirschen zu backen, dachte mir dann aber: "Du hast ein paar Tage frei, Melanie, mach' doch mal etwas neues!". Gesagt getan. 


Erinnert ihr euch noch an meine Blondies aus Kichererbsen? Ich dachte ich kreiere mal eine fruchtigere Version - und die ist wirklich super lecker geworden! Neben den Kirschen hat noch etwas Schokolade den Weg in die Rührschüssel gefunden - Schoko und Kirsch macht einfach eine super Kombination. Im Endeffekt habe ich eine Art Kuchen gebacken, jedoch könnt ihr auch eine rechteckige Auflaufform verwenden und die Blondies nach Belieben schneiden. 
Übrigens, mit glutenfreien Haferflocken sind die Blondies auch glutenfrei!


Für 10-12 Portionen
1 Dose Kichererbsen, ungesalzen (abgetropft ca. 265 g)
60 g Haferflocken
100 g Agavendicksaft oder Ahornsirup
100 g Apfelmark, ungesüßt
70 g Mandel-Kokosbutter oder dunkles Mandelmus (siehe Tipp)
50 ml Reis-, oder Mandelmilch
1/2 TL gemahlene Vanille (optional)
50 g vegane Schokotröpchen oder gehackte Zartbitterschokolade
120 g entsteinte Kirschen, ganz oder halbiert
etwas Öl für die Form

  • Den Backofen auf 180° C vorheizen.
  • Kichererbsen gut abspülen und abtropfen lassen. Dann mit Haferflocken, Agavendicksaft, Apfelmark, Vanille, Mandel-Kokosbutter und Reis- bzw. Mandelmilch zusammengeben und mit einer Küchemaschine zu einer homogenen Masse verarbeiten. Diese für 5 Minuten zur Seite stellen.
  • Dann die Kirschen sowie die Schokolade unterheben und den Teig in eine mit Öl gefettete Pie- oder Kuchenform (ca. 18-20 cm Durchmesser) oder eine kleinere Auflaufform geben und gleichmäßig verstreichen.
  • Im vorgeheizten Ofen etwa 25-30 Minuten backen. Anschließend komplett abkühlen lassen und Reste im Kühlschrank aufbewahren.
TIPPS:
- Falls ihr keine Kichererbsen aus der Dose ohne Salz findet, nehmt ruhig welche mit Salz, achtet jedoch darauf, dass keine weiteren Zusätze enthalten sind. Ansonsten könnt ihr Kichererbsen auch selber kochen.
- Anstelle der Mandel-Kokosbutter könnt ihr auch andere Nussmuse wie dunkles Mandelmus verwenden. Hier würde ich etwa 65 g Nussmus nehmen und 1-2 TL Kokosöl sowie eine Prise Salz (bei ungesalzenen Kichererbsen) dazugeben. Falls nicht vorhanden lasst das Kokosöl einfach weg. 


Ich konnte es natürlich wieder nicht abwarten, bis der Kuchen bzw. die Blondies komplett abgekühlt war/en. Ich empfehle es aber sehr! Am besten stellt ihr sie auch noch eine Weile in den Kühlschrank, dann wird die Schokolade auch wieder fest und gibt dem ganzen noch etwas Biss. Oder ihr macht's wie ich und haut vorher schon rein!


Ich weiß schon was morgen früh auf dem Frühtsücksteller landen wird.....
Eine schöne Restwoche wünsche ich euch - und frohes Kirschen-Essen!


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