Montag, 15. September 2014

Vegan MoFo: Abend-Süppchen

Hallo ihr Lieben,
wenn ich euch erzähle, was wir heute im Praktikum untersucht haben, würde euch sicher der Appetit vergehen. Sagen wir mal so, es war eine Körperflüssigkeit, es war jedoch kein Blut. Es war jedenfalls ziemlich interessant. Meine Ergebnisse lagen alle im Normalbereich; ist ja auch mal gut zu wissen. Anschließend haben wir noch versuche zur Kalorimetrie gemacht - sprich, das was auf Lebensmittelnverpackungen abgedruckt ist, haben wir selbst ermittelt. Auch sehr spannend! Morgen geht es weiter mit der Bestimmung des Invertzuckergehalts in Honig, sowie Versuche zum Thema Ballaststoffe. 


Bleiben wir beim Thema Ernährung und kommen zum Rezept. Ich hatte heute richtig Lust auf Suppe, und obwohl ich noch einige Reste der letzten Tage im Kühlschrank lungern habe, hat mich meine innere Stimme überzeugt. Ich habe mich für eine gemüsige Minestrone entschieden, ein schnell gezaubertes, leichtes, gesundes Abendessen.


2-4 Portionen
1 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
1/2 EL Balsamico Essig (opt.)
2 Stiele Stangensellerie
2 Knoblauchzehen
100g geschälte Kohlrabi
150g gefrorene grüne Bohnen
250g Tomaten
130g Zucchini
1 mittelgroße Karotte
1 Dose weiße Bohnen (400g)
1 TL getrockneter Oregano
1 TL getrockneter Basilikum
700ml Wasser oder Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

  • Knoblauch fein hacken, Sellerie, Karotte und Zucchini in dünne Scheiben und Kohlrabi in mundgerechte Stücke schneiden. Die Tomaten ebenfalls zerkleinern.
  • Öl in einem großen Topf erhitzen, Knoblauch und Sellerie auf mittlerer Hitze 1-2 Minuten andünsten. Tomatenmark und Aceto de Balsamico dazugeben, einrühren und ebenfalls kurz andünsten. 
  • Nun die zerkleinerten Tomaten und die getrockneten Kräuter in den Topf geben und etwa 3 Minuten kochen. 
  • Anschließend mit Wasser oder Gemüsebrühe aufgießen und das restliche Gemüse, sowie die abgetropften weißen Bohnen dazugeben. 
  • Die Suppe zum Kochen bringen und 10 bis 15 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Zwischenzeitlich umrühren.
  • Zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen und schön warm mit einer Scheibe Bagutte servieren.

Bon Appétit und bis zum nächsten Mal!

Sonntag, 14. September 2014

Vegan MoFo: Cashewmus-Schoko-Kekse

Hallo ihr Lieben,
da freut man sich aufs Wochenende und wird von grauen Wolken und Dauerregen überrascht. Raus will man da natürlich nicht, auch wenn ich wirklich Lust auf eine Runde Jogging hätte. Was macht man also an solchen Tagen? Richtig, Backen - Kekse backen.


Eigentlich hatte ich vor Peanut Butter Cookies sprich Erdnuss Butter Kekse zu machen, da dachte ich mir jedoch: Probier's doch mal mit Cashewmus. Gesagt getan! Cookie Monster hätte sich sicherlich gefreut.


Für 12-14 Kekse
100g Cashewmus
20g Ahornsirup
20g Kokosöl
50g vegane Zartbitterschokolade
130g Haferflocken
20g Leinsamen
50g Rohrohrzucker
50-70ml Mandelmilch
optional: gemahlene Vanille


  • Den Ofen auf 150° erhitzen.
  • Cashewmus mit dem Ahornsirup, Kokosöl und der Zartbitterschokolade in einem Topf erhitzen und verrühren.
  • 80g der Haferflocken mit den Leinsamen  mit Hilfe eines Stabmixers oder einer Küchenmaschine zu einem Mehl vermahlen (alternativ Hafermehl und geschrotete Leinsamen verwenden).
  • Alle Zutaten zusammen geben und zu einer klebrigen Masse vermengen. 
  • Mit einem Löffel (Achtung, klebrige Angelegenheit!) 12 bis 14 Kekse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech formen.
  • Im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten backen, herausnehmen und abkühlen lassen. 


Also ihr Lieben, falls euch das Wetter auch auf den Keks geht - dann backt 'ne Runde Kekse!


Ein schönes (hoffentlich trockenes) Wochenende wünsche ich euch noch!

Freitag, 12. September 2014

Vegan MoFo: Blick ins Buch - "Vegan für Faule"

Hallo ihr Lieben,
Es ist endlich Freitag! Eine lange Uni-Woche geht zu Ende. Zum Glück ist das Praktikum jedoch wirklich interessant, ich sollte mich also nicht beschweren. Leider fehlt mir momentan die Zeit zum Kochen, da ich von morgens bis abends unterwegs bin. Und ihr kennt das doch sicher auch: Man kommt von einem langen Tag nach Hause und hat nicht wirklich Lust bzw. ist zu faul um noch großartig Gemüse zu schnippeln.


Da habe ich das perfekte Kochbuch für euch: "Vegan für Faule" von Martin Kintrup. Ich selbst habe noch keines der Rezepte ausprobiert, jedoch haben mich die schönen Bilder (wie das beim Gräfe und Unzer Verlag generell der Fall ist) und die ganze Aufmachung des Buches beim Durchblättern sofort überzeugt. 


Das Kochbuch hat insgesamt 144 Seiten auf denen mehr als 50 schnelle alltagstaugliche Gerichte, Tipps und Vorschläge für "Faule Menüs" zu finden sind.


Der Inhalt
Auf den ersten paar Seiten findet man zunächst Tipps zum Einkaufen im Supermarkt und Drogerimarkt, sowie Informationen zu pflanzlichen Lebensmitteln.

Die dann folgenden Rezepte sind in unterschiedliche Kategorie aufgeteilt:
  • Frühstück (u.a. Gröstetes Asia-Müsli, schnelle Brotaufstriche, Morgenwraps mit Sesamcreme)
  • Heimatküche (u..a. Spinat-Kartoffel-Auflauf, Krautnudeln, Zwiebelkuchen mit Weintrauben)
  • Mediterranes (u.a. Himbeer-Gazpacho-Shots, Polenta mit Pilzgemüse, Djuvec-Reistopf)
  • Asiatisches & Orientalisches (u.a. Warmer Möhrensalat, Woknudeln mit Pflaumensauce)
  • Grillen (u.a. schnelle Pattie-Rezepte, Gefüllte Grilltomaten, Saucen & Dips)
  • Desserts & Gebäck (u.a. Grießbrei mit Beeren, Apfel-Marzipan-Strudel, 4 schnelle Blechkuchen)

Zum Schluss folgen wie bereits erwähnt Ideen für Menüs, wie etwa ein "leichtes Sommermenü" oder das "Futtern-Wie-Bei-Muttern-Menü", sowie eine Einkaufsliste mit Zutaten, die man für die Rezepte aus dem Buch benötigt.


Die Rezepte
Wie die verschiedenen Kategorien vermuten lassen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Rezepte sind bunt und klingen interessant. Zudem lassen sich die meisten Rezepte unter 30 Minuten zubereiten, wobei die Kochanleitungen einfach nachzuvollziehen sind. 


Ein weiterer Pluspunkt sind die kurzen Zutatenlisten und die Tatsache, dass keine ausgefallenen Dinge benötigt werden, sondern Produkte die in jedem Supermarkt, Drogerie- und evtl. Biomarkt zu finden sind und die man wahrscheinlich eh schon im Küchenschrank oder Kühlschrank stehen hat. Bei manchen Rezepten werden außerdem Tipps für alternative Zutaten gegeben.


Auch wenn ich noch keines der Rezepte ausprobiert habe bin ich von "Vegan für Faule" begeistert und werde demnächst sicher das ein oder andere Rezepte nachkochen bzw. -backen.

Eine Leseprobe mit ein paar der im Buch zu findenden Rezepte findet ihr übrigens hier.

Donnerstag, 11. September 2014

Vegan MoFo: Kürbis-Kokos-Pudding

Hallo ihr Lieben,
heute haben wir im Praktikum gekocht! Ihr könnt euch also vorstellen, wie ich mich gefreut habe. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und hatten ein bestimmtes Thema, zu dem wir dann etwas zubereiten sollten. Das Thema meiner Partnerin und mir war "natriumarmes Kochen" bei Hypertonie, sprich mit wenig Salz. Wir haben uns für ein Pasta-Gericht mit Pesto und gerösteten Tomaten entschieden. Das Pesto Rezept war wie mein Rucola-Pesto, jedoch mit der Zugabe einer Avocado und dafür weniger Öl. Dazu gab es wie gesagt Cherrytomaten die wir halbiert und mit Öl und Knoblauch im Ofen geröstet haben. Wir haben zudem glutenfreie Nudeln verwendet, damit jeder probieren konnte. Auch wenn der erste Bissen gewöhnungsbedürftig war - wir haben immerhin komplett auf die Zugabe von Salz verzichtet - ist uns das Gericht gut gelungen. Es war zumindest am Ende nichts mehr übrig. 



Die anderen Gruppen haben einen glutenfreien Kuchen sowie eine Mousse au Chocolat mit Stevia gemacht - letzteres war wohl extrem süß und kaum essbar. Probiert habe ich beides selbst nicht, da es nicht vegan war. Das war aber weniger schlimm. Ich esse dann lieber so etwas wie ....



Das Rezept ist eine abgewandelte Version von meinem Kokos-Kürbis-Shake. Ursprünglich hatte ich auch vor den Shake zu machen und dabei kam mir dann die Idee für einen Pudding.

4 kleine Portionen
250g Hokkaido, ohne Kerne
200ml Kokosmilch
200ml Hafermilch
1/2TL Zimt
Prise Muskat
1/2 Vanilleschote, Mark
10-12 kleine, entsteinte Datteln
ggf. Ahornsirup zum Abschmecken


  • Den Hokkaido gut putzen, in grobe Stücke schneiden und bei 180-200° auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech ohne Öl 15-20 Minuten backen, bis er weich ist. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.
  • Die Datteln ggf. mit heißem Wasser übergießen, falls sie sehr hart sind und für ein paar Minuten ziehen lassen. Das Wasser anschließend abgießen und die Datteln ausdrücken.
  • Nun mit den restlichen Zutaten zu einer cremigen Masse pürieren und in den Kühschrank stellen.
  • Die Anleitung für die Kokoscreme bzw. -sahne findet ihr bei dem Shake Rezept.
  • Den Pudding in kleine Dessertgläser füllen und die Kokoscreme darauf geben.
  • Gut gekühlt servieren.


Na, wenn das mal nicht ein perfektes Herbst-Dessert ist! Lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße!

Dienstag, 9. September 2014

Vegan MoFo: Curry-Dip

Hallo ihr Lieben,
der Tag war lang, aber durchaus spannend. Bisher macht das Uni-Prakitkum wirklich Spaß. Heute morgen haben wir Brötchen gebacken um den Effekt von verschiedenen Zusatzstoffen auf das Backverhalten zu testen. Dann haben wir mit einer Computersoftware gearbeitet um Diät-Pläne für verschiedene Fallbeispiele erstellt. Dabei bekommt man wirklich Hunger, wie ihr euch sicher vorstellen könnt! Nur gut, dass ich im Kühlschrank noch einen leckeren Dip stehen hatte.


Vom Geschmack her erinnert dieser fruchtig cremige Curry-Dip leicht an Curry-Grillsauce aus dem Glas, dabei kommt diese Version ohne jegliche Art von Zusatzstoffen aus. Er passt wunderbar zu Süßkartoffelpommes, aber auch zu rohem Gemüse wie Karotten. Zum Marinieren von etwa Tofu kann ich ihn mir auch gut vorstellen.


100g Cashewkerne
300ml Sojamilch
20g Hefeflocken
1 Knoblauchzehe
2TL Apfelessig oder Zitronensaft
1/2-1TL Curry-Pulver
100g Ananas im eigenen Saft, abgetropft
1-2TL Agavendicksaft
Salz, Pfeffer

  • Die Cashewkerne in der Sojamilch etwa 5 Minuten bei niedriger Hitze weich kochen.
  • Währenddessen die Hefeflocken in einer heißen Pfanne ohne Öl kurz anrösten und vom Herd nehmen.
  • Alle Zutaten zu einer cremigen Masse pürieren und mit Salz, Pfeffer und ggf. mehr Agavendicksaft abschmecken. 
  • Im Kühlschrank aufbewahren und bald aufbrauchen
  • TIPP: Anstatt Ananas aus dem Glas könnt ihr auch frische Ananas oder sogar Mango nehmen. 

Wofür würdet ihr diesen Dip verwenden? 

Liebe Grüße und gute Nacht!


Sonntag, 7. September 2014

Vegan Month of Food: Wenn der kleine Hunger kommt

Hallo ihr Lieben,
gestern sind meine Eltern und ich die lange Fahrt nach Jena angetreten und nun sitze ich auch schon wieder in meiner kleinen Wohnung bereit für den morgigen langen Uni-Tag. Wir werden bis Ende September ein universitäres Praktikum haben, sprich fast täglich von 9 bis 16.50Uhr werde ich unterwegs sein. Damit mir da die Puste nicht irgendwann ausgeht sind ein paar Snacks von Vorteil, die mir Energie für den langen Nachmittag geben. Hier sind ein paar Ideen für gesunde Zwischenmahlzeiten:

  • Obst oder Smoothies
  • Rohkost (Karotten, Paprika, Kohlrabi, ...) mit Hummus oder Kidneybohnendip
  • selbstgemachte Müsliriegel
  • Studentenfutter oder eine Handvoll Nüsse
  • ungesüßte Trockendrüchte
  • Muffins, Banana Bread
  • Sojajogurt mit Obst
  • Äpfel oder anderes Obst mit Nussmus


Oder ihr könnt einfach mein neues Rezept ausprobieren! Diese kleinen Snack-Bällchen sind der perfekte Snack für zwischendurch. Voll mit Karotten, Datteln, Rosinen, Nüssen und Haferflocken liefern sie schnelle Energie und stillen die Lust auf etwas Süßes - deswegen darf die Schokoglasur natürlich nicht fehlen!


Für etwa 25 Stück
200g Datteln*
200g Karotte, geschält
70g Rosinen
40g Haferflocken
10g Chiasamen
20g Kokosflocken 
40g Haselnusskerne
70g Cashewkerne
1/2 TL Zimt

GLASUR
25g Kokosöl, flüssig
20g Agavendicksaft
ca. 3 gehäufte EL ungesüßtes Kakaopulver

Kokosflocken zum Verzieren


*wenn die Datteln nicht sehr weich sind diese für ein paar Minuten in heißes Wasser legen. Anschließend gut abtropfen lassen und die Datteln mit einem Küchenpapier sorgfältig abtupfen.

  • Den Backofen auf 150° vorheizen.
  • Alle Zutaten in eine Küchenmaschine geben und gut mixen bis die Masse zusammenklebt.
  • Mit einem Eisportionierer oder einem Löffel kleine Bällchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.
  • Im vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten backen bis sie leicht gebräunt sind.
  • Anschließend auf dem Blech abkühlen lassen.
  • Für die Schokoglasur die drei Zutaten zusammengeben und gut verrühren, so dass eine dickflüssige Soße entsteht. Diese mit Hilfe eines Löffels auf die abgekühlten Bällchen verteilen.
  • Nun mit Kokosflocken verzieren und für mindestens 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  • Im Kühlschrank etwa 7-14 Tage haltbar.

Wer kein Fan von Haselnüssen ist kann natürlich auch Walnüsse oder Mandeln nehmen. Und wer kein Kokosöl zur Hand hat kann die Glasur natürlich auch durch vegane Zartbitterkuvertüre ersetzen. Oder wie wäre es mit ViVANIs Rice Choc Kuvertüre? Übrigens wird das Rezept glutenfrei, wenn man glutenfreie Haferflocken verwendet.


Frohes Snacken und bis zum nächsten Post!

Freitag, 5. September 2014

Vegan MoFo: Rucola-Pesto

Hallo ihr Lieben,
Wer von euch isst Rucola genau so gerne wie ich? Ob im Salat, auf Pasta oder auf einem Sandwich - Rucola peppt dank seines würzigen Geschmacks jede Mahlzeit auf. Der aromatische Geschmack wird übrigens durch Senfölglykoside hervorgerufen, die auch in u.a. Rettich, Radieschen und Kohl zu finden sind.
Doch Rucola hat nicht nur geschmacklich etwas zu bieten: Frisch sind die krausen Blätter eine gute Quelle für Folsäure, ß-Carotin, Vitamin C und K und zudem gute Mineralstofflieferanten.


Diese Rucola-Pesto ist eine tolle Alternative zu regulärem Basilikum-Pesto. Es ist schnell gemacht, cremig und würzig. Perfekt als Brotaufstrich, als Dip oder auch als Pastasoße.


Für 1 kleines Glas (350ml)
80g Sonnenblumenkerne
70g frischer Rucola
handvoll frischer Basilikum
1 Zitrone, Saft
1/2 TL Salz
150ml Olivenöl
20g Hefeflocken
1 Knoblauchzehe

  • Die Sonnenblumenkerne ohne Öl in einer heißen Pfanne kurz anrösten und anschließend abkühlen lassen.
  • Rucola waschen und gut trocken schütteln.
  • Alle Zutaten in einer Küchenmaschine cremig pürieren und im Kühlschrank lagern. Innerhalb von 2 Wochen verbrauchen.

So, ich muss los! Mein Koffer muss noch gepackt werden und die Küche steht auch noch voll von allerlei Lebensmitteln, die ich mit nach Jena nehmen werde. Zum Glück fahren mich meine Eltern.

Bis zum nächsten Post!

Mittwoch, 3. September 2014

Vegan MoFo: Linsen-Salat

Hallo ihr Lieben,
nachdem ich den zweiten Tag des "Vegan Month of Food" verpasst habe, bin ich heute wieder dabei - mit einem Salat-Rezept.


In der Küche lag heute noch eine riesige Kohlrabi und da hab ich mich gefragt: Kann man Kohlrabi eigentlich im Ofen rösten? Ja, kann man. Kombiniert mit knackigem Rucola, Linsen, Rote Bete und cremigen Tahin-Dressing ergibt das Ganze einen leckeren Salat für den bald kommenden Herbst, sowohl als Beilage als auch als Hauptgericht geeignet.


Für 2-4 Portionen
400g Kohlrabi
1 EL Olivenöl
Pfeffer, Salz
100g Berglinsen
130g gegarte rote Bete
70g Rucola
Kürbiskerne


  • Den Ofen auf 200°C vorheizen.
  • Kohlrabi schälen und in Würfel schneiden. Mit Öl, Salz und Pfeffer zusammenmischen und auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. Im vorgeheizten Ofen auf oberster Schiene ca. 20 Minuten backen. 
  • Währenddessen die Berglinsen gut waschen und in 350ml kochendes Wasser geben. Bei niedriger Hitze 20-25 Minuten köcheln lassen bis das Wasser verkocht ist. Dann die Linsen leicht salzen.
  • Die rote Bete in Scheiben schneiden, Rucola waschen und trocken schütteln und das Dressing zubereiten.
  • Anschließend alles zusammen geben und vermengen. Mit Kürbiskernen bestreuen und z.B. Baguette servieren.

Morgen gibt's die Reste. Vielleicht fülle ich damit einen Wrap - das passt sicher auch super. 

Bis morgen!
Liebe Grüße!

Montag, 1. September 2014

Vegan Month of Food: Fun Food Facts

Hallo ihr Lieben,
ich bin wieder im Lande! Ich habe eindeutig noch Schlaf nachzuholen, aber durch den Jetlag bin ich morgens schon um 4 Uhr hellwach. Auch wenn Thailand echt toll war und ich gerne noch etwas bei meiner ehemaligen Gastfamilie geblieben wäre, ist es schön wieder daheim zu sein! 


Heute ist der 1. September und damit hat der "Vegan Month of Food" begonnen. Ich bin mal wieder völlig unvorbereitet an die Sache herangegangen und habe nicht mal ein Rezept für euch. Wie wär es denn stattdessen mit ein paar "Fun Food Facts":

  • Erdnüsse gehören wie Bohnen und Linsen zu den Hülsenfrüchten
  • der größte je gezüchtete Kürbis war 2032 Pfund schwer
  • Erdbeeren sind botanisch gesehen Sammelnussfrüchte
  • während bei der Kartoffel die eigentliche Knolle aus einem verdickten Stengelspross entsteht, ist die Süßkartoffelknolle eine verdickte Wurzel
  • die Azteken verwendeten Kakaobohnen als Währung
  • Kokoswasser hat dieselbe Elektrolytzusammensetzung wie unser Blutplasma
  • der Dosenöffner wurde erst 48 Jahre nachdem die erste Konservendose verkauft wurde erfunden
  • eine Dose Cola Light schwimmt - eine reguläre Dose Cola hingegen sinkt
  • Bananen, Paprika, Wassermelonen, Auberginen und Avocados sind botanisch gesehen Beeren
  • den Juckreiz von Mückenstichen kann man lindern, indem man den Stich mit den Inneren einer Bananenschale einreibt
  • Jabuticaba oder Baumstammkirschen wachsen an den Stämmen von Sträuchern
  • die Pfirsich war die erste Frucht, die auf dem Mond gegessen wurde
  • Weintrauben explodieren, wenn man sie in der Mikrowelle erwärmt
  • Lachanophobie ist die Angst vor Gemüse
  • in Griechenland wird weltweit das meiste Gemüse verzehrt
  • der Anteil an Antioxidantien in frischem Oregano ist höher als der in Heidelbeeren
  • Muskatnuss ist extrem toxisch, wenn man es intravenös injiziert

Und, was hat euch am meisten überrascht? Dass Kokoswasser dieselbe Elektrolytzusammensetzung hat wie Blutplasma fand ich sehr  spannend. Und nun werde ich testen, ob das mit den Weintrauben in der Mikrowelle stimmt....

Bis zum nächsten Post!

Liebe Grüße!

Donnerstag, 21. August 2014

Gemüsecurry mit Kokosmilch

Hallo ihr Lieben,
was gibt's Neues in Deutschland? Wir sind mittlerweile in das neue Appartement meiner Gastfamilie gezogen - warten jedoch noch auf die Möbel, die morgen endlich kommen werden. Ich habe übrigens eine neue Lieblingsbeschäftigung: Golfwagen fahren. Das ist das Standard-Fortbewegungsmittel hier in der Community, in der wir wohnen und es macht einfach tierisch Spaß damit durch die Gegen zu "cruisen". Ich setz die Jungs damit morgens an der Schule ab, dann geht's ins Fitnessstudio und anschließend fahre ich mir meist einen  frischen Smoothie besorgen (siehe Fotos auf instagram). Ach ja, was ein Leben! Leider ist der Spaß auch schon bald wieder vorbei, am 30. August geht es Richtung Heimat und dann beginnt er wieder - der Ernst des Lebens. Ich freue mich jedoch schon auf das neue Semester.

Heute habe ich mal wieder ein Rezept für euch. Das Ganze ist gestern spontan entstanden, als ich das Abendessen vorbereitet habe. Das Rezept ist wirklich unkompliziert und bezüglich der Gewürze leicht wandelbar. 



Für 3-4 Portionen
1 Blumenkohl
1 kleine Süßkartoffel,Würfel
1-2 Handvoll gefrorene Erbsen
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1/2 TL fein gehackter Ingwer (opt.)
1 EL Öl
2 TL Tomatenmark
150ml Kokosmilch
1/2 TL Zucker
1/2 TL Garam Masala oder Gewürzmischung nach Wahl
1/4 TL Koriander (opt.)
1 Messerspitze Kurkuma
Salz, Pfeffer

TIPP: Kichererbsen würden sich sicher gut in diesem Curry machen und heben zudem den Proteingehalt des Gerichts. Gekochte Kichererbsen (abgetropft) etwa 5-10 Minuten vor Ende der Garzeit einrühren.

  • Den Blumenkohl waschen, den Strunk entfernen und die Röschen auftrennen. Die Süßkartoffel ggf. schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Ingwer fein hacken.
  • Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebel und Ingwer darin andünsten. 
  • Sobald die Zwiebel glasig erscheint Tomatenmark, Zucker und Gewürze einrühren und kurz andünsten.
  • Dann die Kokosmilch dazugeben und alles gut vermengen. Sobald die Kokosmilch zu kochen beginnt die Blumenkohlröschen, Süßkartoffelwürfel und Erbsen dazugeben.
  • Bei niedriger bis mittlerer Hitze und mit geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse gar ist. Zwischenzeitlich umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Bei uns gab es gestern Abend dazu Rotis, Reis und Dal. Probiert es doch einmal zu Quinoa oder Hirse.

Liebe Grüße!

PS: Übrigens habe ich vor im September wie auch im letzten Jahr beim "Vegan Month of Food" mitzumachen. Ich werde zwar einiges zu tun haben (Uni-Praktikum), aber ich werde mein Bestes geben, jeden Tag etwas auf meinem Blog zu posten.
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