25. Juli 2015

Red Detox Sommer Shake

Hallo ihr Lieben,
habt ihr vor euch am Wochenende mal richtig zu sonnen um noch ein bisschen braun zu werden und euren Vitamin D Speicher aufzufüllen? Dann solltet ihr gut vorbereitet sein, denn so toll es auch ist knackig braun zu werden, zu viel Sonne kann unserer Haut ziemlich schaden. Neben einem Sonnenbrand kann UV-Strahlung durch Zell- und DNA-Schäden die Hautalterung beschleunigen und sogar Hautkrebs hervorrufen [Quelle]. Also cremt euch gut ein, geht nicht gerade zur Mittagszeit in die Sonne, nehmt genügend Wasser mit und vergesst eure Sonnenbrille nicht.


Auch nach dem Sonnenbad könnt ihr eurem Körper etwas gutes tun. Antioxidantienreiche Lebensmittel helfen die freien Radikale, die durch die Sonneneinstrahlung beispielsweise in unserer Haut entstehen können, zu eliminieren. Damit sind natürlich Obst und Gemüse gemeint. Auch solltet ihr nach dem vielen Schwitzen euren Elektrolythaushalt wieder auf Vordermann bringen - und was eignet sich da besser als Kokosnusswater?


Ihr könntet euch jetzt also eine Obstplatte machen und dazu eiskaltes Kokosnusswasser genießen. Ihr könntet aber auch alles in den Mixer schmeißen und dann im Glas serviert genießen. Na, da klingt letzteres doch deutlich besser! Das passende Rezept gibt es natürlich auch gleich mit meinem Red Detox Summer Shake. Lest hier warum der Shake nicht nur nach, sondern auch vor oder während des Sonnenbadens ein gesunder Genuss ist.

Kirschen
Kirschen sind nicht nur süß und lecker, sie habe auch einiges an Nährstoffen zu bieten. So enthalten sie neben jeder Menge Kalium zum Beispiel Melatonin, was euch nach einem anstrengendem heißen Tag hilft ruhig zu schlafen. Zudem sind sie reich an Antioxidantien und bestimmten Substanzen, die antiinflammatorisch wirken und können euch somit bei diesem fiesen Sonnenbrand helfen. [Quelle]

Erdbeeren
Mhh, wer liebt sie nicht im Sommer. Die kleinen Sammelnussfrüchte sind wie wir alle wissen reich an Vitamin C und diversen Mineralien. Es wurde außerdem gezeigt, dass sie Hautzellen vor Schäden durch Sonneneinstrahlung schützen können (Quelle).

Grapefruit
Grapefruits sind bekanntermaßen etwas bitter und somit nicht jedermanns Geschmack. Keine Sorge, in diesem Shake schmeckt man die bittere Note nicht heraus. Ihr solltet den Grapefruitsaft jedenfalls nicht weglassen, denn Grapefruits sind Lycopinliferanten. Diese Antioxidantien setzen sich in die Membranen eurer Zellen und schützen diese vor freien Radikalen [Quelle].

Banane
Wie wir alle wissen sind Bananen schnelle Kohlenhydratlieferanten und reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Vor allem enthalten sie viel Kalium, was sich nach dem Schwitzen in der Sonne positiv auf euren Elektrolythaushalt auswirkt. Darüber hinaus enthalten sie die Aminosäure Tryptophan, aus der Serotonin - das "Gute-Laune-Hormon" synthetisiert wird. Für die Synthese von Serotonin ist übrigens Vitamin D notwendig, aber davon habt ihr nach einem Sonnentag sicher mehr als genug.

Mangold
Ja, auch etwas Gemüse hat sich im Shake versteckt. Damit die tolle rote Farbe nicht vom Grünen Blattgemüse erstickt wird, habe ich bunten Mangold verwendet. Mangold enthält wie andere Gemüsesorten ß-Carotin, welches in den Hautzellen einen Schutz gegen die negativen Effekte von Sonnenstrahlen bildet [Quelle].

Kokosnusswasser
Kaltes Kokosnusswasser ist einfach der perfekte Durstlöscher! Es ist reich an Elektrolyten und Vitaminen und schmeckt herrlich frisch. Zudem soll es auch bei Sonnenbrand helfen, wenn man es auf die betroffene Stelle tupft [Quelle].


Für 1-2 Portionen
100 ml frischer Grapefruitsaft (1/2 Frucht)
200 g frische oder gefrorene Erdbeeren
100 g entsteinte Kirschen
1 Banane, möglichst gefroren
25-40 g bunter Mangold, mit Stiel
330 ml kaltes Kokosnusswasser

optional: Eiswürfel
  • Alle Zutaten in eine Küchenmaschine oder einen Mixer geben und pürieren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • Kalt genießen!



Mit diesem Rezept nehme ich übrigens an der Blogparade von mode+mehr mit zum Thema "DIY-Sommergetränke – kühle Drinks für heiße Tage" teil. 

Dann viel Spaß beim Sonne Tanken - und Shake trinken! Ein schönes Wochenende wünsche ich euch!

PS: Falls ihr mein Kochbuch "Heute mal Vegan" noch nicht habt, hier könnt ihr bis zum 15.8 noch ein Exemplar gewinnen. In meinem Buch gibt es übrigens auch ein paar leckere Smoothie-Kreationen.

22. Juli 2015

Selbstgemachte BBQ-Sauce mit Pflaumen

Hallo ihr Lieben,
an manchen Tagen wünsche ich mir sehnlichst eine Klimaanlage! In Amerika fand ich es zwar etwas übertrieben, aber wenn man in seiner Wohnung selbst in Unterwäsche schon schwitzt, dann ist das doch ein deutliches Zeichen, dass es zu warm ist. Mein Hund verkriecht sich momentan auch gerne unter meinen Schreibtisch. Vielleicht sollte ich ihr mal dort unten Gesellschaft leisten....
Ich hoffe meine neue Wohnung in Bonn ist etwas besser klimatisiert. Ja, ich habe eine Wohnung gefunden! Besser gesagt haben meine Eltern eine Wohnung für mich gefunden. Sie ist deutlich teurer dafür aber größer als meine jetzige und wurde frisch renoviert. Ich freue mich schon auf den Umzug. Naja, teilweise: Die Wohnung liegt im 7. Stock und der etwas klein geratene Aufzug fährt wohl nur bis in die 6. Etage. Das wird ein Spaß! (Das war natürlich ironisch gemeint...)
Wie auch immer. Im August geht es jedenfalls für ein paar Tage in die Heimat und dann wird die neue Wohnung begutachtet und eventuell schon etwas eingerichtet.


Nun gut, das ist ein guter Zeitpunkt um das Thema zu wechseln. Heute gibt es ein Rezept, dass ich letztes Jahr schon kreiert, aber irgendwie bisher nicht auf meinem Blog veröffentlicht habe. Ich glaube, das lag daran, dass die Pflaumensaison damals so gut wie vorbei war. Da diese nun wieder beginnt ist der Zeitpunkt optimal um euch dieses tolle Rezept für eine einfache BBQ-Sauce mit Pflaumen zu präsentieren!


Ich war nie ein großer Pflaumenfan, außer wenn sie schön im Streuselkuchen verbacken wurden. Da ich Pflaumen schon oft in herzhaften Rezepten entdeckt habe, wollte ich es dann doch auch einmal probieren. Und diese BBQ-Sauce ist einfach super geworden - eine tolle Konsistenz und ein süß-scharfer Geschmack! Damit kann man sicher gut Tofu oder Tempeh marinieren - passend für die Grillsaison. Oder wie wäre es als Sauce für einen veganen Burger? Oder als Pommes-Dip? Probiert's einfach aus!


Ergibt ca. 250 ml
300 g entsteinte Pflaumen
1 kleines Stück frischer Ingwer
1 EL Apfelessig
1/2 rote Chilischote, entkernt
25 ml Wasser
2 EL Rohrohrzucker
1 TL Melasse
2/3 TL Meersalz
1 TL flüssiger Rauch ("Liquid Smoke")
  • Die Pflaumen in kleine Stücke schneiden. Ingwer und Chili fein hacken.
  • Alle Zutaten in einen Topf geben und 10-12 Minuten mit Deckel köcheln lassen. Anschließend pürieren. Fertig! 
  • Die Sauce in einem gut verschlossenen Glasbehälter im Kühlschrank aufbewahren.


So schnell geht das! Wer es nicht so scharf mag, kann die Chilischote auch weglassen. Flüssiger Rauch gibt der Sauce übrigens diese rauchige BBQ-Note. Man bekommt ihn z.B. online. Ich habe meinen damals in Thailand mitgenommen, weil er dort sehr günstig war, deshalb kann ich euch hier keine Empfehlung geben. 

Hier bei alles-vegetarisch.de bekommt man ihn beispielsweise. Vielleicht hat von euch noch jemand einen Tipp? Notfalls könnt ihr den Flüssigrauch auch weglassen und stattdessen eventuell etwas Sojasauce bzw. Tamari mit dazu geben.



Habt ihr Pflaumen auch schon mal in herhaften Gerichten ausprobiert? Oder was kocht bzw. backt ihr am liebten mit Pflaumen?
Eine schöne Restwoche wünsche ich euch noch und besucht mich mal auf facebook!

19. Juli 2015

Zuckerfreie Schoko-Cupcakes mit Brombeercreme

Hallo ihr Lieben,
ich sitze hier gerade mit einem dicken Kühlakku im Nacken, denn ich wurde vorhin von einer Biene gestochen. Es ist schon ewig her, dass mich eine Biene erwischt hat - ich glaube da war ich noch ziemlich jung. Richtig unangenehm dieser Schmerz! Vor allem war ich noch mit meinem Hund unterwegs und musste erst noch etwa 20 Minuten nach Hause laufen bis ich den Stich endlich kühlen konnte. Zum Glück habe ich keine Allergie!

Zurück zu interessanteren Dingen. Meine jüngere Schwester hatte mich für ein paar Tage besucht, das war richtig schön! Wir haben uns Jurassic World noch einmal zusammen im Kino angesehen, waren viel spazieren - und haben uns in Jena die Bäuche vollgeschlagen. An einem Tag waren wir bei Lo Studente Pizza essen. Die veganen Pizzen mit Wilmersburger Käse waren mir dann doch etwas zu teuer, weshalb ich dann einfach eine vegetarische Pizza ohne Käse bestellt habe. Super lecker! Natürlich mussten wir auch bei Green Burger schlemmen gehen, das darf man sich einfach nicht entgehen lassen. Obwohl der Burger ja schon sehr sättigend ist gab es dazu noch Süßkartoffelpommes mit veganer Mayo von Fritz Mitte. Wir haben natürlich nicht alles aufessen können, es war aber sooo lecker!


Neben all dem Essen auswärts hatte ich zu Hause auch noch ein paar Schoko-Cupcakes. Diese sind jedoch eher von der gesunden Art: Ohne Zucker, kalorien- und fettarm! Das Frosting besteht lediglich aus frischen Brombeeren, Datteln und etwas Zitronensaft. Da darf man dann auch gerne mehr als nur einen essen!



Für 9-11 Cupcakes
CREME
125-150 g frische Brombeeren
200 g getrocknete Datteln
125 ml Wasser
1 TL Zitronensaft

CUPCAKES
120 g Dinkelvollkornmehl
80 g Buchweizenmehl
30 g Kakaopulver, stark entölt
2 gehäufte TL Backpulver
1 Prise Salz
25-30 g grob gehackte Pecan- oder Walnüsse
2 EL Öl (optional)
80 g Apfelmark
100 g Ahornsirup oder Agavendicksaft
200 ml Reismilch

geraspelte Zartbitterschokolade
oder Kacao Nibs zum Garnieren

  • Für die Creme die Datteln mit dem Wasser in einen kleinen Topf geben und zum Kochen bringen. Etwa 10 Minuten bei niedriger Hitze mit Deckel köcheln lassen, dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  • Die Brombeeren waschen und gut abtropfen lassen. Sobald die Datteln abgekühlt sind zusammen mit dem ggf. übrig gebliebenen Wasser, dem Zitronensaft und den Beeren cremig pürieren. Dann kühl stellen.
  • Den Ofen auf 180° C vorheizen.
  • In einer Schüssel Mehl, Kakaopulver und Salz verrühren und die Nüsse dazu geben.
  • In einer anderen Schüssel das Apfelmark mit dem Ahornsirup, (dem Öl) und der Reismilch mischen und dann zu den trockenen Zutaten geben. Alles verrühren, jedoch nicht zu lange mischen.
  • Den Teig auf 9-11 (Silikon-)Muffinförmchen verteilen und für etwa 20 Minuten backen.
  • Dann aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und mit der Beerencreme verzieren. Zum Schluss mit geraspelter Schokolade oder Kakao Nibs garnieren. 
TIPPS:
- Für eine komplett glutenfreie Variante das Dinkelmehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Eventuell mit etwas weniger Reismilch arbeiten.
- Falls die Beerencreme nicht gut zusammenkommt Löffelweise noch etwas Wasser dazugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- Die Pecan- bzw. Walnüsse könnt ihr selbstverständlich auch durch andere Nüsse ersetzen oder auch veganen Schokotröpfchen/-stückchen, 


Ich weiß, die sommerlichen Temperaturen laden mal wieder nicht gerade zum Backen ein, aber wer kann schon Schoko-Cupcakes mit einer fruchtigen Beerencreme widerstehen?

Habt noch ein schönes Wochenende!

9. Juli 2015

Pasta Salat für den Sommer

Hallo ihr Lieben,
ich habe super Neuigkeiten! Ich habe in den letzte Wochen an meinen Masterbewerbungen gearbeitet und nun eine Zusage erhalten: Ich werde nach Bonn ziehen! Zumindest sieht es momentan so aus. Ich habe für den Master "Life and Medical Science" die Zulassung bekommen. Das war meine Erstwahl und ich habe mich so gefreut, dass ich genommen wurde, denn das hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Hach, ich freu mich so! Der Studiengang ist auf Englisch, deswegen freue ich mich umso mehr. Nun muss ich noch fleißig an meiner Bachelorarbeit werkeln. Und nebenbei beginnt natürlich auch die Wohnungssuche. Falls ihr ein paar Tipps habt, wäre das toll.


Zur Feier des Tages gab es mal wieder Pasta in Melis bunter Studentenküche. Ein kalter Pasta Salat um genau zu sein, passend für die Sommerzeit. Wenn ich an Nudelsalat denke, erinnere ich mich gleich an die Mayo-beladenen Salate, die es bei uns immer zum Grillen gab. Ich war kein großer Fan und habe lieber zum Kartoffelsalat gegriffen. Dieser Salat ist deutlich fettärmer und frischer dank Zitronensaft, Basilikum und Cherrytomaten. Dazu kommen Kapern und lecker gewürzte Kichererbsen für extra Protein und natürlich Geschmack. Ein tolles Gericht für ein Sommer-Picknick!


Für 2-3 Portionen
100 g Vollkorn Farfalle, ungekocht
2-3 TL Kapern
2-3 TL Kapernwasser
Saft 1/2 Zitrone
1 EL gutes Olivenöl (optional)
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
120-150 g gekochte Kichererbsen
1/2 TL Paprika edelsüß
1/4 TL Kurkuma
1 Prise Knoblauchgranulat 
1 Prise Cayenne 
Meersalz
1 TL Agavendicksaft
120 g Cherrytomaten, halbiert
1 handvoll frischer Basilikum

  • Die Farfalle nach Packungsanweisung garen, etwa 13-15 Minuten, bis al dente. Abtropfen lassen und zur Seite stellen zum abkühlen.
  • Die Kichererbsen mit den Gewürzen in eine Pfanne geben und ein paar Minuten dünsten. Eventuell etwas Öl dazu geben. Dann den Agavendicksaft hinzugeben und unter rühren kurz mitdünsten. Vom Herd nehmen.
  • Olivenöl mit dem Zitronensaft und der Kapernflüssigkeit verrühren und mit den abgekühlten Nudeln vermengen. Kapern, Tomaten und Kichererbsen ebenfalls unterheben.
  • Das Basilikum fein hacken und zum Nudelsalat geben. Mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer würzen und ggf. bis zum Servieren kalt stellen.
  • Falls der Salat zu "Trocken" ist, gebt etwas Olivenöl dazu.

Anstelle von Kapern könnt ihr es auch mal mit schwarzen Oliven probieren. Oder habt ihr noch tolle Ideen? Was muss bei euch unbedingt in einen Nudelsalat? Übrigens könnt ihr einfach glutenfreie Nudeln für einen glutenfreien Salat verwenden. Ich finde Buchweizennudeln echt lecker!


Na dann, guten Appetit und bis zum nächsten Post!
Liebe Grüße!

PS.: Melis bunte Studentenküche findet ihr nun auch bei facebook!

5. Juli 2015

Schoko-Frosty Smoothie

Hallo ihr Lieben,
während mein Hund sich wieder in die kühlste Ecke meiner Wohnung verkriecht nutze ich die angenehmen Morgenstunden um euch den perfekten Drink für die heißen Sommertage zu präsentieren. 


Seit ich vor einiger Zeit herausgefunden habe, dass man Wassermelone einfrieren kann um sie später anstelle von Eiswürfeln für Smoothies zu verwenden, kaufe ich Wassermelone nicht mehr nur in Vierteln. Vor kurzem stand ich mit einer 6 kg schweren Melone im Arm ewig lange in der Warteschlange an der Supermarkt-Kasse - am nächsten Tag hatte ich doch glatt Muskelkater! Aber es hat sich gelohnt, die war wirklich lecker. Und wir - mein Hund und ich (ja, Bella steht auch auf Wassermelone!) - essen immer noch davon. Beziehungsweise "trinken" immer noch davon. Das folgende Rezept ist momentan mein Lieblingssmoothie, den ich je nach Lust und Laune leicht verändere (siehe Tipps). Also falls ihr mal eine süße, eiskalte Erfrischung nötig habt, dann solltet ihr den leckeren Drink definitiv mal ausprobieren! 


Für 1-2 Portion
1 große, reife Banane, in Stücken eingefroren
130 g gefrorene Wassermelone, gewürfelt
250 ml kalte Reismilch
2 EL stark entöltes Kakaopulver
1 TL Chiasamen
1/4 Vanilleschote (optional)

  • Die Reismilch mit dem Kakapulver, den Chiasamen und der Vanille in einen Mixer geben und kurz durchmixen. Dann die Bananen- und Wassermelonenstücke dazugeben und kräftig mixen bis die gewünschte Konsitsenz erreicht ist. 
  • Sofort servieren!

TIPPS:
Der Smoothie lässt sich leicht nach Belieben und Geschmack anpassen. Hier ein paar Ideen:
  1. Anstelle von oder zusätzlich zum Kakaopulver könnt ihr Proteinpulver verwenden, z.B. nach dem Sport. Ich verwende das "Warrior Blend - Natural Raw Protein" von Sunwarrior.
  2. Um euren Smoothie noch ein wenig "aufzupimpem" gebt 1 TL Maca, Matcha oder Spirulina Pulver dazu. Für eine schöne grüne Farbe lasst einfach das Kakaopulver weg.
  3. Chiasamen könnt ihr auch durch Leinsamen ersetzen; oder wie wäre es mit 1 EL Nussmus?
  4. Reismilch kann auch durch andere pflanzliche Milch ersetzt werden. Ich würde jedoch süßliche Varianten empfehlen wie Hafermilch oder Mandelmilch. 
  5. Anstatt pflanzliche Milch zu verwenden könnt ihr es auch mal mit kaltem Kokosnusswasser versuchen. Perfekt für heiße Tagen, an denen man viel schwitzt!

Mit diesem Smoothie-Rezept nehme ich übrigens am Smoothielicious-Wettbewerb von nu3.de teil. Vielleicht habt ihr ja auch Lust mitzumachen. Weitere Infos findet ihr hier.

So ihr Lieben, bleibt kühl, cremt euch gut ein, trinkt viel(e Smoothies!), und genießt das tolle Wetter!
Einen schönen Sonntag noch!

1. Juli 2015

Buch-Tipp: Gesund Backen mit Veganpassion

Hallo ihr Lieben,
die Temperaturen steigen mit jedem Tag und die Laune steigt mit bei all dem Sonnenschein! Bei der Hitze mache ich mir momentan mittags vor allem gerne mal frische, knackige Salate mit allerlei Toppings, so wie der Linsen-Oliven Salat aus meinem Kochbuch "Heute mal vegan".


Doch heute möchte ich über ein anderes Buch sprechen, nämlich über das neue Buch von Stina Spiegelberg: "Gesund Backen mit Veganpassion". Die meisten von euch werden sicher das ein oder andere Backbuch von ihr schon im Bücherregal stehen haben. Bei diesem neuen Buch liegt - wie der Name schon sagt - der Fokus auf gesündere Backrezepte. So könnt ihr auch im Sommer vegane Leckereien genießen ohne euch Sorgen um eure Bikini Figur zu machen!

Rhabarber-Käsekuchen mit Muskatblüte
Inhalt und Layout
Das Buch ist in mehrere Abschnitte gegliedert. Nach einer kleinen Einleitung, Informationen zu den Zutaten, hilfreiche Tipps zu Backen ohne Ei und zum Ersetzen von Zutaten, sowie 10 schnelle Backtipps folgen die Rezepte, die in folgende Kategorien aufgeteilt sind:
  • Teegebäck & Cookies
  • Kleines & Feines
  • Kuchen & Torten
  • Backen ohne Backen
  • Herzhaftes
Nocciolato Cookies
Zu jedem Rezept gibt es übrigens ein seitengroßes Bild. Dafür gibt es von mir einen dicken Pluspunkt, denn ich bevorzuge Kochbücher mit bunten Fotos. 
Am Ende des Buches findet ihr noch weitere Informationen zum Haltbarmachen und Verpacken und natürlich gibt es Vorlagen um eure Kuchen und co. zu dekorieren und zu verpacken. Eine Rezeptübersicht zeigt euch noch einmal alle Rezepte inklusive Kennzeichnung (s.u.) im Überblick.

Die Rezepte
Neben der Unterteilung in die verschiedenen Kategorien (s.o.) ist jedes der über 70 Rezepte noch bezüglich ihrer Inhaltsstoffe bzw. Verträglichkeit gekennzeichnet:
  • Glutenfrei
  • Vollwert
  • Zuckerreduziert
  • Fettreduziert
  • Sojafrei
  • Antioxidantien
Es gibt also einige Rezepte, die für Menschen mit Intoleranzen geeignet sind!
Abgesehen von ein paar vereinzelnd auftauchenden Zutaten wie Himbeer- und rote Bete Pulver, Aroniabeeren, Hanfmehl, Pfeilwurzelmehl und Gewürzblüten gibt es keine ausgefallenen und teuren Komponenten, die man nicht leicht bekommen könnte. Überhaupt bestehen die meisten Rezepte aus denselben Grundzutaten, so dass man nicht wieder großartig einkaufen muss, wenn man ein anderes Rezept ausprobieren möchte. 

Haselnuss-Walnuss-Tartelettes mit Ahornsirup
Ob schokoladig, fruchtig oder nussig, geschmacklich ist wirklich für jeden (Anlass) etwas dabei - wie auch für jede Jahreszeit! Neben einfachen Keks-, Muffin- und Kastenkuchen-Rezepten gibt es auch ein paar ausgefallenere Dinge wie Hanf-Cookies, gebrannte Milchreistartelettes mit Rhabarbercoulis und Rote Bete-Apfelkuchen. Herzhaften Rezepte gibt es auch ein paar, wie beispielsweise eine Süßkartoffeltarte, Tahin-Spinat-Brezeln und Kräuter-Cake Pops. In der Kategorie "Backen ohne Backen" werden unsere Rohkost-Freunde fündig, obwohl nicht alle Rezepte hier komplett roh sind. 

Krätuter-Cake Pops
Entgegen meiner Erwartungen kommen vegane Butter und pflanzliche Sahne in vielen Rezepten vor. Ich sträube mich ein wenig gegen vegane Butter/Margarine, jedoch ist das meine eigene Meinung. Zudem denke ich, dass man bei einigen Rezepten auch Kokosöl oder andere Alternativen verwenden könnte. Für meinen Geschmack enthalten ein paar Rezepte zudem etwas viel Rohrohrzucker. Ich bin mir sicher, da könnte man ggf. auch noch etwas einsparen ohne viel an Süße zu verlieren. Ich habe jedenfalls die Quinoa-Bananen-Minikuchen in Muffinform ausprobiert, die nur mit Ahornsirup und Banane gesüßt sind und fand sie ganz lecker! Ein toller Snack für zwischendurch!

Nachgebacken: Quinoa-Bananen-Minikuchen (bzw. Muffins)
Fazit
"Gesund Backen mit Veganpassion" ist ein tolles und buntes veganes Backbuch mit einfachen, aber auch ausgefalleneren Rezepten für jede Gelegenheit. Durch die individuelle Kennzeichnung findet man schnell je nach Bedarf das passende  Rezept, ob sojafrei, glutenfrei, fettarm, etc. Die vielen Tipps vorne im Buch, aber auch zu den Rezepten selbst sprechen für ein erfolgreiches Backvergnügen. Obwohl ich persönlich viele der Rezepte nicht unbedingt als "gesund" bezeichnen würde, sind sie sicherlich "gesünder" als manch andere Variante. Also, schmeißt den Ofen an und los geht's!

PS.: Hier findet ihr einen Blick ins Buch inklusive Inhaltsverzeichnis!

Stina Spiegelberg
Gesund Backen mit Veganpassion
216 Seiten, Hardcover
ISBN-13: 978-3942491570
19,95 Euro

Vielen herzlichen Dank an den Neunzehn Verlag zur Bereitstellung des Buches!

25. Juni 2015

Blondies? Kuchen? Blondiekuchen!

Hallo ihr Lieben,
habt ihr mich vermisst? Wie schon gesagt bin ich zur Zeit schwer beschäftigt mit der Laborarbeit für meine Bachelorarbeit. Es gibt viel zu tun und ich bin meist den ganzen Tag am Arbeiten. Am schlimmsten sind jedoch die ganzen Inkubationszeiten. Wenn man nicht gerade anderes zu erledigen hat, darf man schon mal vier Stunden einfach nur warten. Dann lohnt es sich jedoch zum Glück auch mal nach Hause zu fahren. 


Themawechsel: Der Sommer ist da! Nachdem die letzten Tage hier eher an Herbstwetter erinnert haben, hat sich heute die Sonne endlich wieder blicken lassen. Ich habe mir also meinen Hund geschnappt und bin mit ihr schön einen kleinen Berg hochgewandert - wo ich mich dann gemütlich in die Sonne gelegt und ein Buch gelesen habe. Herrlich! Neben dem tollen Wetter bringt der Sommer natürlich auch noch etwas anderes mit sich: Sommerfrüchte! All die leckeren Beeren, verschiedene Melonen, Pfirsiche, Aprikosen .... und natürlich Kirschen!


Theoretisch müsste ich die leckeren roten Früchtchen nicht mal kaufen. Hier in der Umgebung gibt es an vielen Ecken Kirschbäume - ich will jedoch auch nicht den "Kirschdieb" spielen und geh dann doch lieber in den nächsten Supermarkt. Momentan gibt es sie zudem fast überall im Angebot. 


Ich liebe es Kirschen einfach so roh zu essen, entkernt versteht sich, aber gebacken finde ich sie auch klasse. Ich hatte eigentlich vor meinen Schokotraumkuchen mit Kirschen zu backen, dachte mir dann aber: "Du hast ein paar Tage frei, Melanie, mach' doch mal etwas neues!". Gesagt getan. 


Erinnert ihr euch noch an meine Blondies aus Kichererbsen? Ich dachte ich kreiere mal eine fruchtigere Version - und die ist wirklich super lecker geworden! Neben den Kirschen hat noch etwas Schokolade den Weg in die Rührschüssel gefunden - Schoko und Kirsch macht einfach eine super Kombination. Im Endeffekt habe ich eine Art Kuchen gebacken, jedoch könnt ihr auch eine rechteckige Auflaufform verwenden und die Blondies nach Belieben schneiden. 
Übrigens, mit glutenfreien Haferflocken sind die Blondies auch glutenfrei!


Für 10-12 Portionen
1 Dose Kichererbsen, ungesalzen (abgetropft ca. 265 g)
60 g Haferflocken
100 g Agavendicksaft oder Ahornsirup
100 g Apfelmark, ungesüßt
70 g Mandel-Kokosbutter oder dunkles Mandelmus (siehe Tipp)
50 ml Reis-, oder Mandelmilch
1/2 TL gemahlene Vanille (optional)
50 g vegane Schokotröpchen oder gehackte Zartbitterschokolade
120 g entsteinte Kirschen, ganz oder halbiert
etwas Öl für die Form

  • Den Backofen auf 180° C vorheizen.
  • Kichererbsen gut abspülen und abtropfen lassen. Dann mit Haferflocken, Agavendicksaft, Apfelmark, Vanille, Mandel-Kokosbutter und Reis- bzw. Mandelmilch zusammengeben und mit einer Küchemaschine zu einer homogenen Masse verarbeiten. Diese für 5 Minuten zur Seite stellen.
  • Dann die Kirschen sowie die Schokolade unterheben und den Teig in eine mit Öl gefettete Pie- oder Kuchenform (ca. 18-20 cm Durchmesser) oder eine kleinere Auflaufform geben und gleichmäßig verstreichen.
  • Im vorgeheizten Ofen etwa 25-30 Minuten backen. Anschließend komplett abkühlen lassen und Reste im Kühlschrank aufbewahren.
TIPPS:
- Falls ihr keine Kichererbsen aus der Dose ohne Salz findet, nehmt ruhig welche mit Salz, achtet jedoch darauf, dass keine weiteren Zusätze enthalten sind. Ansonsten könnt ihr Kichererbsen auch selber kochen.
- Anstelle der Mandel-Kokosbutter könnt ihr auch andere Nussmuse wie dunkles Mandelmus verwenden. Hier würde ich etwa 65 g Nussmus nehmen und 1-2 TL Kokosöl sowie eine Prise Salz (bei ungesalzenen Kichererbsen) dazugeben. Falls nicht vorhanden lasst das Kokosöl einfach weg. 


Ich konnte es natürlich wieder nicht abwarten, bis der Kuchen bzw. die Blondies komplett abgekühlt war/en. Ich empfehle es aber sehr! Am besten stellt ihr sie auch noch eine Weile in den Kühlschrank, dann wird die Schokolade auch wieder fest und gibt dem ganzen noch etwas Biss. Oder ihr macht's wie ich und haut vorher schon rein!


Ich weiß schon was morgen früh auf dem Frühtsücksteller landen wird.....
Eine schöne Restwoche wünsche ich euch - und frohes Kirschen-Essen!


4. Juni 2015

Cannelloni Rot Weiß

Hallo ihr Lieben,
huch, was sind das plötzlich für Temperaturen draußen? Ich glaube es wird höchste Zeit, dass ich meine Sommerkleidung aus dem Keller hole. Meine Arme sind nämlich schon braun und kopfabwärts sieht alles noch etwas blass aus, ihr kennt das sicher. Es ist schon gemein, dass man im Labor lange Hosen tragen muss. Aber gut, da drin bekomme ich ja eh keine Sonne ab. Nach "Feierabend" dafür umso mehr. Mein Hund und ich sind nachmittags immer einige Stunden unterwegs.


Wenn wir dann abends wieder zu Hause sind habe ich natürlich richtig Hunger. Wenn es so heiß ist wie heute habe ich nicht wirklich Lust auf etwas Warmes, doch vor ein paar Tagen (als es noch etwas grauer draußen aussah), habe ich mir seit langem mal wieder ein Pasta-Gericht gezaubert: Gefüllte Cannelloni. Die Nudeln lungerten ganz hinten irgendwo im Schrank - höchste Zeit also sie zum Einsatz kommen zu lassen.


Ich hatte erst an eine Blumenkohl-Füllung gedacht, habe mich dann aber doch umentschieden und (mehr oder weniger) eine Art Bechamel-Soße daraus gekocht. Dazu kommt noch eine leckere und einfache Tomatensoße. Gefüllt werden die Cannelloni mit Kidneybohnen und Zucchini, ihr könnt aber auch anstelle der Zucchini anderes Gemüse verwenden, man sollte es nur recht klein schneiden können, damit es in die Nudeln passt. Natürlich könnt ihr bei der Füllung auch selbst kreativ werden.


4 Portionen
WEISSE SOSSE
200 g Blumenkohlröschen
75 ml pflanzliche Milch, ungesüßt
2 Knoblauchzehen
2 EL Hefeflocken
1 EL Kichererbsenmehl (optional)
2 EL Zitronensaft
1 EL Tahin/weißes Mandelmus/Cashewmus
Salz und Pfeffer

ROTE SOSSE
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
2 Dosen gehackte Tomaten (à 400 g)
1 Sprizer Agavendicksaft (optional)
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL Basilikum, getrocknet
1/2 TL Thymian, getrocknet
Salz und Pfeffer

FÜLLUNG
1 Zwiebel
1/2 EL Öl
1 Dose Kidneybohnen (400 g)
160 g Zucchini
1/2 TL Oregano, getrocknet
3-4 EL der roten Soße
1 EL Hefeflocken
Salz, Pfeffer

12 Cannelloni (etwa 130 g)


  • Für die rote Soße die Zwiebel und Knoblauchzehen fein hacken und in etwas Öl in einem Topf glasig dünsten. Dann die Tomaten hinzugeben sowie den Agavendicksaft und die getrockneten Kräuter. Alles etwa 10-15 Minuten köcheln lassen und anschließend zur Seite stellen.
  • In der Zwischenzeit für die weiße Soße die Blumenkohlröschen waschen, und in einen Topf mit kochendem Wasser etwa 8-10 Minuten garen. Die Zwiebeln und den Knoblauch klein hacken. Sobald der Blumenkohl gar ist alle Zutaten für die weiße Soße zusammengeben und cremig pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ebenfalls zur Seite stellen.
  • Den Ofen nun auf 180°C vorheizen.
  • Für die Füllung die Zwiebel fein hacken und die Zucchini in kleine Würfel schneiden. Die Kidneybohnen abspülen und abtropfen lassen. Die gehackte Zwiebel im Öl kurz anbraten, dann Zucchini hinzufügen und ein paar Minuten dünsten. Anschließend alle anderen Zutaten hinzufügen kurz mitkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Nun die rote Soße in ein oder zwei Auflaufformen geben. Die Füllung gleichmäßig auf die 12 Cannelloni verteilen und in die rote Soße legen, und in die Soße drücken. Zum Schluss die weiße Soße über die Cannelloni geben und im vorgeheizten Ofen 35-45 Minuten backen. 

Dann genießt alle mal schön das tolle Wetter!
Liebe Güße!

30. Mai 2015

Produkttest: Matcha Crema & Matcha Lemon

Hallo ihr Lieben,
vor nicht allzu langer Zeit habe ich von TeeGschwendner netterweise ein Paket mit zwei verschiedenen Matcha-Kaltgetränken zum Ausprobieren erhalten. Ihr habt vielleicht schon auf anderen Blogs, auf Instagram oder Facebook über diese neuen Produkte gelesen oder sie sogar selbst getestet. Hier kommt nun mein kleiner Testbericht.


Matcha Lemon
Der Tee ist kalt eine tolle Erfrischung! Er erinnert mich an den Eistee, den ich früher als Kind immer getrunken habe nur ist der Matcha Lemon nicht so süß und das finde ich gut. Gesüßt ist das Getränk übrigens nur mit Agavendicksaft. Die anderen Zutaten sind Zitronensaft aus Fruchtsaftkonzentrat (2,8%), Matchapulver (0,4%), Ingwerextrakt, und Ascorbinsäure, wobei diese aus ökologischem Landbau stammen. Das Matchapulver gibt den Tee eine leicht bittere Note, was mich nicht besonders stört. Am besten trinkt man den Eistee direkt aus der handlichen 0,33l Packung, die praktischerweise einen wiederverschließbaren Drehverschluss hat; so sieht man die leicht unappetitliche, aber weniger störende Farbe des Getränks nicht. 


Matcha Crema
Der Matcha-Crema enthält Soja Drink (aus 7,5 % Sojabohnen), Agavendicksaft, Matchapulver (0,5%), Guarkernmehl als Verdickungsmittel und natürliches Vanillearoma. Leider war ich von diesem Tee-Getränk nicht sehr begeistert. Er erinnerte mich einfach nur an leicht bittere Vanille-Sojamilch. Kalt war der Tee sicherlich erfrischend, doch geschmacklich ist er nicht mein Favorit. Optisch gilt dasselbe wie beim Matcha Lemon.


Fazit
Wie schon gesagt, schmeckt mir der Matcha Lemon Tee von beiden Sorten am besten. Gerade eisgekühlt macht er sich gut als eine leckere Erfrischung an einem heißen Frühlings- oder Sommertag, besonders für unterwegs. Ich denke die Teegetränke sind vor allem etwas für Matcha-Liebhaber. Für Personen, die Matcha nicht kennen oder generell keine Grüntee-Fans sind mögen sie möglicherweise zu bitter sein. 
Auf anderen Blogs findet ihr noch weitere Testberichte mit unterschiedlichen Meinungen zu Matcha Lemon und Matcha Crema, wie zum Beispiel hier:
Ihr könnt euch natürlich auch selbst ein geschmackliches Bild machen und den Tee in TeeGschwendner Fachgeschäften bzw. online kaufen. Mit einem Preis von 3 Euro pro TetraPak sind die Teesorten jedoch nicht gerade günstig. Doch aufgrund der biologischen Zutaten und dem hochwertigen Matchapulver ist der Preis sicherlich gerechtfertigt. 

Herzlichen Dank an TeeGschwendner für das Testpaket!

24. Mai 2015

Heidelbeer-Muffins

Hallo ihr Lieben,
bei uns in Jena hat vor kurzem ein neuer Denn's Biomarkt eröffnet und da musste ich natürlich gleich vorbei schauen, immerhin gab es 10 % Rabatt auf den gesamten Einkauf. Trotz der von Menschen gefüllten Gänge habe ich mir Zeit gelassen und habe mir jedes Regal in Ruhe angeschaut. Dabei ist mir aufgefallen, wie viele vegane Produkte mittlerweile angeboten werden. Es scheinen ständig mehr zu werden! Das Kühlregal mit veganen Joghurts beispielsweise hat mich wirklich umgehauen. Ich habe mir dann gleich mal eine Kokos-Sorte ohne Zucker mitgenommen. 


Habt ihr euch schon durch die vielen Sorten an Sojajoghurts probiert? Welche könnt ihr denn empfehlen? Ich muss sagen, dass ich den komplett ungesüßten Natur-Sojajoghurt immer noch am liebsten mag, denn er schmeckt nicht so künstlich wie viele andere Sorten. Der Kokos-Sojajoghurt gefällt mir auch recht gut. In diesem ist auch tatsächlich etwas Kokosmilch enthalten und nicht nur Kokos-Aroma. Gestern beim Backen kam er dann gleich einmal zum Einsatz, weil ich vergessen hatte pflanzliche Milch zu besorgen. Hier kommt also ein glutenfreies Muffinrezept ganz ohne Pflanzenmilch.



Für 8-12 Muffins
100 g (glutenfreies) Hafermehl
100 g Vollkorn-Reismehl
1 gehäufter TL Backpulver
1 Prise Salz
2-3 EL Kokosraspeln (optional)
20 g getrocknete Gojibeeren (optional)
1 kleine-mittelgroße Banane (85 g geschält)
100 g (Kokos-)Sojajoghurt
100 g Seidentofu oder mehr Sojajoghurt
80 g Ahornsirup
2 EL Kokosöl
100 g Blaubeeren

  • Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  • Die ersten 6 Zutaten zusammengeben und verrühren.
  • Die Banane mit Sojajoghurt, Seidentofu, Ahornsirup und Kokosöl cremig pürieren. Anschließend zu den trockenen Zutaten geben und verrühren (nicht zu viel!).
  • Dann die gewaschenen Heidelbeeren unterheben und den Teig auf 8-12 (Silikon-) Muffinförmchen verteilen.
  • Im vorgeheizten Backofen 20-25 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen.

TIPPS
- Hafermehl lässt sich leicht selber herstellen in dem ihr Haferflocken mit einem Pürierstab oder einer Küchenmaschine fein püriert.
- Das Reismehl kann durch Dinkelmehl oder anderes Mehl nach Wahl ersetzt werden. Die Muffins sind dann jedoch ggf. nicht mehr glutenfrei. Eventuell müsst ihr bei glutenhaltigem Mehl noch etwas Flüssigkeit (Wasser, Milch) dazugeben, damit der Teig nicht zu zäh wird.
- Die Muffins sind nur leicht süß. Ihr könnt also notfalls noch 2-3 EL (Rohrohr-)Zucker für süßere Muffins dazugeben.
- Bei 12 Muffins werden diese ziemlich klein, wer also auf größere Muffins steht sollte den Teig auf 8 oder 10 Förmchen verteilen.
- Anstelle von Kokosraspeln könnt ihr auch die geraspelte Schale 1/2 - 1 Bio-Zitrone zum Teig geben.


Heidelbeeren machen sich einfach so gut in gebackenen Dingen wie Muffins, Kuchen oder selbst Pancakes. Sie schmecken dann einfach viel leckerer  - irgendwie süßer! Kann mir da jemand zustimmen? Seit meinem gebackenem Kokos-Beeren-Oatmeal kombiniere ich die blauen Beeren super gerne mit Kokos. Für einen Frische-Kick eignet sich aber auch geriebene Zitronenschale (siehe Tipps). 


Wisst ihr wie diese Muffins noch toller schmecken? Wenn man sie mit etwas Nussmus wie Erdnuss- oder Cashewmus bestreicht, am besten wenn sie noch etwas warm sind! So habe ich sie heute morgen zum Frühstück serviert. Mh, so lecker!
Dann wünsche ich euch ein paar schöne Pfingsttage! Ich melde mich bald mit einem Produkttest wieder. Liebe Grüße!
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...