1. Juli 2015

Buch-Tipp: Gesund Backen mit Veganpassion

Hallo ihr Lieben,
die Temperaturen steigen mit jedem Tag und die Laune steigt mit bei all dem Sonnenschein! Bei der Hitze mache ich mir momentan mittags vor allem gerne mal frische, knackige Salate mit allerlei Toppings, so wie der Linsen-Oliven Salat aus meinem Kochbuch "Heute mal vegan".


Doch heute möchte ich über ein anderes Buch sprechen, nämlich über das neue Buch von Stina Spiegelberg: "Gesund Backen mit Veganpassion". Die meisten von euch werden sicher das ein oder andere Backbuch von ihr schon im Bücherregal stehen haben. Bei diesem neuen Buch liegt - wie der Name schon sagt - der Fokus auf gesündere Backrezepte. So könnt ihr auch im Sommer vegane Leckereien genießen ohne euch Sorgen um eure Bikini Figur zu machen!

Rhabarber-Käsekuchen mit Muskatblüte
Inhalt und Layout
Das Buch ist in mehrere Abschnitte gegliedert. Nach einer kleinen Einleitung, Informationen zu den Zutaten, hilfreiche Tipps zu Backen ohne Ei und zum Ersetzen von Zutaten, sowie 10 schnelle Backtipps folgen die Rezepte, die in folgende Kategorien aufgeteilt sind:
  • Teegebäck & Cookies
  • Kleines & Feines
  • Kuchen & Torten
  • Backen ohne Backen
  • Herzhaftes
Nocciolato Cookies
Zu jedem Rezept gibt es übrigens ein seitengroßes Bild. Dafür gibt es von mir einen dicken Pluspunkt, denn ich bevorzuge Kochbücher mit bunten Fotos. 
Am Ende des Buches findet ihr noch weitere Informationen zum Haltbarmachen und Verpacken und natürlich gibt es Vorlagen um eure Kuchen und co. zu dekorieren und zu verpacken. Eine Rezeptübersicht zeigt euch noch einmal alle Rezepte inklusive Kennzeichnung (s.u.) im Überblick.

Die Rezepte
Neben der Unterteilung in die verschiedenen Kategorien (s.o.) ist jedes der über 70 Rezepte noch bezüglich ihrer Inhaltsstoffe bzw. Verträglichkeit gekennzeichnet:
  • Glutenfrei
  • Vollwert
  • Zuckerreduziert
  • Fettreduziert
  • Sojafrei
  • Antioxidantien
Es gibt also einige Rezepte, die für Menschen mit Intoleranzen geeignet sind!
Abgesehen von ein paar vereinzelnd auftauchenden Zutaten wie Himbeer- und rote Bete Pulver, Aroniabeeren, Hanfmehl, Pfeilwurzelmehl und Gewürzblüten gibt es keine ausgefallenen und teuren Komponenten, die man nicht leicht bekommen könnte. Überhaupt bestehen die meisten Rezepte aus denselben Grundzutaten, so dass man nicht wieder großartig einkaufen muss, wenn man ein anderes Rezept ausprobieren möchte. 

Haselnuss-Walnuss-Tartelettes mit Ahornsirup
Ob schokoladig, fruchtig oder nussig, geschmacklich ist wirklich für jeden (Anlass) etwas dabei - wie auch für jede Jahreszeit! Neben einfachen Keks-, Muffin- und Kastenkuchen-Rezepten gibt es auch ein paar ausgefallenere Dinge wie Hanf-Cookies, gebrannte Milchreistartelettes mit Rhabarbercoulis und Rote Bete-Apfelkuchen. Herzhaften Rezepte gibt es auch ein paar, wie beispielsweise eine Süßkartoffeltarte, Tahin-Spinat-Brezeln und Kräuter-Cake Pops. In der Kategorie "Backen ohne Backen" werden unsere Rohkost-Freunde fündig, obwohl nicht alle Rezepte hier komplett roh sind. 

Krätuter-Cake Pops
Entgegen meiner Erwartungen kommen vegane Butter und pflanzliche Sahne in vielen Rezepten vor. Ich sträube mich ein wenig gegen vegane Butter/Margarine, jedoch ist das meine eigene Meinung. Zudem denke ich, dass man bei einigen Rezepten auch Kokosöl oder andere Alternativen verwenden könnte. Für meinen Geschmack enthalten ein paar Rezepte zudem etwas viel Rohrohrzucker. Ich bin mir sicher, da könnte man ggf. auch noch etwas einsparen ohne viel an Süße zu verlieren. Ich habe jedenfalls die Quinoa-Bananen-Minikuchen in Muffinform ausprobiert, die nur mit Ahornsirup und Banane gesüßt sind und fand sie ganz lecker! Ein toller Snack für zwischendurch!

Nachgebacken: Quinoa-Bananen-Minikuchen (bzw. Muffins)
Fazit
"Gesund Backen mit Veganpassion" ist ein tolles und buntes veganes Backbuch mit einfachen, aber auch ausgefalleneren Rezepten für jede Gelegenheit. Durch die individuelle Kennzeichnung findet man schnell je nach Bedarf das passende  Rezept, ob sojafrei, glutenfrei, fettarm, etc. Die vielen Tipps vorne im Buch, aber auch zu den Rezepten selbst sprechen für ein erfolgreiches Backvergnügen. Obwohl ich persönlich viele der Rezepte nicht unbedingt als "gesund" bezeichnen würde, sind sie sicherlich "gesünder" als manch andere Variante. Also, schmeißt den Ofen an und los geht's!

PS.: Hier findet ihr einen Blick ins Buch inklusive Inhaltsverzeichnis!

Stina Spiegelberg
Gesund Backen mit Veganpassion
216 Seiten, Hardcover
ISBN-13: 978-3942491570
19,95 Euro

Vielen herzlichen Dank an den Neunzehn Verlag zur Bereitstellung des Buches!

25. Juni 2015

Blondies? Kuchen? Blondiekuchen!

Hallo ihr Lieben,
habt ihr mich vermisst? Wie schon gesagt bin ich zur Zeit schwer beschäftigt mit der Laborarbeit für meine Bachelorarbeit. Es gibt viel zu tun und ich bin meist den ganzen Tag am Arbeiten. Am schlimmsten sind jedoch die ganzen Inkubationszeiten. Wenn man nicht gerade anderes zu erledigen hat, darf man schon mal vier Stunden einfach nur warten. Dann lohnt es sich jedoch zum Glück auch mal nach Hause zu fahren. 


Themawechsel: Der Sommer ist da! Nachdem die letzten Tage hier eher an Herbstwetter erinnert haben, hat sich heute die Sonne endlich wieder blicken lassen. Ich habe mir also meinen Hund geschnappt und bin mit ihr schön einen kleinen Berg hochgewandert - wo ich mich dann gemütlich in die Sonne gelegt und ein Buch gelesen habe. Herrlich! Neben dem tollen Wetter bringt der Sommer natürlich auch noch etwas anderes mit sich: Sommerfrüchte! All die leckeren Beeren, verschiedene Melonen, Pfirsiche, Aprikosen .... und natürlich Kirschen!


Theoretisch müsste ich die leckeren roten Früchtchen nicht mal kaufen. Hier in der Umgebung gibt es an vielen Ecken Kirschbäume - ich will jedoch auch nicht den "Kirschdieb" spielen und geh dann doch lieber in den nächsten Supermarkt. Momentan gibt es sie zudem fast überall im Angebot. 


Ich liebe es Kirschen einfach so roh zu essen, entkernt versteht sich, aber gebacken finde ich sie auch klasse. Ich hatte eigentlich vor meinen Schokotraumkuchen mit Kirschen zu backen, dachte mir dann aber: "Du hast ein paar Tage frei, Melanie, mach' doch mal etwas neues!". Gesagt getan. 


Erinnert ihr euch noch an meine Blondies aus Kichererbsen? Ich dachte ich kreiere mal eine fruchtigere Version - und die ist wirklich super lecker geworden! Neben den Kirschen hat noch etwas Schokolade den Weg in die Rührschüssel gefunden - Schoko und Kirsch macht einfach eine super Kombination. Im Endeffekt habe ich eine Art Kuchen gebacken, jedoch könnt ihr auch eine rechteckige Auflaufform verwenden und die Blondies nach Belieben schneiden. 
Übrigens, mit glutenfreien Haferflocken sind die Blondies auch glutenfrei!


Für 10-12 Portionen
1 Dose Kichererbsen, ungesalzen (abgetropft ca. 265 g)
60 g Haferflocken
100 g Agavendicksaft oder Ahornsirup
100 g Apfelmark, ungesüßt
70 g Mandel-Kokosbutter oder dunkles Mandelmus (siehe Tipp)
50 ml Reis-, oder Mandelmilch
1/2 TL gemahlene Vanille (optional)
50 g vegane Schokotröpchen oder gehackte Zartbitterschokolade
120 g entsteinte Kirschen, ganz oder halbiert
etwas Öl für die Form

  • Den Backofen auf 180° C vorheizen.
  • Kichererbsen gut abspülen und abtropfen lassen. Dann mit Haferflocken, Agavendicksaft, Apfelmark, Vanille, Mandel-Kokosbutter und Reis- bzw. Mandelmilch zusammengeben und mit einer Küchemaschine zu einer homogenen Masse verarbeiten. Diese für 5 Minuten zur Seite stellen.
  • Dann die Kirschen sowie die Schokolade unterheben und den Teig in eine mit Öl gefettete Pie- oder Kuchenform (ca. 18-20 cm Durchmesser) oder eine kleinere Auflaufform geben und gleichmäßig verstreichen.
  • Im vorgeheizten Ofen etwa 25-30 Minuten backen. Anschließend komplett abkühlen lassen und Reste im Kühlschrank aufbewahren.
TIPPS:
- Falls ihr keine Kichererbsen aus der Dose ohne Salz findet, nehmt ruhig welche mit Salz, achtet jedoch darauf, dass keine weiteren Zusätze enthalten sind. Ansonsten könnt ihr Kichererbsen auch selber kochen.
- Anstelle der Mandel-Kokosbutter könnt ihr auch andere Nussmuse wie dunkles Mandelmus verwenden. Hier würde ich etwa 65 g Nussmus nehmen und 1-2 TL Kokosöl sowie eine Prise Salz (bei ungesalzenen Kichererbsen) dazugeben. Falls nicht vorhanden lasst das Kokosöl einfach weg. 


Ich konnte es natürlich wieder nicht abwarten, bis der Kuchen bzw. die Blondies komplett abgekühlt war/en. Ich empfehle es aber sehr! Am besten stellt ihr sie auch noch eine Weile in den Kühlschrank, dann wird die Schokolade auch wieder fest und gibt dem ganzen noch etwas Biss. Oder ihr macht's wie ich und haut vorher schon rein!


Ich weiß schon was morgen früh auf dem Frühtsücksteller landen wird.....
Eine schöne Restwoche wünsche ich euch - und frohes Kirschen-Essen!


4. Juni 2015

Cannelloni Rot Weiß

Hallo ihr Lieben,
huch, was sind das plötzlich für Temperaturen draußen? Ich glaube es wird höchste Zeit, dass ich meine Sommerkleidung aus dem Keller hole. Meine Arme sind nämlich schon braun und kopfabwärts sieht alles noch etwas blass aus, ihr kennt das sicher. Es ist schon gemein, dass man im Labor lange Hosen tragen muss. Aber gut, da drin bekomme ich ja eh keine Sonne ab. Nach "Feierabend" dafür umso mehr. Mein Hund und ich sind nachmittags immer einige Stunden unterwegs.


Wenn wir dann abends wieder zu Hause sind habe ich natürlich richtig Hunger. Wenn es so heiß ist wie heute habe ich nicht wirklich Lust auf etwas Warmes, doch vor ein paar Tagen (als es noch etwas grauer draußen aussah), habe ich mir seit langem mal wieder ein Pasta-Gericht gezaubert: Gefüllte Cannelloni. Die Nudeln lungerten ganz hinten irgendwo im Schrank - höchste Zeit also sie zum Einsatz kommen zu lassen.


Ich hatte erst an eine Blumenkohl-Füllung gedacht, habe mich dann aber doch umentschieden und (mehr oder weniger) eine Art Bechamel-Soße daraus gekocht. Dazu kommt noch eine leckere und einfache Tomatensoße. Gefüllt werden die Cannelloni mit Kidneybohnen und Zucchini, ihr könnt aber auch anstelle der Zucchini anderes Gemüse verwenden, man sollte es nur recht klein schneiden können, damit es in die Nudeln passt. Natürlich könnt ihr bei der Füllung auch selbst kreativ werden.


4 Portionen
WEISSE SOSSE
200 g Blumenkohlröschen
75 ml pflanzliche Milch, ungesüßt
2 Knoblauchzehen
2 EL Hefeflocken
1 EL Kichererbsenmehl (optional)
2 EL Zitronensaft
1 EL Tahin/weißes Mandelmus/Cashewmus
Salz und Pfeffer

ROTE SOSSE
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
2 Dosen gehackte Tomaten (à 400 g)
1 Sprizer Agavendicksaft (optional)
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL Basilikum, getrocknet
1/2 TL Thymian, getrocknet
Salz und Pfeffer

FÜLLUNG
1 Zwiebel
1/2 EL Öl
1 Dose Kidneybohnen (400 g)
160 g Zucchini
1/2 TL Oregano, getrocknet
3-4 EL der roten Soße
1 EL Hefeflocken
Salz, Pfeffer

12 Cannelloni (etwa 130 g)


  • Für die rote Soße die Zwiebel und Knoblauchzehen fein hacken und in etwas Öl in einem Topf glasig dünsten. Dann die Tomaten hinzugeben sowie den Agavendicksaft und die getrockneten Kräuter. Alles etwa 10-15 Minuten köcheln lassen und anschließend zur Seite stellen.
  • In der Zwischenzeit für die weiße Soße die Blumenkohlröschen waschen, und in einen Topf mit kochendem Wasser etwa 8-10 Minuten garen. Die Zwiebeln und den Knoblauch klein hacken. Sobald der Blumenkohl gar ist alle Zutaten für die weiße Soße zusammengeben und cremig pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ebenfalls zur Seite stellen.
  • Den Ofen nun auf 180°C vorheizen.
  • Für die Füllung die Zwiebel fein hacken und die Zucchini in kleine Würfel schneiden. Die Kidneybohnen abspülen und abtropfen lassen. Die gehackte Zwiebel im Öl kurz anbraten, dann Zucchini hinzufügen und ein paar Minuten dünsten. Anschließend alle anderen Zutaten hinzufügen kurz mitkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Nun die rote Soße in ein oder zwei Auflaufformen geben. Die Füllung gleichmäßig auf die 12 Cannelloni verteilen und in die rote Soße legen, und in die Soße drücken. Zum Schluss die weiße Soße über die Cannelloni geben und im vorgeheizten Ofen 35-45 Minuten backen. 

Dann genießt alle mal schön das tolle Wetter!
Liebe Güße!

30. Mai 2015

Produkttest: Matcha Crema & Matcha Lemon

Hallo ihr Lieben,
vor nicht allzu langer Zeit habe ich von TeeGschwendner netterweise ein Paket mit zwei verschiedenen Matcha-Kaltgetränken zum Ausprobieren erhalten. Ihr habt vielleicht schon auf anderen Blogs, auf Instagram oder Facebook über diese neuen Produkte gelesen oder sie sogar selbst getestet. Hier kommt nun mein kleiner Testbericht.


Matcha Lemon
Der Tee ist kalt eine tolle Erfrischung! Er erinnert mich an den Eistee, den ich früher als Kind immer getrunken habe nur ist der Matcha Lemon nicht so süß und das finde ich gut. Gesüßt ist das Getränk übrigens nur mit Agavendicksaft. Die anderen Zutaten sind Zitronensaft aus Fruchtsaftkonzentrat (2,8%), Matchapulver (0,4%), Ingwerextrakt, und Ascorbinsäure, wobei diese aus ökologischem Landbau stammen. Das Matchapulver gibt den Tee eine leicht bittere Note, was mich nicht besonders stört. Am besten trinkt man den Eistee direkt aus der handlichen 0,33l Packung, die praktischerweise einen wiederverschließbaren Drehverschluss hat; so sieht man die leicht unappetitliche, aber weniger störende Farbe des Getränks nicht. 


Matcha Crema
Der Matcha-Crema enthält Soja Drink (aus 7,5 % Sojabohnen), Agavendicksaft, Matchapulver (0,5%), Guarkernmehl als Verdickungsmittel und natürliches Vanillearoma. Leider war ich von diesem Tee-Getränk nicht sehr begeistert. Er erinnerte mich einfach nur an leicht bittere Vanille-Sojamilch. Kalt war der Tee sicherlich erfrischend, doch geschmacklich ist er nicht mein Favorit. Optisch gilt dasselbe wie beim Matcha Lemon.


Fazit
Wie schon gesagt, schmeckt mir der Matcha Lemon Tee von beiden Sorten am besten. Gerade eisgekühlt macht er sich gut als eine leckere Erfrischung an einem heißen Frühlings- oder Sommertag, besonders für unterwegs. Ich denke die Teegetränke sind vor allem etwas für Matcha-Liebhaber. Für Personen, die Matcha nicht kennen oder generell keine Grüntee-Fans sind mögen sie möglicherweise zu bitter sein. 
Auf anderen Blogs findet ihr noch weitere Testberichte mit unterschiedlichen Meinungen zu Matcha Lemon und Matcha Crema, wie zum Beispiel hier:
Ihr könnt euch natürlich auch selbst ein geschmackliches Bild machen und den Tee in TeeGschwendner Fachgeschäften bzw. online kaufen. Mit einem Preis von 3 Euro pro TetraPak sind die Teesorten jedoch nicht gerade günstig. Doch aufgrund der biologischen Zutaten und dem hochwertigen Matchapulver ist der Preis sicherlich gerechtfertigt. 

Herzlichen Dank an TeeGschwendner für das Testpaket!

24. Mai 2015

Heidelbeer-Muffins

Hallo ihr Lieben,
bei uns in Jena hat vor kurzem ein neuer Denn's Biomarkt eröffnet und da musste ich natürlich gleich vorbei schauen, immerhin gab es 10 % Rabatt auf den gesamten Einkauf. Trotz der von Menschen gefüllten Gänge habe ich mir Zeit gelassen und habe mir jedes Regal in Ruhe angeschaut. Dabei ist mir aufgefallen, wie viele vegane Produkte mittlerweile angeboten werden. Es scheinen ständig mehr zu werden! Das Kühlregal mit veganen Joghurts beispielsweise hat mich wirklich umgehauen. Ich habe mir dann gleich mal eine Kokos-Sorte ohne Zucker mitgenommen. 


Habt ihr euch schon durch die vielen Sorten an Sojajoghurts probiert? Welche könnt ihr denn empfehlen? Ich muss sagen, dass ich den komplett ungesüßten Natur-Sojajoghurt immer noch am liebsten mag, denn er schmeckt nicht so künstlich wie viele andere Sorten. Der Kokos-Sojajoghurt gefällt mir auch recht gut. In diesem ist auch tatsächlich etwas Kokosmilch enthalten und nicht nur Kokos-Aroma. Gestern beim Backen kam er dann gleich einmal zum Einsatz, weil ich vergessen hatte pflanzliche Milch zu besorgen. Hier kommt also ein glutenfreies Muffinrezept ganz ohne Pflanzenmilch.



Für 8-12 Muffins
100 g (glutenfreies) Hafermehl
100 g Vollkorn-Reismehl
1 gehäufter TL Backpulver
1 Prise Salz
2-3 EL Kokosraspeln (optional)
20 g getrocknete Gojibeeren (optional)
1 kleine-mittelgroße Banane (85 g geschält)
100 g (Kokos-)Sojajoghurt
100 g Seidentofu oder mehr Sojajoghurt
80 g Ahornsirup
2 EL Kokosöl
100 g Blaubeeren

  • Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  • Die ersten 6 Zutaten zusammengeben und verrühren.
  • Die Banane mit Sojajoghurt, Seidentofu, Ahornsirup und Kokosöl cremig pürieren. Anschließend zu den trockenen Zutaten geben und verrühren (nicht zu viel!).
  • Dann die gewaschenen Heidelbeeren unterheben und den Teig auf 8-12 (Silikon-) Muffinförmchen verteilen.
  • Im vorgeheizten Backofen 20-25 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen.

TIPPS
- Hafermehl lässt sich leicht selber herstellen in dem ihr Haferflocken mit einem Pürierstab oder einer Küchenmaschine fein püriert.
- Das Reismehl kann durch Dinkelmehl oder anderes Mehl nach Wahl ersetzt werden. Die Muffins sind dann jedoch ggf. nicht mehr glutenfrei. Eventuell müsst ihr bei glutenhaltigem Mehl noch etwas Flüssigkeit (Wasser, Milch) dazugeben, damit der Teig nicht zu zäh wird.
- Die Muffins sind nur leicht süß. Ihr könnt also notfalls noch 2-3 EL (Rohrohr-)Zucker für süßere Muffins dazugeben.
- Bei 12 Muffins werden diese ziemlich klein, wer also auf größere Muffins steht sollte den Teig auf 8 oder 10 Förmchen verteilen.
- Anstelle von Kokosraspeln könnt ihr auch die geraspelte Schale 1/2 - 1 Bio-Zitrone zum Teig geben.


Heidelbeeren machen sich einfach so gut in gebackenen Dingen wie Muffins, Kuchen oder selbst Pancakes. Sie schmecken dann einfach viel leckerer  - irgendwie süßer! Kann mir da jemand zustimmen? Seit meinem gebackenem Kokos-Beeren-Oatmeal kombiniere ich die blauen Beeren super gerne mit Kokos. Für einen Frische-Kick eignet sich aber auch geriebene Zitronenschale (siehe Tipps). 


Wisst ihr wie diese Muffins noch toller schmecken? Wenn man sie mit etwas Nussmus wie Erdnuss- oder Cashewmus bestreicht, am besten wenn sie noch etwas warm sind! So habe ich sie heute morgen zum Frühstück serviert. Mh, so lecker!
Dann wünsche ich euch ein paar schöne Pfingsttage! Ich melde mich bald mit einem Produkttest wieder. Liebe Grüße!

13. Mai 2015

Bohnen-Burger mit Avocado-Mayo-Dip

Hallo ihr Lieben,
in den letzten paar Wochen war es ziemlich ruhig auf meinem Blog. Das liegt zum einen daran, dass ich momentan wieder zu Hause bei meinen Eltern bin und zum anderen daran, dass ich in den Vorbereitungen für meine Bachelorarbeit stecke. Ich werde so wie es momentan aussieht eine experimentelle Bachelorarbeit schreiben und einige Zeit im Labor verbringen. Deswegen wird es auch in nächster Zeit eher ruhig auf meinem Blog bleiben.

Hier zu Hause war es heute hingegen eher turbulent als ruhig. Eins meiner ehemaligen Babysitter-Kids war heute nach der Schule bei mir. Wir haben zusammen Apfel-Walnuss-Muffins, ein Rezept aus meinem Kochbuch gebacken. Und zum Mittagessen gab es eine Runde Burger.


Ich stehe total auf Bohnen-Burger! Klar, die Konsistenz ist nicht gerade vergleichbar mit dem fleischigen Vertreter, aber man gewöhnt sich dran. Geschmacklich kann man jedenfalls nicht meckern, wenn man es richtig macht. Selbst aus dem Munde meines Vaters konnte ich heute beim Abendessen das Wort "lecker" vernehmen, nachdem er in den Burger gebissen hatte. Ich habe zum ersten Mal schwarze Bohnen verwendet und das bestimmt nicht zum letzten Mal. Die Bohnen werden mit gedünsteten Zwiebeln, Knoblauch und Paprika gemischt und mit etwas Mais "aufgepimpt". Bei den Toppings gibt es mal wieder keine Grenzen. Ich hab's heute mal mit einer Avocado-Mayo-Creme und frischer Ananas probiert. Dazu gab es Süßkartoffel-Chips nach dem Rezept aus meinem Kochbuch.


Für 5 Burger
PATTIES
1 mittelgroße Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
1/2 rote Paprika
1/2 EL Öl
1 Dose schwarze Bohnen (400 g), gut abgetropft
2-4 EL zarte Haferflocken
1 gehäufter TL gemahlene Leinsamen
100 g Mais aus der Dose (abgetropft) oder TK
1 gestrichener TL mittelscharfer Senf
1/2 TL Salz
1/3 TL getrockneter Thymian
Pfeffer

5 Burger-Brötchen

DIP (optional)
1 reife Avocado
1-2 EL Limettensaft
1 EL vegane Mayonnaise
Salz und Pfeffer

Toppings: z.B. Salat, Tomaten, Gurken, rote Zwiebeln, 
Sprossen, Ananas-Ringe, Süßkartoffel-Chips etc.

  • Zwiebel und Knoblauch klein hacken und Paprika in kleine Würfel schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten, dann Paprika-Würfel hinzugeben und 2-3 Minuten mitdünsten.
  • Währenddessen die abgetropften schwarzen Bohnen mit dem Senf und den Gewürzen zerstampfen bzw. mit einer Küchenmaschine verarbeiten, so dass noch ein paar Bohnen zu erkennen sind. Dann das gedünstete Gemüse, den Mais, die Haferflocken und die Leinsamen dazugeben und noch einmal gut vermengen.
  • Aus der Masse mit den Händen 5 Patties formen und auf ein gefettetes Backpapier auf ein Backblech legen und flach drücken. Anschließend für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  • Dann den Ofen auf 180 C° vorheizen und die Burger-Patties 12-15 Minuten backen. Dann vorsichtig umdrehen und weitere 5-10 Minuten backen.
  • In der Zwischenzeit den Dip zubereiten. Dazu das Avocado-Fleisch mit einer Gabel zerdrücken und mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und Mayo zu einer cremigen Masse vermengen. Nach Belieben Toppings vorbereiten und Brötchen toasten.
  • Und nun folgt der beste Teil: Bastelt euch einen Burger nach eurem Geschmack zusammen!

Morgen wird bei uns gegrillt! Ich hoffe, dass das Wetter genauso schön wird wie in den letzten Tagen! Da bekommt man wirklich Lust den ganzen Tag draußen zu sein - und auf Eis! Vorgestern habe ich seit langem mal wieder in einer Eisdiele Eis gegessen und das Mango-Eis war das beste vegane Eis, das ich jemals hatte. Ich träume immer noch davon! 


Ich wünsche euch noch eine schöne Woche! Genießt das schöne Wetter!
Liebe Grüße!

17. April 2015

Haselnusskuchen mit "Quarkcreme" und Erdbeeren

Hallo ihr Lieben,
ich bin gerade seit langer Zeit mal wieder bei meinen Eltern daheim. Leider nur für eine Woche, da ich nächsten Donnerstag für einen Termin wieder nach Jena zurück muss. Eigentlich hatte ich vor in dieser Woche die noch anstehenden Praktikums-Protokolle fertigzustellen, doch so wirklich weit bin ich bisher noch nicht gekommen - wie das zu Hause nun mal so ist. Ich stehe lieber in der Küche und koche für meine Eltern und mich, mache Sport, gehe mit den Hunden spazieren, etc. 


Gestern war ich mit einer Freundin im Kino. Wir haben "Fast & Furious 7" in Englisch geguckt. Ich habe die ersten sechs Teile vorher nicht gesehen, doch dieser Film war der Wahnsinn! Jetzt muss ich mir die anderen Teile auch noch ansehen! Aber so lange das Wetter noch schön ist, muss ich ja nicht auf der Couch hocken und Filme gucken. Da geht's natürlich raus an die frische Luft!


Vor ein paar Tagen waren meine Mutter und ich beim Bauernmarkt und haben frisches Obst und Gemüse gekauft. Auch wenn die Saison noch nicht begonnen hat sind ein paar Erdbeeren in unserem Wagen gelandet. Die sahen einfach zu süß aus! Zu Hause überkam mich dann die Lust etwas zu backen. Also Küchenschränke auf und Zutaten zusammengesucht! Das Ergebnis: Ein saftiger Haselnusskuchen mit einer veganen "Quarkcreme" und frischen Erdbeeren. 


Für 1 Kuchen (26-28 cm Durchmesser)
KUCHEN
150 g Weizenmehl Typ 1050
200 g Buchweizenmehl
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g (Rohrohr)zucker
50 g Kokosöl, geschmolzen
100 g Apfelmark
400 ml Hafermilch
1 Pck. Vanillezucker oder gemahlene Vanille
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz

"QUARKCREME"
100 g Cashewkerne
400 g Sojajogurt, ungesüßt
40 g Kokosöl, fest
50 g Puderzucker
abgeriebene Schale 1/2 - 1 Zitrone

250-300 g Erdbeeren
vegane Zartbitterschokolade (optional)

  • Für die die "Quarkcreme" die Cashewkerne in Wasser einweichen. Den Sojajogurt in einem feinen Sieb, das mit ein paar Lagen Küchenrollenpapier ausgelegt ist, abtropfen lassen (evtl. das Papier zwischenzeitlich wechseln). 
  • Nun zum Kuchen. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Weizen- und Buchweizenmehl, gemahlene Haselnüsse, Zucker, Backpulver und Salz in eine Rührschüssel geben und vermengen. Nun Apfelmark, das flüssige Kokosöl und Hafermilch einrühren und zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig in eine gefettete Backform geben und gleichmäßig verstreichen.
  • Im vorgeheizten Backofen 30-35 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist. 
  • Den Kuchen komplett abkühlen lassen.
  • In der Zwischenzeit die Quarkcreme zubereiten. Dazu die eingeweichten Cashewkerne abtropfen lassen und mit dem abgetropften Sojajogurt, sowie den anderen drei Zutaten cremig pürieren. Anschließend kühl stellen.
  • Sobald der Kuchen abgekühlt ist mit einem Messer oder einer Gabel einen Teil der Oberfläche abkratzen, so dass eine Art Mulde ensteht (siehe Bild). Die abgekratzte Kuchenmasse könnt ihr anderweitig verwerten, oder einfach gleich naschen!
  • Nun die Creme in die Mulde geben und verstreichen. 
  • Die Erdbeeren waschen, halbieren und auf der Creme verteilen. Mit geraspelter Zartbitterschokolade garnieren. 
  • Den Kuchen kühl stellen bis die "Quarkcreme" fest geworden ist. 

TIPPS
- Der Kuchen ohne Creme macht sich gut als nussiger Kastenkuchen - am besten mit Zartbitter-Schokoglasur
- Anstelle von Erdbeeren könnt ihr auch andere Beeren bzw. andere Früchte verwenden. Kirschen sind bestimmt auch klasse! 
- Wer kein Fan von Haselnüssen ist: Die gemahlenen Haselnüsse lassen sich natürlich durch gemahlene Mandeln ersetzen.
- Für einen glutenfreien Kuchen das Weizenmehl einfach durch eine vegane Back-/Mehlmischung ersetzen und anstatt Hafermilch andere Pflanzenmilch wie Mandel- oder Reismilch verwenden.


Auf dem Bild ist die "Quarkcreme" noch recht flüssig. Sie wird aber fest, wenn sie eine Zeit lang kühl gestanden hat, ich denke eine Stunde reicht locker. Meine Mutter und ich wollten jedoch nicht so lange warten und haben uns gleich als der Kuchen fertig war zur "Kaffe-und-Kuchen"-Zeit ein Stück gegönnt. 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße!

8. April 2015

Frühlingsrollen mit Spargel

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr hattet alle schöne Ostern! Ich habe Ostern mit meinem Hund verbracht. Meine Eltern sind momentan eh in ihrem Wohnmobil unterwegs, also wäre ich daheim auch allein gewesen. Zudem habe ich noch eine letzte (!!) Prüfung am Freitag, für die ich mich in den letzten Tagen vorbereitet habe. Sprich, Ostern war für mich wie jeder andere Tag (bzw. Tage) auch, abgesehen von den leckeren Schokoeiern, die ich alle alleine verputzt habe. Ihr solltet sie unbedingt mal machen, ein toller Snack für zwischendurch, wenn euch mal wieder die Lust auf etwas Süßes überkommt.

Von Süß zu Herzhaft: Die Spargelzeit hat begonnen, juhuuu! Spargel habe ich als Kind eher selten gegessen und wenn, dann gab es das Gemüse meist aus dem Glas. Ihr kennt sie doch sicher auch, diese labberigen Spargelstängel getränkt in Salzwasser? Nein Danke, das muss nicht sein. Es geht doch nichts über knackigen, frischen Spargel. Deswegen koche ich ihn auch nicht so lange, damit er diesen tollen Biss behält. 


Vor ein paar Tagen lag ich abends im Bett und habe mir in meinen Gedanken ausgemalt, was ich denn schönes mit Spargel kochen könnte. Und irgendwie kam ich dann auf Frühlingsrollen! Das musste ich am nächsten Tag gleich ausprobieren. Zu Frühlingsrollen gehört natürlich auch ein leckerer Dip. Eigentlich wollte ich eine Art Guacomole aus Avocado und Erbsen machen, doch meine Avocado war leider etwas überreif. Wie ich dann auf einen Erbsen-Zucchini Dip mit Miso gekommen bin, kann ich euch auch nicht mehr sagen :) Er schmeckt jedenfalls sehr gut und passt hervorragend zu den Frühlingsrollen. Das Rezept ist übrigens fettarm und eignet sich super als ein locker leichtes Gericht für einen sonnigen Frühlingstag!



Für 2 Portionen
FRÜHLINGSROLLEN
1 Bund grüner Spargel (400 g)
1/2 gelbe Paprika
etwas Gemüsebrühe
1-2 EL Zitronensaft
1 TL Sesam (optional)
4 runde Reispapierplatten

DIP
1 kleine Zwiebel
100 g Zucchini
150 g TK-Erbsen
1/3 - 1/2 TL Kümmel, gemahlen
2 EL Zitronensaft
1 gehäufter EL Shiro Miso
Salz, Pfeffer

  • Den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und halbieren. Die Paprika in Streifen schneiden.
  • Etwas Gemüsebrühe in eine Pfanne geben (etwa 0,5 - 1 cm hoch) und zum Kochen bringen. Die halbierten Spargelstängel hineingeben und für ein paar Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze kochen bis der Spargel gar, aber noch knackig ist. 
  • Nun mit Zitronensaft beträufeln und leicht salzen. Den Spargel aus der Pfanne nehmen und etwas abkühlen lassen.
  • Für den Dip die Zwiebel klein hacken und Zucchini würfeln. In dieselbe Pfanne wieder etwas Brühe hineingeben (diesmal nicht ganz so viel) und die Zwiebel darin glasig "dünsten". Nun die Zucchini dazugeben und ein paar Minuten mitkochen, bis das Gemüse weich ist. 
  • Dann die TK-Erbsen dazugeben und mitgaren, bis sie komplett aufgetaut sind. Mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen und weitere 2-5 Minuten garen. Anschließend mit Zitronensaft und Miso zu einem leicht stückigem Dip pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen (ggf. in Kühlschrank).
  • Zurück zu den Frühlingsrollen: Falls ihr Sesam verwenden möchtet diesen kurz in einer heißen Pfanne ohne Öl anrösten. In der Zwischenzeit das Reispapier nach Packungsanweisung oder wie hier beschrieben vorbereiten, 1/4 des Spargels und der Paprika mittig darauf legen, mit etwas Sesam bestreuen und aufrollen (Beschreibung siehe Link).
  • Die Frühlingsrollen mit dem Dip servieren.
TIPPS:
- Shiro Miso ist eine helle Miso Sorte, die etwas milder und süßlicher ist als dunklere Sorten, die man meist in Bioläden bekommt. Ich verwende diese Marke.
- Falls ihr einen anderen Dip verwenden möchtet, nur zu! Wie wäre es denn mit einem Erdnuss-Ingwer-Dip?


Lasst es euch schmecken!
Liebe Grüße!

4. April 2015

Schoko-Eier

Hallo ihr Lieben,
das lange Osterwochenende ist gekommen und damit ist die Fastenzeit zu Ende. Habt ihr dieses Jahr auf irgendeine Art und Weise gefastet? Und habt ihr es auch durchgehalten? Falls ihr auf Zucker verzichtet habt und jetzt richtig Lust auf etwas schokoladiges habt, dann habe ich etwas für euch: Schoko-Eier!


Damit ihr euren Körper nicht gleich mit einer dicken Ladung Zucker schockt, ist die Füllung frei von zugesetzten Zucker; die besteht nämlich nur aus Datteln, Walnüssen, Chiasamen, Hanfsamen und Vanille. Oster-Bonus: Jedes Ei enthält eine dicke Ladung essentieller Omega-3 Fettsäuren! Ein Grund mehr, sich über das Ende der Fastenzeit zu freuen.


Für ca. 10-15 Schoko-Eier
200 g weiche Datteln 
100 g Walnusskerne
2 gehäufte TL Chiasamen
2 gehäufte TL Hanfsamen, geschält
Mark 1/2 Vanilleschote
Prise Salz
100 g vegane Zartbitterschokolade/-kuvertüre

  • Alle Zutaten bis auf die Schokolade in einer Küchenmaschine verarbeiten, bis die Zutaten gut zerkleinert sind und ihr eine klebrige Masse habt.
  • Mit den Fingern oder zwei Löffeln zu ca. 10-15 Eiern formen, je nachdem wie groß ihr sie haben möchtet. Anschließend 15-25 Minuten in den Tiefkühler stellen.
  • Gegen Ende der Zeit die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Eier nacheinander in der geschmolzenen Schokolade wenden. Dann auf Backpapier legen. 
  • Sobald die Schokolade leicht getrocknet ist könnt ihr die Schoko-Eier in den Kühlschrank stellen, so dass die Schokolade komplett hart wird. 
  • Nun dürft ihr natürlich naschen! Die restlichen Schoko-Eier weiter im Kühschrank aufbewahren und innerhalb von ein paar Tagen verzehren.

TIPPS:
  • Falls ihr keine Hanfsamen zur Hand habt, könnt ihr auch mehr Walnusskerne oder andere Nüsse verwenden. 
  • Harte Datteln eignen sich nicht so gut für die Füllung, da sie dann nicht zusammenhalten würde. Schaut am besten nach "Soft Datteln" oder frischen Datteln aus dem Biomarkt.

Falls ihr noch eine Kleinigkeit für eure Freunde oder Bekannte braucht, die Schoko-Eier lassen sich sicher gut verschenken. Sie sollten nur wie gesagt kühl aufbewahrt werden.

Dann wünsche ich euch allen ein schönes Osterfest! 
Liebe Grüße!

30. März 2015

Gewinner // Etwas Süßes aus dem Glas

Hallo ihr Lieben,
die zwei Gewinner meines Gewinnspiels stehen fest!






Herzlichen Glückwunsch an Illaris Gondor und Sofie, ihr werdet in kürze eine Email von mir bekommen! An alle anderen, die ebenfalls ihr Glück versucht haben: Herzlichen Dank fürs Mitmachen und vor allem für die vielen netten Kommentare. Auch wenn es für euch diesmal nicht geklappt hat - ich hoffe ich kann euch den Tag mit dem folgenden Rezept dennoch versüßen.



Sieht das nicht lecker aus? Ich bin einfach ein Fan von Parfaits und konnte mir es auch bei diesem Rezept nicht verkneifen die Komponenten zu schichten. Schicht eins: Hirse! Ja wirklich, auch wenn es nicht so aussieht. Der Trick? Ich hab's in Kokosmilch gekocht und dann püriert. Heraus kam eine Art Brei die mich irgendwie stark an Grießbrei erinnert hat. Schicht zwei: Apfel, Orangensaft und Datteln, gekocht und zu Kompott verarbeitet.


Und, schon Appetit bekommen? Dann macht es euch die Tage mal zum Frühstück oder einfach mal so für Zwischendurch. Ihr könnt natürlich auch anstelle des Kompotts anderes Obst nehmen. Ich kann mir beispielsweise heiße Kirschen dazu richtig gut vorstellen. Übrigens ist das Rezept glutenfrei!




Für 2 Portionen
120 g Hirse
200 ml Wasser
150 g Kokosmilch
1-2 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup

2 Äpfel
1 Orange, ausgepresst oder ca. 100 ml Wasser
5 (weiche) Datteln
1/2 TL Zimt

  • Die Hirse mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Wasser und Kokosmilch in einem Topf zum Kochen bringen. Die Hirse einrühren und bei nierdiger bis mittlerer Hitze 20-25 Minuten köcheln lassen, bis die Hirse eingedickt ist. 
  • Währenddessen die Äpfel in kleine Stücke schneiden und in einem kleinen Topf zusammen mit der ausgepressten Orange und dem Zimt zum Kochen bringen. 10-15 Miuten lang köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.
  • Sobald die Hirse fertig gekocht ist den Topf vom Herd nehmen und etwa eine Minute stehen lassen. Anschließend den Agavendicksaft dazugeben und pürieren. Falls der Brei nicht "breiig" genug ist einfach etwas Wasser oder mehr Kokosmilch dazugeben.
  • Zurück zum Kompott: Die Datteln zerkleinern und zu den Äpfeln geben und das ganze ebenfalls fein pürieren. 
  • Nun den warmen Hirsebrei mit dem Kompott servieren. Oder beides in den Kühlschrank stellen und zu einem späteren Zeitpunkt kalt genießen.

TIPPS:
- Falls eure Datteln nicht sehr weich sein sollen, kocht sie am besten schon mit den Äpfeln mit, oder weicht sie eine Weile in warmen Wasser ein.


Ich habe momentan Besuch von meinen Eltern. Wir hatten heute leider wirklich mieses Wetter: Sonne, Regen und Wind, Sonne, Regen und Wind im Wechsel - und das denn ganzen Tag! Man konnte also nicht wirklich viel draußen machen. Die wenige Minuten Sonnenschein am Stück haben es uns auch nicht leicht gemacht mit Bella laufen zu gehen. Wir waren kurz in Jena und haben uns vegane Burger gegönnt. Morgen fahren meine Eltern dann weiter, kommen in zwei Wochen aber wieder hier vorbei um mich mit nach Hause zu nehmen. Juhuuu! Bis dahin habe ich noch eine Prüfung zu bestehen und ein paar Protokolle zu schreiben. Aber mit leckerem Essen wie diesem Hirsebrei lässt sich das leicht überstehen.


Ich wünsche euch noch eine schöne Woche! Bis zum nächsten Rezept!
Liebe Grüße!

PS: Falls euch mein Buch gefällt würde ich mich über eure Kommentare oder einer Rezension auf amazon.de sehr freuen!
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