Dienstag, 14. Oktober 2014

Kürbis-Pfannkuchen

Hallo ihr Lieben!
Ich könnte momentan Kürbis jeden Tag essen. Wie steht's mit euch? Ob herzhaft oder süß, Kürbis passt in beide Kategorien. Deswegen gibt es heute mal ein süßes Kürbis-Rezept: Kürbis-Pfannkuchen. 


Meine ersten Kürbis-Pfannkuchen hatte ich vor einigen Jahren in den USA. Die Amerikaner haben es da echt gut, dort gibt es nämlich Kürbispüree ohne Zusätze in Dosen, perfekt für Pumpkin Pies oder eben Pancakes. Das soll uns hier jedoch nicht davon abhalten unser eigenes Kürbispüree zu machen, das geht nämlich ziemlich einfach. 

Möglichkeit Nummer eins: Backen! Kürbis entkernen, in große Stücke schneiden (Butternut vorher schälen!) und bei 200° ca. 20 Minuten backen, bis das Kürbisfleisch weich ist. Dann nur noch fein pürieren und fertig ist euer Kürbispüree. Dieses sollte sich in einem geschlossenen Behälter mindestens eine Woche im Kühlschrank halten.

Möglichkeit Nummer zwei: Dampfgaren. Das habe ich heute mal ausprobiert und es hat super funktioniert. Ich weiß jedoch nicht, ob sich dieses Kürbispüree auch so lange im Kühlschrank hält, wie die gebackene Variante - der Kürbis war zu schnell von Bella und mir verputzt, als dass ich es hätte testen können!


Für 2 Portionen bzw. 6-8 Pfannkuchen
120 g Weizenvollkornmehl
25 g zarte Haferflocken
2 TL Backpulver
Prise Salz
Vanille, Zimt
Kardamom
Ingwer, gemahlen
250 ml Soja-Reis-Milch
100 g Kürbispüree
1.5 - 2 EL Ahornsirup

1 Apfel
1/2 TL Zimt
1 EL Ahornsirup

100 g Sojajogurt (optional)

  • Mehl, Haferflocken, Backpulver, Salz und Gewürze (von jedem ein wenig, macht's nach Gefühl, das passt schon!) vermengen. Milch, Kürbispüree und Ahornsirup einrühren und den Teig zur Seite stellen. TIPP: Ihr könnt auch andere Pflanzenmilch eurer Wahl verwenden.
  • Den Apfel entkernen und in kleine Würfel schneiden. 2-3 EL Wasser in einen kleinen Topf geben und zum kochen bringen. Apfelstücke hineingeben und etwa 3 Minuten kochen lassen.
  • Dann Zimt und Ahornsirup dazugeben, umrühren und bei niedriger Hitze etwa 5-10 Minuten weiter köcheln lassen, bis der Apfel weich ist.
  • Währenddessen eine Pfanne erhitzen und eine Kelle des Kürbisteigs hineingeben. So die Pfannkuchen nacheinander von beiden Seiten goldbraun backen.
  • Die Pfannkuchen mit Sojajogurt und dem Apfel-Zimt-Topping servieren. Wer mag kann noch ein paar gehackte Walnüsse darüber streuen.



Dann bleibt mir nur noch zu sagen: Guten Appetit!

Montag, 6. Oktober 2014

Erbsen-Kartoffel-Eintopf + 'Vekoop'-Gewinner

Hallo ihr Lieben,
zuerst möchte ich die drei GewinnerInnen der Vekoop Olineshop-Gutscheine bekannt geben. Das Los hat entschieden:


Lena

Jessi

Claudia (Lucy-Living)


Glückwunsch! Bitte schickt mir innerhalb von einer Woche eure Email-Adresse an melanie_jacobs(at)ymail.com, so dass ich euch den Gutscheincode zukommen lassen kann.

Ich hoffe ihr hattet alle einen guten Start in die Woche. Nach den letzten sonnigen und angenehm warmen Tagen muss ich mich wohl nun an die herbstlich kalten und dauerbewölkten Tage gewöhnen. Zum Glück haben Bella und ich den gestrigen wunderschönen Mittag noch ausgenutzt und waren 2.5 Stunden spazieren. Dabei habe ich fleißig Brombeeren gesammelt. Ich war überrascht, wie viele reife man noch findet. 

Das waren dann also die letzten frische Beeren für dieses Jahr. Aber es gibt ja noch genügend andere tolle Obst- und Gemüsesorten, die jetzt im Herbst Saison haben:

(Quelle: alnatura.de)

Natürlich ist das saisonale Obstangebot im Sommer deutlich größer, aber bei all dem leckeren Herbstgemüse ist das weniger schlimm. Ich freue mich zum Beispiel das ganze Jahr auf Kürbisse. Natürlich bekommt man diese eigentlich immer irgendwo, doch Saison haben sie im Herbst - und günstiger sind sie dann natürlich auch. Pastinaken, Rosenkohl und Lauch sind definitiv auch auf meiner Lieblingsgemüse-Liste zu finden (wenn ich so darüber nachdenke, gibt es nicht viele Sorten an Gemüse, die nicht draufstehen!).

Nach meinem Rezept für Curry-Kürbissuppe folgt nun in weiteres herbstliches Rezept: Erbsen-Kartoffel-Eintopf. Es sollte eigentlich eine Suppe werden, diese ist jedoch sehr eingedickt - natürlich kann man das leicht durch mehr Flüssigkeit wieder umkehren, ich fand es so aber auch ganz gut. Räuchertofu "ersetzt" in dem Rezept das Fleisch oder die Wurst, ist aber nicht zwingend notwendig. 


Für 2-3 Portionen
150g trockene geschälte grüne Erbsen
1/2 große Zwiebel
1 EL Rapsöl
800ml Gemüsebrühe
1 Loorbeerblatt
1 Möhre (150g)
1 Pastinake (150g)
1/2 Porree
200g Kartoffeln
1-2 TL getrockneter Majoran
1/4 TL Muskat
Salz, Pfeffer
optional: 100g Räuchertofu, gewürfelt

  • Die Erbsen über Nacht in reichlich Wasser einweichen und das Wasser dann abgießen.
  • Die Zwiebel fein hacken. Das Rapsöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Mit der Brühe ablöschen. Die eingeweichten Erbsen und das Loorbeerblatt dazugeben und 40 Minuten köcheln lassen.
  • Währenddessen Kartoffeln, Möhre und Pastinake schälen und in kleine Würfel und den Porree in Ringe schneiden.
  • Das Gemüse sowie die Gewürze zu den köchelnden Erbsen dazugeben,, unterrühren. und weitere 20 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch umrühren. Nach 15 Minuten den gewürfelten Räuchertofu unterheben.
  • Falls das Ganze zu sehr eindicken sollte bzw. ihr es lieber etwas flüssiger mögt einfach mehr Gemüsebrühe dazugeben und gut einrühren.
  • Den Eintopf bzw. die Suppe mit einer Scheibe Vollkorn- oder Roggenbrot servieren.


Lasst euch den Herbst schmecken! Liebe Grüße!

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Veganer Kartoffel-Tortilla

Hallo ihr Lieben,
gestern war "Weltvegetariertag", aber ich denke mal, das habt ihr sicherlich mitbekommen. Ich zumindest wurde den ganzen Tag auf facebook, im Internet und übers Radio daran erinnert. Zur "Feier des Tages" (oder wohl doch eher, weil ich Zeit dazu hatte) habe ich gestern seit langem mal wieder ausgiebig gekocht. Dabei habe ich wie schon so oft festgestellt, dass ich wirklich einen größeren Kühlschrank benötige. Naja, man kann nicht alles haben. 

Bleiben wir beim Kochen. Hat jemand von euch schon einmal etwas von Spanischen Tortillas gehört? Traditionell werden sie mit Karoffeln und Eiern gemacht. Da ich ja schon öfters Omelette mit Kichererbsenmehl gemacht habe dachte ich mir, so einen Kartoffeltortilla sollte man doch auch "veganisieren" können. Was soll ich sagen, es hat geklappt! Sie sehen zwar nicht besonders hübsch aus, aber lecker sind sie - und das ist doch die Hauptsache.


4 Portionen
650g festkochende Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
70g frischer Blattspinat
180g Kichererbsenmehl
1/2 TL Paprika edelsüß
ca. 220ml Wasser
optional: 1 EL Hefeflocken
Olivenöl
1/2 TL Kala Namak
Salz, Pfeffer

  • Die Kartoffeln schälen und mit kaltem Wasser abwaschen. Größere Kartoffeln ggf. halbieren.
  • Die Kartoffeln in einen Topf geben und diesen mit Wasser füllen, so dass die Kartoffeln bedeckt sind. Das Wasser zum Kochen bringen und die Kartoffeln darin etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze garen.
  • In der Zwischenzeit die Zwiebel klein hacken und den Spinat waschen, trocken schütteln und grob zerkleinern.
  • Etwa 1/2 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebelstückchen und den Spinat darin etwa 3-5 Minuten andünsten. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Das Gemüse aus der Pfanne nehmen.
  • Sobald die Kartoffeln gar sind, das Wasser abgießen. Die Kartoffeln etwas abkühlen lassen.
  • Das Kichererbsenmehl mit Paprikagewürz, Hefeflocken, Kala Namak sowie Salz und Pfeffer mischen. Dann das Wasser unterrühren, so dass eine leicht flüssige Masse entsteht. (Falls der Teig zu zäh erscheint etwas mehr Wasser verwenden). Zur Seite stellen.
  • Die Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden. Großflächige Scheiben halbieren.
  • Nun Zwiebeln und Spinat in den Kichererbsenteig einrüheren. Dann die Kartoffelscheiben hinzugeben und unterheben.
  • Etwa 1-2 EL Öl in die Pfanne geben und erhitzen. Die Tortilla-Masse in die heiße Pfanne geben und gleichmäßig verstreichen.
  • Auf mittlerer Hitze mit Deckel etwa 5-6 Minuten garen. Dann mit Hilfe eines großen Tellers den Tortilla umdrehen und von der anderen Seite ebenfalls 5-6 Minuten backen. Ggf. wiederholen.
  • Mit Salat oder Beilage nach Wahl servieren.

Das Wetter scheint heute auch noch mal Sonnenschein mitzubringen, dann werde ich mal mit Bella eine Runde drehen.

Einen schönen Tag wünsche ich euch noch!
Liebe Grüße!

Sonntag, 28. September 2014

Vegan MoFo: Curry-Kürbissuppe

Hallo ihr Lieben,
das Praktikum ist vorbei und nun habe ich endlich wieder Zeit für Dinge wie ... Kochen! Ich habe es ehrlich gesagt vermisst in meiner eigenen Küche den Kochlöffel zu schwingen. Mensa-Essen ist eher weniger befriedigend.

Für stressige Zeiten, in denen man einen strammen Tagesplan hat, sollte man mit einfachen und schnellen Rezepten gewappnet sein. Vorkochen ist ebenfalls zu empfehlen, vielleicht am Wochenende. Am besten plant man seine Einkäufe auch dementsprechend, so spart man Geld und läuft nicht Gefahr, am Ende der Woche Lebensmittel wegwerfen zu müssen.


Dieses Rezept ist perfekt für einen kühlen Herbstabend. Kürbis, Apfel, Kokosmilch, Curry und Rosenkohl vereint in einer wärmenden Suppe - vitaminreich und lecker, und vor allem schnell zu kochen: in weniger als 30 Minuten steht das Essen auf dem Tisch!


Für 2 Portionen
400g Hokkaido, ohne Kerne
450ml Gemüsebrühe
1 Apfel (ca. 165g Brutto)
75-100ml Kokosmilch
1/2 - 1 TL Currypulver
Salz, Pfeffer
Oliven- oder Rapsöl
200g frischer Rosenkohl

  • Den Kürbis in grobe Stücke schneiden. Den Apfel entkernen und ebenfalls grob zerkleinern.
  • Die Gemüsebrühe mit den Kürbis- und Apfelstücke zum Kochen hitzen und bei mittlerer Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich gekocht ist.
  • In der Zwischenzeit einen kleinen Topf mit etwas Wasser zum Kochen bringen. Die äußeren Blätter des Rosenkohls und den Strunk entfernen und 3-5 Minuten in dem Wasser garen. Anschließend das Wasser abgießen und den Rosenkohl halbieren oder vierteln. (Achtung heiß!)
  • In einer Pfanne oder im selben Topf etwas Öl erhitzen und den Rosenkohl darin braun andünsten.
  • Nun Kürbis und Apfel mit der Brühe, der Kokosmilch und dem Currypulver pürieren. Mit Salz, Pfeffer und ggf. mehr Currypulver abschmecken.
  • Die Suppe heiß mit dem gedünsteten Rosenkohl servieren.


Guten Appetit!
Und gute Nacht!

Montag, 22. September 2014

CommunityCooking.de & Vekoop Onlineshop + Gewinnspiel

Hallo ihr Lieben,
ich möchte euch gerne auf die Seite communitycooking.de aufmerksam machen, auf der ihr ein kostenloses ebook mit veganen Rezepten von verschiedenen deutschen Blogs, so auch mein Chia-Pudding-Parfait, findet. Es ist schon eine Weile her, dass ich mein Rezept der Aktion beigesteuert habe und so war ich sehr erfreut vor einigen Tagen zu erfahren, dass das Buch nun zum Download zur Verfügung steht. Es ist wirklich schön geworden, also schaut doch mal vorbei.


Darüber hinaus betreiben die freundlichen Damen und Herren hinter der Website einen veganen Onlineshop, vekoop.de, auf dem ihr ein umfangreiches Sortiment an veganen Lebensmitteln und Büchern findet. Der Shop ist sehr übersichtlich und meiner Meinung nach sehr schön gestaltet. Es lohnt sich auf jeden Fall mal zu Stöbern!


Das Team von vekoop.de hat mir netterweise drei 10 Euro Rabattgutscheine (Mindestbestellwert von 30 Euro) für ihren Onlineshop zur Verfügung gestellt und diese könnt ihr nun gewinnen! 

Das einzige, was ihr dafür tun müsst ist unter diesem Blogpost bis zum 4.10.2014 um 23 Uhr einen Kommentar zu hinterlassen und mir zu sagen, was ihr gerne aus dem Onlineshop mal probieren oder testen möchtet. Teilnehmen darf jeder, der über 18 Jahre alt ist bzw. unter 18 mit Erlaubnis der Eltern und aus Deutschland kommt. Die drei Gewinner werden im Anschluss per Los entschieden. Viel Glück!

Herzlichen Dank an noch einmal an das vekoop.de-Team für die Bereitstellung der Gutscheine und natürlich für die Erstellung dieses tollen ebooks!

Samstag, 20. September 2014

Vegan MoFo: Vegan Wednesday #108

Hallo ihr Lieben,
ich hatte einiges fürs Praktikum zu tun in den letzten Tagen, so dass ich es leider nicht geschafft habe zu bloggen. Eigentlich hatte ich für heute auch noch eine lange To Do Liste, doch erst kam ich morgens einfach nicht in die Gänge und dann hatte ich von mittags bis abends eine Freundin bei mir. Wir haben Süßkartoffel-Chili gegessen (perfekt bei diesem tristen Wetter), gequatscht und einen Film geguckt. Und nun ist der Tag schon fast wieder um. Naja, morgen ist ja wenigstens auch noch Wochenende.

Ein neues Rezept habe ich heute leider nicht für euch, jedoch ein paar Bilder. Los geht's mit den Fotos vom "Vegan Wednesday #108":

Frühstück
Begonnen hat mein Tag mit einem grünen Smoothie, darin waren ein paar Bananen, eine Kiwi, Spinat und etwas Matcha. 


Mittagessen
Da ich den ganzen Morgen im Labor stand, gab es erst in der Mittagspause wieder etwas zu essen. Ich hatte mir am Abend vorher noch ein Blech voll gemischtem Gemüse im Backofen gegart. Das gab es dann mit einem Linse-Curry Aufstrich - der ist übrigens sehr zu empfehlen.


Zwischendurch gab es dann noch einen Apfel und eine Schoko-Reiswaffel, die ich mir bei meiner Freundin erbettelt habe. Der Kokos-Reis-Drink ist wieder im Küchenschrank gelandet.


Abendessen
Als ich abends nach Hause kam, hatte ich richtig Hunger. Zum Glück hatte ich mir schon Essen  
am Tag zuvor vorbereitet, so dass ich es nur noch schnell aufwärmen musste. Ich habe natürlich direkt aus der Dose gegessen und fast vergessen ein Foto zu schießen. Es gab Vollkornreis-Spaghetti mit Kürbiscreme und veganem Parmsan.


Später habe ich dann noch an ein paar Cashewmus-Schoko-Keksen geknabbert.


Das war also mein veganer Mittwoch. Hier kommen noch ein paar Fotos, die ich letzte Woche auch noch geschossen habe.

Die letzten Tage des Sommers mit saftigen Melonen genießen.
Kürbisoatmeal mit Johannisbeeren, Mandeln und Chiasamen.
Ein großer knackiger Salat mit Kichererbsen und diversen Gemüsesorten.
Pastinaken-Sushi - einfach so lecker! Ich habe dafür meine Essstäbchen aus Thailand eingeweiht.
Erdnussbutter-Plätzchen. Die habe ich für meine beste Freundin zum Geburtstag gebacken - es wurde natürlich auch genascht.
Kürbis-Pancakes.
'Blitz-Herrencrème' aus Vegan für Faule - sehr lecker.
Das haben meine Freundin und ich uns heute zum Nachtisch gegönnt.

Habt noch ein schönes Wochenende! Liebe Grüße!

Montag, 15. September 2014

Vegan MoFo: Abend-Süppchen

Hallo ihr Lieben,
wenn ich euch erzähle, was wir heute im Praktikum untersucht haben, würde euch sicher der Appetit vergehen. Sagen wir mal so, es war eine Körperflüssigkeit, es war jedoch kein Blut. Es war jedenfalls ziemlich interessant. Meine Ergebnisse lagen alle im Normalbereich; ist ja auch mal gut zu wissen. Anschließend haben wir noch versuche zur Kalorimetrie gemacht - sprich, das was auf Lebensmittelnverpackungen abgedruckt ist, haben wir selbst ermittelt. Auch sehr spannend! Morgen geht es weiter mit der Bestimmung des Invertzuckergehalts in Honig, sowie Versuche zum Thema Ballaststoffe. 


Bleiben wir beim Thema Ernährung und kommen zum Rezept. Ich hatte heute richtig Lust auf Suppe, und obwohl ich noch einige Reste der letzten Tage im Kühlschrank lungern habe, hat mich meine innere Stimme überzeugt. Ich habe mich für eine gemüsige Minestrone entschieden, ein schnell gezaubertes, leichtes, gesundes Abendessen.


2-4 Portionen
1 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
1/2 EL Balsamico Essig (opt.)
2 Stiele Stangensellerie
2 Knoblauchzehen
100g geschälte Kohlrabi
150g gefrorene grüne Bohnen
250g Tomaten
130g Zucchini
1 mittelgroße Karotte
1 Dose weiße Bohnen (400g)
1 TL getrockneter Oregano
1 TL getrockneter Basilikum
700ml Wasser oder Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

  • Knoblauch fein hacken, Sellerie, Karotte und Zucchini in dünne Scheiben und Kohlrabi in mundgerechte Stücke schneiden. Die Tomaten ebenfalls zerkleinern.
  • Öl in einem großen Topf erhitzen, Knoblauch und Sellerie auf mittlerer Hitze 1-2 Minuten andünsten. Tomatenmark und Aceto de Balsamico dazugeben, einrühren und ebenfalls kurz andünsten. 
  • Nun die zerkleinerten Tomaten und die getrockneten Kräuter in den Topf geben und etwa 3 Minuten kochen. 
  • Anschließend mit Wasser oder Gemüsebrühe aufgießen und das restliche Gemüse, sowie die abgetropften weißen Bohnen dazugeben. 
  • Die Suppe zum Kochen bringen und 10 bis 15 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Zwischenzeitlich umrühren.
  • Zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen und schön warm mit einer Scheibe Bagutte servieren.

Bon Appétit und bis zum nächsten Mal!

Sonntag, 14. September 2014

Vegan MoFo: Cashewmus-Schoko-Kekse

Hallo ihr Lieben,
da freut man sich aufs Wochenende und wird von grauen Wolken und Dauerregen überrascht. Raus will man da natürlich nicht, auch wenn ich wirklich Lust auf eine Runde Jogging hätte. Was macht man also an solchen Tagen? Richtig, Backen - Kekse backen.


Eigentlich hatte ich vor Peanut Butter Cookies sprich Erdnuss Butter Kekse zu machen, da dachte ich mir jedoch: Probier's doch mal mit Cashewmus. Gesagt getan! Cookie Monster hätte sich sicherlich gefreut.


Für 12-14 Kekse
100g Cashewmus
20g Ahornsirup
20g Kokosöl
50g vegane Zartbitterschokolade
130g Haferflocken
20g Leinsamen
50g Rohrohrzucker
50-70ml Mandelmilch
optional: gemahlene Vanille


  • Den Ofen auf 150° erhitzen.
  • Cashewmus mit dem Ahornsirup, Kokosöl und der Zartbitterschokolade in einem Topf erhitzen und verrühren.
  • 80g der Haferflocken mit den Leinsamen  mit Hilfe eines Stabmixers oder einer Küchenmaschine zu einem Mehl vermahlen (alternativ Hafermehl und geschrotete Leinsamen verwenden).
  • Alle Zutaten zusammen geben und zu einer klebrigen Masse vermengen. 
  • Mit einem Löffel (Achtung, klebrige Angelegenheit!) 12 bis 14 Kekse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech formen.
  • Im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten backen, herausnehmen und abkühlen lassen. 


Also ihr Lieben, falls euch das Wetter auch auf den Keks geht - dann backt 'ne Runde Kekse!


Ein schönes (hoffentlich trockenes) Wochenende wünsche ich euch noch!

Freitag, 12. September 2014

Vegan MoFo: Blick ins Buch - "Vegan für Faule"

Hallo ihr Lieben,
Es ist endlich Freitag! Eine lange Uni-Woche geht zu Ende. Zum Glück ist das Praktikum jedoch wirklich interessant, ich sollte mich also nicht beschweren. Leider fehlt mir momentan die Zeit zum Kochen, da ich von morgens bis abends unterwegs bin. Und ihr kennt das doch sicher auch: Man kommt von einem langen Tag nach Hause und hat nicht wirklich Lust bzw. ist zu faul um noch großartig Gemüse zu schnippeln.


Da habe ich das perfekte Kochbuch für euch: "Vegan für Faule" von Martin Kintrup. Ich selbst habe noch keines der Rezepte ausprobiert, jedoch haben mich die schönen Bilder (wie das beim Gräfe und Unzer Verlag generell der Fall ist) und die ganze Aufmachung des Buches beim Durchblättern sofort überzeugt. 


Das Kochbuch hat insgesamt 144 Seiten auf denen mehr als 50 schnelle alltagstaugliche Gerichte, Tipps und Vorschläge für "Faule Menüs" zu finden sind.


Der Inhalt
Auf den ersten paar Seiten findet man zunächst Tipps zum Einkaufen im Supermarkt und Drogerimarkt, sowie Informationen zu pflanzlichen Lebensmitteln.

Die dann folgenden Rezepte sind in unterschiedliche Kategorie aufgeteilt:
  • Frühstück (u.a. Gröstetes Asia-Müsli, schnelle Brotaufstriche, Morgenwraps mit Sesamcreme)
  • Heimatküche (u..a. Spinat-Kartoffel-Auflauf, Krautnudeln, Zwiebelkuchen mit Weintrauben)
  • Mediterranes (u.a. Himbeer-Gazpacho-Shots, Polenta mit Pilzgemüse, Djuvec-Reistopf)
  • Asiatisches & Orientalisches (u.a. Warmer Möhrensalat, Woknudeln mit Pflaumensauce)
  • Grillen (u.a. schnelle Pattie-Rezepte, Gefüllte Grilltomaten, Saucen & Dips)
  • Desserts & Gebäck (u.a. Grießbrei mit Beeren, Apfel-Marzipan-Strudel, 4 schnelle Blechkuchen)

Zum Schluss folgen wie bereits erwähnt Ideen für Menüs, wie etwa ein "leichtes Sommermenü" oder das "Futtern-Wie-Bei-Muttern-Menü", sowie eine Einkaufsliste mit Zutaten, die man für die Rezepte aus dem Buch benötigt.


Die Rezepte
Wie die verschiedenen Kategorien vermuten lassen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Rezepte sind bunt und klingen interessant. Zudem lassen sich die meisten Rezepte unter 30 Minuten zubereiten, wobei die Kochanleitungen einfach nachzuvollziehen sind. 


Ein weiterer Pluspunkt sind die kurzen Zutatenlisten und die Tatsache, dass keine ausgefallenen Dinge benötigt werden, sondern Produkte die in jedem Supermarkt, Drogerie- und evtl. Biomarkt zu finden sind und die man wahrscheinlich eh schon im Küchenschrank oder Kühlschrank stehen hat. Bei manchen Rezepten werden außerdem Tipps für alternative Zutaten gegeben.


Auch wenn ich noch keines der Rezepte ausprobiert habe bin ich von "Vegan für Faule" begeistert und werde demnächst sicher das ein oder andere Rezepte nachkochen bzw. -backen.

Eine Leseprobe mit ein paar der im Buch zu findenden Rezepte findet ihr übrigens hier.

Donnerstag, 11. September 2014

Vegan MoFo: Kürbis-Kokos-Pudding

Hallo ihr Lieben,
heute haben wir im Praktikum gekocht! Ihr könnt euch also vorstellen, wie ich mich gefreut habe. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und hatten ein bestimmtes Thema, zu dem wir dann etwas zubereiten sollten. Das Thema meiner Partnerin und mir war "natriumarmes Kochen" bei Hypertonie, sprich mit wenig Salz. Wir haben uns für ein Pasta-Gericht mit Pesto und gerösteten Tomaten entschieden. Das Pesto Rezept war wie mein Rucola-Pesto, jedoch mit der Zugabe einer Avocado und dafür weniger Öl. Dazu gab es wie gesagt Cherrytomaten die wir halbiert und mit Öl und Knoblauch im Ofen geröstet haben. Wir haben zudem glutenfreie Nudeln verwendet, damit jeder probieren konnte. Auch wenn der erste Bissen gewöhnungsbedürftig war - wir haben immerhin komplett auf die Zugabe von Salz verzichtet - ist uns das Gericht gut gelungen. Es war zumindest am Ende nichts mehr übrig. 



Die anderen Gruppen haben einen glutenfreien Kuchen sowie eine Mousse au Chocolat mit Stevia gemacht - letzteres war wohl extrem süß und kaum essbar. Probiert habe ich beides selbst nicht, da es nicht vegan war. Das war aber weniger schlimm. Ich esse dann lieber so etwas wie ....



Das Rezept ist eine abgewandelte Version von meinem Kokos-Kürbis-Shake. Ursprünglich hatte ich auch vor den Shake zu machen und dabei kam mir dann die Idee für einen Pudding.

4 kleine Portionen
250g Hokkaido, ohne Kerne
200ml Kokosmilch
200ml Hafermilch
1/2TL Zimt
Prise Muskat
1/2 Vanilleschote, Mark
10-12 kleine, entsteinte Datteln
ggf. Ahornsirup zum Abschmecken


  • Den Hokkaido gut putzen, in grobe Stücke schneiden und bei 180-200° auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech ohne Öl 15-20 Minuten backen, bis er weich ist. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.
  • Die Datteln ggf. mit heißem Wasser übergießen, falls sie sehr hart sind und für ein paar Minuten ziehen lassen. Das Wasser anschließend abgießen und die Datteln ausdrücken.
  • Nun mit den restlichen Zutaten zu einer cremigen Masse pürieren und in den Kühschrank stellen.
  • Die Anleitung für die Kokoscreme bzw. -sahne findet ihr bei dem Shake Rezept.
  • Den Pudding in kleine Dessertgläser füllen und die Kokoscreme darauf geben.
  • Gut gekühlt servieren.


Na, wenn das mal nicht ein perfektes Herbst-Dessert ist! Lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße!

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