Freitag, 21. November 2014

Lecker - super lecker - Cheesecake mit Cranberry-Swirl!

Hallo ihr Lieben,
also so langsam kommt man doch nun wirklich in Weihnachtsstimmung: Weihnachtsmärkte öffnen, das erste Weihnachtslied läuft im Radio und in vielen Läden steht schon Weihnachsdeko - die Supermärkte lasse ich jetzt mal außen vor, dort bekommt man ja schon seit September Spekulatius und co.

Habt ihr denn schon euer (veganes) Weihnachtsmenü geplant? Bei uns wird es sicherlich wieder geteilt sein, denn komplett vegan haut bei uns einfach nicht hin, aber das ist ja nicht schlimm. Hauptsache es ist für jeden etwas dabei!

Das heutige Rezept ist definitiv für jeden! Ein knuspriger Nussboden, eine Kokoscreme mit einem Hauch von Orange und als  i-Tüpfelchen ein süßer Cranberry-Swirl. Das perfekte Weihnachtsdessert! Und dafür müsst ihr nicht mal den Ofen anschmeißen. Glaubt mir, das ist einer der besten veganen Kuchen, den ich je gegessen habe - auch meine Testesser waren begeistert!


Für 10-12 Portionen
Cranberry-Swirl
150 g frische Cranberries
175 ml frisch gepresster Orangensaft
6 getrocknete Datteln
50 ml Wasser

Boden
50 g Haferflocken
200 g Mandeln
200 g getrocknete Datteln
50 g Ahornsirup

Cheesecake-Creme
200 g Cashewkerne
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
abgeriebene Schale 1/2 Bio-Orange
4-5 EL Kokosöl, fest
120 g Ahornsirup


  • Die Cashewkerne über Nacht oder mindestens 2 Stunden in Wasser einweichen.
  • Die Cranberries waschen und mit dem Orangensaft und den klein gehackten Datteln in einem Topf zum Kochen bringen. Dann bei niedriger Hitze etwa 10-12 Minuten weiter köcheln lassen. Anschließend mit dem Wasser zu einer sämigen Masse pürieren und abkühlen lassen.
  • Für den Boden die Mandeln zusammen mit den Haferflocken zunächst in einer Küchenmaschine grob vermahlen. Dann die Datteln und den Ahornsirup dazugeben und in der Küchenmaschine zu einer groben, klebrigen Masse verarbeiten. Diese in eine mit Kokosöl eingefettet Kuchenringform geben und gleichmäßig mit den Händen oder einem Löffel platt drücken.
  • Die eingeweichten Cashews gut abtropfen lassen und mit den restlichen Cheesecake-Zutaten cremig pürieren.
  • Die Creme auf den vorbereiteten Boden geben. Dann die Cranberry-Masse "kleksweise" auf der Creme verteilen und mit einer Gabel leicht einrühren.
  • Den Kuchen abgedeckt über Nacht oder für einige Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen. Mindestens 20 Minuten vor dem Servieren herausnehmen und etwas auftauen lassen.
TIPPS: 1) Anstatt eine runde Kuchenform zu verwenden, könnt ihr auch eine rechteckige Auflaufform nehmen und den Kuchen im gefrorenen Zustand in kleine Stücke schneiden. 2) Wenn ihr glutenfreie Haferflocken verwendet wird der Kuchen glutenfrei. 3) Den Kuchen nicht zu lange bei (warmer) Zimmertemperatur stehen lassen, weil er euch sonst im wahrsten Sinne weglaufen. 4) Wer einen Hochleistungsmixer (z.B. Vitamix) besitzt, muss die Cashews nicht ganz so lange einweichen. Es reicht, wenn ihr sie ins Wasser gebt, wenn ihr mit den Vorbereitungen beginnt.


Ein schönes Wochenende wünsche ich euch! 

Dienstag, 18. November 2014

Sag' dem Schnupfen 'Leb wohl' - Suppe

Hallo ihr Lieben,
es ist kalt draußen, es hört nicht auf zu regnen, da möchte man sich am liebsten den ganzen Tag in seine Lieblingsdecke einkuscheln und das Zimmer nicht verlassen. Wem kommt das bekannt vor? Heute war es bei uns hier wirklich nur grau und nass! Das nahm selbst Bella die Freude am Spaziergang - und mir noch mehr danach, als ich Madame sauber machen durfte. Der erste Höhepunkt des heutigen Tags war der Zumba-Kurs, das hat Spaß gemacht und ich habe in der Halle bei dröhnender Musik vom fiesen Wetter nichts gesehen und gehört.

Höhepunkt Nummer 2 folgte dann im Anschluss an die Sporteinheit: eine warme, leckere Süßkartoffel-Suppe. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich liiiiiebe Süßkartoffeln! Vor kurzem habe ich im Asia-Laden sogar die japanische Sorte entdeckt, die ich in Thailand zum ersten Mal probiert und dort sicher fast täglich gegessen habe, einfach nur lecker!

Zurück zur Suppe. Anstatt lediglich Süßkartoffeln als einzige Gemüsesorte zu verwenden, war ich ganz mutig und habe noch Lauch und Fenchel hineingegeben. Fenchel war für mich bisher immer so ein was-mach-ich-bloß-damit-Gemüse, umso größer war meine Begeisterung beim finalen Geschmackstest. 

Wer momentan erkältet oder verschnupft ist tut sich mit der Suppe auch etwas Gutes, denn Fenchel "wirkt [...] krampf- und schleimlösend, entspannend, tonisierend und antibakteriell. Er hilft bei Verdauungsschwäche, bei Bronchitis, Husten und Asthma." (Quelle). Zusammen mit den vielen Nährstoffen aus Süßkartoffeln und Lauch, sowie den antiinflammatorischen Eigenschaften von Kurkuma und Ingwer ergibt sich ein selbstgemachtes und leckeres Mittelchen, welches euch mit Sicherheit schnell wieder fit macht.


Für ca. 4 Portionen
SUPPE
100 g Lauch
200 g Fenchel (etwa 1 Knolle)
450 g geschälte Süßkartoffel, gewürfelt
2 große Knoblauchzehen, gehackt
1 - 1.5 TL Ingwer, gehackt/gerieben
1/2 - 1 TL Kurkumawurzel, gerieben oder 1/4 - 1/2 TL Kurkuma, gemahlen
750 ml Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter (optional)
150 ml Reismilch/(Reis-)Kokosmilch
2 gehäufte EL Hefeflocken
Salz, Pfeffer

TOFU-WÜRFEL (optional)
200 g Naturtofu, gepresst und gewürfelt
Kokosöl
Salz
Rosmarin, getrocknet

  • Das Gemüse gründlich waschen. Den Lauch in dünne Ringe und den Fenchel in kleine Stücke schneiden.
  • In einen großen Topf etwas Kokosöl oder ein paar Esslöffel Gemüsebrühe (fettarme Variante) erhitzen und den gehackten Knoblauch und Ingwer dazugeben. 1-3 Minuten kochen (ggf. etwas mehr Brühe hinzufügen).
  • Nun Kurkuma einrühren und da Gemüse hinzufügen. Kurz kochen und mit Brühe aufgießen. Die Lorbeerblätter dazugeben und zum Kochen bringen.
  • Mit Deckel etwa 20-25 Minuten auf niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen bis das Gemüse weich gekocht ist. 
  • Die Lorbeerblätter entfernen, Die Hefeflocken zur Suppe geben und diese sämig pürieren. Anschließend die Milch einrühen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Für die Tofu-Würfel etwas Kokosöl (oder anderes hocherhitzbares Öl) in einer Pfanne erhitzen und den gewürfelten Tofu darin von allen Seiten braun anbraten. Wenn die Würfel leicht gebräunt sind Rosmarin hinzugeben und mit Salz würzen. 
  • Die warme Suppe mit den Tofu-Würfeln servieren.
TIPPS: 1) Anstatt Reismilch könnt ihr wie erwähnt auch Reis-Kokos- oder reine Kokosmilch verwenden. 2) Wenn ihr frische Kurkumawurzel verarbeitet, tragt am Besten Einweghandschuhe 3) anstatt mit Tofuwürfeln könnt ihr die Suppe z.B. auch mit leicht angedünstetem, noch knackigem Brokkoli oder gerösteten Kichererbsen toppen



Dann mal guten Appetit und an die, die der Schnupfen erwischt hat: Werdet schnell wieder gesund!

Liebe Grüße!

Freitag, 14. November 2014

Herbstrollen

Hallo ihr Lieben,
nach zwei Wochen Stille melde ich mich endlich wieder. Was gibt es also Neues bei mir: Die Uni läuft, es gibt einiges zu tun, Bella geht es super und ich freue mich schon auf Weihnachten! Ja ich weiß, es ist noch mehr als einen Monat bis Weihnachten, aber immerhin ist in knapp zwei Wochen der erste Advent.

Aber bevor wir nun allzu weit abschweifen, bleiben wir doch jetzt mal beim hier und jetzt. Im Herbst!

Wer beim Lesen des Posttitels gedacht hat, ich spreche von den sich schon im Herbst ansammelnden Bauchspeckdepots - falsch gedacht! Es handelt sich um ein neues Rezept.  Ich hatte vor kurzem nämlich Lust auf Frühlingsrollen, wollte jedoch trotzdem etwas Warmes essen - tataaa, so kam mir die Idee zu den Herbstrollen.


Gefüllt sind sie mit knackigem Gemüse wie Rotkohl und Karotten, dazu kommen ein paar zerdrückte weißen Bohnen als eiweißreiche Zutat - aber natürlich könnt ihr sie auch nach eurem Geschmack füllen. Das Beste ist jedoch der Dip aus Butternut Kürbis, Knoblauch und Kokosmilch, den solltet ihr unbedingt probieren! Wer jedoch überhaupt kein Fan von Kürbisgewächsen oder Kokos ist, sollte meinen Erdnuss-Ingwer-Dip anstelle testen.



Für 1 Portion (GF)
DIP
200 g Butternut Kürbis-Würfel, geschält
1 (große) Knoblauchzehe
1-2 TL Kokosöl
Salz, Pfeffer
3-4 EL Kokosmilch
1 TL Ahornsirup (optional)

HERBSTROLLEN
3-4 Scheiben rundes Reispapier
weiße Bohnen (Dose)
Rotkohl
Karotte
Paprika
oder Gemüse nach Wahl

  • Den Ofen auf 200° vorheizen.
  • Die Knoblauchzehen grob hacken und zu den Kürbiswürfeln geben. Das Gemüse mit dem Kokosöl, etwas Salz und Pfeffer vermengen und in eine leicht gefettete Auflaufform bzw. einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen.
  • 20-25 Minuten backen.
  • Währenddessen das Gemüse für die Herbstrollen fein schneiden oder hacken. Die Bohnen aus der Dose abtropfen lassen, mit einer Gabel zerdrücken und ggf. etwas salzen. Ihr braucht übrigens nicht die gesamte Dose, sondern lediglich ein paar Esslöffel.
  • Das Reispapier nach Packungsanweisung anfeuchten, mit dem Gemüse und ein wenig zerdrückte Bohnen belegen und aufrollen.
  • Sobald der Kürbis im Ofen gar ist diesen samt Knoblauch mit der Kokosmilch pürieren bis die gewünschte Konsistzenz erreicht ist. Ggf. mit Salz nachwürzen.
  • Die Herbstrollen falls erwünscht für 3-5 Minuten im noch warmen Ofen auf einer leicht gefetteten Fläche erhitzen.
  • Mit dem noch warmen Dip servieren.



Dann genießt mal schön den leckeren Herbst! Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

PS.: Danke an alle, die für mich beim ISPO-Wettbewerb abgestimmt haben, ich habe immerhin den 5. Platz gemacht!

Freitag, 31. Oktober 2014

Happy Halloween: BBQ-Tempeh-Sandwich

Hallo ihr Lieben!
Es ist Halloween! Ich hätte es schon fast wieder vergessen, wenn ich gerade nicht ein paar Dutzend Kinder in Kostümen durch den Ort laufen gesehen hätte. Wenn sie bei mir klingeln werden, dann würde sicher eine Banane in ihren Taschen landen, meine Schokolade gebe ich nicht her!

Von süß zu herzhaft, wie wär es mit einem schnellen Sandwich-Rezept? Passend zu Halloween in Monster-Style.


Vor kurzem habe ich Tempeh für mich entdeckt. Ich wollte mal wieder etwas Neues probieren - ich habe Tempeh zwar schon einmal in den USA gegessen, aber damals hatte ich noch keine Ahnung, was ich daraus machen sollte und somit war ich von dem fermentierten Sojabohnen-Produkt nicht wirklich begeistert. Bei einem meiner letzten Einkäufe ist es dann mal wieder in meinem Einkaufswagen gelandet. Schade nur, dass es nicht gerade günstig ist. Aber ich denke Tempeh ist eine gute Proteinquelle und eine tolle Alternative zu Tofu, die man sich ab und zu mal "gönnen" sollte um beispielsweise dieses  leckere Sandwich zu machen.


1 Portion
TEMPEH
2 dünne Scheiben Tempeh (ca. 60 g)
etwa 2 EL BBQ-Sauce
Öl

SAUCE
2 EL Sojajogurt
1 TL Tahin, weiß
1 TL Zitronensaft
2 TL BBQ-Sauce
Salz

3-4 EL Sauerkraut 
1 Bagel
optional: 1 Olive
  • Für die Sauce alle Zutaten glatt rühren und mit Salz abschmecken. Bis zum Verzehr kühl stellen.
  • Die Tempeh-Scheiben mit BBQ-Sauce von beiden Seiten einpinseln. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tempeh darin anbraten.
  • Den Sauerkraut erwärmen. 
  • Den Bagel aufschneiden und ggf. toasten. Etwas Sauce auf die eine Hälfte schmieren, Tempeh-Scheiben und Sauerkraut darauf legen und den Rest der Sauce darüber geben. Die zweite Bagel-Hälfte oben drauf legen und fertig!
  • Für die Monster Augen die Olive halbieren und auf dem Bagel wie im Bild zu sehen platzieren.
TIPP: Alternativ zum Sauerkraut könnt ihr auch Krautsalat nehmen. Diesen würde ich jedoch nicht erwärmen.


Ich wünsche euch noch einen schaurig schreckhaften Abend und ein schönes Wochenende!

PS: Es wäre wirklich nett, wenn ihr hier für mein Waffel-Rezept mit Kichererbsen-Scramble voten würdet.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Vegan Wednesday #114

Hallo ihr Lieben,
ich dachte mir, ich könnte ja mal wieder beim Vegan Wednesday mitmachen - auch wenn meine Bilder nicht gerade super geworden sind. Was solls, Hauptsache ist doch, dass das Essen geschmeckt hat. Gesammelt wird dieses Mal übrigens bei Petzi.




Frühstück
Morgens gab es einen Smoothie, genauer gesagt den 'Green Zen-ergy Matcha Shake'
aus dem Buch "365 Vegan Smoothies" von Kathy Patalski. Super lecker!


Snacks und Mittagessen
Als Morgen-Snack in der Uni gab es einen Apfel und eine Mandarine - wer kommt bei dem Mandarinen-Geruch auch so in Weihnachtsstimmung wie ich?
Zu Mittag hatte ich eine Portion Naturreis mit einer Süßkartoffelcurry-Sauce und grüne Bohnen
 - dank Thermobehälter sogar warm!


Snack
Zwischendurch gab es eine Fruchtschnitte, die mir meine Geschwister von der "Veggie World" mitgebracht haben. Leider habe ich erst an die Kamera gedacht, als der Riegel schon verputzt war...

Abendessen
"Creamy Potato Leek Soup" sprich Kartoffel-Lauch-Suppe aus dem tollen Kochbuch "Isa Does It" von Isa Chandra Moskowitz. Davon gab es gleich zwei Portionen! Das war eine der besten Kartoffel-Lauch-Suppen, die ich jemals gegessen habe! Und die Zubereitung war so einfach! (Das Rezept findet ihr in der amazon.de-Preview)


Das sind übrigens die zwei neuen Bücher in meinem Regal, die ich oben erwähnt habe. Beide sind sehr zu empfehlen. Wer also kein Problem mit der Umsetzung englischer Rezepte hat, der sollte sich diese beiden Titel auf seinen Wunschzettel für Weihnachten setzen!


Einen schönen Abend noch!

Montag, 27. Oktober 2014

Herzhafte Waffeln mit Kichererbsen-Scramble

Hallo ihr Lieben,
was für ein herrlicher Montag-Vormittag! Es ist zwar kalt, aber die Sonne lacht. Aus diesem Grunde werde ich mich heute kurz halten, so dass ich mit Bella eine schöne große Runde laufen kann, bevor ich heute nachmittag wieder zur Uni muss.

Heute gibt es mal wieder ein Frühstücks-Rezept, und zwar ein herzhaftes Frühstücks-Rezept. Auf die Idee kam ich, als meine Freundin mir letzte Woche herzhafte vegane Waffeln präsentiert hat und die waren echt lecker! Kombiniert mit einem eiweißreichen Kichererbsen-Scramble und einer Creme aus Cashewkernen ergibt sich ein tolles Wochenendfrühstück!



Für 2-3 Portionen
CASHEWCREME
60 g Cashews, über Nacht eingeweicht
70 ml Wasser
2 Cherrytomaten (optional)
1/2 rote Chilischote, ohne Samen
1-2 TL Zitronensaft
2 TL Hefeflocken 
Salz, Pfeffer

WAFFELN
1 TL geschrotete Leinsamen
1 Frühlingszwiebel
1/4 kleine rote oder gelbe Paprika (optional)
30 g Hafermehl/geschrotete Haferflocken
50 g Weizenvollkornmehl
1/2 TL Backpulver
Salz, Pfeffer
1/4 TL Kümmel, gemahlen
1/4 TL Paprika edelsüß
2 TL Hefeflocken
1 EL Öl
100-125 ml ungesüßte Mandel- oder Sojamilch

KICHERERBSEN-SCRAMBLE
1 Dose (400 g) Kichererbsen, abgetropft
1/2 mittelgroße Zwiebel
1-2 EL Öl
50 g frischer Blattspinat
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Garam Masala
Kala Namak oder Salz
Pfeffer

Cherrytomaten und Petersilie zum Garnieren

außerdem: Waffelbackform aus Silikon für den Ofen

  • Für die Cashewcreme die eingeweichten Cashews abtropfen lassen und mit den restlichen Zutaten zu einer cremigen Masse pürieren. Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.
  • Für die Waffeln die geschroteten Leinsamen mit 3 TL warmen Wasser verrühren und zur Seite stellen. Die Frühlingszwiebel und die Paprika sehr klein hacken. Nun alle trockenen Zutaten zusammengeben. Das Öl, die Milch und die geschroteten Leinsamen dazu geben und zu einem Teig verarbeiten. 
  • Den Teig etwa 10-15 Minuten ruhen lassen und währenddessen den Ofen auf 200° vorheizen.
  • In der Zwischenzeit für das Kichererbsen-Scamble die Zwiebel fein hacken, den Blattspinat waschen und trocken schütteln.
  • Den Waffelteig nun in die Silkon-Waffelform gießen und im Ofen etwa 20-25 Minuten backen. 
  • Zurück zu den Kichererbsen: Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Die Kichererbsen dazu geben und mit einer Gabel teilweise zerdrücken. Nun würzen und verrühren. Anschließend den Blattspinat dazugeben und 3-5 Minuten mitkochen. Mit Kala Namak bzw. Salz und Pfeffer abschmecken und vom Herd nehmen.
  • Die Waffeln aus der Silikonform nehmen und für weitere 7-10 Minuten goldbraun backen.
  • Die fertigen Waffeln mit den Kichererbsen, der Cashewcreme und geviertelten Cherrytomaten und Petersilie servieren.

Für das Kichererbsen-Scramble könnt ihr natürlich auch Gewürze eurer Wahl nehmen und die Waffeln lassen sich sicher auch in einem Waffeleisen backen. Vergesst jedoch nicht dieses gut einzufetten!

Mit diesem Gericht nehme ich übrigens an dem Fotowettbewerb „Gesunder Start in den Tag - Zeige uns Dein Fitness-Frühstück“ teil. Vielleicht habt ihr ja auch Lust teilzunehmen oder für mich zu voten, wenn euch mein Rezept gefällt.


Ich bin dann mal draußen....
Liebe Grüße!

Freitag, 24. Oktober 2014

Glutenfreie Schoko-Zucchini Muffins

Hallo ihr Lieben,
am Montag hat Semester Nummer 5 begonnen. Langsam aber sicher geht es auf die Bachelorarbeit zu. Bis dahin höre ich mir Vorlesungen zu Immun- und Infektionsbiologie, Molekulare Zellbiologie und Biomedizin, Spezielle Ernährungsphysiologie, Organtoxikologie, und Toxische Stoffgruppen an. Klingt doch spannend, oder?

Erfreulicherweise sieht mein Stundenplan (noch) wenig chaotisch und voll aus. Da findet man dann auch mal Zeit zum Kochen oder Backen. 

Heute gibt es ein leckeres Rezept für Muffins, super schokoladige, glutenfreie Muffins - mit Zucchini! Jap, diesmal keine rote Bete sondern Zucchini. Und nein, man schmeckt sie natürlich nicht heraus, bei so viel Schoko ... 




12 Stück
150 g Buchweizenmehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
50 g Rohrohrzucker
1/2 TL gemahlene Vanille
100 g Zucchini, fein geraspelt
80 g Apfelmark
20 g Kakaopulver, ungesüßt
250 ml Soja-Reis-Drink 
30 g Agavendicksaft
50 g Schokotropfen oder gehackte Zartbitterschokolade

  • Den Ofen auf 180° vorheizen.
  • Das Buchweizenmehl mit Backpulver, Vanille, Kakaopulver, Rohrohrzucker und Salz vermengen.
  • In einer weiteren Schüssel geraspelte Zucchini, Apfelmark, Milch und Agavendicksaft mischen und mit die trockenen Zutaten unterheben.
  • Zuletzt die Schokolade einrühren und den Teig auf 12 (Silkon-)Muffinförmchen verteilen.
  • Die Muffins 12-18 Minuten backen und vorm Verzehr etwas abkühlen lassen.
TIPPS: 
Das Buchweizenmehl kann durch Dinkelmehl ersetzt werden, die Muffins sind dann jedoch nicht mehr glutenfrei.
Anstelle des Soja-Reis-Drinks könnt ihr auch andere pflanzliche Milch verwenden.


Und noch ein Tipp: Wenn ihr die Muffins noch warm verzehrt, kommt ihr in den Genuss von den geschmolzenen Schokostückchen! 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Montag, 20. Oktober 2014

Buch-Tipp: Vegan Daily von Surdham Göb

Hallo ihr Lieben,
heute habe ich mal wieder eine kleine Kochbuch-Rezension für euch. Die Rede ist von Surdham Göbs neuem und damit drittem Werk Vegan Daily - Vegane Küche für jeden Tag. Wie der Titel schon preisgibt handelt es sich um ein veganes Kochbuch mit unkomplizierten Rezepten für den Alltag. Schauen wir also einmal rein!


Inhalt und Layout
Das Buch umfasst 216 Seiten und 120 Fotos, sprich zu jedem Rezept gibt es auch ein passendes Bild. Die Rezepte selber sind in 4 Kategorien eingeteilt:
  • Frühling
  • Sommer
  • Winter
  • Kuchen, Kekse, Veganes Eis
Zudem befinden sich nach dem Vorwort drei exemplarische Wochenpläne für die genannten Kategorieren bzw. Jahreszeiten (der Herbst ist "teilweise im Sommerkapitel, teilweise im Winterkapitel" abgedeckt). Sehr hilfreich finde ich hier die Angaben zu gegebenenfalls nötigen Vorbereitungen für das Mittag- oder Abendessen bzw. das Frühstück am nächsten Tag, wie beispielsweise "Cashews einweichen". 


Auch ganz toll ist das Rezepteverzeichnis am Ende des Buches, in dem alle Rezepte in Frühstück, Mittagessen, Abendessen sowie Kuchen, Kekse und Eis unterteilt sind. Hierbei sind zudem alle Rezepte, die gluten- und zuckerfrei sind farblich markiert und das sind nicht wenige!

Zu den Fotos kann man sich auch nur positiv äußern: Wunderschön! Alles sieht sehr frisch, bunt und lecker aus. Hier würde wirklich jedes Auge mitessen wollen!

Die Rezepte
Das Kochbuch umfasst 90 Rezepte zu denen es wie gesagt jeweils ein ganzseitiges Foto gibt. Zu jedem Rezept gibt es Informationen bezüglich der Zubereitungszeit, ob es sich um ein rohköstliches Gericht handelt und ob es gluten-, zucker, soja- oder nussfrei ist. Dies ist durch kleine grüne Icons am oberen linken Seitenrand gut gelöst. Zudem werdet ihr unter den Zutaten keine Zwiebel und keinen Knoblauch finden; den Grund dafür erklärt Surdham Göb zu Beginn des Buches.

Blumenkohl-Zitronen-Gemüse mit Korianderreis und Gurkensalat (Seite 38)
Die Rezepte selbst sind ausgefallen und abwechslungsreich: Hierzu fällt mir nur kreative Gemüseküche auf dem höchsten Niveau ein. Auch wenn die Rezepte schon etwas speziell sind und auf dem ersten Blick womöglich kompliziert erscheinen, werden sie dem Buchtitel dennoch gerecht.

Neben den verschiedensten Obst- und Gemüsesorten, sowie Getreidearten verwendet Surdham Göb in seinen Rezepten auch Zutaten wie Tofu, Seitan oder Tempeh. Etwas ausgefallenere Dinge wie Aloe-Vera-Blätter/Saft, Genmai Su (japanischer Reisessig) und Shisoblätter tauchen zwar auch hier und dort mal auf, jedoch besteht der Größte Teil der Rezepte aus Zutaten, die man leicht im Bioladen oder im Supermarkt bekommt.

Seitan mit gebratenen Pilzen im Walnussbrötchen (Seite 84)
Einen dicken Pluspunkt gibt es außerdem für die Tatsache, dass Brötchen und Brot, die Teil des Rezepts sind, auch frisch gemacht werden. So gibt es für die Baguettebrötchen mit Rote-Bete-Aufstrich und Kräuterseitlingen (Seite 126) oder die Sellerieschnitzel-Semmel mit Rucolasalat (Seite 58) ein komplettes Rezept, Tipps beim Brotbacken (Seite 48) inklusive. 

Ich habe bisher den Gemüsestrudel (Seite 50) und das Tofugulasch (Seite 52) probiert und beides für richtig lecker befunden. Jedoch werde ich sicherlich noch einige weitere Rezepte aus dem Buch testen. 



Fazit
Vegan Daily ist eine Bereicherung für jedes Bücherregal. Die Rezepte sind kreativ, ausgefallen und trotzdem einfach umzusetzen. Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen, der seine Alltagsgerichte mal etwas abwechslungsreicher gestalten und wieder Schwung in die Küche bringen möchte. Wem das Buch zu teuer ist: Bald ist ja Weihnachten ... bis dahin findet ihr auf der Website des Verlags ein paar Seiten aus dem Buch zum Durchblättern, inklusiver einiger Rezepte.


Surdham Göb
Vegan Daily
Vegane Küche für jeden Tag
216 Seiten, 120 Farbfotos
Gebunden, Pappband
24,90 Euro (D)
ISBN 978-3-03800-821-7

Vielen Dank an den AT-Verlag für die Bereitstellung des Buches!

Dienstag, 14. Oktober 2014

Kürbis-Pfannkuchen

Hallo ihr Lieben!
Ich könnte momentan Kürbis jeden Tag essen. Wie steht's mit euch? Ob herzhaft oder süß, Kürbis passt in beide Kategorien. Deswegen gibt es heute mal ein süßes Kürbis-Rezept: Kürbis-Pfannkuchen. 


Meine ersten Kürbis-Pfannkuchen hatte ich vor einigen Jahren in den USA. Die Amerikaner haben es da echt gut, dort gibt es nämlich Kürbispüree ohne Zusätze in Dosen, perfekt für Pumpkin Pies oder eben Pancakes. Das soll uns hier jedoch nicht davon abhalten unser eigenes Kürbispüree zu machen, das geht nämlich ziemlich einfach. 

Möglichkeit Nummer eins: Backen! Kürbis entkernen, in große Stücke schneiden (Butternut vorher schälen!) und bei 200° ca. 20 Minuten backen, bis das Kürbisfleisch weich ist. Dann nur noch fein pürieren und fertig ist euer Kürbispüree. Dieses sollte sich in einem geschlossenen Behälter mindestens eine Woche im Kühlschrank halten.

Möglichkeit Nummer zwei: Dampfgaren. Das habe ich heute mal ausprobiert und es hat super funktioniert. Ich weiß jedoch nicht, ob sich dieses Kürbispüree auch so lange im Kühlschrank hält, wie die gebackene Variante - der Kürbis war zu schnell von Bella und mir verputzt, als dass ich es hätte testen können!


Für 2 Portionen bzw. 6-8 Pfannkuchen
120 g Weizenvollkornmehl
25 g zarte Haferflocken
2 TL Backpulver
Prise Salz
Vanille, Zimt
Kardamom
Ingwer, gemahlen
250 ml Soja-Reis-Milch
100 g Kürbispüree
1.5 - 2 EL Ahornsirup

1 Apfel
1/2 TL Zimt
1 EL Ahornsirup

100 g Sojajogurt (optional)

  • Mehl, Haferflocken, Backpulver, Salz und Gewürze (von jedem ein wenig, macht's nach Gefühl, das passt schon!) vermengen. Milch, Kürbispüree und Ahornsirup einrühren und den Teig zur Seite stellen. TIPP: Ihr könnt auch andere Pflanzenmilch eurer Wahl verwenden.
  • Den Apfel entkernen und in kleine Würfel schneiden. 2-3 EL Wasser in einen kleinen Topf geben und zum kochen bringen. Apfelstücke hineingeben und etwa 3 Minuten kochen lassen.
  • Dann Zimt und Ahornsirup dazugeben, umrühren und bei niedriger Hitze etwa 5-10 Minuten weiter köcheln lassen, bis der Apfel weich ist.
  • Währenddessen eine Pfanne erhitzen und eine Kelle des Kürbisteigs hineingeben. So die Pfannkuchen nacheinander von beiden Seiten goldbraun backen.
  • Die Pfannkuchen mit Sojajogurt und dem Apfel-Zimt-Topping servieren. Wer mag kann noch ein paar gehackte Walnüsse darüber streuen.



Dann bleibt mir nur noch zu sagen: Guten Appetit!

Montag, 6. Oktober 2014

Erbsen-Kartoffel-Eintopf + 'Vekoop'-Gewinner

Hallo ihr Lieben,
zuerst möchte ich die drei GewinnerInnen der Vekoop Olineshop-Gutscheine bekannt geben. Das Los hat entschieden:


Lena

Jessi

Claudia (Lucy-Living)


Glückwunsch! Bitte schickt mir innerhalb von einer Woche eure Email-Adresse an melanie_jacobs(at)ymail.com, so dass ich euch den Gutscheincode zukommen lassen kann.

Ich hoffe ihr hattet alle einen guten Start in die Woche. Nach den letzten sonnigen und angenehm warmen Tagen muss ich mich wohl nun an die herbstlich kalten und dauerbewölkten Tage gewöhnen. Zum Glück haben Bella und ich den gestrigen wunderschönen Mittag noch ausgenutzt und waren 2.5 Stunden spazieren. Dabei habe ich fleißig Brombeeren gesammelt. Ich war überrascht, wie viele reife man noch findet. 

Das waren dann also die letzten frische Beeren für dieses Jahr. Aber es gibt ja noch genügend andere tolle Obst- und Gemüsesorten, die jetzt im Herbst Saison haben:

(Quelle: alnatura.de)

Natürlich ist das saisonale Obstangebot im Sommer deutlich größer, aber bei all dem leckeren Herbstgemüse ist das weniger schlimm. Ich freue mich zum Beispiel das ganze Jahr auf Kürbisse. Natürlich bekommt man diese eigentlich immer irgendwo, doch Saison haben sie im Herbst - und günstiger sind sie dann natürlich auch. Pastinaken, Rosenkohl und Lauch sind definitiv auch auf meiner Lieblingsgemüse-Liste zu finden (wenn ich so darüber nachdenke, gibt es nicht viele Sorten an Gemüse, die nicht draufstehen!).

Nach meinem Rezept für Curry-Kürbissuppe folgt nun in weiteres herbstliches Rezept: Erbsen-Kartoffel-Eintopf. Es sollte eigentlich eine Suppe werden, diese ist jedoch sehr eingedickt - natürlich kann man das leicht durch mehr Flüssigkeit wieder umkehren, ich fand es so aber auch ganz gut. Räuchertofu "ersetzt" in dem Rezept das Fleisch oder die Wurst, ist aber nicht zwingend notwendig. 


Für 2-3 Portionen
150g trockene geschälte grüne Erbsen
1/2 große Zwiebel
1 EL Rapsöl
800ml Gemüsebrühe
1 Loorbeerblatt
1 Möhre (150g)
1 Pastinake (150g)
1/2 Porree
200g Kartoffeln
1-2 TL getrockneter Majoran
1/4 TL Muskat
Salz, Pfeffer
optional: 100g Räuchertofu, gewürfelt

  • Die Erbsen über Nacht in reichlich Wasser einweichen und das Wasser dann abgießen.
  • Die Zwiebel fein hacken. Das Rapsöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Mit der Brühe ablöschen. Die eingeweichten Erbsen und das Loorbeerblatt dazugeben und 40 Minuten köcheln lassen.
  • Währenddessen Kartoffeln, Möhre und Pastinake schälen und in kleine Würfel und den Porree in Ringe schneiden.
  • Das Gemüse sowie die Gewürze zu den köchelnden Erbsen dazugeben,, unterrühren. und weitere 20 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch umrühren. Nach 15 Minuten den gewürfelten Räuchertofu unterheben.
  • Falls das Ganze zu sehr eindicken sollte bzw. ihr es lieber etwas flüssiger mögt einfach mehr Gemüsebrühe dazugeben und gut einrühren.
  • Den Eintopf bzw. die Suppe mit einer Scheibe Vollkorn- oder Roggenbrot servieren.


Lasst euch den Herbst schmecken! Liebe Grüße!
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...