Mittwoch, 23. Juli 2014

Vegan Wednesday #100 - Bangkok Edition

Hallo ihr Lieben,
zur Feier des (gestrigen) Tages, habe ich fleißig Fotos von meinem Essen geschossen! Happy Birthday, Vegan Wednesday!

Frühstück
Im Hotel gibt es morgens immer ein nettes Buffet, obwohl nicht viel für mich zur Auswahl steht. Gestern gab es eine große Portion Obst (Papaya, Wassermelone, Cantaloupe, Pitahaya, Ananas und Datteln) und dazu einen Salat und Tee. Meist gibt es für mich dazu noch Brot mit Marmelade, oder Kartoffelspalten, aber gestern war mir irgendwie nicht danach. Ich habe mittlerweile vernünftige Sojamilch hier gefunden (ohne Milchpulver-Zusatz, wie es bei vielen thailändischen Produkten der Fall ist), also gibt es auch ab und zu mal Cornflakes oder Raisin Bran mit Sojamilch und Obst. Irgendwie vermisse ich Oatmeal....aber vor allem meine grünen Smoothies! Jedoch beschwere ich mich nicht, das Obst hier ist der Wahnsinn!


Mittagessen
Mittags war ich mit den beiden Jungs indisch essen - wir haben schon mindestens drei indische Restaurants in Bangkok getestet und obwohl alle super waren, dies war wirklich das Beste! Dosa King serviert ausschließlich vegetarische Gerichte, und die veganen Speisen sind auf der Speisekarte sogar markiert - ich hatte wirklich eine große Auswahl!


Für mich gab es also Roti, Kichererbsencurry und Okra in einer Tomatensoße. Die beiden Jungs haben sich über Mango Lassi und Masala Dosas gefreut. Falls ihr mal nach Bangkok kommen solltet - geht bei Dosa King essen, ihr werdet es nicht bereuen!


Snack
Neben ein paar Mandeln gab es natürlich Obst zwischendurch. Ich steh total auf diese Rose Apples - sie erinnern mich an Wassermelone und Apfel, wirklich erfrischend lecker. 


Diese kleinen "haarigen" Früchte heißen Rambutan, auch sehr lecker, aber ich finde das Schälen sehr aufwändig. Innen befindet sich ein Kern umgeben von dem weiß-klaren Fruchtfleisch. Erinnert ein wenig an Litschis.


Abendessen
Leider habe ich nur dieses Foto geschossen. Die Jungs wollten Dalia und weil ich nicht wusste, wann meine Gasteltern nach Hause kommen würden (der Verkehr ist abends wie im letzten Post erwähnt wirklich grauenhaft) habe ich dann mal dieses indische Gericht gekocht. Dalia ist im Prinzip Bulgur mit Gemüse. Ich denke, ich werde demnächst mal ein Rezept hochladen. 
Abgesehen von Dalia gab es noch Reis, Kichererbsencurry, und eine indische Gemüse-Kartoffel-Pfanne.


Nun ist es auch schon wieder 7.45Uhr und die Jungs und ich werden gleich frühstücken gehen. Da wir gestern in einem super tollen Aquarium waren, werden wir heute sicher wieder im Hotel-Pool schwimmen und im Lumphini Park Ball spielen gehen.

Eine schöne Restwoche wünsche ich euch!
Liebe Grüße aus Bangkok!

Montag, 21. Juli 2014

Thailand I: Grüße aus Bangkok!

Hallo ihr Lieben!
Es ist jetzt 20.30 Uhr hier und ich liege in meinem großen Bett in unserem schönen Hotel mitten in Downtown Bangkok. Schon über eine Woche bin ich hier - die Zeit vergeht viel zu schnell.
Bis auf die schwüle Hitze gefällt es mir hier in Thailand richtig gut. Es ist einfach alles so neu und anders. Die Menschen begrüßen dich mit einem freundlichen sa -wat-dee ka/khrap und falten dabei ihre Hände vor ihrer Brust. Es ist sehr hektisch auf den Straßen - der Verkehr ist zu bestimmten Zeiten extrem chaotisch und ich bin froh, dass wir einen Fahrer haben. Viele Menschen sind mit Rollern unterwegs, so kann man sich am besten durch den stockenden Verkehr drängeln.
Am Straßenrand findet man einige Stände, an denen thailändisches Fast Food und Früchte verkauft werden. Wo wir schon beim Thema Essen wären! Ich habe schon mindestens drei neue Obstsorten kennengelernt, Fotos folgen noch. Super lecker! Durian ist wohl die einzige Frucht, die mich überhaupt nicht überzeigen konnte, aber das liegt wahrscheinlich hauptsächlich an dem üblen Geruch und der komischen puddingartigen Konsistenz des Fruchtfleisches.
Restaurants findet man hier in Downtown Bangkok an jeder Ecke. Indisch, Thailändisch, Japanisch, aber auch nicht-asiatische wie italienisch und einige aus den Staaten stammende Fast-Food-Ketten. Veganes Essen zu finden ist nicht immer einfach und die Bedienungen verstehen nicht unbedingt Englisch, aber bisher hat es ganz gut geklappt. 
Beim Einkaufen muss man genau hinschauen, was man sich da in den Einkaufswagen legt. Ich habe z.B. bei einigen Sorten Sojamilch die Zutat "Milchpulver" gefunden. Zum Glück gibt es aber auch Supermärkte, in denen man Produkte aus aller Welt findet, so auch eine Marke Sojamilch, die ich immer in den USA getrunken habe.

Nun gut, was habe ich also bisher hier in Thailand gemacht und gesehen? Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen! (Ein paar weitere findet ihr rechts auf meinem instagram-Account)







Sieht das nicht wunderschön aus? Das ist der "Grand Palace", der Königspalast, mit der darumliegenden Tempelanlage "Wat Phra Kheo". Leider waren wir etwas zu spät dort, so dass wir nicht mehr in den Tempel selbst hineingehen konnten. Aber Tempel gibt es hier wirklich viele. Wenn man über den Highway fährt, fallen einem zwischen den grauen Betongebäuden immer wieder die schönen Tempeldächer auf!

Gestern haben wir wieder einen Tempel mit einer beeindruckenden Buddha-Statue besichtigt, diesmal außerhalb von Bangkok in Ayutthaya.



Neben dem neuen Tempel befanden sich Ruinen einer alten Tempelanalage, "Wat Phra Si Sanphet".



Nach einer Mittagspause in einem thailändischen Restaurant - ich hatte einen wahnsinnig leckeren Papaya-Salad und eine Kokonuss als Erfrischung, habe jedoch vergessen Fotos zu schießen - ging es weiter zu einem "Floating Market". Hier wird frisches Obst und Gemüse, sowie andere Dinge auf Booten verkauft. Bei diesem wurde jedoch eher weniger auf Booten selbst zum Verkauf angeboten, wir schauen uns sicher noch einmal einen weiteren an.





Dann gab's für mich und die Jungs noch ein nettes Fisch-Fußpeeling! Danach fühlten sich meine Füße und Beine so glatt an, aber es hat anfangs ziemlich gekitzelt!


Also dann, bis zum nächsten Post - mit hoffentlich ein paar mehr Bildern zu dem leckeren Essen hier!


Mittwoch, 2. Juli 2014

Film-Review: Live & Let Live

Hallo ihr Lieben!
Erst einmal muss ich mich dafür entschuldigen, dass ich schon eine Weile nichts mehr von mir hören lassen habe. Das liegt vor allem daran, dass ich für die Uni zwei Vorträge vorbereiten und Protokolle schreiben musste. Und nun kommt auch noch die Lernphase wieder dazu, denn nächste Woche Montag werden wir unsere erste Klausur in diesem Semester schreiben.

Heute habe ich kein Rezept für euch - ich habe in letzter Zeit auch nicht wirklich viel neues gekocht, geschweige denn überhaupt richtig gekocht.


Dafür möchte ich euch wie versprochen einen Film von Marc Pierschel vorstellen: Live and Let Live. Es handelt sich um einen Dokumentarfilm über Veganismus, in dem vor allem das Thema Ethik im Vordergrund steht, jedoch auch Aspekte wie Gesundheit und Ökologie diskutiert werden.

Was mir beim Ansehen des Films gleich zu Beginn positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass im Vergleich zu anderen Filmen über Veganismus dieser Fillm nicht mit erschreckenden Videos von gequälten Tieren und anderen schaurigen Bildern das Publikum über Gründe für eine vegane Ernährungs- und Lebensweise aufklären möchte. In Live and Let Live stehen vor allem die positiven Dinge, die Veganismus mit sich bringt, im Vordergrund. So besteht der Film vorwiegend aus mehreren Interviews mit Personen (aus den USA und aus Deutschland), die über ihre Erfahrungen mit dem Vegan-Sein berichten. Gezeigt werden Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen. So erzählt z.B. ein Koch, wie er vom Chefkoch eines Restaurant, in dem hauptsächlich Fleischgerichte serviert wurden, zum Besitzer eines veganen Restaurants wurde. Auch sehr interessant fand ich das Interview mit einem Radsportler, was gezeigt hat, dass man auch als Veganer sprotliche Höchstleistungen erbringen kann, eine Sache, die von vielen Menschen in unserer Gesellschaft angezweifelt wird. 

Neben Geschichten von Menschen über ihren Weg zum Veganismus werden auch Wissenschaftler, Psychologen, Ökologen und Ernährunsgberater interviewt, die einen Blick auf die positiven Effekte einer veganen Ernährung und die negativen Auswirkungen des Fleischkonsums auf Gesundheit, Wirtschaft und Klima geben. Zudem wird aus psychologischer Sicht erläutert, welche Gründe es für den Fleischkonsum gibt, was ich ebenfalls als sehr aufschlussreich empfand. Es werden also wirklich viele verschiedene Blickwinkel dargestellt, was Live und Let Live zu einem interessanten Dokumentarfilm macht.

Live and Let Live ist ein wirklich interessanter und schön aufgemachter Dokumentarfilm über Veganismus, der die positiven Aspekte des Vegan-Seins in Bezug zur Ethik, Gesundheit und Ökologie durch die Geschichten und Sichtweisen verschiedenster Menschen darstellt. Ich kann ihn euch wirklich nur empfehlen!

Den Trailer zu Live and Let Live findet ihr hier:


Die DVD könnt ihr unter anderem hier bei amazon.de bestellen.

Und hiermit verabschiede ich mich! Jetzt steht Lernen an und in ein paar Tagen geht es auch schon auf nach Thailand, juhu! Bis dahin gibt es aber wie gesagt viel zu tun, weshalb ich es nicht mehr schaffen werde mich vor Abreise noch einmal zu melden. Ich melde mich dann also das nächste mal aus Thailand. Bis dahin!

Donnerstag, 19. Juni 2014

Süße Vanille-Cashewcreme

Hallo ihr Lieben!
Und, habt ihr alle fleißig am Montag das Spiel Deutschland gegen Portugal geguckt? Ich bin ja eigentlich kein Fan von Fußball, aber bei der WM schalte ich dann doch mal ein. Es war ja auch ein gutes Spiel!

Momentan geht's bei mir wieder drunter und drüber, aber so ist das nun mal, wenn es wieder auf die Klausuren zugeht. Das bedeutet aber auch, dass es nicht mehr lange dauert bis meine Reise nach Thailand startet! Ich freu mich so! 

Was sind denn eure Pläne für den Sommer? Reist ihr auch in ein fernes Land oder ist dieses Jahr kein Urlaub drin? 

So, da ich gleich noch zur Uni muss geht es weiter mit dem heutigen Rezept. Ich bin ja eigentlich kein großer Brot-Esser (mehr), sprich morgens gibt es bei mir entweder Oatmeal, Pancakes, oder Smoothie - letzteres vor allem jetzt in der Frühlings/Sommer-Zeit häufiger. Nun habe ich vor ein paar Tagen Banana-Bread gebacken und irgendwie muss ich das ja aufkriegen. Als Snack ist es super, aber zum Frühstück war mir eine Scheibe ohne irgendwas drauf etwas zu langweilig. Da hab ich schnurstracks ein paar Zutaten in meinen Vitamix geworfen - et voilà - eine leckere, süße Vanille-Cashewcreme ist entstanden!


200g Cashews (oder Cashewmus)
Mark 1 Vanilleschote
50ml Mandelmilch
80g Reissirup
1 EL Zitronensaft

  • Wer einen guten Hochleistungsmixer bzw. eine gute Küchenmaschie hat kann alle Zutaten darin zusammengeben und cremig pürieren.
  • Als Alternative würde ich empfehlen Cashewmus zu nehmen und dieses mit den anderen Zutaten cremig zu rühren. TIPP: Wenn ihr die Zutaten in einem kleinen Topf leicht erhitzt sollte es einfacher gehen. 
  • Die Creme in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren und bald aufbrauchen.
Schmeckt super auf Banana Bread, aber sicher auch auf Brot - ein Kleks Marmelade rundet das Ganze geschmacklich, aber auch optisch ab! 


Ich glaube ich werde die Creme auch mal als Waffel- oder Pfannkuchentopping verwenden...oder auf Oatmeal...oder einfach auf frischem Obst...! Mmmh, so viele Möglichkeiten!


So, ich muss wieder los. In den nächsten Tagen werde ich euch übrigens noch etwas über "Live and Let Live" erzählen. 


Einen schönen Tag wünsche ich euch! Liebe Grüße!

Mittwoch, 11. Juni 2014

Vegan Omelette Reloaded

Hallo ihr Lieben,
ich bin wieder da! Der Kurzurlaub mit meiner Familie war wirklich schön - ganz im Gegenteil zu der Heimfahrt: Knapp 10 1/2 Stunden Bahnfahrt in nicht klimatisierten Zügen, das war eine Tortur! Ich hoffe ja mal nicht, dass mich in Thailand ähnliches Wetter erwartet?!

Nun bin ich also wieder zurück, es gibt viel zu tun für die Uni und ich bereite mich auf meinen Thailand-Aufenthalt vor. Auf der langen Heimreise hatte ich genügend Zeit ein wenig thailändisch zu lernen, bis zehn zählen klappt schon mal ganz gut und "ja" und "nein" sagen bekomme ich unter anderem auch hin. 

Genug geplaudert, nun zum Rezept. Ich hatte vor fast genau einem Jahr ein Rezept für ein veganes Omelette gepostet. Das war schon wirklich gut, aber hat von der Konsistenz nicht wirklich an richtiges Omelette erinnert. Diese Variante hingegen ähnelt schon mehr dem Original.


Was dem Omelette die richtige Konsistenz verleiht ist Seidentofu. Mit Kala Namak gewürzt könnte man fast meinen ein richtiges Ei auf dem Teller zu haben. Füllen könnt ihr das vegane Omelette nach Belieben mit Gemüse, veganem Streukäse, Seitan, oder was euch noch so einfällt - ich habe mich für Spargel entschieden, immerhin ist ja gerade Spargel-Saison. Um das Ganze abzurunden, gibt's dazu noch eine würzige Paprika-Soße, die nicht nur geschmacklich sondern auch optisch einen drauf legt.


Probiert's also mal aus, ob zum Frühstück oder Brunch, Mittags zum Salat oder als leichtes Abendessen. 


Für 1 Portion
OMELETTE 
100g Seidentofu
1 EL Hefeflocken 
30g Kichererbsenmehl
1/4 TL Kala Namak (oder Salz)
1 TL fein gehackte (TK)-Gartenkräuter
1/4 TL Paprika-Pulver
3 EL Wasser

PAPRIKA-CREME 
(für mehrere Portionen)
4 Soft-Tomaten/getrocknete Tomaten (ca. 20g)
1 Knoblauchzehe
60g rote Paprikaschote
1 EL Tahin (ca. 25g)
100g Seidentofu
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Frühlingszwiebel (opt.)
  • Für die Paprika-Creme alle Zutaten zu einer cremigen Soße pürieren (die Tomaten ggf. vorher in heißem Wasser einweichen). Anschließend in einem luftdichten Gefäß im Kühlschrank aufbewahren.
  • Für das Omelette ebenfalls alle Zutaten pürieren und 5 Minuten stehen lassen.
  • Eine antihaftbeschichtete Pfanne erhitzen und den Herd auf mittlere Hitze stellen. Nun die Omelette Masse in die Pfanne geben und gleichmäßig zu einem Kreis verstreichen. Ein paar Minuten anbraten lassen und vorsichtig umdrehen. TIPP: Nicht zu früh drehen! Wenn sich das Omelette nicht leicht heben lässt wartet lieber noch ein bisschen.
  • Das Omelette auf einen Teller geben und nach Lust und Laune füllen; ich habe dazu grünen Spargel etwas angebraten und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft gewürzt. 
  • Dann das Omelette überklappen und mit Paprika-Creme und Frühlingszwiebeln garnieren. Evtl. mit Salz nachwürzen.

Die Paprika-Creme eignet sich auch super als Salat-Dressing. Dazu habe ich diese lediglich mit ein wenig Wasser verdünnt. Als Brotaufstrich eignet sie sich bestimmt auch sehr gut.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche! Liebe Grüße!

Mittwoch, 4. Juni 2014

Süße Polentatürmchen

Hallo ihr Lieben,
ich habe heute abend noch einiges zu tun - unter anderem Packen, denn morgen geht es heim und dann folgt über Pfingsten ein kleiner Kurzurlaub in Holland mit der Familie. Ich freue mich schon sehr!
Jedenfalls wollte ich mich vorher noch einmal hier melden und euch ein leckeres Rezept präsentieren, was ich mir vor kurzem zum Frühstück gezaubert habe. Polenta habe ich bisher nur für herzhafte Gerichte genutzt, doch ich wollte mal etwas anderes damit kochen und so sind diese leckeren Polentatürmchen entstanden.


Dazu gab es ein schnell zubereitetes Kirschkompott, eine Creme aus Sojajogurt und veganer weißer Schokolade, und geröstete Mandeln - da isst das Auge mal wieder gerne mit! Die Zubereitung ist zwar insgesamt etwas aufwendig, aber es lohnt sich. Gute Nachricht auch für alle mit Glutenunverträglichkeit, dieses leckerer Gericht ist glutenfrei!


Für 1 Portion
POLENTATÜRMCHEN
45g Maisgrieß (Polenta)
200ml Mandelmilch (oder Milch nach Wahl)
1/4-1/2 TL Zimt
1-3TL Agavendicksaft/Zucker/Ahornsirup

WEISSE-SCHOKOLADENCREME
20g weiße Vegane Schokolade
50g (ungesüßter) Sojajogurt
ggf. Agavendicksaft zum Süßen

KIRSCHKOMPOTT
20 entkernte Kirschen
1 TL Agavendicksaft/Zucker
2 EL Wasser
1/2 TL Speisestärke

1 EL gehackte Mandeln
1 EL Kokosöl
  • Die Mandelmilch bzw. Milch nach Wahl zum Kochen bringen und den Maisgrieß einrühren. Die Temperatur auf niedrigste Stufe setzen und Zimt und Agavendicksaft (oder Süßungsmittel nach Wahl) einrühren. Nach 2-5 Minuten vom Herd nehmen und evtl. noch ein paar Minuten quellen lassen.
  • Nun die Masse auf Backpapier (auf einem Teller/Schneidebrett) zu einem Rechteck etwa 1 cm dick ausstreichen und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  • Für die Creme die Schokolade schmelzen und mit dem Sojajogurt verrühren. Gegebenenfalls etwas süßen und ebenfalls in den Kühlschrank.
  • Die Kirschen mit dem Wasser und den Agavendicksaft in einen kleinen Topf geben und zum köcheln bringen. Die Kirschen ein paar Minuten weich kochen und dabei zerstampfen. 
  • Nun etwa 2 EL der Kirschflüssigkeit aus dem Topf nehmen und die Speisestärke darin lösen. Den Mix zurück in den Topf geben und einrühren. Für 2 weitere Minuten köcheln lassen und dann vom Herd nehmen.
  • Sobald die Polentamasse im Kühlschrank fest geworden ist, diese in Rauten schneiden und in dem Kokosöl von beiden Seiden ein paar Minuten knusprig braten. 
  • Die gehackten Mandeln kurz ohne Öl in einer Pfanne rösten.
  • Die fertigen Polentaschnitten zu einem Türmchen stapeln und mit der Schokocreme, dem Kirschkompott und den gerösteten Mandeln servieren.


So, ihr Lieben, nun wird noch die Tasche gepackt, da ich morgen nach der Uni direkt losfahre - mit Bella im Schlepptau natürlich!

Ich wünsche euch ein paar schöne Pfingsttage! Bis zum nächsten Blog-Post!


PS.: Schaut euch mal diese nette Reportage an, falls es euch interessiert: "Was uns wirklich nährt"

Samstag, 31. Mai 2014

Neuigkeiten + Suppen-Rezept

Hallo ihr Lieben,
ich habe euch noch gar nicht die neusten Neuigkeiten mitgeteilt! Eigentlich sind sie schon gar nicht mehr so neu, aber ich bin irgendwie nicht dazu gekommen euch davon zu erzählen. Wie fange ich denn mal an...
Könnt ihr euch noch an mein Thai-Curry Rezept erinnern? Jedenfalls habe ich ein paar Tage später mit meiner ehemaligen Gastfamilie geskyped und die hat mich eingeladen, sie im Sommer besuchen zu kommen - nein, nicht in die USA - meine liebe Gastfamilie zieht nach Bangkok, Thailand und ich werde ganze 1.5 Monate im Sommer dort bei ihnen bleiben! Könnt ihr euch vorstellen, wie aufgeregt ich bin?! Ich freu mich tierisch. Ich fand es irgendwie lustig, dass diese Nachricht kurz nachdem ich mein Thai-Curry gekocht hatte kam.

Das heutige Rezept hat zur Feier des Tages natürlich auch eine Thai-Curry Note. Doch anstatt ein weiteres Curry zu machen, habe ich eine Suppe gezaubert - und ich muss sagen, das war bestimmt die beste Suppe, die ich je gekocht habe!


Was diese Suppe so besonders macht, sind wahrscheinlich die Zutaten: Rote Paprika, Erdnüsse, Curry Paste und ..... Trommelwirbel ... Mango! Die Mango hat der Suppe das "i"-Tüpfelchen gegeben und macht sie zu einer erfrischenden Sommer-Mahlzeit mit einer leichten Süße! Abgesehen davon ist sie super cremig und lecker!


Für 2-4 Portionen
1 mittelgroße Zwiebel, zerhackt,
1 große/2 kleine Knoblauchzehen, fein gehackt
1 EL Kokosöl oder Rapsöl
2 große rote Paprika (entkernt etwa 300g)
1 Möhre (80g)
2 EL milde Rote Thai Curry Paste*
250ml Wasser (oder mehr für eine weniger cremige Suppe)
1 reife Mango (etwa 245g Fruchtfleisch)*
100ml Sojamilch (oder Kokosmilch)
100g geröstete Erdnüsse/Erdnussmus (aus gerösteten Erdnüssen)
Salz
Erdnüsse zum Garnieren

* Die Curry-Pasten variieren in Schärfe, also startet vielleicht mit 1 EL und gebt ggf. mehr dazu.
Reife Mangos sind leicht weich und schmecken süß. Verwendet keine Früchte, die noch hart sind, wenn man sie leicht eindrückt.

  • Das Öl in einem Topf erhitzen und die gehackte Zwiebel und Knoblauchzehe darin andünsten.
  • Währenddessen die Möhre schälen und in Stücke schneiden. Die Paprika ebenfalls in grobe Stücke schneiden und beides für 5 Minuten mitdünsten.
  • Die Curry Paste einrühren und den Topf mit dem Wasser auffüllen. Das Ganze zum Kochen bringen und 10 Minuten köcheln lassen.
  • Das Mangofleisch in Stücke schneiden, 180g davon in die Suppe geben und den Rest zum Garnieren zur Seite legen (am Besten im Kühlschrank aufbewahren).
  • Nun die Sojamilch und die Erdnüsse bzw. das Erdnussmus dazugeben, verrühren und alles cremig pürieren. Wer es nicht ganz so cremig mag, kann noch mehr Wasser einrühren.
  • Zum Schluss mit Salz abschmecken.
  • Die Suppe servieren und mit Erdnüssen und den restlichen Mango-Stücken garnieren.

Ich hoffe es läuft euch schon das Wasser im Munde zusammen. Falls nicht, solltet ihr die Suppe trotzdem nachkochen, es lohnt sich wirklich!


Mit diesem Rezept nehme ich an Mel's Blog-Event "Gute Laune Suppen" auf gourmetguerilla.de teil, denn diese Suppe ist wahrlich eine Gute-Laune-Suppe!
Gute Laune Suppen

Donnerstag, 29. Mai 2014

Kichererbsen-Salat

Hallo ihr Lieben!
Nach all den süßen Rezepten gibt es nun wieder etwas knackig frisches für den Mittagstisch: einen Kichererbsensalat! Ich liebe Kichererbsen - ob als Hummus, in Form von Falafel, in Chana Masala, oder einfach nur in meinem grünen Salat. Nicht zu vergessen kann man mit Kichererbsen auch Süßes machen, wie etwa Blondies - aber ich hab erst einmal genug von süßen Dingen, also bleiben wir heute bei Salat!


Dieser fettarme Kichererbsen-Salat eignet sich super als Beilage z.B. beim Grillen. Ihr könnt ihn natürlich auch als Topping für eure grünen Salate verwenden, um den Nährwert zu erhöhen. Als gesunder Snack für zwischendurch macht der Kichererbsen-Salat sich sicher auch gut! Diese Variante ist mit Garam Masala, einer indischen Gewürzmischung und Sambal Oelek, eine scharfe Würzsoße, aufgepeppt - ihr könnt aber auch gerne nach Belieben andere Gewürze verwenden.


Für 2-3 Portionen
1 Dose Kichererbsen (ca. 240g abgetropft)
1/2 rote Zwiebel
1/3-1/2 Gurke
8-10 Datteldomaten
Saft 1/2 Zitrone
1/2 TL Agavendicksaft
1/2 TL Knoblauchgranulat
1/4 TL Salz
1/2 TL Garam Masala
Pfeffer
1/4-1/2 TL Sambal Oelek

  • Zwiebel und Gurke klein hacken, Tomaten halbieren. Mit den Kichererbsen zusammengeben.
  • Zitronensaft, Agavendicksaft, Sambal Oelek und Gewürze verrühren und auf den Salat geben.
  • Gut vermengen und ggf. 10-20 Minuten vor Verzehr kühl stellen.


Und nun hoffen wir mal, dass sich der Regen bald verzieht damit wir unseren knackigen Salat auch draußen in der Sonne genießen können!
Einen schönen Feiertag wünsche ich!

Montag, 26. Mai 2014

ViVANI Gewinner + Glutenfreies Schokokuchen-Rezept

Hallo ihr Lieben!
Das Los hat entschieden - der Gewinner der Reismilch-Kuvertüre von ViVANI steht fest:



Herzlichen Glückwunsch! 

Und nun zum Rezept. Am Sonntag war ich mit ein paar Freundinnen picknicken. Dazu sollte jeder etwas mitbringen - also etwas Essbares meine ich. Das ist leider gar nicht immer so leicht; wir haben uns schon selbst also "kompliziert" bezeichnet, denn wenn alle mitessen sollen, dann sollte es vegan und glutenfrei sein, und bestimmte Obstsorten wie Äpfel nicht enthalten. Eine Freundin wollte nun also vegane, glutenfreie Pancakes machen - ist jedoch kläglich gescheitert. Meine andere Freundin hat sich an veganen, glutenfreien Waffeln und Keksen versucht: Die Waffeln waren letztendlich aufgrund der Zugabe von Ei (aus lauter Verzweiflung) nicht mehr vegan und die Kekse....konnte man nicht mehr als Kekse identifizieren.

Ich hatte mir nun einen Kuchen vorgenommen und war nach den "Erfolgsgeschichten" der anderen ein wenig eingeschüchtert. Ohne viel Nachzudenken, habe ich dann doch losgelegt und einen veganen, glutenfreien Schokokuchen gebacken - das Ergebnis war einfach nur super!


Mit glutenfreien Gebäck assoziiere ich meist "trocken", ganz im Gegensatz zu diesem Kuchen! Er war super saftig und einfach nur himmlisch schokoladig. Die Kirschen haben das ganze noch mit einer fruchtigen Süße abgerundet - einfach nur lecker! Ich musste mich wirklich zurückhalten, dass ich bei der Geschmacksprobe nicht mehr als nur ein Stück esse!


Für ca. 8 Stücke (20cm Kuchenform)
150g Buchweizenmehl
30g Kokosmehl
60g Braunhirsemehl (oder mehr Buchweizenmehl bzw. Mehl nach Wahl)
15g geschrotete Leinsamen
35g ungesüßtes Kakaopulver
2 TL Backpulver
350ml Mandelmilch*
200g Sojajogurt*²
90g (Rohrohr)Zucker
15-18 frische süße Kirschen, entsteint
50g Zartbitterschokolade, grob zerhackt

GLASUR (optional)
40g weiße vegane Schokolade (z.B. Schakalade)
50g Zartbitterschokolade
gehackte Mandeln

* Anstelle von Mandelmilch könnt ihr auch andere pflanzliche Milch wie Sojamilch, Kokosmilch oder Hafermilch verwenden (nicht glutenfrei!)
*² Ich hatte nur gesüßten Sojajogurt zur Hand. Falls ihr ungesüßten verwendet, würde ich die Menge an (Rohrohr)Zucker um etwa 20g erhöhen.

  • Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine 20cm-Durchmesser Kuchenform mit Backpapier auslegen bzw. gut einfetten.
  • Alle trockenen Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und vermischen. Nun die Mandelmilch dazugießen, sowie den Sojajogurt hineingeben. Alles gut verrühren, so dass ein zäher Teig entsteht.
  • Zum Schluss die entsteinten Kirschen und die zerhackte Schokolade unterheben.
  • Nun den Teig in die vorbereitete Form geben und 35 bis 40 Minuten backen. Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form etwas abkühlen lassen. Dann die Ringform entfernen und den Kuchen komplett abkühlen lassen.
  • Wer mag kann wie ich den Kuchen noch mit geschmolzener Schokolade und gehackten Mandeln verzehren - ich kann es nur empfehlen!!

Dieser Kuchen war einfach nur ein Traum .... der leider viel zu schnell vorbei war! 


So ihr Lieben, ich verabschiede mich für heute! Ein paar schokoladige Träume wünsche ich euch heute Nacht! Bis zum nächsten Post!
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