4. Februar 2016

1x1-Gemüsecremesuppe

Hallo ihr Lieben,
während alle in Karnevalsstimmung sind liege ich gemütlich seit heute morgen eingekuschelt in Schlafanzug und Decke auf meiner Couch, trinke Tee, esse Bananabread und schaue mir Videos an. So einen freien Tag muss man ausnutzen. Eigentlich hatte ich heute noch einige Dinge zu erledigen, aber irgendwie brauche ich mal einen Tag zum durchatmen und als ich mir meinen Terminkalender angesehen habe, schien der heutige Tag genau richtig zu sein - denn so wirklich viel Freizeit ist in nächster Zeit leider nicht drin. Aber gut, das wird auch irgendwann (hoffentlich) wieder vorüber sein.

So, und nun zurück zum Thema Essen - mein Lieblingsthema! Ich war vor kurzem mit meiner Schwester in Köln unterwegs und uns ist aufgefallen, dass wir wirklich die meiste Zeit über Gesundheit und Ernährung sprechen. Da liegen wir wirklich auf einer Wellenlänge. In der Uni ist das schon etwas schwieriger nun, wo ich nicht mehr Ernährungswissenschaften studiere. Trotzdem freuen sich alle immer, wenn ich zum Beispiel etwas selbst Gebackenes mitbringe und über "ausgefallene vegane" Zutaten spreche. 


Grundsätzlich bringe ich mir auch jeden Tag Mittagessen mit, dass ich am Wochenende oder am Tag zuvor zubereitet habe. Zum einen gibt es in unmittelbarere Nähe nicht wirklich viele/tolle vegane Optionen und zum anderen spart man so natürlich eine Menge Geld - und außerdem mag ich mein eigenes Essen auch viel lieber. (Trotzdem freue ich mich darüber, dass bald ein "Hans im Glück" in der Nähe von unserem Institut öffnen wird!). 

In letzter Zeit bestand mein Mittagessen meist aus bunten Salaten, Bowls oder Suppen - sie sind schnell zubereitet, gesund und sättigend. Für die Suppen nehme ich meist irgendwelche Rezepte aus Kochbüchern, doch das folgende Rezept ist aus "Einzelstücken", die noch im Kühlschrank lagen entstanden - deswegen der Name "1x1-Gemüsecremesuppe. Schnell gemacht und cremig lecker!


Für 2-3 Portionen
60 g Cashewkerne
1 EL Öl
2 große Knoblauchzehen
1 Zucchini
1 Porreestange
1 Stangensellerie
1 Karotte
200 g geschälte Kartoffeln
500 ml Gemüsebrühe
1/2 TL Thymian, getrocknet
1/4 TL Cayenne
1/2 TL Salz
schwarzer Pfeffer
1/4 TL Kurkuma (optional)
1 TL Apfelelessig


  • Die Cashewkerne in heißem Wasser einweichen.
  • Den Knoblauch fein hacken und das restliche Gemüse in kleine Stücke schneiden.
  • Das Öl in einem Topf erhitzen und Knoblauch, Sellerie und Karotte etwa 3 min auf mittlerer Hitze andünsten.
  • Nun die Kartoffelstücke, Lauch und Zucchini, sowie die Gewürze dazugeben und 3-5 min mitdünsten.
  • Anschließend mit der Brühe auffüllen und zum Kochen bringen. Ca. 18 min auf niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen. 
  • Die Cashewkerne abtropfen lassen und mit in den Topf geben. Mit einem Pürierstab oder einem Mixer cremig pürieren. Dann den Apfelessig einrühren und ggf. nachwürzen.
Und das war's auch schon. Schnibbeln - kochen - pürieren! Falls ihr einen Thermomix habt könnt ihr die Suppe auch super darin zubereiten. 


Was für Suppen esst ihr denn am liebsten? Ich bin ein Fan von cremigen Suppen wie meine Süßkartoffelsuppe mit Fenchel und Lauch oder meine Paprika-Erdnuss-Thai-Suppe mit Mango - mmmmmh -, aber so eine leckere "chunky" Gemüsesuppe esse ich auch ganz gerne mal. 

Ich wünsche euch alle ein paar schöne - hoffentlich nicht zu regnerische - Karnevalsstage. Bis zum nächsten Mal.

Liebe Grüße!

17. Januar 2016

Grünkohlsalat mit Orangen und Tempeh

Hallo ihr Lieben,
auch wenn es etwas spät kommt: Frohes neues Jahr! Ich hoffe ihr seid gut reingerutscht. Ich habe am 31.12 meinen ersten offiziellen 10 km Lauf abgelegt und das unter einer Stunde - Bestzeit für mich! Meine "New Year's Resolution" wieder regelmäßig Sport zu treiben läuft bisher auch ganz gut. Aber mal sehen, wie es Anfang Februar aussehen wird, wenn wieder jede Menge Arbeit während meiner Laborrotation ansteht.

Bevor es so weit ist wird noch fleißig für Klausuren gelernt und in der Küche herumexperimentiert. Ich glaube mein Lieblings-Nahrungsmittel ist momentan Tempeh. Im Asialaden gleich um die Ecke gibt es ihn so viel günstiger als in Bioläden und schmecken tut er mir auch deutlich besser. Gestern gab es Tempeh-Scramble zum Frühstück. Das war so gut, ich muss es unbedingt noch einmal probieren (und wahrscheinlich folgt dann auch ein Rezept-Beitrag hier auf meinem Blog). 


Das folgende Rezept ist ein Salat der Süßes und Herzhaftes vereint - und noch dazu gesund ist! Knackiger roher Grünkohl, ein frisches Nussmus-Orangen-Dressing, crunchy Walnusskerne, saftige Orangenstücke, süße Datteln und natürlich der herzhaft angebratene Tempeh.


Für 2 Portionen
100 g Tempeh
Kokosöl

MARINADE
2 EL Orangensaft
2 1/2 EL Sojasauce/Tamari
1/2 EL Agavendcksaft
1 EL Reisessig

ca. 3-4 Handvoll frischer Grünkohl, gehackt
8 getrocknete Datteln
Handvoll Walnüsse
frische Orangensegmente (ca. 1/2 Orange) 

DRESSING
1 1/2 EL helles Mandelmus
4-5 EL Orangensaft
2 EL Agavendicksaft
Salz, Pfeffer
optional: etwas geriebene Orangenschale

  • Die Zutaten für die Marinade zusammenrühren. Den Tempeh in dünne Streifen schneiden und in die Marinade legen. Nach ein paar Minuten wenden.
  • Die Zutaten für das Dressing verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend über den Grünkohl gießen und gut einmassieren. 
  • Nun etwas Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und die Tempeh-Streifen von beiden Seiten darin anbraten. Die restliche Marinade dabei mit in die Pfanne geben.
  • Anschießend den einmassierten Grünkohl mit den Orangen, in Streifen geschnittenen Datteln, Walnusskernen und dem Tempeh servieren.

TIPPS:
- Anstelle von weißem Mandelmus könnt ihr auch anderes Nussmus oder Tahin verwenden. Da wird den Geschmack jedoch auch etwas ändern. Gegebenenfalls etwas nachsüßen.
- Ihr benötigt etwa 1-2 Orangen für das Rezept. Wenn ihr Bio-Orangen verwendet könnt ihr etwas von der Schale mit in das Dressing reiben,



Habt ihr euch schon an rohen Grünkohl gewagt, außer in Smoothies? Viele Menschen würden sicher gleich die Augen verdrehen, die Zunge herausstrecken oder "Igitt" rufen. Aber glaubt mir, es schmeckt! Probiert es doch einmal aus. Und wo wir gerade von rohem Grünkohl sprechen, schaut euch auch mal mein Rezept für Quinoa-Bohnen Salat mit Grünkohl und Avocado an. 

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße!

30. Dezember 2015

Herzhafte Süßkartoffelboote

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr hatte alle ein paar schöne Weihnachtszeit. Ich fand, dass sie wieder zu schnell vorbei war. Dennoch bin ich froh, dass bald der Alltag wieder einkehrt. Habt ihr euch irgendwelche Vorsätze fürs neue Jahr gemacht? Ich möchte gerne wieder regelmäßig Sport treiben, der kam aus zeitlichen Gründen in den letzten Monaten bei mir etwas zu kurz. Der 10 km Sylvesterlauf morgen nachmittag ist doch schon ein guter Start! 

Nach all der vielen Nascherei über Weihnachten freue ich mich auch schon wieder auf meine eigene Küche und auf viel Gemüse. Vorgestern hatte ich zu Mittag einfach nur einen großen Teller gemischtes Tiefkühlgemüse, weil ich plötzlich so Lust darauf hatte. Heute morgen lag ich dann im Bett und hatte das Verlangen nach gefüllten Süßkartoffeln. 


Da ich jedoch nicht alle Zutaten für meine gebackene Süßkartoffel mit Kichererbsen habe ich etwas neues ausprobiert. Das konnte ich sogar meinen Eltern servieren ohne gleich enttäuschtes Seufzen als Antwort zu erhalten. Nein, ganz so schlimm geht es hier zum Glück nicht zu. Sie freuen sich immer, wenn ich da bin und für sie koche. Und geschmeckt hat es natürlich auch diesmal wieder.


Für 4 Portionen (als Beilage)
2 Süßkartoffeln
150 g Erbsen, tiefgekühlt
1/2 große Zwiebel
1-2 TL Öl
1/4 TL Muskat, gerieben
1/4 TL Knoblauch, granuliert
Salz, Pfeffer
1 EL weißes Mandelmus
etwas Wasser

  • Den Backofen auf 200 °C Heißluft vorheizen.
  • Die Süßkartoffel gut putzen, dunkle Stellen gegebenenfalls herausschneiden. Anschließend ein paar Mal einstechen, in Alufolie wickeln und im vorgeheizten Ofen 45 Minuten backen.
  • Etwa 10 Minuten vor Ende der Backzeit die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und in dem Öl ca. 5 Minuten glasig dünsten. Dann die Erbsen zugeben und kurz mitgaren.
  • Die gebackenen Süßkartoffel aus der Folie holen (Vorsicht heiß!), halbieren und mittig etwas von dem Süßkartoffelfleisch herauslöffeln. Dies dann mit in die Pfanne geben und alles gut vermengen.
  • Den Ofen auf 180°C heruntersetzen.
  • Die Masse mit Muskat, Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen und für 2-3 Minuten weiter braten. Dann auf die Süßkartoffelhälften verteilen.
  • Das Mandelmus mit etwas Wasser und einer Prise Salz zu einer cremigen Soße  verrühren und auf die Süßkartoffelboote verteilen.
  • Für weitere 10 Minuten im Ofen backen und anschließend servieren.


Habt ihr auf instagram schon mein Weihnachtsgeschenk gesehen? Mein Schwester hat mir dieses tolle Brettchen geschenkt. Darüber hinaus gab es noch Bücher für die Uni, Mandelmus (yum!), und ein paar andere nette Kleinigkeiten. Das schönste Geschenk war jedoch wie immer die Zeit mit meiner Familie.


Ich wünsche euch morgen einen guten Rutsch und einen guten Start ins Jahr 2016!
Liebe Grüße und bis bald!

23. Dezember 2015

Hot Chocolate

Hallo ihr Lieben,
nach all dem Vorweihnachtsstress kann ich es kaum erwarten morgen nachmittag endlich im Kreise meiner Lieben zu sein und gemütlich Weihachten zu feiern. Meine Schwester und ich haben in den letzten Tagen unser veganes Weihnachtsmenü geplant und auch wenn es nichts überaus besonderes ist freue ich mich schon sehr darauf. In den letzten Tagen gab es nämlich oft essen To-Go und natürlich viiiiele selbstgebackene Plätzchen - ach ja, und Schokokuchen! Eine Freundin und ich haben am diesjährigen Weihnachts-Backwettbewerb der Weihnachtsfeier unseres Institutes teilgenommen und gewonnen. Wir haben auch ziemlich viel Arbeit in unseren Makrophagen-Kuchen gesteckt!


Der Kuchen sah nicht nur toll aus, er war auch extrem lecker - ich habe ihn wenig später für einen Spieleabend mit Freunden noch einmal gebacken . Das Rezept für den Kuchen findet ihr übrigens auf dem tollen Blog "Minimalist Baker". Anstelle der Schokocreme-Füllung haben wir jedoch eine selbstgemachte Apfelfüllung zubereitet; er war unserer Meinung nach schon schokoladig genug.

Und weil man vor allem zu Weihnachten nie genug von Schokolade bekommen kann gibt es jetzt noch ein Rezept für Hot Chocolate. Für dieses Rezept benötigt ihr keine pflanzliche Milch sondern Wasser und ein paar Cashews. Püriert und aufgekocht bekommt ihr so einen leckeren, cremigen, schokoladigen Drink, in dem ihr eure selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen dippen könnt!


Für 2 Portionen
50 g Cashews
350-400 ml Wasser
2-3 EL schwach entöltes Kakaopulver
2-4 EL flüssiges Süßungsmittel nach Wahl
10 g vegane Zartbitterschokolade
optional: Vanille und/oder Zimt

  • Die Cashews etwa 1 Stunde in Wasser einweichen lassen. (Wenn ihr einen Hochleisungsmixer besitzt reichen auch etwa 15 Minuten.)
  • Das Wasser abtropfen lassen und die Cashews mit 350 ml Wasser pürieren, bis keine Stücke mehr übrig sind. Dann das Kakaopulver und 2 EL Süßungsmittel hinzugeben und durch pürieren vermengen.
  • Anschließend in einen kleinen Topf geben, die Zartbitterschokolade dazu geben und zum kochen bringen. Dabei ab und zu umrühren.
  • Leicht köcheln lassen, bis die Hot Chocolate andickt und die Schokolade geschmolzen ist. Gegebenenfalls mehr Wasser dazu geben und nachsüßen. Nach Belieben mit Zimt und/oder Vanille würzen. 
  • Servieren und heiß genießen - aber verbrennt euch nicht die Zunge!


Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest! Genießt die besinnliche Zeit mit eurer Familie und kommt gut ins neue Jahr!

Weihnachtliche Grüße!

5. Dezember 2015

Vegane Bio-Produkte der Küchenbrüder

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr hattet alle einen schönen ersten Advent - morgen ist auch schon der zweite! Entschuldigt die Stille hier auf meinem Blog, aber ich habe momentan einiges um die Ohren. Ich komm einfach zu nichts - kein Sport (und dabei werde ich am 31.12 mit meiner Schwester an einem 10 km Lauf teilnehmen) und kochen kommt auch ein wenig zu kurz. Umso freudiger war ich über die Anfrage der Küchenbrüder, ob ich gerne vegane Bio-Fertiggerichte ausprobieren möchte.



Bei Fertiggerichten denkt man meist an Geschmacksverstärker, andere Zusatzstoffe und hohe Salzgehalte. Die Produkte der Küchenbrüder kommen ohne all das aus und werden zudem aus biologischen Zutaten hergestellt. Auch optisch gesehen erinnern die Produkte weniger an Fast Food aus der Dose sondern mehr an frisch zubereitete Gerichte. Das tolle an der Verpackung ist zudem, dass man die Suppen, Eintöpfe und co. darin in der Mikrowelle erhitzen kann, die "Zubereitung" ist also sehr schnell und simpel. Das war für mich zum Beispiel ganz praktisch für die Uni, da ich mir das Essen dort warm machen kann. 


Ich habe vier verschiedene Produkte der Küchenbrüder testen dürfen: Süßkartoffeleintopf, Chili sin carne, Linsen-Eintopf und Thai-Curry. Geschmacklich haben alle überzeugt - gute Würze und tolle Konsistenz! Mein absoluter Favorit war das Thai-Curry mit Reis und Gemüse. Wenn ihr auf Schärfe steht, ist dieses Produkt genau das richtige für euch. Die anderen Sorten sind jedoch auch auf jeden Fall empfehlenswert!


All die getesteten Produkte haben um die 80 kcal pro 100 g - da kann man wirklich nicht meckern! Bei einem kleinen Hunger wird man definitiv satt. Und wenn der große Hunger kommt - wie wäre es mit zwei Portionen!?


Fazit: Empfehlenswert, und zwar sehr! Man findet selten vegane Fertigprodukte in solch einer Qualität, die auch noch super schmecken! Wenn ihr noch mehr über die Küchenbrüder und deren Produkte erfahren wollt schaut doch mal auf der Küchenbrüder-Website vorbei. Und falls ihr euch selbst von den Produkten überzeugen wollt zeigt der "Shop-Finder" euch, wo ihr diese kaufen könnt. Oder ihr bestellt sie einfach online.

Nun wünsche ich euch noch ein schönes Wochenende und morgen einen schönen zweiten Advent!

21. November 2015

Birnenkuchen mit Lebkuchengewürz und Mandelglasur

Hallo ihr Lieben,
habe ich euch eigentlich schon erzählt, dass ich jetzt nebenbei in einer Bäckerei arbeite? Das schöne ist, dass die Bäckerei gleich bei mir um die Ecke ist, ich brauche also gerade mal 5 Minuten zu Fuß. Heute habe ich mal wieder früh angefangen, um 4.45 Uhr um genau zu sein. Das frühe Aufstehen macht mir wenig aus, aber ich bin mittags immer total k.o. - vor allem an Tagen wie heute, wo wirklich viel los ist. Dann gibt's erst einmal ein Mittagsschläfchen bevor der Tag weitergeht. 

Durch das ganze Brötchenbacken bekomme ich zu Hause komischerweise dann Lust noch mehr zu backen. Letzte Woche habe ich meine Haferflocken-Rosinen-Kekse gemacht - die gehen immer. Und dann gab es noch Kuchen! Birnenkuchen um genau zu sein - mit Lebkuchengewürz und als i-Tüpfelchen eine Glasur aus Mandelmus.  



100 g Weizenmehl (Typ 550)
130 Hafermehl
2 TL Backpulver
2 TL Lebkuchengewürz
90 g Rohrohrzucker
1/4 TL Salz
ca. 250 ml Reismlich
60 g dunkles Mandelmus
1-2 Birnen

GLASUR
30 g Puderzucker
1 EL dunkles Mandelmus
1-2 EL Reismilch
1 Prise Salz

  • Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.
  • Die trockenen Zutaten für den Kuchenteig vermengen. Die Reismilch und das Mandelmus verrühren und mit den trockenen Zutaten mischen bis ein zäher Teig entsteht. (Meine Waage hat etwas gespinnt, eventuell müsst ihr noch etwas Reismilch dazugeben, falls der Teig zu dick scheint).
  • Die Birnen waschen und in dünne Scheiben schneiden. 
  • Den Teig in eine kleinere gefettete Kuchenform (ca. 20 cm) geben, die Birnenscheiben darauf verteilen und leicht eindrücken.
  • Den Kuchen für ca. 30-40 Minuten backen bis er leicht gebräunt ist.
  • Den Kuchen auskühlen lassen und die Zutaten für die Glasur glatt rühren. Dann auf dem Kuchen verteilen und bis zum Servieren ggf. etwas trocknen lassen.

Bei dem Gedanken an Lebkuchen bekomme ich nun richtig Lust auf einen Weihnachtsmarkt-Besuch. Ich habe gehört, dass der in Bonn ganz schön sein soll, also mal schauen, dass ich in den nächsten Tagen einmal drüber wandere. Habt ihr euch schon die jährliche Ladung gebrannte Mandeln besorgt? Oder seid ihr nicht so die Weihnachtsmarkt-Gänger? 


Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße!
PS: Entschuldigt die nicht so tollen Bilder, ich war etwas in Eile.

11. November 2015

Chia-Donuts mit Kürbiscreme

Hallo ihr Lieben,
vielleicht ist es euch auch aufgefallen: Chia Samen bekommt man mittlerweile an jeder Ecke! Vorbei sind die Zeiten, in denen man Bioläden nach dem Superfood absuchen musste. Ich hab bereits vor mehr als zwei Jahren über die kleinen Samen auf meinem Blog berichtet, und ich denke es wird Zeit, dass unser Wissen etwas aufgefrischt wird. 

Wenn ihr mehr über Chia Samen erfahren möchtet, kann ich euch die Seite chia-samen.info nur wärmstens ans Herz legen. Dort findet ihr wirklich alles, was man über Chia Samen wissen sollte: Inhaltsstoffe, Rezepte, Studienergebnisse - also schaut definitiv mal dort vorbei. Danach könnt bei euren Freunden mit Chia-Wissen prahlen. 


Und nun zum Rezept. Eigentlich wollte ich eine Art Halloween-Donut kreieren, aber dafür war ich zu spät dran. Also habe ich einfach eine Variante passend zum Herbst mit Kürbis gemacht. Ja, es tut mir leid, noch ein Kürbisrezept! Aber ich bin mir sicher, dass unter euch auch viele Kürbis-Liebhaber sind.


Für 6-8 Donuts
170 g Haferflocken
60 g blanchierte Mandeln
30 g Chia Samen
1/2 TL Salz
2 gehäufte TL Backpulver
1 TL Zimt
1/4 TL granulierter Ingwer
1/2 TL Muskat
25 ml Apfelessig
80 g Ahornsirup
200-225 ml Hafermilch

CREME
60 g Cashewkerne, für 1-2 Stunden eingeweicht
150 g Kürbispüree
25 g Ahornsirup
1 EL Zitronensaft
1-2 EL Kokosöl
Zimt

optional: Mandelsplitter
1 Donutform für den Ofen

  • Für die Kürbiscreme die eingeweichten Cashewkerne abtropfen lassen und mit den restlichen Zutaten zu einer Creme pürieren. Anschließend kalt stellen.
  • Den Backofen auf 160 °C vorheizen.
  • Die Haferflocken und Mandeln fein mahlen (oder Hafermehl und gemahlene Mandeln verwenden) und mit den anderen trockenen Zutaten vermengen. 
  • Apfelessig, Hafermilch und Ahornsirup verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Alles vermischen, den Teig jedoch nicht übermäßig rühren.
  • Die Donutform leicht einfetten und den Teig gleichmäßig verteilen. Im vorgeheizten Ofen 30-40 Minuten backen. Anschließend komplett abkühlen lassen.
  • Die abgekühlten Donuts mit der Kürbiscreme bestreichen und mit in einer trockenen Pfanne angerösteten Mandelsplittern und etwas Zimt garnieren.

Falls ihr einen Donut-Maker besitzt könnt ihr die Donuts sicher auch darin zubereiten. Und so kleine Donuts sind doch auch irgendwie viel niedlicher als die großen Brüder.
Die Donuts machen übrigens auch ein tolles Frühstück! Da habt ihr den Tag gleich mit einer gesunden Ladung an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien gestartet. 



Also dann, viel Spaß beim Nachbacken!
Liebe Grüße!

7. November 2015

Fall Bowl mit Tahin-Dressing

Hallo ihr Lieben,
hattet ihr heute auch das Gefühl, als würden wir anstatt Richtung Winter wieder zurück in Richtung Sommer gehen? Es war ja wirklich warm draußen! Wo stecken nur die kalten, windigen Herbsttage, an denen man sich am liebsten gemütlich in eine Decke eingewickelt auf das Sofa kuschelt?!


In der Hoffnung, dass es draußen bald wieder richtig herbstlich sein wird, gibt es nun auch ein passendes Herbsgericht für euch. Das Rezept ist spontan entstanden, als meine Schwester vor einer Weile zu Besuch war. Ich habe einfach Gemüsereste im Ofen geröstet und zusammen mit Quinoa, Linsen und einem Tahin-Dressing serviert. Das war wirklich so lecker, dass ich es nach ein paar Tagen noch einmal nachkochen musste.


Für 2-3 Portionen
300 g Hokkaido (netto)
250 g Rosenkohl, ohne Stiel und halbiert
ein paar Zuckerschoten (optional)
1 TL italienische Gewürzmischung/andere Kräutermischung
70 g Quinoa
1-2 EL frisch gehackte Petersilie
85 g Puy-Linsen oder braune Linsen
2 TL Balsamicoessig
30 g weißes Tahin
1 EL frischer Zitronensaft
1 EL Ahornsirup
2-3 EL kaltes Wasser
Salz, Pfeffer
Petersilie zum Garnieren

  • Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Den Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit den halbierten Rosenkohl in eine Schüssel geben. Etwas Öl, die Gewürzmischung und etwas Salz und Pfeffer dazugeben und vermengen. Das Gemüse auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verteilen und 35-45 min backen oder bis das Gemüse leicht braun geröstet ist.
  • In der Zwischenzeit die Linsen waschen und in ca. 170 ml Wasser für 20-25 min (Packungsangabe beachten!) auf niedriger Hitze im geschlossenen Topf köcheln lassen.
  • Für das Dressing das Tahin mit Zitronensaft, Ahornsirup, Wasser, Salz und Pfeffer cremig rühren und in den Kühlschrank stellen.
  • Nun das Quinoa nach Packungsanleitung in Brühe oder Wasser kochen. 
  • Sobald die Linsen gar sind den Essig und eine Prise Salz einrühren und zur Seite stellen.
  • In das fertig gekochte Quinoa die gehackte Petersilie geben und unterheben.
  • Sobald das Gemüse fertig gebacken ist könnt ihr eure Bowls servieren. 













Das tolle an dem Rezept ist, das es sehr variabel ist! Ihr könnt zum Beispiel Kürbis und Rosenkohl durch anderes Gemüse wie Süßkartoffeln, Karotten, Aubergine, Zuchini, etc. ersetzen. Anstelle von Quinoa eignen sich Amaranth, Reis oder Hirse. Mit den Zutaten für das Dressing könnt ihr natürlich auch herumspielen. Ihr könnt zum Beispiel etwas gepressten Knoblauch dazugeben oder fein gehackte Chilischoten für einen Schärfe-Kick.


Ein schönes Wochenende wünsche ich euch noch!
Liebe Grüße!

3. November 2015

Do it yourself: Schokolade von ChocQlate

Hallo ihr Lieben,
gehört ihr auch zu den Leuten, die manche Lebensmittel einfach lieber selber machen als sie fertig zubereitet und verpackt zu kaufen? Also ich habe zum Beispiel immer selbst fermentierten Sauerkraut im Kühlschrank. Pflanzliche Milch bereite ich auch häufig selbst zu, wenn die Zeit da ist. Brot wird natürlich auch selbst gebacken. Wie sieht es bei euch mit Schokolade aus? 


Als ich vor einer Weile von ChocQlate gefragt wurde, ob ich gerne ein Schokoladen-Set zur Herstellung von veganer Schokolade testen möchte konnte ich natürlich nicht nein sagen - es ging immerhin um Schokolade! Kaum als das wunderschöne Test-Päckchen ankam habe ich als Schokoliebhaber natürlich direkt losgelegt. Das Set enthielt zum einen die Zutaten abgepackt in Gläschen bzw. Tütchen, eine Step-by-Step Anleitung zur Herstellung der Schokolade mit Tipps und Tricks, die Formen, sowie Informationen zum Unternehmen und zur wichtigsten Grundzutat von Schokolade: Den Kakaobohnen - denn immerhin ist Rohkakao ein Superfood!


Erst einmal ein paar Infos zu den mitgelieferten Zutaten. Das ChocQlate-Unternehmen legt unverkennbar Wert auf faire, biologische und naturbelassene Zutaten. Wo der Kakao genau herkommt könnt ihr hier nachlesen. Gesüßt wird mit Agavendicksaft. Dazu kommen Kakaobutter und eine fertige Mischung aus den von Hand gemahlenen Kakaobohnen, Kakaopulver, Bourbon Vanille und einer Prise Salz. 


Die Zubereitung ist sehr simpel und beansprucht gerade mal 20-30 Minuten eurer Zeit. Schmelzen, Mischen, Gießen, Dekorieren - und das war es auch schon! Dekorieren könnt ihr natürlich ganz nach euren Vorlieben. Ich habe mich für eine Kombination aus groben Meersalz und Sesam entschieden sowie Chia- zusammen mit Hanfsamen. Man kann natürlich auch Trockenfrüchte wie Cranberries oder Gojibeeren verwenden, bzw. Nüsse oder - falls ihr auf Schärfe steht - fein gehackte Chili.

Nun zum Geschmack: Wirklich toll! Die Schokolade schmeckt leicht süßlich (abhängig von der Menge Agavendicksaft, die man verwendet), überhaupt nicht bitter und hat eine tolle Konsistenz. Jedoch sollte man zwischen dem Schmelzen und dem Gieß-Schritt darauf achten, dass nicht zu viel Zeit vergeht, denn dann wird die Masse so langsam aber sicher hart! Ich habe nach Befüllen der Formen noch nach einer Silikon-Eiswürfelform für die restliche Schokomasse gesucht und hatte dann etwas Probleme die Masse hineinzufüllen. Die Konsistenz dieser Schokostücke war nach dem Kühlen auch etwas bröselig. Die Tafeln sind hingegen echt super geworden!


Wenn ihr auch mal Lust habt Schokolade selbst herzustellen kann ich die Sets von ChocQlate nur empfehlen. Ihr müsst euch keine Gedanken über die genauen Mengenangaben der Zutaten machen und könnt euch über die Qualität der Zutaten sicher sein. Zudem ist die Zubereitung extrem simpel und macht Spaß! Falls ihr Freunde habt, die totale Schokoliebhaber sind, wäre das bestimmt ein ideales Geschenk!

24. Oktober 2015

Gefüllte Paprika mit Kürbishaube

Hallo ihr Lieben,
hier bin ich wieder - nach meiner ersten Uni-Woche hier in Bonn. Das Wochenende habe ich bitter nötig, die letzten paar Tage waren wirklich anstrengend! Ich muss sagen, das Studium ist schon sehr spannend, aber auch extrem anspruchsvoll. Ich hatte schon am ersten Tag Zweifel, dass ich das durchstehen werde, aber ich werde nicht so schnell aufgeben. Zähne zusammenbeißen und durchkämpfen!


Heute war der erste Tag diese Woche in dem ich mal wieder so richtig am Herd stand und gekocht habe. Ich habe es definitiv vermisst. Durch die Woche hatte ich keine Zeit zu kochen. Deswegen werde ich morgen schon für die zweite Uni-Woche vorkochen, damit ich mir nichts zu essen kaufen muss. Gerade ist noch Kürbisbrot im Ofen, was ich zum Frühstück und zwischendurch essen werde. 

Heute gibt's ein weiteres Kürbisrezept, obwohl Kürbis hier eher die Nebenrolle spielt: Gefüllte Paprika mit Kürbishaube. Tja ihr Lieben, ich werde euch wohl noch eine Weile mit Kürbisrezepten nerven. Ich kann einfach nicht genug bekommen von dem orangen Herbstgemüse! Ich musste mich übrigens sehr zurückhalten, damit ich nicht die Kürbishaube schon vor dem Fotografieren abschlecke...


4 Portionen
40 g Cashewkerne, 1-2 Std. eingeweicht
350 g Hokkaido, ohne Kerne
1-2 TL Öl
70-100 ml Hafermilch
Salz, Pfeffer
4 rote Paprika
1 kleine Zwiebel
1 kleine grüne Paprika
150 g gehackte Tomaten (Dose)
1 Dose Kidneybohnen
1/2 TL gemahlener Kümmel
1/2 TL Paprika edelsüß
etwas Cayenne Pfeffer

  • Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Den Kürbis in kleine Stücke schneiden, mit dem Öl, Salz, Pfeffer vermengen und im Ofen für 12-18 Minten backen bis der Kürbis weich und leicht gebräunt ist. (Den Ofen danach nicht ausschalten!)
  • In der Zwischenzeit die Zwiebel fein hacken und die grüne Paprika klein würfeln. Beides in etwas Öl oder Brühe in einer Pfanne ein paar Minuten andünsten. Kümmel, Paprika edelsüß und etwas Cayenne Pfeffer dazugeben und 3-5 Minuten weiter dünsten.
  • Dann die Tomaten dazugeben und mit Deckel auf niedriger bis mittlerer Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen, dabei zwischendurch umrühren. 
  • Anschließend die abgetropften Kidneybohnen hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pfanne zur Seite stellen.
  • Die roten Paprikaschoten waschen, den Deckel abschneiden (alternativ längs halbieren) und das Kerngehäuse entfernen. 
  • Die Hälfte des Kürbis mit den abgetropften Cashewkernen der Hafermilch glatt pürieren. Die restlichen Kürbiswürfel zu den Kidneybohnen geben und unterheben.
  • Die Paprikaschoten mit der Bohnenmasse füllen und anschließend mit der Kürbiscreme bedecken. 
  • Im Ofen für etwa 12-15 Minuten backen und servieren. 

TIPPS:
- Die Paprikaschoten vor dem Befüllen unten sozusagen etwas stutzen, so dass eine ebene Fläche entsteht. So bleiben die Schoten auf eurem Backblech stehen und fallen nicht um. Alternativ wie beschrieben die Schoten längs halbieren und dann füllen.


Die gefüllten Paprika sind so schon sehr sättigend, aber ihr könnt sie natürlich auch zu etwas Reis, Quinoa oder Hirse servieren. Also viel Spaß beim Nachkochen!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
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