31. Mai 2017

Ginger People Produkte + Sommer Sushi Bowl

Hallo ihr Lieben,
es ist schon wieder einige Zeit vergangen seit meinem letzten Post. Kaum zu glauben, dass morgen schon der 1. Juni ist. Es wird nicht mehr lange dauern, bis ich mit meiner Masterarbeit fertig bin. Und dann geht es hoffentlich weiter mit dem PhD/Doktor. Dafür werden mein Freund und ich Bonn jedoch leider verlassen und nach Würzburg "auswandern". Lebt von euch jemand dort? Es soll ja eine schöne Stadt sein!


Heute möchte ich euch ein paar Produkte des Unternehmens "The Ginger People" vorstellen. Wie der Name schon verrät, produzieren die "Ginger People" verschiedenste Ingwer-Produkte, die mittlerweile von süßen Snacks, Sirupen, Getränken bis hin zu herzhaften Saucen reichen. Das Unternehmen ist übrigens schon über 30 Jahre alt und exportiert seine Produkte weltweit. Womöglich sind sie auch euch schon mal in die Hände gefallen, immerhin sind diese kleinen, süßen Ingwer-Männchen auf den Produkten ein ziemlicher Blickfänger. 


Was mich an den Produkten der "Ginger People" überzeugt ist die Qualität der Zutaten - bio, glutenfrei, koscher zertifiziert und für Veganer geeignet - und diese Qualität schmeckt man auch! Die Schärfe und frische des Ingwers ist kaum vergleichbar mit ähnlichen Produkten auf dem Markt. Ich muss zugeben, bei den süßen Produkten war ich zunächst etwas skeptisch. Von kandiertem Ingwer war ich noch nie ein Fan, aber das hat sich geändert.


Auch der Arjuna Ingwer Riegel aus Kokosblütenzucker, Tapioka Stärke, Ingwer und Pektin hat es mir angetan. Den gehackten Ingwer habe ich gestern noch für mein Zitronengras-Curry verwendet - sehr praktisch, wenn man gerade keinen frischen Ingwer zur Hand hat (oder einfach keine Geduld den Ingwer zu reiben!).


Lange war ich auch auf der Suche nach eingelegtem Ingwer für Sushi, der nicht mit einer viel zu langen Zutatenliste bedruckt ist. Meine Suche hat nun ein Ende! Zur Feier des Tages gibt es heute ein einfaches sommerliches Rezept für euch: Eine Sommer Sushi Bowl mit angebratenem Tempeh, Quinoa, Edamame, Karotten, Avocado und natürlich dem besagten Sushi Ingwer.


Für 1 Portion
90g tempeh
gekochtes Quinoa
50g TK Edamame
1 kleine Karotte
1/2 Avocado
Sushi Ingwer
Frühlingszwiebel
Reisessig
Sojasauce oder Tamari

  • Die Edamame zum Auftauen bei Raumtemperatur stehen lassen.
  • Den Boden einer kleinen bis mittelgroßen Pfanne mit Wasser bedecken (etwa einen halben Zentimeter hoch), 1 EL Sojasauce oder Tamari dazugeben und zum Kochen bringen.
  • Den Tempeh in mundgerechte Stücke schneiden und sobald das Wasser kocht hineingeben. Auf mittlerer Hitze kochen lassen und zwischendurch umdrehen. So lange kochen bis das Wasser verdampft ist. Dann noch kurz den Tempeh weiter anbraten.
  • Die Karotte währenddessen schälen und mit einem Sparschäler in dünne Streifen schneiden.
  • 3-4 gehäufte EL Quinoa mit 1-2 TL Sojasauce/Tamari und 1/2 TL Reisessig vermengen.
  • Nun alles anrichten und mit gehackten Frühlingszwiebeln, Avocado und Sushi Ingwer garnieren.


Lasst es euch schmecken! Edamame und Tempeh findet ihr übrigens beim Asia-Laden oder Biomarkt. Ein paar der Produkte der "Ginger People" könnt ihr euch zum Beispiel hier bestellen. Des weiteren sind sie wohl in vielen Kaufhof-, Bio Company-, Budni- und VollCorner-Filialen erhältlich. Falls sie schon mal jemand irgendwo anders gefunden hat, schreibt es doch bitte in die Kommentare.

Sonnige Grüße!


12. März 2017

Zitronengras Curry

Hallo ihr Lieben,
Frühling liegt in der Luft! Ich hoffe ihr konntet das wunderschöne Wetter heute auch auskosten. Wir hatten den ganzen Tag die Tür offen stehen um die frische Luft und den wärmenden Sonnenschein zu genießen. Scheinbar ist die kalte Saison bald vorbei, weshalb es höchste Zeit für das folgende Curry-Rezept wird.


Falls euch auch die Erkältungswelle mitgerissen hat - wie mich vor kurzem -, ist das Rezept genau das richtige für euch. Scharfer Ingwer, erfrischendes Zitronengras, knackiges Gemüse, cremige Kokosmilch und feurige Curry Paste - sagt Adieu zum Schnupfen! Und falls ihr nicht mit Taschentüchern bestückt im Bett sitzen solltet, habt ihr euch vielleicht vorgenommen in der Fastenzeit mehr Gemüse oder keinen Zucker mehr zu Essen, dann passt dieses Rezept natürlich auch super in den Plan. Guten Appetit!



Für 3 Personen
1 EL frisch geraspelter Ingwer
3 Knoblauchzehen
2 Fenchelknollen
1 Zucchini
1 große Karotte
1-2 EL Thai Red Curry Paste (Alnatura)
2 Stangen Zitronengras
1 Dose Kokosmilch
1/4 TL Kurkuma (opt.)
Salz, Pfeffer

Brauner Reis zum Servieren
  • Den Knoblauch fein hacken und das Gemüse in dünne Scheiben schneiden.
  • Etwas Öl oder Wasser in einer großen Pfanne erhitzen und den Ingwer und Knoblauch drin 1-2 min andünsten.
  • Die Curry Paste einrühren und 30 sek dünsten.
  • Dann das Gemüse dazugeben und etwa 3-5 min mitkochen.
  • Anschließend die Kokosmilch, Kurkuma und Zitronengras dazugeben und weitere 5-8 min kochen bis das Gemüse gar ist.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu Reis servieren.


Ich wünsche euch eine schöne Woche. Hoffentlich wird sich die Sonne auch in den nächsten Tagen lange blicken lassen!

22. Februar 2017

Süßkartoffel Nachos!

Hallo ihr Lieben,
wie versprochen gibt es heute ein Süßkartoffel-Rezept. Ich habe das Gefühl jeder (amerikanische) vegane Blog hat ein Süßkartoffel-Nacho-Rezept im Fundus. Tja, da ich auch ein wenige amerikanisch geprägt bin, darf solch ein Rezept natürlich auf meinem Blog auch nicht fehlen! Und ich meine - Süßkartoffeln! Ich liebe Süßkartoffeln!


Jetzt zur chaotischen und verückten Karnevalszeit darf auch das Essen etwas chaotisch und verrückt sein. Also haut einfach alles auf die Süßkartoffel Nachos drauf, wozu ihr Lust und Laune habt! Tobt euch aus: Vegane Käsesauce, vegane Sour Cream, Bohnen, Jalapenos, Zwiebeln, Salsa, Avocado.... hach, so viele tolle Kombinationsmöglichkeiten! Und man kann wirklich nichts falsch machen! Ich bleibe heute bei einer einachen und leckeren Käse-Salsa-Avocado-Kombo mit Bohnen. Haut rein!

 

Das schöne an dem vielleicht nicht ganz so gesund-aussehendem Berg an Essen ist, das er in Wirklichkeit voll gepackt mit Ballaststoffen, Vitaminen und anderen guten Dingen ist! Teilt ihn euch mit euren Liebsten und genießt jeden Bissen - ohne Reue!



Für 2-4 Portionen
"KÄSESAUCE"
1 Karotte (ca. 70g)
100g Blumenkohlröschen
250 ml Sojamilch
20g Hefeflocken
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Paprika, edelsüß
1 TL Zwiebel, granuliert
1 TL Knoblauch, granuliert
2 EL Speisestärke

1-2 große Süßkartoffeln
1/2 EL Kokosöl
Salz, Pfeffer

200g (schwarze) Bohnen
1/2 TL Kümmel (opt.)
Salz (opt.)

1 große Avocado
1/4-1/2 Limette
Salz, Pfeffer

Tomate, Salsa, Jalapeno, Lauchzwiebel, Salsa, Hot Sauce, etc

  • Für die "Käsesauce" Karotte und Blumenkohl in kochendem Wasser etwa 5-10 min weich garen. Anschließend mit den restlichen Zutaten pürieren. Zur Seite stellen.
  • Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  • Die Süßkartoffel waschen (ggf. schälen) und in gleich dicke (siehe Bild oben) Scheiben schneiden. Mit dem flüssigen Öl, Salz und Pfeffer beschichten und auf ein bis zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen. 
  • Für etwa 15 min backen, dann umdrehen und weiter 10-12 min backen bis sie beginnen braun zu werden. (Haltet ein Auge drauf! Je nach Dicke kann es kürzer oder länger dauern!)
  • Währendessen die "Käsesauce" in einen Topf geben und zum kochen bringen. Ca. 1 min köcheln lassen, dann vom Herd nehmen.
  • Die Avocado mit einer Gabel fein zerdrücken und mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Bohnen ggf. erhitzen und mit Kümmel und Salz würzen.
  • Und nun wird angerichtet! Erst eine Schicht Süßkartoffel Chips, ein paar Bohnen, Käsesauce, Guacomle, Salsa, das ganze wiederholen bis alles aufgebraucht ist und dann mit frischen Tomaten, Jalapenos und co. garnieren.


Und voila, fertig ist euer Berg Süßkartoffel Nachos! Lasst es euch schmecken. Falls ihr so richtige Karnevals Jecke seid wünsche ich euch eine bunte und lustige Zeit. Ich versuche den Trubel lieber zu umgehen. 
Bis dann!

10. Februar 2017

Glutenfreies + hefefreies Buchweizen-Hafer-Brot mit Kurkuma

Hallo ihr Lieben,
Kurkuma - das gelbe fiese Zeugs, was alles irreversibel färbt. Ich erinnere mich noch daran, wie ich mir mal eine Gesichtsmaske mit Kurkuma gemacht habe. Anschließend hätte man meinen können ich habe Gelbsucht. Seit einer Weile mache ich mir abends auch gerne mal einen Kurkuma Latte. Eigentlich sollte ich mich dabei auf eine große Plastikplane setzen, denn wenn die Tasse mal umkippt ist die Sauerei groß (mein Schreibtisch und die Wand dahinter können ein Lied davon singen...). Nichtsdestotrotz sollte Kurkuma in keinem Gewürzregal fehlen bzw. wenn frisch in keinem Kühlschrank. Ich habe sicher schon einmal über die entzündungshemmende und antikanzerogene Wirkung von Curcumin gesprochen. Diese Wurzel hat es also in sich! 


Kurkuma wird hauptsächlich für Currys verwendet, aber ich gebe es in viele Dinge. In mein morgendliches Oatmeal, vegane Käsesaucen, Reisgerichte, Aufläufe, Chilis, Bananen Eis.... eigentlich in alles! Es reicht ja schon ein klein wenig, der meiner Meinung nach etwas bittere Geschmack bleibt so verborgen.

Wenn ihr eure tägliche Kurkuma Ration ein wenig erhöhen wollt, jedoch Angst habt den Geschmack eurer Mahlzeit total zu ruinieren habe ich ein tolles Brotrezept für euch. Das tolle daran, ist das tolle darin: kein Gluten, keine Hefe, kein Öl aber dafür jede Menge gute Nähr- und Ballaststoffe. Es ist zwar nicht so leicht und fluffig wie die meisten Brotsorten, aber mein Freund und ich lieben es. Es ist schön saftig und hat einen leicht nussig-süßen Geschmack. Wir essen es gerne mit Ajvar, Hummus, Avocado oder süß mit Cashew-/Erdnussmus und selbsgemachter Marmelade.


Für 1 kleines Brot
300g Hafermehl
100g Buchweizenmehl
40g Tapiokamehl
1/2 TL Salz
3 TL Kurkuma
20g gemahlene Leinsamen
1 TL Natron
50g Sonnenblumenkerne
400ml lauwarmes Wasser
25g Agavendicksaft oder Ahornsirup
1 EL Apfelessig

  • Alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel geben und vermengen.
  • Das Waser mit dem Süßungsmittel und dem Apfelessig verrühren und in die trockenen Zutaten einarbeiten. Den Teig in eine kleine Brotform geben und mit den Händen formen. Nach Belieben mit Haferflocken bestreuen und diese leicht andrücken.
  • Während der Teig ruht, den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen.
  • Das Brote etwa 35-40 min backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen.

So einfach war das. Kein lästiges Warten auf Hefe und langes Kneten! Wir backen dieses Wochenende bestimmt wieder einen Laib. Wir frieren dann meist ein paar Scheiben zum Toasten ein. Aber lange hält sich das Brot bei uns eh nicht!


So ihr lieben, es ist wieder Wochechenende und unsere To-Do Liste wartet. Beim nächsten Mal gibt es mal wieder ein Rezept mit Süßkartoffeln...und Avocado....und Bohnen... mehr verrate ich nicht!
PS: Falls ihr in Backlaune seid und die Zutaten für dieses Brot nicht zur Hand habt, dann probiert doch mal mein Vollkorn-Haferbrot, die süßen Sonntags-Brezeln, oder meine Walnussbrötchen.

2. Februar 2017

Apfel-Hafer-Schnitten mit Erdnusskaramell

Hallo ihr Lieben,
mein Freund und ich essen momentan fast jeden Tag Oatmeal - es ist schnell gemacht und man kann es nach Lust und Laune variieren. Unsere momentane Lieblingskombi ist Apfel, Rosinen und Zimt. Jede Menge Zimt!

Am Wochenende haben wir generell etwas mehr Zeit für ausgefallenere Frühstücksideen. Was heißt ausgefallen - Pancakes, Smoothie Bowls, Waffeln - das kann man mitlerweile wirklich nicht mehr als ausgefallen bezeichnen. Gerne kommt unser Oatmeal auch mal in den Ofen. Falls ihr das noch nie gemacht habt, probiert doch mal meinen gefüllten Haferflocken-Frühstückskuchen, gebackenes Schoko-Oatmeal mit Feigen, oder mein geliebtes gebackenes Kokos-Beeren-Oatmeal, welches auch in meinem Kochbuch zu finden ist. 


Heute setze ich noch mal einen drauf! Diese Version von gebackendem Oatmeal ist gefüllt mit Äpfeln, Rosinen und natürlich Zimt und wird serviert mit einer salzig-süßen Erdnusskaramell Soße! Na, Hunger bekommen? Dieses Rezept kann man super am Wochenende zubereiten und einen Teil sofort essen und den Rest in Stücke schneiden und für die Woche im Kühlschrank aufbewahren. Sie schmecken also warm und kalt super lecker.



Für 6-8 Portionen
100g zarte Haferflocken
200g kernige Haferflocken
150g Apfelmark, ungesüßt
1 EL Chiasamen
2 TL Zimt
gemahlene Vanille (opt.)
1/4 TL Salz
1 TL Backpulver
60-70g Kokosblütensirup oder Ahornsirup
50ml Hafermilch
50g Rosinen
250g Stücke Apfel (etwa 1.5-2 Äpfel) 

ERDNUSSKARAMELL
60g Ahornsirup
40g Kokosöl
60g gesalzene Erdnussbutter, ungesüßt

  • Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Alle Zutaten für die Haferschnitten bis auf die Rosinen und Äpfel vermengen. Dann Rosinen und Apfelstücke unterheben.
  • Den Teig in eine Auflaufform geben und 10 min ruhen lassen. 
  • Im Backofen etwa 35 min goldbraun backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und vor dem Servieren etwas abkühlen lassen (so lassen sich besser Stücke schneiden).
  • Währenddessen für die Erdnusskaramell Sauce die Zutaten in einen Topf geben und unter Rühren kurz aufkochen lassen. Vorm Herd nehmen und zu den Apfel-Hafer-Schnitten servieren. 

Wenn ihr die Schnitten fürs Frühstück oder für den kleinen Hunger zwischendurch mitnehmen möchtet empfehle ich euch die Erdnusskaramell Sauce auf den Schnitten zu verteilen bevor ihr sie in den Kühlschrank stellt. Durch das Kokosöl wird diese nämlich dann schön fest. Ihr könnt sie natürlich auch seperat kühl stellen und als Aufstrich verwenden. Wie auch immer ihr es macht, ich bin sicher es wird euch schmecken. Wir fanden die Schnitten kalt besonders lecker. Lange haben sie jedenfalls nicht gehalten...


Dann wünsche ich euch noch eine schöne Restwoche. Ich bin froh, dass bald wieder Wochenende ist. Samstag werden wir wahrscheinlich einen kleinen Trip zum IKEA machen. Mir ist eine meiner Lieblingsschüsseln vor kurzem in tausend Stücke zerbrochen, die muss ersetzt werden :)
 Bis dann!

25. Januar 2017

Linsen-Gemüse Soße

Hallo ihr Lieben,
es ist 6.39 Uhr morgens. Mein Freund sitzt noch im Bett und trinkt seinen Kaffee während ich mich um meinen Blog kümmere. Normalerweise stehen wir um 5 Uhr auf, mein Freund trinkt Kaffee, gefolgt von einer Runde Sport, duschen, Frühstück und ab zur Uni. Heute lassen wir es etwas ruhiger angehen, da mein Freund gestern noch bis 22.30 Uhr im Labor war. Ich habe leider auch wenig Zeit für Dinge außerhalb des Labors, nun wo meine Masterarbeit im vollen Gange ist, aber ich dachte mir ich fange jetzt schon mal an meinen Blogpost zu schreiben in der Hoffnung, dass ich ihn heute Abend fertig habe.


Bei all dem Stress bin ich froh jeden Mittag und Abend eine selbstgekochte Mahlzeit dabei bzw. im Kühlschrank stehen zu haben. Ich koche meist Sonntag für die komplette Woche vor, das erspart mir die Arbeit unter der Woche. Ich hatte eigentlich vor eine Linsenbolognese zu zaubern, aber ich finde die Konsistenz dieser Sauce und der Geschmack erinnern nicht wirklich an die Fleisch- oder Tofuvariante. Nichtsdestotrotz ist diese Linsen-Gemüse sauce ein Gaumenschmaus - und schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser!


Für 4 Portionen
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
2 Selleriestangen
2 Karotten
1 Dose Tomaten, gehackt
120g rote Linsen
400-500 ml Gemüsebrühe
4 EL Tomatenmark
1 TL Basilikum, getrocknet
1 TL Oregano, gegtrocknet
1/2 TL Thymian, getrocknet
Salz, Pfeffer

  • Knoblauch fein hacken, Zwiebeln, Karotte und Sellerie klein würfeln.
  • Etwas Öl/Wasser/Brühe in einer großen Pfanne(einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin 1 min andünssten. Dann Knoblauch, Sellerie und Karotte dazugeben und 3-5 min garen.
  • Nun die Linsen und die Tomaten dazugeben und gut umrühren.
  • Das  Tomatenmark mit etwas Brühe verflüssigen und mit dem Rest der Brühe in die Pfanne geben. Alles verrühren und etwa 15 min köcheln lassen bis die Flüssigkeit von den Linsen größtenteils absorbiert wurde. 
  • Dann die Gewürze zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Weitere 5-10 min köcheln bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • Auf Vollkornpasta servieren und mit etwas veganem Parmesan garnieren.

Übrigens habe ich mit der Sauce auch schon eine Lasagne gemacht. Super lecker! Vielleicht wird dazu auch bald ein Rezept folgen.
Guten Appetit! So, es ist jetzt 7 Uhr. Zeit für eine Runde Sport und dann bringen wir Bella zu ihrem Hundesitter. Habt noch eine schöne Restwoche!
PS: Mir ist gerade aufgefallen, dass ich manchmal "Sauce" und manchmal "Soße" schreibe! Was ist denn nun richtig? :)
Entschuldigt bitte die verwackelten Bilder. Jetzt habe ich schon ein neues Objektiv, aber finde die Kamerahalterung für mein Stativ nicht!

12. Januar 2017

Mandel-Superfood Kekse

Hallo ihr Lieben und Happy New Year!
Ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht. Ich habe es nicht mal geschafft bis Mitternacht wach zu bleiben. Ja, ich war schon gegen 22.30 Uhr am schlafen. Dennoch hatten wir einen schönen Abend. Ich habe die letzten Tage des Jahres 2016 bei der Familie meines Freundes verbracht und am Silvesterabend haben wir Raclette gemacht. Der Vater meines Freundes war so nett mir vegane Frikadellen und veganen Käse mitzubringen - sowieso hat er jeden Tag für mich etwas veganes gekocht, so lieb. Es war jedenfalls ein schöner Abschluss zu einem rundum schönen Jahr.

Pünktlich zum Jahresbeginn haben wir dann gleich unsere Vorhaben oder auch Vorstätze für 2017 alle Ehre gemacht und wieder mit dem Sport angefangen. Das haben wir ein wenig seit Oktober vernachlässigt. Ich habe es vermisst und genieße es momentan wieder total morgens vor der Uni ein wenig zu schwitzen - klingt komisch, ich weiß, aber diejenigen, die von euch Sport machen, wissen sicher, was ich meine.


Weihnachten 2016 war übrigens auch sehr schön. Ich habe ein neues Kameraobjektiv bekommen und möchte in Zukunft wieder mehr Zeit in meinen Blog investieren. Das erste Rezept, dass ich mit meiner neusten Errungenschaft foografiert habe sind Kekse. Ja, ich hatte eindeutig nicht genug in der Weihnachtszeit - oder doch, eigentlich schon. Aber egal, Kekse gehen immer! Und das tolle ist, diese sind sogar recht gesund. Ballststoffreiche Haferflocken, reichhaltige Mandeln, Kokosblütensirup und -zucker für eine leichte Süße und dazu geselligen sich ein paar Superfoods wie Maca, Chia Samen und Cacao Nibs. Das Ergebnis: Außen crunchy - innen weich! Also nichts wie ran an den Ofen. Jetzt wird gebacken! Dann wird die Wohnung auch schön warm!

Für 10-15 Kekse
80g zarte Haferflocken
80g gemahlene Mandeln
1 gehäufter TL Maca Pulver (opt.)
1 EL Leinsamen, gemahlen
1/2 TL Zimt
 50g Kokosblütenzucker
80g TL Mandelmus, weiß
25g Kokosblütensirup
1/3  TL Kurkuma, gemahlen (opt.)
50ml Mandel- oder Haferdrink
15g Cacao Nibs

  • Den Backofen auf 160°C vorheizen.
  • Die trockenen Zutaten bis auf die Cacao Nibs in eine Schüssel geben und mischen. 
  • Mandelmus, Kokosblütensirup und Mandeldrink verrühren und zu den trockenen Zutaten geben und rühren, bis eine klebrige Masse entsteht. Dann die Kakao Nibs einrühren.
  • Mithilfe von zwei Löffeln den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.
  • Im vorgeheizten Ofen ca. 18-20 min backen bis die Kekse goldbraun sind (je nach Ofen kann es kürzer oder länger dauern, aso haltet ein Auge drauf. 
  • Abkühlen lassen und genießen.

Falls ihr ein paar Zutaten nicht zur Hand habt könnt ihr sie entweder weglassen (Maca, Kurkuma) oder ersetzen (z.B. Haselnüsse für Mandeln, Ahornsirup für Kokosblütensirup).


Maca Pulver wird übrigens aus der Wurzel der Maca Pflanze gewonnen und ist vor allem für seine Rolle in der Hormonregulation bekannt. Kurkuma ist ebenfalls eine Pflanze, dessen Knolle häufig in Pulver Form für indische Currys eingesetzt wird. Im bioloaden bekommt man sogar frisches Kurkuma und das lohnt sich: Kurkuma ist entzüdungshemmend und scheint eine krebshemmende Wirkung zu haben.

Bei den tollen Zutaten kann man ruhig mal den ein oder anderen Keks am Tag naschen...

Liebe Grüße!


7. Dezember 2016

Schnelles Kartoffel-Curry

Hallo ihr Lieben,
es ist schon einige Monate her, dass ich hier aktiv war und scheinbar habt ihr mich vermisst. Ich hatte viel um die Ohren (Uni und co.) und irgendwie hatte ich für eine Weile die Motivation neue Rezepte zu kreieren verloren. Das klingt vielleicht so, als hätte ich eine ziemlich schlimme Zeit durchgemacht, aber keine Sorge, dem war nicht so. Ganz im Gegenteil! Ich bin seit ein paar Monaten in einer glücklichen Beziehung und vor ein paar Wochen ist mein Freund zu mir gezogen. Jetzt hat zudem die Weihnachtszeit begonnen und das ist für mich einfach immer schon die schönste Zeit des Jahres gewesen!


Ich habe euch heute ein Rezept für ein leckeres Curry mitgebracht - also genau das passende für diese kalte Jahreszeit. Vor allem ist es einfach und schnell gemacht, da ihr bis auf die Kartoffeln nichts schnibbeln müsst (und falls ihr Bio-Kartoffeln verwendet spart ich euch auch noch das Schälen). Zu Curry passt am besten eine Portion Reis, aber Quinoa, Hirse oder ein paar Scheiben getoastetes Vollkornbrot würden sich genau so gut schlagen. Komplett ohne geht es natürlich auch!



Für ca. 4 Portionen
200g Süßkartoffeln
200g Kartoffeln
300ml Gemüsebrühe
1 Dose Tomaten, gehackt
80g rote Linsen
1/2 TL Currypulver
1/4 TL Ingwer, gemahlen
1/2 TL Kurkuma, gemahlen
1.5 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1/2 TL Koriander, gemahlen
1/2 TL Paprika scharf
200ml Kokosmilch lite
100g TK Erbsen
1/2 TL Salz
1/4 TL Pfeffer

  • Die Kartoffeln und Süßkartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. 
  • Zusammen mit der Brühe, den Tomaten, den Linsen und den Gewürzen in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Für etwa 20-25 min auf niedriger bis mittlerer Stufe köcheln lassen bis die Kartoffeln gar sind.
  • Nun die Kokosmilch und Erbsen einrühren. Zum Kochen bringen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

So einfach und schnell geht das! Während das Curry köchelt könnt ihr euch Schlafanzug und Bademantel anziehen und das Fernsehprogramm für den Abend aussuchen. Momentan sind wir im "How I met your mother"-Fieber. Mein Freund kennt die Serie schon in und auswendig, aber ich muss zugeben, dass die in den letzten Jahren irgendwie an mir vorbei gegangen ist. Wie sind denn momentan euer Abendprogramm aus?


Dann wünsche ich euch noch eine schöne Restwoche! Ich habe noch ein bisschen was in meiner freien Woche zu tun, da nächsten Montag offiziell meine Laborarbeit für die Masterarbeit beginnt. Ich will gar nicht darüber nachdenken, was nächstes Jahr nach dem Master kommen wird. Zum Glück habe ich noch ein wenig Zeit mir Gedanken darüber zu machen.
Bis zum nächsten Mal!

3. Mai 2016

Zitrus-Kirsch-Pastetchen

Hallo ihr Lieben,
ich habe schon ein richtig schlechtes Gewissen, dass ich mich im April überhaupt nicht hier blicken lassen habe. Ich hoffe ich werde in Zukunft wieder mehr Zeit haben um regelmäßiger bloggen und Rezepte basteln zu können - denn ich habe mich dazu entschlossen, meinen Nebenjob in der Bäckerei zu kündigen. Ich habe einfach gemerkt, dass es sehr schwer ist mein Studium und die Nebenarbeit am Wochenende unter einen Hut zu bringen. Ich bin zwar etwas traurig, denn immerhin hat der Job Spaß gemacht und meine Kolleginnen sind einfach total super - aber immerhin ist die Bäckerei gleich bei mir um die Ecke, da werde ich den Damen sicher ab und zu mal einen Besuch abstatten.

Während meiner Anstellung in der Bäckerei haben mich Kunden oft Dinge gefragt, die ich aufgrund meiner Ernährungsweise und der Tatsache, dass ich das Gebäck somit nie probiert habe, nicht beantworten konnte - vor allem Dinge wie: "Schmeckt das Puddingteilchen sehr süß?", oder "Welcher Wrap ist leckerer - Hähnchen Curry oder Thunfisch?" Aber die beste Frage bisher war definitiv: "Welches ihrer Brote passt denn am besten zu Gänseschmalz?" Da war ich wirklich total baff und überfordert (und auch ein wenig angeekelt). 


Auch wenn die vielen vor allem süßen Leckereien, die wir in der Bäckerei verkaufen wirklich toll und lecker aussehen, bleibe ich lieber bei veganen und gesünderen Varianten. Vor kurzem habe ich auf dem Youtube-Kanal von der coolen Laura Miller (Raw. Vegan. Not gross.) ein Rezept für vegane und rohe "Pop Tarts" entdeckt und dachte, die könnte man doch auch gut im Ofen backen. Ich habe also das Rezept etwas abgewandelt und die runden Pastetchen in den Ofen geschoben. Voilà, da sind sie.


Pastetchen ist vielleicht nicht der geeignetste Begriff, da der Teig wirklich weit weg von dem ist, den man von Pasteten erwartet. Dennoch haben sie mich vom Aussehen her daran erinnert - und darüber hinaus habe ich eh Probleme passende Titel für meine Rezepte zu finden :)

Die "Pasteten" haben eine leckere, nicht zu süße Kirsch-(Blut-)orangen Füllung, sind glutenfrei, zuckerfrei, sehr ballaststoffreich und haben wenig Fett. Ein toller Snack also für zwischendurch oder auch zum Frühstück. 


Für 10-12 Stück
TEIG
150 g  Vollkornreismehl
100 g Kokosmehl
20 g Flohsamenschalen
1/4 TL Salz
100 g weiche Datteln, entsteint (ca. 9 Stück)
50 ml (Blut-)Orangensaft, frisch gepresst
40 g Ahornsirup
1 TL Zitronensaft

FÜLLUNG
100 g TK Sauerkirschen, aufgetaut
100 weiche Datteln entsteint
2 TL Zitronensaft
1 gehäufter EL Flohsamenschalen
50 ml (Blut-)Orangensaft
1 EL Ahornsirup (optional)

  • Für den Teig die Flohsamenschalen in 250 ml Wasser einrühren und 10-15 min zur Seite stellen.
  • Die Datteln, den Orangen- und Zitronensaft und den Ahornsirup pürieren (am besten in einem Standmixer/Hochleistungsmixer/einer Küchenmaschine) bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann die eingeweichten Flohsamenschalen dazugeben und wieder pürieren. Dabei sollte eine klebrige Kugel entstehen.
  • Das Mehl in eine Schüssel geben und die Dattel-Flohsamenschalenmasse dazugeben. Nun einmal alles kräftig verkneten bis ein Teig entstanden ist. Diesen für 10 min in den Kühlschrank stellen.
  • In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung ebenfalls kräftig pürieren.
  • Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Den Teig dünn ausrollen (ca. 0,5 cm dick) und mit einem Glas oder einer Dessertform 12-24 runde Teigscheiben ausstechen.
  • Ein wenig der Kirschmasse in die Mitte von einer Hälfte der Teigscheiben geben. Dann eine weitere Scheibe darauf legen und mit einer Gabel den Rand rundherum andrücken.
  • Anschließend 30-40 min backen bis leicht gebräunt (oder etwas länger für dunkleres Gebäck, wie ihr auf dem Bild sehen könnt).
  • Abkühlen lassen und lossnacken!

Für das Rezept habe ich richtig saftige, frische Datteln verwendet (von Netto). Wenn eure also ehr trocken sind, würde ich sie vor Verwendung noch etwas einweichen. Falls ihr keine Orangen bzw. Blutorangen zum pressen da habt könnt ihr natürlich auch irgendeinen abgepackten Saft verwenden, oder diesen komplett durch (glutenfreie) pflanzliche Milch nach Wahl ersetzen. Falls ihr das Kokosmehl durch anderes Mehl oder gemahlene Mandeln ersetzen wollt, müsst ihr bedenken, dass Kokosmehl unglaublich viel Flüssigkeit bindet.


Eine Variante mit Himbeeren stelle ich mir auch sehr lecker vor. Das werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren. Eine kleine Info zur Konsistenz: Die kleinen Pastetchen sind eher weich, also nicht so knackig wie Plätzchen. Ich denke, wenn man noch etwas Kokosöl in den Teig integriert, könnte dieser noch knuspriger werden. 

So, ich habe nun noch ein paar Dinge für morgen vorzubereiten und die Waschmaschine schreit nach mir - zurück in den Alltag!

Bis zum - hoffentlich sehr bald kommenden - nächsten Mal!

24. März 2016

Vegane Käsesauce

Hallo ihr Lieben,
Ostern steht vor der Tür und ich habe nicht mal ein Rezept speziell für Ostern für euch. Aber wenigstens habe ich endlich wieder ein Rezept für euch! Euch sind vielleicht auch vor einer Weile Rezepte für vegane Käsesaucen aufgefallen, die mit Kartoffeln zubereitet werden und ich habe es nun endlich auch mal geschafft das Ganze auszuprobieren. 


Wow, ich hatte wirklich nicht erwartet, dass das so toll schmecken wird! Vor allem erinnert es wirklich an Käse (so weit ich mich an den Geschmack von Käse erinnern kann:)). Geschmacklich toppt diese Sauce sogar meine Kürbiscremesauce.


Ich habe ein wenig herumexperimentiert und hier kommt meine Version, die ich von anderen Rezepten abgewandelt habe. Schnell zubereitet, fettarm und glutenfrei, wenn ihr glutenfreie Haferflocken verwendet.


Für etwa 1L Sauce
130-150 g Karotten
300 g geschälte Kartoffeln
20 g Haferflocken
15 g Hefeflocken
1 EL Zitronensaft
1 EL Shiro Miso
250 ml Wasser
250 ml Cashewmilch
1 TL Salz
1/4-1/2 TL Pfeffer
1/2 TL Paprika edelsüß
1/4 TL Kurkuma (optional)

  • Die Karotten und Kartoffeln kochen/dampfgaren.
  • Anschließend mit den restlichen Zutaten zusammengeben und gut durchpürieren bis eine sämige Sauce entsteht.
Und das war's auch schon! Die Sauce schmeckt super mit Pasta, oder zu Gemüse. Oder ihr löffelt sie einfach so auf! Ein schlechtes Gewissen müsst ihr dabei nicht haben - bei den tollen Zutaten! Für mehr Cremigkeit könnt ihr noch etwa 2-3 EL Cashewnüsse vorm Pürieren dazugeben, aber ich finde selbst ohne Cashewkerne oder andere Nüsse hat die Sauce eine wundervolle Konsistenz. Die Cashewmilch könnt ihr selbstverständlich auch durch andere ungesüßte pflanzliche Milch ersetzen. Bon appetit!


Ich frage mich, ob man mit der Sauce auch eine Art Auflauf backen kann. Das werde ich definitiv mal testen. Was würdet ihr mit der Sauce leckeres anstellen? Habt ihr auch schon mal eine vegane Käsesauce aus Kartoffeln gekocht? Falls nicht, probiert es unbedingt mal aus. Ihr werdet euch deutlich besser danach fühlen als nach einer Ladung Pasta mit richtiger Käsesauce. 


Ich wünsche euch allen ein paar schöne Ostertage! Hier sind noch ein paar meiner süßen Rezepte die ganz gut zu Ostern passen:



Liebe Grüße!
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