31. Oktober 2012

Doch erst morgen...

Hallo ihr Lieben!
Ich würde euch ja gerne jetzt noch ein Rezept posten, aber es ist nun schon fast halb 8 und ich habe noch eine Menge zu tun für die Uni morgen! Meine Freunde waren ja hier zum Cupcakes-Backen und es war richtig lustig! Wir haben Krümelmonster-Cupcakes gemacht. Die könnt ihr morgen dann hier auch sehen.

Nehmt es mir nicht übel, aber das Halloween-Rezept werde ich euch dann erst morgen geben.
Ihr dürft aber gerne schon einen ersten Blick drauf werfen!


Happy Halloween!


30. Oktober 2012

Mit oder Ohne?

Guten Abend ihr Lieben! Viel habe ich nicht Zeit - denn gleich geht er los - unser Mädels-Movie-Abend! Und was passt da besser als ein paar nette ----- DISNEY FILME! Wir haben einstimmig abgestimmt, Mulan und co. sollen es sein! Ich muss also gleich schon wieder raus in die Kälte und noch eine Runde Bahn fahren. Aber da wir morgen frei haben, macht mir das auch nichts aus.

Nun zurück zu der Titel-Frage: Mit oder Ohne? Ich beziehe mich dabei auf das folgende Rezept:

Schoko-Buchweizen-Crêpe

Ich habe zwei Varianten: Eine mit Ei und die andere ohne; jedoch empfehle ich euch die "Ei-Variante" - vor allem wegen der nicht so klebrigen Konsistenz des Teigs beim Backen.


Und Los geht's!

Zutaten:

Für die Crêpes:
45g Buchweizenmehl*
75ml Wasser
75ml Milch nach Wahl
1 EL Kakaopulver
1 TL brauner Zucker
1 Ei --- oder 1/2 TL Backpulver


Für die Füllung:
1-2 kleine Birnen/1 große
1/2 TL Zimt
1 TL Agavendicksaft/Honig/Zucker
2 TL Wasser


* ihr könnt auch einfach Buchweizen in einer Küchenmaschine zu einem möglichst feinen Mehl verarbeiten.

Zuerst mischt ihr das Buchweizenmehl mit dem Kakaopulver, dem Zucker (und dem Backpulver), und gebt dann Wasser sowie Milch dazu. Nun kommt noch das Ei dabei, falls ihr diese Variante wählt. Wie gesagt, es ist wahrscheinlich einfacher, aber ohne Ei funktioniert es auch (siehe Foto). Alles gut mischen und für ca. 10-20 Minuten zur Seite stellen.

In der Zwischenzeit könnt ihr schon einmal die Birnen waschen, in kleine Stücke schneiden und dann in einen mikrowellensicheren Behälter geben. Dazu kommt noch Zimt, Süßungsmittel nach Wahl, und Wasser. Dann geht es für ca. 30sec.-1 Min. in die Mikrowelle, je nachdem ob ihr die Birnen lieber etwas knackiger oder weicher mögt.
Nun wird eine möglichst flache, größere Pfanne erhitzt und mit etwas Butter, Margarine, oder Öl eingefettet (es geht theoretisch auch ohne)! Die Temperatur auf niedrige bis mittlere Stufe runterschalten. Den Teig noch einmal gut verrühren.

Jetzt gebt ihr mit einer Kelle den Crêpe-Teig in die Pfanne und schwenkt sie, so dass sich der Teig dünn auf der ganzen Flächer verteilt. Evtl. schnell (!) noch etwas Teig nachgeben - macht sie jedoch nicht zu dick - immerhin wollen wir richtig dünne Crêpes backen und nicht dicker Pfannkuchen.
Nach 1-2 Minuten könnt ihr versuchen die Crêpes zu wenden. Wenn es noch sehr klebt - und das wird bei der Ei-losen Variante der Fall sein - noch ein wenig warten und die Temperatur ggf. runtersetzen.
Ihr müsstet 2-3 Crêpes aus diesem Rezept bekommen. Die Füllung ist für einen gedacht.
Nun also den Crêpe füllen, einrollen, und nach Belieben noch "verzieren". Ich habe z.B. etwas Vanille-Jogurt oben drauf gegeben, Mandeln, 1/2 Birne, und Erdnussbutter-Soße - Himmlisch!



Ich muss mich jetzt fertig machen, sonst verpasse ich noch den Zug! 
A pros pos "Zug" - da muss ich euch noch gerade etwas erzählen: Heute morgen habe ich mal den  Zug um 7.43 Uhr genommen anstatt wie gewohnt um 7.22 Uhr. Das Gebäude für die Zoologie-Vorlesung liegt nämlich nahe am Bahnhof. Ich hatte also morgens ein wenig mehr Zeit (.... meine Crêpes zu genießen...) Und ratet mal was passiert ist? Tja, erst einmal hatte der Zug 5 Minuten Verspätung - das wäre ja nicht so schlimm gewesen, ich hätte es noch gerade eben pünktlich zur Vorlesung geschafft.
Dann ging meine Laune jedoch in den Keller, als wir an der nächsten Haltestelle für ganze 10 Minuten standen um dann den nächsten Zug vorzulassen (der wohlgemerkt um 7.56 Uhr an meiner Haltestelle abgefahren ist)! Natürlich war ich 10 Minuten zu spät! Mal sehen, ob ich das nächste Woche noch einmal ausprobieren werde; zum Glück war es auch "nur" Zoologie, wozu ich eh ein Vorlesungs-Skript habe.



So, ich muss nun wirklich los! Bis morgen - zu einem weiteren Halloween-Rezept! 



29. Oktober 2012

Hoffnungsloser Fall...

Ich glaube ich habe einfach einen Gendefekt, wenn es um Essen mit Stäbchen geht! Aber Reisnudeln aus einer Suppe zu fischen ist ja selbst mit Gabel nicht so einfach zu bewerkstelligen.
Jedenfalls war der Abend gestern wirklich nett. Das Essen war auch super lecker - Asiatische Hähnchensuppe mit Reisnudeln. Nach dem Abendessen haben wir noch eine Runde 'Phase 10' gespielt und dann bin ich wieder zurück in meine Wohnung gegangen. Davor habe ich aber noch ein kleines Souvenir bekommen: Tee! Die beiden meinten er wäre total bitter, jedoch sehr gesund! Also kam mir als erstes Lakritz in den Sinn, als ich mir den heute aufgebrüht und probiert habe.


Nach einem schneereichen, asiatischem Wochenende ging es heute um 8.15 Uhr dann direkt mit Mathe los! Und es war bitterkalt draußen! Nachmittags gab es dann auch erst einmal einen warmen Kakao zu Hause - oder eine heiße Schokolade, wie auch immer man es nennen will. Dazu noch eine Ladung Sonnenschein - die perfekte Atmosphäre um zu Lernen....na nicht wirklich! Ich habe entspannt. Das soll nicht heißen, dass ich faul auf dem Bett gelegen habe. Nein, nein, ich habe noch die Wäsche gemacht, den Müll rausgebracht, ein wenig aufgeräumt, facebook, facebook, ... man könnte es auch so sagen:



Ich muss euch auch leider enttäuschen - heute habe ich kein Rezept für euch. Ich hatte eigentlich vor etwas zu backen - aber ohne Eier --- auweia! Morgen werde ich nach der Uni wohl noch eben einkaufen gehen müssen; immerhin brauche ich auch noch einiges für Mittwoch: Da werden ein paar Freunde zum Donut-Backen vorbeikommen. Eine von ihnen darf jedoch kein Gluten essen, also muss ich da noch nach Rezepten schauen. Reismehl und co. stehen jedoch schon in meiner Küche.

Ach übrigens, kann mir jemand sagen, was mit meinem Petersilie los ist? Einen Tag nachdem ich es besorgt hatte, sah es neben meinem Basilikum plötzlich gar nicht mehr so glücklich aus. Vielleicht zu viel Wasser? Mal schauen, vielleicht erholt sich das Pflänzchen ja wieder.


Ich habe jetzt auch Feierabend - bitte nehmt mir das nicht übel, aber ich möchte mich am liebsten momentan in meine Decke einkuscheln und einfach nur fernsehen - Bauer sucht Frau kommt ja sofort; das ist doch einfach nur zum totlachen, also perfektes Abendprogramm! :)

Euch auch noch einen schönen Abend. Morgen gibt's auf jeden Fall wieder mehr zu sehen!


Na gut, etwas lustiges zum Schluss habe ich doch noch für euch:



.... ihr versteht den Witz doch hoffentlich, oder? ;)






28. Oktober 2012

Veggie-Burger mit Süßkartoffelpommes

Hallo ihr Lieben! Ich habe meinen Tag schon früh begonnen und die Extra-Stunde dazu genutzt ein wenig Sport zu machen. Eigentlich wollte ich gestern mit einer Freundin ins Fitnessstudio gehen. Wir hatten vor uns 15.30Uhr zu treffen. Auf dem Weg nach Jena musste ich feststellen, dass das besagte Fitnessstudio um 16 Uhr am Wochenende schon schließt! Na toll! Da ich aber eh schon in der Bahn saß, habe ich wenigstens in Jena ein wenig frische Luft schnappen können und habe dann gleich mal indische Würze und andere Dinge, die noch in meiner Küche fehlen gekauft. Dieser Asia-Laden - gennant "Monsun" - ist echt richtig "niedlich" und gemütlich - zudem sind die Preise echt klasse! 

Neben "Garam masala" und "Kurkuma" habe ich mir außerdem Kokosnussöl und Fischsoße zu einem günstigen Preis gekauft. Dann habe ich mir anschließend noch Ringbuchordner besorgt, da ich unbedingt mal alle meine Uni-Papiere vernünftig sortieren wollte; gesagt - getan!

Gestern Mittag hatte ich richtig Lust auf einen Burger mit Pommes - aber nicht das fettige Zeug von Mc Doof und co! Nein, ganz vegetarisch! Gesundes Fast Food sozusagen! Hier das Rezept:

Veggie-Burger mit Süßkartoffelpommes



1 Portion Süßkartoffelpommes:
  • 1 mittelgroße Süßkartoffel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Paprikagewürz
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Zimt

Zuerst wird der Ofen auf 180°C vorgeheizt. Dann geht's ans Schälen. Anschließend in Pommes-artige Stücke schneiden, jedoch nicht zu dünn, denn die Süßkartoffel "schrumpelt" ein wenig beim Backen und die dünnen Stücke könnten dann leicht anbrennen.
Nun gebt ihr das Olivenöl zusammen mit den Gewürzen in eine dichten Plastikbeutel, z.B. einen Gefrierbeutel. Dann kommen eure Pommes dazu. Nun müsst ihr diese mit der Öl-Gewürz-Paste gut einreiben, so dass jedes Stück eine ölige Oberfläche hat. Dann könnt ihr die Pommes mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für ca. 40-45 Minuten backen.
Weiter geht's mit den vegetarischen Burgern...





Für ca. 5 mittelgroße Veggie-Patties:
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1/4 von jeweils einer roten, grünen, und gelben Paprika, in kleine Stücken geschnitten
  • 1/2 kleine Zwiebel, gehackt
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL von Pfeffer, Knoblauchgewürz, Paprika, getr. Basilikum
  • 1 Ei
  • 4 EL Haferflocken (ggf. weniger oder mehr)

Die Kichererbsen gut abtropfen lassen - ich würde empfehlen diese zudem etwas trocken zu tupfen, ansonsten wird die ganze Masse später sehr feucht (daran habe ich z.B. nicht gedacht!)
Nun die Kichererbsen in eine Küchenmaschine geben. Dazu kommen die Paprika und die Zwiebel. Alles kurz zerkleinern und dann die Gewürze und das Ei dazu geben. Noch einmal von der Maschine zusammenmischen lassen (Ich denke ein Handpürrierer würde hierfür auch funktionieren). 

Wenn eure Kichererbsen-Masse nun sehr "feucht" ist, gebt ihr so viele EL Haferflocken wie nötig dazu. (Also ich habe 4 EL untergerührt und meine Kichererbsen waren nicht so gut abgetropft. Die Burger sind in der Pfanne etwas bröckelig geworden - aber ich konnte sie noch zusammenhalten)


Dann werden die Patties geformt und in einer leicht mit Öl gefetteten Pfanne gebraten. Haltet die Temperatur relativ gering und macht die Patties nicht zu dick. Ein paar Minuten von jeder Seite bräunen lassen und vorsichtig umdrehen.

FERTIG!

Nun könnt ihr die Veggie-patties als Burger auf ein Brötchen packen und nach eurem Geschmack belegen. Ich habe ein wenig fettarme Mayo auf eine Hälfte geschmiert, dann kam der Pattie, oben drauf noch Avocado und Tomatenscheiben. Die Süßkartoffelpommes habe ich in Ketchup gedippt. 

(Die Patties lassen sich übrigens auch gut einfrieren!)


Zum Mittagessen heute habe ich mir ein Toast mit ein wenig Frischkäse bestrichen, dann kam der vorher aufgewärmte Pattie, gefolgt von Mozzarella - und Tomatenscheiben. Dann ging es zum Grillen zurück in die Mikrowelle. Zum Nachtisch gab es noch ein kleines Stück Kürbis-Quark-Kuchen. Der schmeckte nach einer Nacht im Kühlschrank übrigens noch besser!

Nun muss ich wieder ran ans Lernen. Chemie habe ich noch vorm Mittagessen erledigt - nun geht es weiter mit Botanik...und Mathe...und Genetik....Mal sehen wie viel Lust ich noch habe;) Ich bin ja schon froh, dass wir heute sozusagen eine Stunde mehr haben!

Was fangt ihr denn heute mit dieser Stunde extra an?

Noch ein schönes Wochenende! Ich werde heute Abend Vietnamesisch serviert bekommen! Und mir wird das Stäbchen-Essen beigebracht - damit hatten meine Gasteltern in den USA nur mäßig Erfolg gehabt.

PS: Es kommt übrigens bald noch ein weiteres Halloween-Rezept....
PPS: Ich habe jetzt links einen Übersetzer-Tool. Ich habe mir aus Spaß mal ein paar meiner Einträge auf Englisch durchgelesen...echt witzig wie manches übersetzt wird. Beispielsweise " Kürbis aus dem Glas" wurde als "Pumpkin made of glas" übersetzt :)







27. Oktober 2012

Schnee!

Heute morgen habe ich fast einen Schrecken bekommen, als ich die Fenster-Rollos geöffnet habe:
Schnee, alles weiß! Dabei ist es doch erst Oktober - und vor einer Woche hatten wir noch Temperaturen von 24°C!


Irgendwie war ich trotzdem total aufgeregt! Ich habe schon lange keinen Schnee mehr live vor meiner Haustür gesehen! Mal sehen, wie lange der denn im Endeffekt liegen bleiben wird. 

Durch den Schnee fand ich es heute morgen in meiner Wohnung gleich doppelt so gemütlich! Ich kam schon fast in Weihnachtsstimmung! Da aber erst noch Halloween vor der Tür steht, gab es heute zum Frühstück diese Halloween-Pfannkuchen:




Sind die nicht klasse? Und begabte Köche müsst ihr auch nicht sein um sie zu machen.







Ihr braucht für ca. 4 Pfannkuchen:
40g Weizenmehl
60g Vollkornweizenmehl
1/2 TL Backpulver
1-2 TL Zucker/Honig
Prise Salz
1 Ei
175ml Buttermilch
1/2 TL Vanilleextrakt (opt.)
Prise Zimt
1 TL Kakaopulver

Und los geht's!
Als erstes gebt ihr das Mehl in eine Schüssel. Danach kommt das Backpulver, die Prise Salz, Zucker, Vanille, und Zimt dazu. Einmal untermischen und nun die Buttermilch dazu geben. Das Ei noch rein und alles gut vermischen. Ein Schneebesen reicht hierfür - ihr müsst nicht extra euren Mixer rauskramen.
Von dem Teig entnehmt ihr nun zwischen 50 und 75ml, in welchen dann noch das Kakaopulver untergerührt wird.
Nun lasst ihr eine Pfanne auf dem Herd heiß werden und fettet diese leicht mit etwas Öl oder Butter. Dann den Herd auf eine etwas niedrigere Stufe runtersetzen.
Nun kommt der schwierigste Part: Kreativ sein!:) Ihr könnt dieselben Motive wie ich verwenden, oder etwas ganz anderes kreieren. Am Besten verwendet ihr eine Tortenspritze (oder wie nennt sich das doch gleich?!) um den Kakao-Teig auf die Pfanne zu geben. Mit einem kleinen Löffel funktioniert es jedoch auch relativ gut.
Wenn der "Klecks" oder die "Kleckse" dann langsam anfangen an den Seiten härter zu werden (das dauert nicht so lange) gebt ihr mit einer Kelle vorsichtig den helleren Teig darüber. Das wiederholt ihr so lange, bis die Schüssel leer ist. Umdrehen natürlich nicht vergessen!

Nun könnt ihr sie so essen oder ihr schmiert euch Nutella, Marmelade, Jogurt, etc drauf. Ich habe eine halbe Banane in Scheiben geschnitten und sie dazu gegessen.


Übrigens, gestern war "National Pumpkin Day"- Nationaler Kürbis-Tag in den USA. Da passt mein Kürbis-Quark-Kuchen ja wirklich super - was ein Zufall!

Wusstet ihr, dass das Wort "Pumpkin" aus dem Griechischem kommt und "Große Melone" bedeutet?



Ich wünsche euch allen einen (schneereichen?) Samstag! Morgen (oder heute Abend?!) gibt's mehr von mir.
Liebe Grüße!








26. Oktober 2012

Kürbis-Quark Kuchen

Endlich Wochenende! Wer kann mir da zustimmen? Ich werde die freie Zeit u.a. dazu nutzen den Stoff der letzten beiden Wochen zu wiederholen....Sind es echt nur zwei Wochen gewesen? Wow, es kommt mir vor, als würde ich schon einen Monat an die Uni gehen.
Ich habe übrigens das Gefühl, dass ich mich so langsam an das Lehr-Tempo der Professoren und Dozenten gewöhne. Also Botanik war heute sogar richtig interessant.


 
Aber für heute ist es nun erst einmal genug! Ich habe den Nachmittag also genutzt um etwas zu backen - passend zum Herbst mit Kürbis. Eigentlich hatte ich vor frischen Kürbis zu kaufen, den gab es bei LIDL nun leider nicht. Dafür habe ich etwas anderes entdeckt: Kürbis im Glas! 
Da musste ich gleich an den Pumpkin Cheesecake denken, den ich schon einmal in den USA gebacken habe. Dort gibt es übrigens Kürbis gekocht und püriert aus der Dose, was natürlich ungemein praktisch ist und das Kochen und Pürrieren erspart. 
Leider ist mir beim Kauf des Glases zunächst auch nicht aufgefallen, dass es sich um einen "süß-sauren" Kürbis handelt. Aber ich hab's trotzdem gewagt.



Zutaten für den Boden:

  • 80g Butter
  • 3 EL brauner Zucker
  • 100g Vollkornweizenmehl
  • 50g Haferflocken
  • evtl. etwas Wasser oder mehr Mehl, je nachdem ob der Teig zu trocken oder wässrig ist

Zutaten für die Füllung:

  • Kürbis aus dem Glas (Abtropfgweicht 400g) 
  • 230g Quark
  • 50g brauner Zucker
  • 1 EL Weizenkleie oder Mehl
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Vanille Extrakt
  • 1/2 TL Zimt

  1. Den Backofen auf 190°C vorheizen.
  2. Zuerst mischt ihr die Zutaten für den Boden und drückt ihn dann in eine Kuchenform (ein "normaler" Kuchenring ist wahrscheinlich zu groß, also am besten eine kleinere verwenden oder eine "Pie"-Schale wie ich)
  3. Anschließend im Backofen für ca. 10 Minuten backen. Dann in der Form für ein paar Minuten abkühlen lassen.
  4. Während der Boden backt, könnt ihr schon mal Wasser zum Kochen bringen und den Kürbis darin so lange Kochen bis er relativ weich ist (falls euer Kürbis schon gekocht und weich ist fällt das natürlich weg)
  5. Das Wasser abtropfen und den Kürbis gut abkühlen lassen.
  6. Dann mit einem Pürierstab den gekochten Kürbis zu Mus verarbeiten 
  7. Anschließend gebt ihr den Quark und den Zucker in die Kürbismasse. Das ganze wird gut verrührt. Danach kommt Weizenkleie/Mehl, Ei, Vanille und Zimt dazu und ebenfalls untergerührt.
  8. Die ganze Mischung kommt nun noch auf den Boden und dann ab in den Ofen. Für mindestens 45 Minuten bei 190°C backen (die Backzeit könnte sich von Ofen zu Ofen unterscheiden, also haltet eine Auge drauf; es sollte auf jeden Fall nicht mehr flüssig in der Mitte sein aber auch nicht zu dunkel. Schaut euch einfach mein Bild zum Vergleich an)
  9. Den Kuchen noch ein wenig abkühlen lassen, bevor ihr losschneidet.
Trotz des süß-sauren Geschmacks des Kürbis schmeckte der Kuchen ganz gut. Ich kann euch trotzdem empfehlen einen Kürbis im Glas OHNE "Geschmack" zu kaufen. Evtl. müsst ihr die Menge an Zucker erhöhen - also am besten Abschmecken. 



... nach dem Abendessen habe ich mir auf jeden Fall ein ....oder zwei Stücke gegönnt.
Einen Teil werde ich sicher meinen Nachbarn geben.




Ich hatte übrigens mal wieder ein einfaches, schnelles Mittagessen, was ich euch nicht vorenthalten möchte:


Ei-Avocado-Bagel


Hierzu müsste ihr einfach ein hart-gekochtes Ei zerstampfen, mit ungefähr 1/4 einer Avocado mischen, und mit etwas Salz, Pfeffer und ein klein bisschen Zitronensaft würzen. Dann alles auf einen Bagel oder ein Brötchen, oder einen Toast....schmieren und genießen!
Ich habe es in Amerika sehr häufig gegessen. Es ist schnell zubereitet (falls man nicht noch Eier kochen muss), schmeckt wahnsinnig lecker und ist - natürlich - gesund!






Vor allem die Avocado hat's in sich:
  • Avocados enthalten eine Menge Fett - jedoch handelt es sich um gute ungesättigte Fettsäuren 
  • sie sind reich an Vitamin A,C und E, die alle besonders gut für Haar' und Haut sind
  • zudem enthalten Avocados Mineralstoffe wie Eisen, Calcium, und Kalium 

Ich mache mir nun noch einen gemütlichen Abend mit ein paar Folgen "Glee". Am Wochenende werden dann die Bücher aufgeschlagen und gelernt. Außerdem wollte ich mit einer Freundin Samstag nachmittag noch ein Fitnessstudio ausprobieren. Abends gibt's dann einen Spielabend mit meinen Vietnamesischen Nachbarn, die mich für Sonntag Abend zum "Essen mit Stäbchen" eingeladen haben. Ich habe außerdem noch Ideen für Halloween-Rezepte, die ich auch noch posten werde (es sei denn sie enden in einem Disaster..)
Es wird also ein ereignisreiches Wochenende! Wie sieht's bei euch aus?

Liebe Grüße!




25. Oktober 2012

Ein Freund fürs Basilikum

Nachdem ich heute schon um ca. 12.30 Uhr zu Hause war, bin ich erst mal eine Runde einkaufen gegangen, da meine Obstschale auf dem Weg zur völligen Entleerung war und mein Kühlschrank immer größer werdende Lücken zeigte. Natürlich sind auch wieder Dinge im Einkaufswagen gelandet, die nicht auf meiner Einkaufsliste standen, so z.B. Petersilie! Nun habe ich endlich einen Freund für mein Basilikum gefunden! (Bitte keine Kommentare zum Zustand des Basilikums - da hat es eindeutig schon schlimmere Zeiten hinter sich...)

Nach meiner kleinen Einkaufstour gab es ein schnell-zubereitetes Mittagessen. Ich hatte mir noch ein Mehrkornbrötchen gekauft für mein geplantes ...

Tomaten-Mozzarella-Sandwich mit Basilikum




Ich habe auf jede Brötchenhälfte erst einmal ein wenig PHILADELPHIA Kräuter geschmiert und dann abwechselnd Mozzarella-und Tomatenscheiben darauf gelegt. Dann noch ein paar Basilikumblätter dazwischengesteckt und mit etwas Tomatengewürz bestreut. Die zwei Hälften habe ich zuletzt noch in der Mikrowelle für ein paar Minuten gegrillt und - tataaa - Mittagessen ist fertig!

Basilikum hat übrigens einige gesundheitliche Vorteile:
  • es enthält entzündungshemmende Enzyme und wirkt antibakteriell
  • Basilikum kann bei Magenverstimmungen helfen
  • es unterstützt zudem die Fettverbrennung im Körper
Also, es lohnt sich ein paar frische Kräuter in der Küche zu haben. 

Eigentlich wollte ich euch heute ein Quinoa-Rezept mit Shrimp zeigen, das ist mir aber leider nicht so gut gelungen. Da muss ich wohl noch etwas experimentieren.

Hier habe ich trotzdem noch eine Kleinigkeit für euch - das hatte ich in den letzten Tagen völlig vergessen!


Kühlschrank-Oatmeal


Ihr benötigt:
  • 110g Jogurt (zB. Natur, Frucht, oder Vanille)
  • 75ml Milch 
  • 30g Haferflocken
  • 1/2 Banane in Scheiben
  • 1TL Honig oder Zucker
  • 1TL Chiasamen (opt.)

Alles zusammengeben und leicht verrühren. Dann einfach über Nacht oder für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen und kalt genießen.
Natürlich könnt ihr noch etwas oben drauf geben, wie z.B. mein Apfel-Erdbeermus, Erdnussbutter, Marmelade, (getrocknetes) Obst, Nüsse...es sind keine Grenzen gesetzt! 
Wer keine Chiasamen im Haus hat, kann auch Leinsamen verwenden oder diese Zutat einfach ganz weglassen. Ich werde euch bald auch noch mal genau zeigen, was Chiasamen sind und was drin steckt - das ist nämlich wirklich nennenswert!






Morgen früh darf ich endlich wieder ein wenig länger Schlafen und habe dann auch nur bis 12.45 Uhr Vorlesungen....und dann steht auch schon das Wochenende vor der Tür! Mehr Rezepte wird es dann natürlich auch geben - passend zu .....



... also, schaut auf jeden Fall mal rein!



24. Oktober 2012

Auf den Tisch kommt heute Indisch!

...zumindest bei mir! Nachdem ich heute von der Uni gekommen bin, hatte ich richtig Lust auf etwas Warmes - wahrscheinlich weil bei mir die Küche gestern kalt geblieben ist.
Dieses Rezept ist auch gar nicht so schwer zu kochen! Leider fehlten mir noch die richtigen Gewürze, aber ich habe es trotzdem vom Geschmack her gut hinbekommen. Gleich morgen werde ich mal zu diesem Laden gehen, wo ich die Süßkartoffel gekauft habe; dort gibt es nämlich u.a. auch indische Gewürze zu kaufen.
Hier also das Rezept für euch, es handelt sich theoretisch nur um Reis mit Indischen Kidneybohnen, auch Rajma genannt.


Rajma mit Reis für Zwei


  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1/2 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1/2 TL sehr fein gehackten Ingwer (opt.)
  • 1/2 TL fein gehackter Knoblauch
  • 125 ml passierte Tomaten/Tomaten aus der Dose/frische Tomaten
  • 1/2 TL Kreuzkümmel, 1/2 TL Kurkuma, 1/2 TL Garam masala
  • Salz
  • 1 TL Öl
  • 100g Naturreis

INFO: Bekommt jetzt keinen Schreck bei den Gewürzen - ich hatte auch nur Kümmel im Haus! Jedoch habe ich zudem eine indische Gewürzmischung parat gehabt. Bei Garam Masala handelt es sich auch um eine indische Gewürzmischung, die bestimmte gemahlene Gewürze enthält.
Da dieses Gericht jedoch eh nicht sehr gewürzintensiv ist, braucht ihr euch auch nicht unbedingt so eine Mischung anzulegen. Da ich jedoch in Zukunft sicher noch weitere indische Gerichte zubereiten werde, steht es schon auf meiner Einkaufsliste.

Nun zurück zum Rezept: Wenn ihr Naturreis verwendet, rate ich euch damit zu beginnen, denn es dauert sicher an die 30 Minuten bis der Reis durchgekocht ist.
Während der Reis vor sich hin kocht, erhitzt ihr das Öl in einem Topf und kocht die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer, bis die Zwiebeln glasig erscheinen. Dann gebt ihr die Gewürze dazu und anschließend noch die Tomaten. Das Ganze lasst ihr nun etwas köcheln, so dass die Aromen sich in den Tomaten "verteilen". Nach ca. 3-5 Minuten kommen die Kidneybohnen samt Flüssigkeit dazu. Noch mit etwas Salz würzen und für ungefähr 20 Minuten köcheln lassen. Der Reis und die Bohnen sollten dann ungefähr zur selben Zeit fertig sein.

TIPP: Bei meiner Gastfamilie wurde dieses Gericht immer mit Naturjogurt, meist gesalzen, serviert. Leider hatte ich heute keinen im Kühlschrank, sonst wäre da sicher ein Jogurt-Klecks auf dem Bild zu sehen gewesen;)

Das war's auch schon von mir! Morgen mehr;)





23. Oktober 2012

Überfordert!?

Ja, so fühle ich mittlerweile schon. Dabei ist das Semester doch erst vor einigen Tagen gestartet. Ich denke ich brauche noch ein wenig Zeit mich in den Studierenden-Alltag einzuleben. Außerdem war ich in den letzten Tagen größtenteils damit beschäftigt Skripte auszudrucken und andere wichtige Dinge zu organisieren, da kam ich bei den Vorbereitungen zu den Vorlesungen überhaupt nicht mehr mit und habe nun umso mehr nachzuholen.



Leider haben meine Kocheinlagen in meiner Wohnung auch ein wenig darunter gelitten. Heute gab es sozusagen den ganzen Tag irgendwelche Sandwiche - welche natürlich auch sehr lecker waren (Avocado, mh), aber ich hätte heute Abend trotzdem gerne etwas Warmes im Magen gehabt.
Aber keine Sorge, Rezepte habe ich noch für euch. Immerhin habe ich ja schon in den USA fleißig Fotos von meinen Mahlzeiten gemacht und die Rezepte notiert.
Heute habe ich ein leckeres Reis Rezept für euch. Dazu gibt es eine leckere Tofu-Ananas-Salsa. (Das Original-Rezept - auf Englisch - findet ihr hier bei "Oh She Glows", einem meiner Lieblingsblogs)

Ihr müsst nun aber nicht euer Wörterbuch zücken, denn ich habe hier die (etwas abgeänderte) deutsche Version für euch.

Tofu mit Ananas-Salsa auf Kokosnuss-Reis


Für 2-3 Portionen:
200-400g Tofu
Öl
Salz oder Sojasoße

20g Kokosraspeln
100-200g Naturreis (1 Tasse)
1 Dose (400ml) Kokosnussmilch
(evtl. noch etwas Wasser bei mehr Reis)
2 TL brauner Zucker
Muskat

1/2 Ananas, entkernt, kl. Stücke (oder aus der Dose)
1/2 kleine rote Zwiebel, gehackt
1 kl. Peperoni, entkernt, gehackt
1/2 Knoblauchzehe, fein gehackt
1/2 rote und 1/2 gelbe Paprika
1-2 EL Zitronen/Limettensaft


Ich würde zuerst die Ananas-Salsa zubereiten, da diese für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank sollte. Dazu müsst ihr die letzten 6 Zutaten einfach zusammengeben und unterheben. Anschließend wie gesagt in den Kühlschrank stellen und mit den restlichen Vorbereitungen fortfahren.
  • Für die Zubereitung des Tofus müsst ihr zuerst die Flüssigkeit aus dem Tofu pressen. Dazu wickele ich es zB. in ein paar Lagen Küchenrolle, lege es auf einen Teller, und stelle für etwa 15-20 Minuten einen schweren Topf drauf. Evtl. müsst ihr die Küchenrolle 1-2 wechseln, so dass wirklich der Großteil vom Wasser aus dem Tofu herausgepresst wird. 
  • Währenddessen könnt ihr den Reis in der Kokosnussmilch aufkochen und für 25-30 Minuten köcheln lassen bis der Reis gar ist. Nehmt den Kokosnussreis vom Herd und stellt ihn mit Deckel für ca. 10 Minuten an die Seite. Dann den braunen Zucker und die Hälfte der Kokosraspeln unterrühren. 
  • Nun den Tofu in Stücke schneiden (seit ruhig kreativ bei der Form, jedoch nicht zu klein scheiden) und dann in etwas Öl anbraten und mit Salz oder wie ich Sojasoße würzen (wer will kann auch noch weitere Gewürze verwenden)
  • Nun einfach den Reis auf einen Teller geben, die Ananas-Salsa darüber geben und oben drauf noch die Tofu-Stücke. Zum Schluss mit den restlichen Kokosraspeln verzieren.

Als ich es mir in Amerika einmal gekocht habe, hatte ich erst Bedenken bei der Kombination von Ananas und süßem Reis mit dem eher salzigen Tofu, aber ich fand es richtig lecker.
Wer kein Tofu mag oder keins zur Hand hat sollte mal Hähnchen ausprobieren; ich denke das würde geschmacklich auch gut dazu passen.

Nun ist es auch schon wieder nach 21.30 Uhr und ich wollte doch eigentlich noch in ein paar Bücher aus der Bibliothek reinschauen, puh!
Ich versuche natürlich mein Bestes, aber ich kann in Zukunft nicht versprechen, dass ich wirklich jeden Tag einen Blogeintrag veröffentlichen werde! Aber wie gesagt, ich werde mein Bestes geben ;)
Liebe Grüße und Gute Nacht!

PS. Ich habe heute übrigens in einem kleinen Laden Süßkartoffeln zu einem guten Preis gefunden. Ich LIEBE Süßkartoffeln, aber bei den Preisen hier in den Supermärkten kann ich mir sie nicht immer leisten. In Amerika habe ich einen ganzen Sack für den Preis bekommen, den ich hier für eine einzige zahle! Unglaublich!


Geht bei euch übrigens auch das Gehuste und Geschnupfe wieder los? Kaum gehen bei uns die Temperaturen runter sind auch schon gleich viele um mich herum erkältet. Greift also mal öfters in die Obstschale um Vitamine aufzutanken :) 










22. Oktober 2012

Frittata

Heute war mal wieder ein langer Tag - und er ist noch nicht vorbei! Ich sitze immer noch an einigen Statistik-Aufgaben. Aber gegen eine kleine Pause habe ich nichts einzuwenden.

Heute war ich endlich mal in der Bibliothek und habe mir ein paar Bücher ausgeliehen. Mit diesen 10 Kilo extra Ballast musste ich dann leider von Verlesung, zur Mensa, zu Vorlesung wandern!
Heute morgen gab es übrigens Tee bei uns vorm Uni-Hauptgebäude zum Probieren, mhh! Wenn es etwas umsonst gibt, nehme ich das natürlich gerne;) War auch richtig lecker!




Genauso lecker wie mein Abendessen: Fritatta!
Für alle, die nichts mit dem Begriff anfangen können: Frittata = italienisches Omelett! Nicht komplizierter als ein deutsches Omelett!

Pilz-Paprika-Frittata


Für meine 1-Personen-Variante braucht ihr:

2 Eier
1/4 kleine Zwiebel
ca. 25g frische Pilze (nicht aus der Dose)
ca. 20g rote Paprika
50g körniger Frischkäse aka Cottage Cheese
etwas Öl
Salz, Pfeffer, italienische Gewürze



Zuerst werden die Zwiebel, die Paprika, und die Pilze schön klein geschnibbelt. Anschließend erst die Zwiebel in etwas Öl (oder auch nur Wasser) anbraten, und nach ein paar Minuten die anderen beiden Zutaten zugeben. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und sobald das Gemüse weich ist vom Herd nehmen.

Die beiden Eier verquirlen, den körnigen Frischkäse dazugeben, und umrühren. Dann noch mit Salz, Peffer, und getrockneten italienischen Kräutern würzen und unterrühren.
Jetzt einfach die Paprika-Mischung unterheben und das Ganze in eine Ofen-sichere Pfanne geben. Ich habe so etwas nicht, darum habe ich die Ei-mixtur einfach in eine mit Backpapier ausgelegte Backform gegeben. (Ihr könnt diese auch einfach nur einfetten)
Bei 180°C für ca. 25-30 Minuten backen.



Wer nicht auf die Kombi Pilz-Paprika-Frischkäse steht, der kann mit anderen Dingen experimentieren, wie zum Beispiel:
Tomaten, Spinat, Feta-Käse; Zucchini, geraspelter Käse; Broccoli; aber auch Hähnchen passt gut in eine Frittata! Für eine größere Portion könnt ihr auch einfach ein weiteres Ei verwenden. Probiert es doch einfach mal aus - ganz nach eurem Geschmack!


Ich muss nun noch weiter an meinen Mathe-Hausaufgaben arbeiten. Morgen zeige ich euch mal eine kalte Version vom Oatmeal, die man auch gut für ein Frühstück unterwegs mitnehmen kann.
Liebe Grüße!

21. Oktober 2012

Pfannkuchen!

Ich weiß, ich weiß, ich wollte mich schon längst gemeldet haben - es tut mir leid! Freitag war ich jedoch sehr beschäftigt mit Hausputz und Backen - immerhin sind meine Eltern und meine beste Freundin an dem Abend zu Besuch gekommen! Es war richtig nett mit allen und das Wetter hat sich auch von seiner besten Seite gezeigt. Wir waren in Jena bummeln und sind zusammen gemütlich essen gewesen. Heute morgen gab es dann noch ein schönes Geburtstags-Frühstück.
Nun ist es Mittag in Jena und ich bin schon wieder alleine - immerhin ist die Fahrt zurück an den Niederrhein lang; ungefähr 5-6 Stunden fährt man sicher mit dem Auto.
Es war trotzdem sehr schön. Jetzt darf ich mich an meinem Geburtstag aber noch Schulaufgaben widmen, denn ich musste Donnerstag und Freitag in den Vorlesungen feststellen, dass ich noch viel Nachholbedarf habe! Montag geht es auf jeden Fall erst einmal in die Bücherei.

Aber wie versprochen habe ich hier noch ein Rezept für euch:

Quark-Pfannkuchen mit Erdnussbuttersoße


Ihr könnt sagen was ihr wollt, aber Pfannkuchen oder Pancakes zum Frühstück ist einfach himmlisch. Vor allem gibt es wie beim Oatmeal so viele Möglichkeiten sie zuzubereiten.
Diesmal habe ich mit Quark experimentiert - der musste nämlich endlich mal verzehrt werden, seitdem er nun schon seit Wochen in meinem Kühlschrank auf seinen Einsatz gewartet hat!


Für ca. 5-6 kleinere Pfannkuchen benötigt ihr:

- ca. 125g Quark
- 90g Vollkkornweizen-Mehl
- 1 TL Backpulver
- 100ml Milch
- 1 Ei, leicht verquirlt
- 1 Prise Salz
- 1-3 TL Zucker, ganz nach Geschmack
- Zimt wer mag

Den Quark und die Milch in eine Rührschüssel geben und verrühren. Dann das Ei, Salz, Zucker, Zimt, und Backpulver unterrühren. Anschließend das Mehl dazu geben und alles zu einem etwas dickflüssigen Teig vermengen. Diesen dann für etwa 10 Minuten "ziehen" lassen.
Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen, und sobald sie heiß genug ist, die Temperatur wieder etwas runtersetzen. Dann den Teig darauf geben. (Ich habe eine kleinere Suppenkelle verwendet) Den Teig gegebenenfalls etwas verteilen, so dass die Pfannkuchen nicht zu dick werden. Sobald die Pfannkuchen kleine Bläschen auf der Oberfläche bilden und die Ränder schon ein wenig "erhärtet" sind, die Pfannkuchen umdrehen.
Nun noch von der anderen Seite backen und fertig sind schon einmal die Pfannkuchen. (Die reichen übrigens locker für zwei Personen; ich friere meist einen Teil ein für Tage, an denen es schnell gehen muss)

Da ich den Teig grundsätzlich nicht sehr süße, kommt bei mir oben immer noch etwas als "topping" drauf, wie man in den USA immer so schön sagt.

Also nun zur Erdnussbuttersoße:

- 1-2 EL Erdnussbutter
- 1-2 TL Wasser (oder mehr, dann wird's noch flüssiger)

Beides zusammen in eine kleine Schale geben (diese sollte für die Mikrowelle geeignet sein) und in der Mikrowelle ca. 8-15 Sekunden erhitzen. Dann zusammenrühren und auf die Pfannkuchen verteilen.
ACHTUNG: Die Erdnussbutter nicht zu lange in der Mirkowelle erhitzen, bei mir haben sich im ersten Versuch klebrige Klumpen gebildet. Sie sollte einfach nur ein wenig "flüssiger" werden.

Da ich noch Apfel-Erbeermus hatte, kam das natürlich auch noch zum Schluss oben drauf! Mh!
Bon Appetit und noch einen schönen Sonntag!








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