14. Oktober 2012

Pizza, Pizza!

Der gestrige Pizza-Abend war richtig gesellig! Meine Gäste sind schon etwas früher eingetrudelt, so dass ich noch voll in meinen Vorbereitungen steckte. In der Hektik habe ich auch total vergessen Fotos von meiner leckeren Pizza zu machen, ich hoffe ihr könnt mir verzeihen?!
Ein Rezept gibt es trotzdem, zumindest für den Teig und die Soße; die Wahl des Belages ist ja eh eine persönliche Geschmackssache.

Für den Teig braucht ihr Folgendes:
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 250 mL lauwarmes Wasser
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 75g Weizen-Vollkornmehl
  • 250g Weizenmehl (evtl. mehr fürs Kneten)
Als erstes gebt ihr die Trockenhefe zusammen mit dem Zucker ins lauwarme Wasser und lasst es ca. 10 Minuten stehen bis die Hefe ein wenig schaumig aussieht. Währenddessen könnt ihr die beiden Mehlsorten mit dem Salz mischen (Wer kein Vollkornmehl zur Hand hat, kann auch gerne mehr einfaches Weizenmehl verwenden).
Anschließend einfach das Hefe-Wasser und das Olivenöl dazugeben und mischen. Dann geht's ans kneten. Ihr müsst garantiert noch einmal zum Mehl greifen, falls der Teig zu klebrig ist - also nicht außer Reichweite platzieren!
Sobald der Teig glatt ist und nicht mehr klebt, legt ihr ein feuchtes Handtuch über den Teig und lasst ihn an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen.
Nach einer Stunde sollte der Teig dann ungefähr so aussehen:


Während euer Teig in Ruhe wächst, könnt ihr schon die Soße zubereiten, und das ist auch wirklich nicht schwer. Ihr benötigt:
  • 1/2 - 1 kl. Zwiebel, fein gehackt
  • 250g passierte Tomaten oder aus der Dose
  • 1 ELOlivenöl
  • 1/4 TL Zucker
  • 1/2-1 TL Salz
  • 1 EL italienische Kräuter wie Basilikum und Oregano, oder eine fertige Mischung

Zuerst erhitzt ihr das Öl in einem Topf und gebt dann die Zwiebeln dazu. Sobald die Zwiebeln glasig sind kommen die passierte Tomaten hinein. Nun gebt ihr noch den Zucker und das Salz, sowie die Kräuter in die Soße, setzt einen Deckel drauf, und lasst das ganze aufkochen. Sobald es anfängt zu blubbern, könnt ihr den Herd runterschalten. Zwischenzeitiges Rühren nicht vergessen. Und Vorsicht ist geboten, wenn ihr den Deckel hebt, sonst passiert euch noch dasselbe wie mir (siehe Foto).....naja! Nach ein paar Minuten Köcheln ist die Soße auch schon fertig. Einmal abschmecken und gegebenenfalls noch etwas nachwürzen. 

Nun könnt ihr den Teig auf einem Backblech dünn ausrollen. Da dieses Rezept für ca. 3-4 Personen gedacht ist, könnt ihr einen Teil des Teiges sowie Soße auch einfach einfrieren.

Den Ofen auf ca. 200°C vorheizen und den Teig auf dem Blech noch einmal abdecken und an einen warmen Ort stellen - dadurch bleibt er beim Backen schön fluffig und wird nicht zu hart.
Sobald der Ofen die Temperatur erreicht hat und der Pizzaboden wieder ein wenig aufgegangen ist, schiebt das Blech schon einmal für ein paar Minuten in den Ofen um den Boden vorzubacken. Der Grund: Dadurch, dass die Soße sehr flüssig ist, würde der Teig ohne Vorbacken ein wenig "matschig" werden (diese Erfahrung habe ich zumindest gemacht).
Nach ca. 5 Minuten das Blech aus dem Ofen nehmen und die Soße gleichmäßig auf dem Pizzaboden verteilen. Nun geht's ran ans Belegen!
Meine gestrige Variante: Eine Hälfte mit Zwiebeln und Champignons, die ich vorher in einer Pfanne in ein wenig Öl geschwenkt hatte; und die andere Hälfte mit magerer Salami und grünen Paprikastücken. Geriebener Käse darf natürlich auch nicht fehlen.
Andere Pizza-Toppings, die ich liebe: Spinat, Feta Käse, Tunfisch, Hähnchenbrust, Zucchini, Aubergine...

Nachdem ihr eure Pizza beliebig belegt habt (aber bitte nicht übertreiben), geht sie für 15-20 Minuten wieder zurück in den Ofen. Haltet einfach ein Auge drauf, ihr seht ja wenn der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist.
Voilà, die Pizza ist fertig!

Meine vietnamesischen Nachbarn und ich fanden sie jedenfalls sehr lecker und haben das ganze Blech bis auf ein Stück leer gemacht. Dann gab es natürlich noch für jeden ein kleines Stückchen Kuchen zum Nachtisch.

Anschließend haben wir gemeinsam ein paar Runden UNO gespielt und noch ein wenig "Das Supertalent" geguckt bevor es dann hieß: "Gute Nacht". 


Heute morgen nach dem Frühstück wurde ich von schönem Sonnenschein überrascht und war total in Spaziergeh-Stimmung. Zuerst musste jedoch noch Gespült und gesäubert werden, denn dazu hatte ich letzte Nacht einfach keine Lust mehr. Sobald das erledigt war, standen meine vietnamesichen Nachbarn plötzlich wieder vor meiner Tür und wollten sich UNO ausleihen. Da die zwei gar keinen Tisch in ihrer Wohnung haben, habe ich sie zu mir eingeladen. Wir haben ein wenig gespielt und dann war es schon wieder Mittag .... und die Sonne war weg! Sehr deprimierend, aber was soll man machen. 
Irgendwie kommt einem die Temperatur auch dann gleich viel niedriger vor, kennt ihr das auch? Ach, was vermisse ich das kalifornische Wetter. 

Am nachmittag habe noch ein wenig mit getrockneten Datteln, Erdnussbutter, und Kokosraspeln experimentiert - mehr dazu aber erst morgen. 

A pros pos morgen - morgen geht es los! Der erste offizielle Vorlesungstag steht an und ich freu mich schon riesig; trotz der Tatsache, dass mein Zoologie Praktikum erst nächste Woche beginnt und ich somit morgen für nur eine Stunde zur Uni muss. 

Ich mache mir nun noch etwas Nettes zum Abendessen und werde euch morgen berichten, wie mein erster Uni-Tag verlaufen ist! 
Liebe Grüße!
PS.: Schaut euch das mal an: Klavierspielen mal anders;)


Kommentare:

  1. Mh lecker so ne Pizza. :)
    Bei mir gibts immer nur ketchup als sosse darauf, so wie bei dir ist das definitiv die bessere Variante.
    Wünsche dir morgrn nen schönen ersten Tag in der Uni.

    lg Kerstin

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    1. also deine Variante ist die bessere, habe ich ein wenig komisch geschrieben. ;)

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    2. Hab ich schon verstanden, danke Kerstin!
      Ketchup klingt aber auch sehr interessant:)

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  2. Ich schreib dir jetzt mal, dass ich deinem Blog folge ;) Ich bin im Moment noch in Amerika als Aupair aber das ist auch bald zu Ende und dann muss ich weg zum studieren, dann weiß ich jetzt wenigstens was ich gutes zu Essen machen kann :)

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  3. Hi Anniki,
    Dann Geht es dir ja wie mir, denn wie du weißt, war ich auch Au Pair! :)
    Liebe Grüße!

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  4. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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