30. November 2012

Foodie Penpals November

Hallo ihr Lieben!
Da vielleicht einige von euch bei der Überschrift stutzig geworden sind, beginne ich diesen Post gleich mal mit einer Erklärung dazu.


Also, fangen wir mal ganz von vorne. Während meiner Zeit in den USA habe ich angefangen Koch-/Fitness-Blogs zu lesen und am Ende jeden Monats hatten viele von den Bloggern Bilder von kleinen Paketen mit Leckereien in ihren Posts. Ich habe dann herausgefunden, dass sie alle bei den "Foodie Penpals" mitmachen - grob übersetzt heißt das so was wie "Feinschmecker Brieffreunde". Jeden Monat wird dir eine andere Person (meist Blogger) zugewiesen, dem du dann ein kleines Paket mit Lebensmitteln, Selbstgebackenem, Rezepten, etc. schickst. Dir selbst wird von einer anderen Person auch etwas geschickt.

Irgendwann habe ich herausgefunden, dass es die "Foodie Penpals" auch in Europa gibt, also habe ich mich gleich mal im Oktober für den November eingetragen. Anfang November bekam ich dann den Namen meines "Brieffreundes", mit dem ich mich dann in Kontakt gesetzt habe um ihre/seine Vorlieben in Bezug zum Essen und evtl. Allergien zu erfahren. Dann hatte ich bis zum 15. des Monats (meine ich) Zeit um das Paket loszuschicken.

In diesem Monat habe ich ein Paket aus den Niederlanden von Mandy bekommen. Und das war tolles drin:


Sie hat mir einen riesigen Schokoladen-Buchstaben (M) geschickt, den ich vor ein paar Tagen ein wenig angeknabbert habe - mh! In dem Paket war außerdem eine Packung Jasmin Tee und ein paar lose Teebeutel, sowie weißen Tee, den sie mir aus Prag mitgebracht hatte. (Also entweder hat sie meinen Blog oder meine Gedanken gelesen, denn Tee wollte ich mir eh besorgen)
Dazu gab es noch ein paar holländische Karamell-Bonbons, eine Art "Lufflé" Schokolade, Oregano-Chips, süße Lesezeichen, Kürbiskerne und Chillies aus ihrem Garten. Ach ja, und die Brotbackmischung, wozu sie noch ein tolles Rezept für mich aufgeschrieben hat.


Ich werde auf jeden Fall nächstes Mal wieder mitmachen, jedoch wird das erst im Januar sein. Wenn ihr wollt könnt ihr auch einsteigen und es mal einen Monat ausprobieren. Man muss auch keinen Blog haben um teilnehmen zu dürfen. Einfach auf den "Foodie Penpal" Button links drücken und dort findet ihr die Anleitungen - auf Englisch wohlgemerkt! 



Ich gönne mir seit ich das Paket erhalten habe jeden Tag eine andere Sorte Tee. Heute morgen habe ich mal Kokos-Tee ausprobiert, mh, so lecker!






So, ich mache mich jetzt fertig für einen DVD Abend mit meinen Freundinnen. Morgen habe ich noch das hier für euch:



Bis morgen also! Schönen Freitag Abend noch!

PS: Hat es bei euch auch heute geschneit?

28. November 2012

Zweimal Kürbis

Wie versprochen gibt es heute gleich zwei Rezepte, beide mit Hokkaido-Kürbis.
Beginnen wir mit.....

Kürbis-Oatmeal


Um eure Frage zu beantworten: Ja, das schmeckt! Ich habe es in den USA sehr häufig gegessen - da gab es aber auch Kürbis aus der Dose und somit musste man sich nicht vorher noch die Mühe machen und einen ganzen Kürbis rösten! Das Rezept ähnelt meinem Standard-Oatmeal Rezept bis auf eine Zutat - Kürbis natürlich! Also hier noch einmal das ganze Rezept für euch:


40g Haferflocken
1/2 Banane
ca. 70g gerösteter, zerstampfter Hokkaido Kürbis
Zimt
1-2 TL Agavendicksaft
80ml Hafermilch
80ml Wasser
1 TL Chia-Samen (opt).


  • Kocht die Haferflocken wie gewohnt in Milch und Wasser.
  • Gebt (eine große Prise) Zimt und die halbe Banane dazu und zerdrückt diese in der Masse.
  • Lasst die Haferflocken für ein paar Minuten kochen, bis sie die Flüssigkeit aufgesaugt haben.
  • Gebt nun den zerstampften Kürbis und 1/2 TL Zucker oder Honig dazu (wer es noch etwas süßer mag, kann die Menge auch etwas erhöhen)

  • Lasst das Oatmeal nun bei ausgeschalteten Herd noch für 5 Minuten stehen.
  • Zum Schluss gebt ihr noch Chia-Samen darauf, wer möchte. Andere Ideen: Kokosraspeln, Schokoraspeln, Bananenscheiben...




Weiter geht's! Rezept Nummer 2:


Kürbis-Kichererbsenmus


Da noch 1/2 Dose Kichererbsen übrig war nachdem ich die Blondies gebacken hatte - von denen meine Freundinnen übrigens begeistert waren - wurden diese auch noch schnell am Wochenende verarbeitet.

240g abgetropfte Kichererbsen
70g gerösteter Hokkaido-Kürbis
1.5 EL Tahin (Sesammus)
1/2 TL Agavendicksaft
Saft einer 1/2 Zitrone
1 EL Wasser
1/2 TL Paprikagewürz
1/4 TL Knoblauchgewürz
1 Prise Zimt
Salz


Alles gut pürieren und das war es schon!

Ich esse das Kürbis-Kichererbsenmus (aka Hummus) gerne mit TUC-Crackern, mh! So lecker! Ich kann es mir auch gut auf einem Sandwich vorstellen.





Wer nicht so auf Kürbis steht kann das Kichererbsenmus auch ohne diese Zutat machen. Da kann man sicher auch noch mit ein paar Gewürzen spielen. Ich würde gerne mal Kichererbsenmus mit gerösteten Paprika machen, die Sorte hatte meine Gastfamilie in Amerika ständig im Kühlschrank. Am liebsten habe ich es mit Mini-Karotten gegessen!


Nun war es das erst einmal mit Kürbissen! Na, noch nicht ganz. Morgen mache ich mir zum Mittag für die Uni ein Gemüse-Sandwich mit dem restlichen Kichererbsenmus.
Zum Frühstück wird es sicher noch einmal Kürbis-Oatmeal geben - außer wenn ich wieder so Lust auf diese Leckerei habe:

Vanille-Jogurt mit warmen Himbeeren und Bran-Flakes!


Wo wir schon einmal dabei sind, das gab es heute zum Mittag-und Abendessen. Nicht sehr hübsch, aber sehr lecker!


Morgen wird wieder ein langer Tag. Ich werde erst wieder nach 20 Uhr zu Hause sein - sprich, es wird bestimmt keinen Eintrag geben. Freitag werdet ihr sicher wieder etwas von mir hören.

Also, bis dahin! Schönen Abend noch!

27. November 2012

Nicht immer fotogen

Hallöchen ihr Lieben!
Ich hoffe ihr hattet alle einen guten Start in die neue Woche. Nachdem das Wetter am Wochenende richtig schön war und wir heute auch noch relativ milde Temperaturen hatten, habe ich mir mal die Wettervorhersage für die nächsten Tage angeschaut, und da kommt nicht wirklich Freude auf:


Regen und dann auch noch Schnee, na klasse! 


Ich war gestern mit Freundinnen mal wieder ein Fitnessstudio austesten. Wow, was für ein Service! Wir hatten für 2 Stunden einen Personaltrainer und ein Freigetränk - und das alles gratis! Wenn die Mitgliedspreise nicht so hoch wären, würde ich mich sicher dort anmelden. Wir werden ja noch weitere austesten und dann am Ende mal vergleichen. Vielleicht finden wir ja noch ein günstigeres mit genauso guter Ausstattung.



Themawechsel: Essen, was sonst?! 

Eigentlich bin ich ja jemand, der seinen Teller gerne nett aussehen lässt, damit das Essen gleich doppelt so viel Spaß macht; aber manchmal - vor allem wenn ich spät zu Hause bin - kommen nur solche nicht sehr ansehnlichen Bilder beim Abendessen rum:




Ich habe nach einem anstrengenden Tag auch nicht immer die Lust mir noch ein "fotogenes Festmahl" zuzubereiten! Wie sieht es bei euch aus? Bastelt ihr euch auch gerne irgendwelche Reste aus dem Kühlschrank zu einer Mahlzeit zusammen?






Nun habe ich aber noch ein Kürbis-Rezept für euch - nein, eigentlich habe ich 3 Kürbisrezepte für euch, aber heute gibt's erst einmal nur eins zu sehen.

Gerösteter Hokkaido-Kürbis


Für 1 Portion braucht ihr nichts weiter als:
1/4 Hokkaido Kürbis (ausgehölt)
ca. 1/2 EL Öl
Salz und Pfeffer

    • Den Ofen auf 180°C vorheizen.
    • Nachdem ihr den Kürbis ausgehöhlt und geviertelt habt, schneidet ihr ein Viertel in ein paar Spalten. Diese beträufelt ihr mit ein wenig Olivenöl und verreibt das Öl gleichmäßig.
    • Dann nur noch mit Salz und Pfeffer würzen und ab geht es in den Ofen.
    • Nach ca. 15 Minuten einmal auf die andere Seite drehen und noch einmal für ca. 10 Minuten backen.


    (Ich habe den Rest des Kürbis gleich mit geröstet - jedoch ohne Öl und Gewürze; 
    den habe ich für die anderen Rezepte verwendet)


     Dazu gab es Salat und körnigen Frischkäse, mmh! 


    Morgen gibt es ein weiteres Kürbis-Rezept. Ich habe zur Auswahl:


    Ach, ich habe morgen eh nur zwei Vorlesungen, dann kann ich auch gleich beide abtippen!

    Morgen also mehr von mir. Schönen Abend euch noch!




    25. November 2012

    Glutenfreie Blondies

    An all die Brownie-Fans da draußen (ich weiß, dass sich zumindest nun eine Person sich angesprochen fühlt) - habt ihr schon einmal Blondies probiert? Na dann habe ich hier ein leckeres Rezept für euch! Erschreckt aber nicht bei dieser etwas ungewöhnlichen Zutat:


    Kichererbsen! Nein, das ist kein verfrühter April-Schwerz und die sind mir auch nicht aus Versehen in den Teig gerollt. Ich habe schon einmal etwas Süßes mit Kichererbsen gebacken und war selbst überrascht, wie lecker das schmeckte!

    Da ich nach meinem heutigen Mittagessen (bald hier zu sehen) in Backstimmung war (und der Ofen somit eh am Laufen war) habe ich mir schnell etwas überlegt und dann ging es ran ans Backen. Das Ergebnis hat mich wieder positiv überrascht!

    Ich kann da nur zustimmen!


    Das Rezept ist also wieder ein Beispiel dafür, wie einfach man ein paar zusätzliche Nährstoffe in eine Mahlzeit "verstecken" kann. Und davon haben Kichererbsen natürlich wieder einige zu bieten:

    • sie sind reich an Eiweiß und essentiellen Aminosäuren (deshalb gut für eine vegetarische Ernährung geeignet)
    • sie weisen einen hohen Gehalt an Eisen, Kalium, Kalzium und Phosphor auf
    • wie andere Hülsenfrüchte sind Kichererbsen zudem ballaststoffreich


    Nun will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen:

    Glutenfreie Blondies


    Zutaten für ca. 12 Blondies:
    240g abgetropfte Kichererbsen (zusätzlich Wasser drüber laufen lassen)
    1 Ei bzw. veganer Eiersatz
    1 TL (glutenfreies) Backpulver
    1 TL Vanilleextrakt
    1 TL Zimt
    2 EL geschrotete Leinsamen
    1/2 Banane
    70g gemahlene Mandeln
    70g Agavendicksaft/Honig
    1/2 EL Olivenöl

    • Den Ofen auf ca. 175°C vorheizen.
    • Alle Zutaten in einer Küchenmaschine pürieren. (Wenn ihr nur einen Stabmixer habt, würde ich zuerst die Kichererbsen pürieren, dann die Banane dazu geben und pürieren, gefolgt vom Rest der Zutaten).

    • Den Teig in eine gefettete/oder mit Backpapier ausgelegte Backform geben und gleichmäßig verteilen.
    • Für ca. 30-35 Minuten backen. 



    Das Ergebnis: Eine gesunde und leckere Alternative zu all den überzuckerten Riegeln und gebacken Fertigprodukten!










    Wie lief denn euer Samstag? Ich bin richtig stolz auf mich, denn ich habe wirklich den ganzen Samstag durchgearbeitet.
    Abends habe ich dann noch mit meiner Gastfamilie geskyped, die Jungs haben sich für mein Paket bedankt und mir über ihren Disneyland-Urlaub erzählt. Da bekommt man richtig Fernweh! Vor allem habe ich gemerkt, wie sehr ich die Gespräche mit meinen Gasteltern vermisse. 
    Übrigens will mir meine Gastmutter auch etwas schicken, darum soll ich eine Liste machen mit Dingen, die ich vermisse - und mir sind natürlich gleich einige Dinge einfallen...

    Nun ist es mittlerweile fast 14 Uhr und es wird Zeit mal wieder weiter zu lernen! Vorher gönne ich mir aber noch einen Blondie :)

    Ich wünsche euch allen noch einen schönen Sonntag! Bis zum nächsten Eintrag.

    PS. Meine vietnamesischen Nachbarn haben mir gerade etwas vorbeigebracht, was das genau ist, weiß ich auch nicht, es soll wohl etwas Süßes mit Bananen und Tapioka-Mehl sein; ich werde später mal kosten.




    24. November 2012

    Kuchen zum Frühstück?

    Oh ja, heute schon! Aber keine dicke Torte oder einen deftigen Käsekuchen. Nein, es geht auch etwas gesünder.






    Für 1 Frühstücks-Kuchen (1-2 Portionen) braucht ihr:
    • 35g Vollkornmehl
    • 35g Haferflockenmehl*
    • 1/2 Banane, zermatscht
    • 50ml Milch
    • 50ml Wasser
    • 1 TL Backpulver
    • 1 TL geschrotete Leinsamen (opt.)
    • 1-2 EL Zucker 
    • 1/2 TL Zimt
    • Prise Salz
    • Obst nach Wahl




    1. Los geht's! Erst einmal wird der Ofen auf 175°C vorgeheizt.
    2. *Um Haferflockenmehl herzustellen, püriert ihr lediglich die Haferflocken bis sie so aussehen (wenn noch ein paar ganze Flocken dabei sind macht das überhaupt nichts); das funktioniert übrigens wunderbar mit einem Stabmixer. (Ihr könnt auch einfach Weizenmehl verwenden, aber ich finde die Haferflocken geben dem Rezept einfach noch eine gesündere "Note")
    3. Nun gebt ihr die beiden Mehlsorten mit dem Backpulver zusammen. Dazu kommen die Leinsamen (wer möchte), sowie die Milch, das Wasser und die zermatschte Banane. Alles gut vermischen.
    4. Zum Schluss gebt ihr noch die Prise Salz, den Zimt und den Zucker dazu. Ich habe nur 1 EL Zucker verwendet, weil das Obst dem Kuchen ja auch noch Süße verleit.
    5. Nun gebt ihr alles in eine gefettete/oder mit Backpapier ausgelegte Auflaufform, belegt den Teig noch mit Obst nach Wahl (z.B. Nektarinen und Himbeeren; evtl mit Zucker und Zimt bestreuen) und dann geht es für 10-18 Minuten in den Backofen.
    6. Guten Appetit!

    Ich habe mir dazu noch Tee mit der Geschmackssorte "Strawberry Cheesecake" gekocht - also gab es bei mir gleich zweimal Kuchen zum Frühstück :)

    Das "Sahnehäubchen" ist übrigens nur ein wenig gesüßter Quark mit Zimt und Vanille-Extrakt.





    Wie gesagt, habe ich heute einiges zu tun! Ich geh nun erst einmal duschen, da ich nach dem Frühstück noch eine Runde Sport gemacht habe.

    Schönes Wochenende euch allen!



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