2. November 2012

Lach- und Backgeschichten!

Wie ihr ja schon am Ende meines letzten Post gesehen habt, wurden hier in meiner Küche fleißig Cupcakes gebacken! Dabei sind auch ein paar Missgeschicke passiert, wie ihr auf dem einen Bild mit den "gebräunten" Cupcakes erkennen könnt (da sind mir die Dinger doch glatt im Ofen alle auf den heißen Ofenboden gepurzelt!)



Sie waren auf jeden Fall sehr lecker - sozusagen zum Abendessen.
Wir hatten drei verschiedene Rezepte, aber so wie ich bin, haben wir ein wenig mit diesen"rumgespielt". Ich werde mein bestes geben, euch die Rezepte mit korrekten Mengenangaben zu geben; ansonsten müsst ihr wohl auch etwas experimentieren ;-) Die genauen Angaben zu den "Frostings" kenne ich leider auch nicht, aber die Zutaten kann ich euch trotzdem nennen.

N° 1: Bunte-Streusel-Cupcakes
1/2 Tasse weiche Butter
1/2 Tasse Zucker
2 Eier
1 TL Vanillezucker
1- 1.5 Tassen Mehl
1.5 TL Backpulver
Prise Salz
1 Tasse Vanille-Sojamilch, oder einfach H-Milch
bunte Streusel
ca. 12 Muffinförmchen


  • Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker, und den Eiern cremig schlagen. 
  • Die Milch unterrühren, Salz und Backpulver dazugeben, und dann das Mehl nach und nach einrühren. 
  • Nun noch die Milch mit mischen. Am Ende kommen noch bunte Streusel in den Teig und dann geht es auch schon für 20-30 Minuten in einen auf 180°C vorgeheizten Backofen. Oh, natürlich müsst ihr sie noch in Muffinförmchen geben - stellt sie dicht zusammen auf ein Blech falls ihr nur Papierförmchen habt um "Überschwemmungen" zu vermeiden. Füllt sie am besten nur bis zur Hälfte mit Teig.



N°2: Erdbeer-Buttermilch Cupackes
125g Butter
180g Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
250ml Buttermilch
1 TL Vanilleextrakt
250g Mehl
100-200g gefrorene Erdbeeren, aufgetaut, kleine Stücke
ca. 12 Muffinförmchen


  • Hier auch zuerst Butter, Zucker und Eier cremig schlagen. 
  • Dann kommt die Buttermilch, Salz, und der Vanilleextrakt dazu. Das Mehl nach und nach einrühren und die Erdbeer-Stücke unterheben. 
  • Dieser Teig kommt nun auch in Muffinförmchen - aber passt auf, der Teig war bei uns sehr flüssig! 
  • Genauso wie beim ersten Rezept für ca. 20-30 Minuten backen.


Last but not least.....
N°3: Glutenfreie Mandelcupcakes

(also hier haben wir sehr viel am Originalrezept verändert, 
deshalb bin ich mir bei den Mengen nicht unbedingt 100% sicher; diese 
waren aber richtig lecker...genauso wie die anderen!)

50-60g gemahlene Mandeln
70g Reismehl
1 TL Backpulver
Prise Salz
4-5 EL Kokosöl
60g Honig
1 TL Zimt
1 Ei
1 EL geschrotete Leinsamen
3-5 EL Apfelmus
1 TL Vanilleextrakt
ca. 8-10 Muffinförmchen


  • Die gemahlenen Mandeln mit Mehl,  Backpulver, Salz, und Zimt mischen. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und gut verrühren. Ein Handmixer ist jedoch nicht nötig. 
  • Da ich mir bei den Angaben nicht mehr ganz so sicher bin, schaut euch nun einfach mal die Konsistenz eures Teigs an. Falls er zu trocken wirkt, gebt evtl ein wenig (glutenfreie) Milch oder mehr Apfelmus dazu. Bei einem zu feuchten Teig am besten etwas mehr Mehl oder Mandeln verwenden. Auf dem Bild könnt ihr sehen, wie unser Teig aussah.
  • Nach ca. 20-30 Minuten im Ofen werden diese Cupcakes noch ein wenig weich sein, das ändert sich jedoch sobald sie etwas abgekühlt sind. Dann sind sie nämlich schön fluffig und super lecker! (...und unsere leider ein wenig verbrannt...)


Nun zu den "Frostings" 

Die Krümmelmonster hat eine meiner Freundinnen erstellt. Dazu hat sie zuerst eine Zitronen-Puderzucker-Glasur mit blauer Lebensmittelfarbe zusammengemischt. Dann hat sie Kokosraspeln ebenfalls mit blauer Lebensmittelfarbe eingefärbt. Für die Augen haben wir einfach per Hand Marzipanrohmasse mit Puderzucker zusammengeknetet und zu kleinen "Augen" geformt und noch ein Schokokügelchen reingedrückt. Nun haben wir ein wenig von der Glasur auf die Cupcakes gestrichen - macht sie deshalb nicht zu flüssig - die blauen Kokosraspeln darauf geben und mit den Marzipan-Augen bestückt.

Ich habe zudem noch ein Frischkäse-Frosting gemacht. Genaue Mengenangaben habe ich hier auch nicht, aber keine Angst, da kann man nicht viel verkehrt machen. Ich habe einfach 200g Frischkäse mit ein paar EL Margarine/Butter und Puderzucker cremig geschlagen. Dazu kam noch Zimt, Vanilleextrakt und ein paar Spritzer Zitrone. Einfach abschmecken, dann könnt ihr es auch nach eurem Geschmack zusammenmischen. Wenn das Frosting nicht sehr fest sein sollte, am besten für ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen. Mit einer dieser tollen "Spritzen" könnt ihr nun die Cupcakes verzieren!



Wie war denn euer Freitag? Wie erwartet war ich wieder früh wach, bin aber noch bis ca. 7 Uhr im Bett liegen geblieben. Nach einer Dusche und einem leckeren Frühstück habe ich eine Nachricht von meinen vietnamesischen Nachbarn bekommen - sie haben mich auf den Regenbogen vorm Haus aufmerksam gemacht. Ich habe direkt mal ein Foto geschossen. Wenn da nicht diese graue Rauchwolke gewesen wäre, sehe das Bild sicher ein wenig schöner aus!




Nach den Vorlesungen - heute zum Glück nur bis 13.45 Uhr - war ich "ein wenig" einkaufen! Ich hatte eine Menge zu schleppen, das sage ich euch! Aber meine Mutter hatte mir vorm Umzug noch ein nette Einkaufstasche mit Rollen besorgt, die ich also hinter mir herziehen kann.
Die hatten doch glatt frischen Blattspinat bei LIDL! Den hatten wir in den USA immer im Kühlschrank und ich habe ihn richtig vermisst.
Ich habe mir außerdem für 3 Euro auch eine DVD gegönnt, dich ich mir heute Abend gemütlich anschauen werde: "Hereafter - das Leben danach" mit Matt Damon - hat den schon jemand von euch gesehen?
Morgen werde ich die Vietnamesen mal wieder zum Abendessen hier haben. Ich denke ich werde Lasagne machen - mit Spinat!

Euch wünsche ich jedenfalls ein schönes Wochenende! Liebe Grüße.




Kommentare:

  1. Hey,

    ich hab übrigens mal die Quark-Pfannkuchen ausprobiert - waren wirklich sehr lecker! :) Den Rest davon werde ich dann morgen essen :)

    Was mich mal interessieren würde... Wie erlebst du das Studium in Deutschland mit dem in den USA? Auf deinem alten Blog hatte ich immer das Gefühl, dass es unglaublich stressig ist und viel Arbeit mit der Uni dort, aber jetzt lese ich hier auch oft, dass du viel lesen musst und hier Bücher besorgst, dort Skripte etc ;-)

    Liebe Grüße!

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    1. Hi Kerstin,
      schön zu hören, dass dir die Pfannkuchen geschmeckt haben! Hast du noch irgendetwas oben drauf geschmiert?

      Also ich muss ehrlich sagen, dass das Studium hier schon anspruchsvoller ist. Nicht, dass der Stoff schwieriger ist, jedoch kommt es mir vor, als würden die Dozenten und Professoren hier um die Wette unterrichten! Es geht einfach sehr schnell. In den USA gab es auch eine Menge zu lernen, jedoch war das Lehr-Tempo viel niedriger (das hängt sicher damit zusammen, dass es sich um ein "Community College" gehandelt hat).
      Ich muss jedoch sagen, dass ich in den USA viele Dinge gelernt habe, die ich jetzt einfach während des Studiums anwenden kann. Z.B. habe ich bisher noch keine Probleme mit Statistik, da ich das auch in den USA hatte. Genetik und Botanik ist bisher auch nur reine Wiederholung für mich. Da kann ich mich auf Kurse wie Physik konzentrieren - das ist sicherlich das anspruchsvollste von allen!
      Ich hoffe ich konnte deine Frage so gut es geht beantworten?!

      Liebe Grüße,
      Melanie

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