31. Januar 2013

TAG 30: Geschafft!

Hallo ihr Lieben! Ich sitze gerade in der Uni und warte auf den Beginn meiner Informatik-Vorlesung - da dachte ich, ich könnte ja mal etwas von mir hören lassen, immerhin ist heute ....


DER LETZTE TAG MEINER 30-TAGE-VEGAN-CHALLENGE!


Ich werde heute leider keine Zeit haben noch einen ausführlichen Post über meine Erfahrungen und Gedanken zur veganen Ernährung zu verfassen, da ich mal wieder bis 19.30 Uhr in der Uni sein werde. Morgen werdet ihr jedoch definitiv etwas von mir hören, versprochen!

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Donnerstag. Bis morgen!

27. Januar 2013

TAG 26: Brokkoli-Pesto

Hallöchen! Wie war euer Samstag? Wir hatten gestern richtig tolles Wetter, somit hatte ich genügend Motivation um den ganzen Tag zu lernen. Naja, vielleicht nicht den ganzen Tag! Morgens gab es erst einmal ein Workout und danach habe ich an einem neuen Waffel-Rezept gearbeitet (auch wenn sie lecker waren, muss ich noch etwas an der Konsistenz arbeiten - wie ihr unschwer erkennen könnt:))



Anschließend bin ich eine Runde einkaufen gewesen. Bei REWE habe ich erst einmal eine ganze Tüte Kiwis gekauft: 9 Cent pro Stück! Und diese schönen Exemplare sind auch noch in meinem Einkaufswagen gelandet:

Ich liebe Süßkartoffeln!!

Es wird sicher diese Woche "Moussaka Reloaded" geben.

Wieder zu Hause habe ich Tee gekocht und dann angefangen mich durch die Photosynthese zu kämpfen. Abends gab es zur Belohnung eine neue Folge "GLEE"!

Heute habe ich meinen Tag ebenfalls mit ein wenig Sport begonnen und mir danach ein paar leckere Pancakes gemacht - natürlich vegan - mit Chiasamen als Topping! Nun werde ich noch diesen Eintrag zu Ende schreiben und dann geht's schon wieder los mit dem Lernen.

Heute habe ich für euch das hier:

Scharfes Brokkoli-Pesto


Zutaten:
ca. 250g frische Brokkoliröschen (möglichst ohne Stamm)
30g Walnüsse
1/2 Knoblauchzehe, gehackt
3 EL Olivenöl*
1 TL (gehackte) Chili
1 EL Weißweinessig
2 EL Zitronensaft
Salz

* Wer das Pesto ein wenig "flüssiger" mag (z.B. als Pasta Soße), sollte wahrscheinlich etwas mehr Öl verwenden. Ich mag es lieber etwas "crunchy".

  • Den Brokkoli waschen und für ca. 10-20 Minuten in leicht gesalzenem Wasser weich kochen.
  • Gut abtropfen und ein wenig abkühlen lassen.
  • Währenddessen die Walnüsse in einer heißen Pfanne ohne Öl für ca. 1/2 - 1 Minute rösten.
  • Die Brokkoliröschen in einen Mixer geben und pürieren. Die restlichen Zutaten dazugeben und noch einmal gut pürieren. Mit Salz abschmecken.
  • Das Pesto in einen verschließbaren Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren.

Ich weiß nicht genau, wie lange sich das Pesto hält. Meins steht schon seit ein paar Tagen im Kühlschrank und schmeckt immer noch frisch und lecker. 


Das Brokkoli-Pesto eignet sich prima als Sandwich-Aufstrich. Hier mit Räuchertofu, Tomaten und Feldsalat auf Leinsamenbrot - mmhh, lecker! Man kann das Pesto auch als Dip z.B. für Paprika verwenden.

So, ihr wisst was nun ansteht! Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche. 



25. Januar 2013

TAG 24: Chia-Pudding-Parfait!

Endlich Wochenende: Zeit zu kochen, Sport zu treiben, zu entspannen, nun ja - und zu lernen! Aber gut, nun wird erst einmal gebloggt.

Wie ich schon im letzten Post angekündigt hatte, wird es heute um Chia-Samen gehen. Viele von euch mögen mit diesem Begriff nichts anfangen können, andere wiederum kennen die Samen zwar, haben sie aber noch nie ausprobiert. Dass es sich jedoch richtig lohnt Chia-Samen im Regal stehen zu haben, werde ich euch heute zeigen.

Erst einmal eine paar grundlegende Infos:
Chia-Samen...

- gehörten zum Grundnahrungsmittel der Mayas
- Chia bedeutet in etwa "Stärke"
- es gibt sie in weiß und in schwarz - die Farbe ist jedoch das einzige, was sie unterscheidet
- Chia-Samen werden auch als "Heilsamen" bezeichnet

Was steckt also nun in den sogenannten Heilsamen drin?

- 1 EL/12g Chia-Samen enthält:
  • 60kcal, 3g Fett (2,5g mehrfach ungesättigte Fettsäuren), 5g Ballaststoffe, 3g Eiweiß
  • reich an Kalirum, Calcium, Eisen und Magnesium
Schön und gut, manche von euch können mit diesen Angaben nicht viel anfangen, also gibt es noch ein paar mehr Infos hinsichtlich der Nährwerte von Chia-Samen:

- 60% des Fetts in den Samen sind Omega-3 Fettsäuren, die wichtig für Herz und Blutkreislauf sind
- in einem Esslöffel Chia-Samen stecken 5g Ballaststoffe - genauso viel, wie in einer ganzen Birne! Ballaststoffe sind wichtig für einen gesunden Stoffwechsel; man sollte täglich mindestens 30g Ballaststoffe zu sich nehmen - mit nur einem Löffel Chia-Samen hättet ihr 1/6 dieser Menge schon gedeckt.
- Chia-Samen haben mehr Calcium als Milch und doppelt so viel Kalium wie Bananen
- mit ihren hohen Eisengehalt können es Chia-Samen mit Spinat aufnehmen
- an Antioxidantien haben die Samen auch einiges zu bieten, da kommen selbst Heidelbeeren nicht mit
- Chia-Samen können eine Menge Wasser speichern und helfen somit z.B. nach dem Sport den Wasserhaushalt konstant zu halten; durch das Aufsaugen von Wasser werden sie außerdem gut verdaulich
- Chia-Samen sollen helfen Giftstoffe und Säuren aus dem Körper zu schleusen
(Quelle: http://www.chia-samen.info/)

Nun wird hoffentlich klar, warum Chia-Samen als "Superfood" oder Heilsamen bezeichnet werden. 

Leider gibt es Chia-Samen nicht gerade in jedem Supermarkt zu kaufen; da müsste man schon einen Bioladen aufsuchen oder sich die Samen im Internet bestellen. (Selbst bei Amazon.de kann man sie bestellen). Der Preis für ca. 450g liegt zwischen 8 und 20 Euro. Das scheint auf den ersten Blick eine Menge Geld zu sein, aber man kommt damit echt lange hin! Immerhin werdet ihr täglich nicht mehr als vielleicht 1-3 EL verwenden.

Wo wir schon beim nächsten Punkt wären:

Wie verwendet man Chia-Samen?

Chia-Samen haben einen leicht nussigen Geschmack. Sie sind in ihrer trockenen Form "knusprig", wenn sie jedoch eingeweicht sind bilden sie eine Art "schleimigen" Film - sie bekommen dann eine gelartige Konsistenz.
Ich verwende sie gerne...
  • auf Jogurt
  • in Muffins oder Kuchen (man verwendet sie in vielen Rezepten auch als Ei-Ersatz)
  • auf Salaten
  • auf/in Oatmeal oder Müsli
  • in Smoothies
Hier noch eine etwas ausgefallenere Variante:

Veganes Chia-Pudding-Parfait mit Beeren


Für 1 Portion:
2 EL Chia-Samen
125ml Sojamilch
1/2 EL Carobpulver (oder Kakao)
1 TL Agavendicksaft
100g gefrorene Beeren
1/2 TL Johannisbrotkernmehl (oder Speisestärke)
3 EL Wasser
125g Sojajogurt

  • Die Chia-Samen mit der Sojamilch, dem Carob-bzw. Kakaopulver und dem Agavendicksaft zusammengeben und mischen. Für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, aber ich empfehle es über Nacht zu machen. So müsste es dann aussehen:
  • Die gefrorenen Beeren in einen kleinen Topf geben und auf dem Herd erhitzen. Sobald sie nicht mehr ganz gefroren sind, das Johannisbrotkernmehl mit den 3 EL Wasser mischen und zu den Beeren in den Topf geben. Einmal kurz aufkochen lassen, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  • Nun geht es ans Schichten: Die Hälfte des Chia-Puddings in ein höheres Glas geben, darauf ca 60g Sojajogurt geben, gefolgt von einer Schicht Beeren.
  • Wiederholt den Vorgang und fertig ist ein leckeres und gesundes (!!) Frühstück. (Als Zwischenmahlzeit ist das Parfait natürlich auch bestens geeignet)


Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Post von den Super-Samen überzeugen. Ich verwende sie zwar nicht täglich, aber sicher mehrmals pro Woche. 

Das war's nun auch von mir. Ich muss nun wieder ein paar nette Bücher und Skripte durcharbeiten. Es wird am Wochenende aber garantiert noch einen Eintrag geben - versprochen!!

Einen schönen Freitag Abend wünsche ich euch! 

23. Januar 2013

TAG 22: Kichererbsenmus

Hallo Ihr Lieben! Friert ihr auch so wie ich? Meine Heizung läuft mittlerweile auf Hochtouren! Natürlich versuche ich trotzdem Energie zu sparen und packe mich warm ein - am liebsten in meinen flauschigen Bademantel!


Vielleicht können sich manche von euch noch daran erinnern, dass ich am Wochenende Hummus bzw. Kichererbsenmus für mich und meine Freunde machen wollte. Gesagt - getan! 


Kichererbsenmus mit getrockneten Tomaten


240g/1 Dose abgetropfte Kichererbsen 
25g getrocknete Tomaten*
1 Knoblauchzehe
1.5 EL Tahin/Sesammus
1 EL Olivenöl
Saft 1/2 Zitrone
30-50ml Wasser
1 TL Paprika,edelsüß
Salz

*entweder verwendet ihr in Öl eingelegte Tomaten, oder getrocknete aus der Tüte; letztere müsst ihr dann für 1/2 bis 1 Std. in Wasser einweichen, bevor ihr das Kichererbsenmus zubereitet.



  • Die getrockneten Tomaten (nach dem Einweichen) in sehr kleine Stücke schneiden. Knoblauch ebenfalls fein hacken.
  • Die abgebrausten und abgetropften Kichererbsen in einen Mixer geben und etwas pürieren. Dann das Tahin, den Knoblauch, die Tomaten, sowie Öl und Zitronensaft dazugeben und nun etwas länger pürieren, bis eine mussige Masse entsteht. 

  • Nun kommen noch die Gewürze dazu (nach Belieben abschmecken) und ggf. ein wenig Wasser, damit der Hummus etwas "weicher" wird. Noch einmal gut pürieren.

Ich habe das Kichererbsenmus zum dippen mit Paprika und Karotten serviert. Es eignet sich auch hervorragend als Sandwich-Aufstrich. Es sollte sich für ca. 3-5 Tage im Kühlschrank halten.


An dem Tag habe ich auch noch wie gesagt die Pilz-Mandel-Lasagne für uns gemacht....



....heute hatte ich sie noch einmal zu Mittag - ich liebe dieses Gericht!:)


Nun muss ich aber wieder ran ans Lernen! Ich wünsche euch noch einen schönen Tag. 
Bis zum nächsten Post! 

Hat jemand von euch schon einmal etwas von Chia-Samen gehört? Oder sogar vielleicht im Regal stehen? Gut, denn das nächste Rezept wird dieses "Superfood" enthalten! Wer also nicht weiß, wovon ich spreche, kann sich auf ein paar Infos freuen.


21. Januar 2013

TAG 20: Brrrr....!

Oh man, ist das kalt! Es hört einfach nicht auf zu schneien!
Gestern lag auch schon eine Menge Schnee - da wird einem ja selbst wenn man von einer warmen Wohnung nach draußen sieht ganz kalt! Und wie beginnt man so einen eisigen Tag am besten? Genau, mit einer leckeren warmen Ladung Oatmeal!


Erdnussbutter-Bananen-Oatmeal
(Original: 'Oh She Glows')


Für 1 Portion:
1/2 Banane
1/2 TL Kokosöl
1/2 EL Erdnussbutter
45g Haferflocken
150ml Sojamilch
Zimt, Vanille
Toppings: Erdnussbutter, 1/2 Banane

Zuerst....

....dann....

Nun kommen die Sojamilch, die Haferflocken, sowie eine Prise Zimt und etwas Vanille dazu. 
Ein paar Minuten köcheln lassen, den Herd ausstellen und noch 5 Minuten ziehen lassen. 
Mit Erdnusbutter und Bananenscheiben "verzieren".

Und zu guter letzt....GENIESSEN!

Durch das braten der Bananen im Kokosöl hatte das Oatmeal einen leichten Kokosgeschmack, sehr lecker. Und Erdnussbutter macht eh jedes Oatmeal zum Super-Frühstück! :)


Ich habe es mir gerade mit Bademantel und grünen Tee richtig gemütlich gemacht, aber heute Abend muss ich doch noch einmal raus: Ich schaue mir mit meinen Freundinnen "The Dark Knight Rises" im Hörsaalkino an! Ich habe den Film zwar schon in Amerika im Kino gesehen, aber es ist ja immer ganz nett mit allen zusammen im Uni-Kino!

Euch allen noch einen schönen "warmen" Abend! 


18. Januar 2013

TAG 17: Selbstgemachte Chips und Guacomole

Hallo ihr Lieben! Es ist Freitag Abend und ich bin mehr als bereit für das kommende Wochenende. Ich war heute noch fleißig und habe meine Wohnung geputzt. Morgen kommen meine Freundinnen zum gemeinsamen Lernen vorbei.
Da ich ja momentan vegan esse, macht es für mich wirklich keinen Sinn Süßigkeiten wie Haribo und Schokolade, oder Kuchen und Plätzchen zu servieren. Ich werde morgen Kichererbsenmus/Hummus machen (das Rezepte werdet ihr selbstverständlich demnächst hier finden können) und dazu wird es Karotten und Paprika zum dippen geben. Abends wollen wir gemeinsam kochen, und da dachte ich an die Pilz-Mandel-Lasagne.

Wo wir aber schon mal bei gesundem Snacken sind: Anstatt beim DVD-Abend in die abgepackten Chips-oder Flips-Tüte zu greifen, könnt ihr euren Gästen doch mal Selbstgemachte Kartoffel-Chips servieren!


Hier habe ich Süßkartoffeln verwendet, aber das funktioniert auch genauso gut mit regulären Kartoffeln.

Zuerst den Ofen auf 200°C vorheizen.
Die Kartoffeln gründlich putzen/schälen und dann in dünne Scheiben schneiden. Ich mache meine jedoch nie zu dünn, denn dann kommt es schon mal vor, dass einige anbrennen.

In eine Schüssel gebt ihr nun Olivenöl (ca. 1 EL pro großer Kartoffel) und mischt es mit Salz und Pfeffer. (Für einen besonderen Kick könnt ihr auch mal mit anderen Gewürzen und Kräutern, wie Chilli, Rosmarin, oder einfach nur Paprika herumexperimentieren).

Nun kommen die Kartoffeltaler in die Öl-mischung. Gut vermengen, so dass
alle Kartoffelstücke mit Öl bedeckt sind - evtl noch etwas mehr hineingießen.

Jetzt kommen die Kartoffelchips auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech - wichtig: Sie sollten nicht überlappen! Für ca. 20-30 Minuten backen - nach Hälfte der Backzeit die Chips alle einmal umdrehen. Haltet auf jeden Fall ein Auge auf den Ofen, denn wie gesagt können sie leicht anbrennen, vor allem wenn sie sehr dünn geschnitten wurden.

Zu den Chips könnt ihr z.B. Ketchup oder Salsa servieren.

Eine andere Möglichkeit wäre Guacomole


Dazu eine reife (also weiche) Avocado aufschneiden, den Kern entfernen, und das Fruchtfleisch herauslöffeln. Ca. 1/2-1 TL Zitronen- oder Limettensaft dazu geben, und mit Salz und 
etwas Pfeffer würzen. (Ich gebe gerne noch eine Prise Paprika dazu). 

Das Avocadofleisch mit den Gewürzen zerstampfen bis eine relativ "fluffige" Masse entsteht. Nun kommen noch ein paar Tomaten-Stücke (ca. 3-4 EL) dazu und fertig ist die Guacomole. Ich habe sie mir vor kurzem zu geröstetem Kürbis gemacht - auch eine gesunde Alternative zu Chips!

TIPP 1: Die Guacomole nicht zu kalt servieren; ich finde sie schmeckt dann sehr fad.
TIPP 2: Die Guacomole immer frisch machen, das Avocado-Fruchtfleisch bräunt sehr schnell. Falls etwas übrig bleiben sollte einfach den Kern der Avocado hineinstecken und bedecken; das verlangsamt den Bräunungsprozess und ihr könnt die Guacomole am nächsten Tag noch essen.


Nun ist Feierabend angesagt. Morgen steht ein langer Lern-Tag an!


Etwas habe ich jedoch noch für euch:



Attila Hildmann, der Autor des Buches "Vegan for Fit", zeigt euch wie man ein leckeres und gesundes Pesto-Tofu-Baguette zubereitet. Das Rezept wollte ich schon seit längerem ausprobieren, vergesse jedoch andauernd das Baguette beim Einkaufen!

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!


17. Januar 2013

TAG 16: Müsliriegel

Hallo Ihr Lieben, ich ernähre mich mittlerweile schon seit über 2 Wochen vegan! Die Zeit vergeht so schnell und ich merke, wie leicht mir die vegane Ernährung fällt.

Heute saß ich mal wieder bis 19.30 Uhr in der Uni und ich bin richtig k.o., aber ich hatte mir vorgenommen heute noch ein Rezept zu posten. Ich werde mich jedoch wieder kurz halten - ihr könnt das doch sicher verstehen?!:)

Erdnussbutter-Kokos-Müsliriegel


Für ca. 12-15 Riegel
200g Haferflocken
40g Kokosflocken
2 EL Sonnenblumenkerne
1 EL Haselnusskerne
1-2 EL Sultaninen
3-4 EL creamy Erdnussbutter
1 EL geschrotete Leinsamen
140g Agavendicksaft
1.5 EL Kokosöl
Prise Zimt
  • Den Ofen auf 175°C vorheizen.
  • Haferflocken, Kerne, Samen und Nüsse, Zimt sowie Sultaninen zusammengeben.
  • Die Erdnussbutter zusammen mit dem Agavendicksaft und dem Kokosöl ein wenig auf dem Herd/in der Mikrowelle erhitzen (es muss nur schön flüssig sein); dann die Masse zu den trockenen Zutaten dazugeben.
  • Alles gut vermengen, so dass eine klebrige Masse entsteht. Evtl. noch etwas mehr Agavendicksaft dazugeben, falls die Mischung zu trocken wirkt.
  • Nun in eine flache Auflaufform Backpapier legen, so dass sie an den Seiten hochsteht, und die klebrige Müsli-Masse darauf geben. Alles platt drücken und ab geht es in den Ofen.

  • Für ca. 15-25 Minuten backen - nicht anbrennen lassen!
  • Und nun ganz wichtig: Komplett abkühlen lassen! Ich hatte wenig Geduld - und so sind beim schneiden meine Riegel ein wenig zerbröselt. Lecker waren sie trotzdem;) 

TIPP: Falls die Müsliriegel aus irgendeinem Grund "nichts werden", könnt ihr sie einfach zu Müsli verarbeiten, indem ihr die gesamte Masse grob zerbröselt. 


So Müsliriegel sind schon etwas Feines "wenn der kleine Hunger kommt" - und wenn ihr sie selber macht, wisst ihr wenigstens, was drin steckt. Außerdem könnt ihr sie auch eurem Geschmack anpassen: Wie wäre es denn zum Beispiel mit Mandeln anstatt Haselnusskernen; oder Cranberrys anstatt Sultaninen! Probiert doch einfach mal andere Varianten aus. Wichtig ist nur, dass die Masse schön klebrig ist, sonst halten die Riegel nicht zusammen.

Nun verabschiede ich mich auch schon. Morgen ist zum Glück schon wieder Freitag und ich kann ein wenig länger liegen bleiben (was ich wahrscheinlich eh nicht tun werde;)

Schönen Abend noch!

14. Januar 2013

TAG 13: Neue Lieblingsgerichte!

Hallo Ihr Lieben! Ich hoffe, ihr hattet alle noch ein schönes Wochenende. Am Sonntag habe ich echt von morgens bis abends an Botanik gesessen - trotzdem hatte ich das Gefühl, ich hätte nicht viel geschafft! So langsam kommt Panik auf, immerhin schreiben wir in ca. 3 Wochen unsere erste Klausur!
Es gibt noch einiges zu tun, deswegen warne ich euch schon einmal vor: Es wird wahrscheinlich in nächster Zeit nicht so häufig Posts von mir geben! Das Studium hat nun mal Priorität.

Heute gibt es jedoch noch ein Rezept für euch - wieder aus dem Buch "Vegan For Fit". Ich muss ehrlich sagen, dass die Rezepte einfach nur geil sind! Anders kann man es echt nicht ausdrücken! Viele können sich definitiv in die Liste meiner Lieblingsgerichte weit oben einordnen. Wie zum Beispiel dieses hier:


Moussaka Reloaded mit Tofuhack



Dieses Gericht war einfach unglaublich lecker! Ihr wisst ja, ich liebe Süßkartoffeln - und in dieser Kombi - ich war sprachlos! Das Tofuhack werde ich sicher auch mal auf Pasta probieren, richtig klasse! Den Teller habe ich nach dem Foto noch sauber geleckt;)

Das Rezept sowie weitere aus dem Buch könnt ihr übrigens hier finden.

Was ich sonst noch so in den letzten 2 Tagen gegessen habe:
Frühstück: Sojajogurt, gepopptes Amaranth, Heidelbeeren, Bananen

Frühstück: Inspiriert von einem der "Vegan for Fit"-Rezepte:
Haferflocken, gep. Amaranth, ungesüßte Cornflakes mit Sojamilch,
Heidelbeeren, Apfel und Banane - super leckere Kombi!

Mittagessen: Mal wieder Pilz-Mandel-Lasagne! Diesmal mit ein
paar Bohnen in der Füllung.


Vom heutigen Abendessen wollte ich eigentlich auch ein Foto schießen, aber da hat das Akku meiner Kamera versagt. Ich habe mir lediglich Auberginen, Zucchini, Karotten, Kürbis, und rote Paprika sowie Paprika-Tofu mit Olivenöl und Gewürzen im Ofen geröstet. Die Pilz-Mandel-Lasagne von heute mittag hat mich echt pappsatt gemacht, so dass ich vom Abendessen nicht alles aufbekommen und immer noch Gemüse für morgen übrig habe.

So, nun muss ich noch ein paar Mathe Aufgaben erledigen. Euch noch einen schönen Abend. Vielleicht schaffe ich ja noch am Mittwoch einen kurzen Eintrag zu verfassen - immerhin habe ich noch ein Müsliriegel-Rezept für euch!

Bis dahin!

12. Januar 2013

TAG 11: Obst-Auflauf für 1 Person

Wochenende! Oh ja, endlich! Ich war schon so an die Weihnachtspause gewöhnt, dass die letzte Woche nicht schnell genug umgehen konnte. Nun gibt es also wieder eine 2-tätige Verschnauf-pause. Naja, Lernen muss ich dann doch wohl, immerhin stehen im Februar die Klausuren an.
Heute morgen habe ich jedoch erst einmal etwas richtig leckeres gefrühstückt (dazu später mehr), und anschließend gewartet, dass es aufhört zu schneien. Um ca. 9.40 Uhr ging dann meine kleine Shopping-Tour los - und ich habe wieder einige Schnäppchen gemacht ;)!



- 4 Bananen für 0,30 Euro
- 2 grapefruits für 0,60 Euro
- 300g Champignons für 0,50 Euro

Zusätzlich waren Heidelbeeren, Blumenkohl, gefrorene Erbsen, Äpfel und Agavendicksaft im Angebot. Besser hätte es für mein Portemonnaie gar nicht laufen können!






Nun aber zurück zu meinem Frühstück. Ich wollte immer schon mal so einen Obst-Auflauf aka "Cobbler", wie er in Amerika genannt wird ausprobieren. Ich habe leider meist nur Rezepte für 4 oder mehr Personen gefunden. Ich habe also ein wenig rumprobiert und dabei kam das heraus:


Apfel-Beeren-Auflauf für eine Person


Zutaten:
60g gefrorene Beeren
120g Apfel, kleine Stücke
1.5 TL geschrotete Leinsamen
20g Haferflocken
1/2 TL Backpulver
1-2 EL Kokosmehl*
1 TL Agavendicksaft
1-2 EL Kokosöl
Zimt, Vanille (opt)



* Ich habe mein Kokosmehl aus Amerika, aber man bekommt es auch hier in Deutschland in Bio-Läden. Jedoch ist es nicht gerade billig. Wer es nicht zu Hause hat, kann wahrscheinlich 1 EL Kokosflocken und 1 EL Weizenmehl verwenden. 
  • Den Backofen auf 180° erhitzen.

  • Die gefrorenen Beeren in der Mikrowelle erhitzen. 2 EL der Flüssigkeit (Saft) mit den Leinsamen mischen - falls dabei weniger als 2 EL herumkommen (bei mir der Fall), den Rest mit Wasser ersetzen
  • Die Haferflocken mit einem Stabmixer zu groben Mehl verarbeiten. Dazu das Kokosmehl*, das Backpulver, eine Prise Zimt und eine Messerspitze Vanille geben. 


  • Das Kokosöl kurz in der Mikrowelle erhitzen, so dass es sich verflüssigt und zu der Mehlmischung geben. Anschließend den Agavendicksaft noch hinzufügen und mit einen Löffel alles vermischen (die Mischung sollte krümelig aber nicht zu trocken sein, also evtl noch mehr Öl oder Agavendicksaft dazugeben).


  • Die Beeren und die Apfelstücke in eine kleine Auflaufform geben, die Leinsamen samt Flüssigkeit dazugeben und unterheben. Anschließend mit der krümeligen Masse bedecken.

  • Für ca. 15 Minuten im Ofen backen.



Also schon allein der Geruch, der mir aus dem Ofen entgegen kam, hat mich umgehauen. Aber geschmacklich hat der Auflauf das noch übertroffen! Super lecker!












Also Nachtisch eignet sich das Rezept auch! Vielleicht kann man es sich ja dann mit jemanden teilen;)


Ich mache mir nun etwas zum Mittagessen, der Kühlschrank hat nun ja wieder einiges zu beten - und anschließend geht es ran ans Lernen! Euch allen ein schönes Wochenende!

11. Januar 2013

TAG 10: Das Kartoffel-Match

Hallo Ihr Lieben! Mittwoch kam ich nach der Uni nach Hause und wollte eigentlich etwas kochen - ich hatte aber richtig Hunger und wollte somit lieber schnell etwas zusammenschmeißen - und da ich richtig Lust auf etwas Süßes hatte, ist das hier dabei herumgekommen:




  • 1 Süßkartoffel (in der Mikrowelle gekocht)
  • ca. 100g Sojajogurt Natur
  • gefrorene Beerenmischung aufgewärmt in der Mikrowelle
  • etwas Zimt







Wie ihr sehen könnt muss "süß" nicht immer äquivalent zu "ungesund" sein.
Und da wären wir auch schon beim Thema: Die Süßkartoffel! Ich liebe Süßkartoffeln! Und das tolle ist, sie stecken voller guter Nährstoffe. Da kann die normale Kartoffel nicht mithalten:



Bei der Kalorienzusammensetzung sind so erst einmal keine großen Unterschiede zu erkennen. Geht man jedoch weiter runter in der Liste fallen sicherlich die riesigen Werte bei der Süßkartoffel ins Auge:
In einer "Tasse" (so rechnen die Amis) also ca. 200g gebackener Süßkartoffel stecken 6.6g Ballaststoffe (Fiber), während eine Tasse gebackene Kartoffel nur 4.2g zu bieten hat. 
TIPP: Da in der Schale viele Ballasstoffe zu finden sind, empfehle ich diese nicht zu entfernen. Vor der Zubereitung die Süßkartoffel jedoch gründlich putzen.

Nun geht es weiter mit Vitamin A - wichtig für Haut und Augen: ganze 768% des Tagesbedarfs sind in einer Tasse Süßkartoffel zu finden! An Karotten knabbern brauch man nach dem Verzehr einer Süßkartoffel also garantiert nicht.

An Vitamin C mangelt es der Süßkartoffel auch nicht: 65% des täglichen Bedarfs! Das sind 23% mehr als in einer regulären Kartoffel.

Beim Vitamin B6 unterscheiden sich die Werte bei beiden Sorten nicht sehr stark, aber immerhin enthält die Süßkartoffel noch etwas mehr davon.

Ich würde sagen, die Süßkartoffel ist der klare Gewinner! Trotzdem ist unsere normale Kartoffel ein guter Verlierer, denn immerhin steckt sie auch voller Nährstoffe. Und einen Pluspunkt bekommt sie definitv noch: Kostengünstig! Bei Süßkartoffeln muss man leider tief in die Tasche greifen und sie sind oft nur in speziellen Läden in der Bio-Abteilung zu finden - zumindest hier in Deutschland. In den USA gab es sie fast überall zu kaufen - und günstig noch dazu!
....Noch ein Grund mehr zurück nach Amerika zu gehen;)


Das war's von mir. Euch allen ein schönes Wochenende!

8. Januar 2013

Tag 7: 1 Woche geschafft!

Tja, ihr Lieben! Ich esse schon seit einer Woche vegan. Gestern hatte ich aus versehen schon Tag 8 geschrieben - das ist mir natürlich erst später aufgefallen.

Ich würde sagen, dass die vegane Ernährung meinem Körper bisher auf jeden Fall sehr gut tut nach all den Schlemmereien der Weihnachtszeit. Ich fühle mich "frisch" und voller Energie. Zwischendurch gab es ein paar Tage, da hatte ich so richtig Lust auf etwas Süßes, aber ich habe durchgehalten.
Das tolle an den veganen Rezepten, die ich bisher gekocht habe, ist, dass sie richtig sättigend sind - und einfach zuzubereiten (meiner Meinung nach zumindest:) Sich ausgewogen vegan zu ernähren ist also gar nicht so schwer, wie vielleicht viele denken!
Mal sehen, was die nächsten 3 Wochen noch bringen.

Nun gibt es noch ein Rezept. Als ich "Life of Pi" im Kino gesehen habe, hatte ich wirklich Lust auf etwas Indisches. Darum habe ich mir heute Dal gekocht - das gab es bei meiner Gastfamilie alle paar Tage - natürlich mit unterschiedlichen Linsen zubereitet, sonst wäre es sicher irgendwann langweilig geworden.

Wer Dal nicht kennt: Es handelt sich um eine Art indischen Linsenbrei, der häufig mit Gewürzen wie Ingwer und Kurkuma zubereitet wird. Dal zu kochen ist alles andere als kompliziert, wie ihr nun sehen werdet.




Für 2 Portionen:
1/2 EL Olivenöl
1 mittelgroße Zwiebel, zerhackt
1 Knoblauchzehe, fein zerhackt
1/2 EL frischen Ingwer, fein zerhackt
1-2 EL Tomatenmark
500ml Wasser
100g rote Linsen
1/2 TL Kümmel
1/2 TL Kurkuma
1 Prise Kardamom
1 Prise Zimt
1 Prise Cayenne Pfeffer
Salz

  • In einem Topf das Öl erhitzen und die Zwiebel, den Knoblauch, und den Ingwer darin für ca. 5 Minuten glasig dünsten.
  • Dann das Tomatenmark und 2 EL Wasser dazu geben und alles zusammenmischen.
  • Anschließend die 500ml Wasser und die Linsen dazu geben. Einmal umrühren und die Gewürze hineingeben. Salzen.
  • Auf niedriger Stufe für 20-30 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen die Flüssigkeit aufgesogen haben. Eventuell noch etwas nachsalzen.
  • Das Dal passt super zu Reis - so wird es auch in Indien traditionell serviert.



Rote Linsen stecken wie andere Hülsenfrüchte voll mit Dingen, die gut für unseren Körper sind:
- sie sind eiweiß- und ballaststoffreich - gut für den Stoffwechsel und die Verdauung
- enthalten B-Vitamine
- zudem enthalten sie viel Eisen, welches für die Blutbildung sehr wichtig ist 
- weitere Mineralstoffe: Phosphor, Kalium, Zink und Magnesium

Durch den hohen Eiweiß- und Eisenanteil sind Linsen ein super Ersatz für Fleisch - perfekt also für Vegetarier und Veganer!


Den Rest gibt es morgen!


ABOUT ME
Ich wurde von Bianca auf http://1hundred-suns.blogspot.de/ "getagged" und habe mich dazu bereit erklärt ein paar Fragen über mich zu beantworten; also, wen es interessiert, der darf gerne weiterlesen:

1. Hast du Haustiere?
Ich selbst nicht, aber zu Hause bei beinen Eltern haben wir den coolsten Hund der Welt - jedoch etwas faul und rund:)

2. Nenne 3 Dinge in der Nähe:

Ipad, Kamera, Botanik-Buch

3. Wie ist das Wetter bei dir?

Heute war es etwas düster mit ein wenig Regen.

4. Hast du einen Führerschein? Wenn ja, hast du schon mal einen Unfall gebaut?

Ja und nein, nicht wirklich. Ich bin mal gegen das Auto des Babysitters meiner ersten Gastfamilie "gefahren"

5. Wann bist du heute morgen/mittag aufgewacht?

Um 5.12 Uhr - da musste ich zur Toilette

6. Wann hast du das letzte Mal geduscht?

Gestern Abend

7. Was war der letzte Film, den du gesehen hast?

"Life of Pi" in 3D

8. Was sagt deine letzte SMS aus?

"Wir sehen uns dann in Mathe"

9. Wie hört sich dein Klingelton an?
Um ehrlich zu sein: Keine Ahnung! Ich habe mein Handy fast immer auf lautlos eingestellt :)

10. Bist du jemals in ein anderes Land gefahren/geflogen?
Geflogen in die USA und davor ein paar mal mit meiner Familie in die Niederlande gefahren - liegt ja auch bei uns gleich um die Ecke; ach ja, und einmal waren wir mit dem Wohnwagen in Spanien

11. Liebst du Sushi?
Ich habe es bisher nicht sehr häufig gegessen, aber ich finde es schon lecker. Würde es gerne einmal selber zubereiten.


12. Wo kaufst du Lebensmittel?

Tegut, Netto, Reformhaus, Lidl, Penny, Aldi, dm ...

13. Hast du jemals was genommen um besser einschlafen zu können?

Nein, obwohl es immer ewig dauert bis ich einschlafe.

14. Wie viele Geschwister hast du?

Zwei: Eine ältere und eine jüngere Schwester

15. Hast du einen PC oder Laptop?
Laptop


16. Wie alt wirst du an deinem nächsten Geburtstag?
Da musste ich glatt drüber nachdenken: 24!

17. Trägst du Kontaktlinsen oder eine Brille?
Hauptsächlich Brille

18. Färbst du deine Haare?
Ja

19. Sag, was du heute planst zu tun?
Der Tag ist ja schon fast um! Da ich heute nachmittag noch einiges für die Uni getan habe und anschließend noch eine Weile am Herd stand, werde ich heute Abend entspannen, sprich: Blogs lesen ;)

20. Wann hast du das letzte mal geweint?

Vorhin beim Zwiebelschneiden :)

21. Was ist für dich der perfekte Pizza Belag?

Spinat und Fetakäse

22. Was magst du lieber: Hamburger oder Cheeseburger?

Wie wäre es mit Veggieburger?

23. Hattest du schon mal einen Allnighter?

Nicht, dass ich wüsste.

24. Welche Augenfarbe hast du?
Blau-grün


25. Kannst du Cola von Pepsi unterscheiden?

Trinke ich beides nicht, also keine Ahnung



Euch allen einen schönen Abend! Ich muss euch ja nicht mehr sagen, was ich jetzt noch tun werde;)

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