12. Januar 2013

TAG 11: Obst-Auflauf für 1 Person

Wochenende! Oh ja, endlich! Ich war schon so an die Weihnachtspause gewöhnt, dass die letzte Woche nicht schnell genug umgehen konnte. Nun gibt es also wieder eine 2-tätige Verschnauf-pause. Naja, Lernen muss ich dann doch wohl, immerhin stehen im Februar die Klausuren an.
Heute morgen habe ich jedoch erst einmal etwas richtig leckeres gefrühstückt (dazu später mehr), und anschließend gewartet, dass es aufhört zu schneien. Um ca. 9.40 Uhr ging dann meine kleine Shopping-Tour los - und ich habe wieder einige Schnäppchen gemacht ;)!



- 4 Bananen für 0,30 Euro
- 2 grapefruits für 0,60 Euro
- 300g Champignons für 0,50 Euro

Zusätzlich waren Heidelbeeren, Blumenkohl, gefrorene Erbsen, Äpfel und Agavendicksaft im Angebot. Besser hätte es für mein Portemonnaie gar nicht laufen können!






Nun aber zurück zu meinem Frühstück. Ich wollte immer schon mal so einen Obst-Auflauf aka "Cobbler", wie er in Amerika genannt wird ausprobieren. Ich habe leider meist nur Rezepte für 4 oder mehr Personen gefunden. Ich habe also ein wenig rumprobiert und dabei kam das heraus:


Apfel-Beeren-Auflauf für eine Person


Zutaten:
60g gefrorene Beeren
120g Apfel, kleine Stücke
1.5 TL geschrotete Leinsamen
20g Haferflocken
1/2 TL Backpulver
1-2 EL Kokosmehl*
1 TL Agavendicksaft
1-2 EL Kokosöl
Zimt, Vanille (opt)



* Ich habe mein Kokosmehl aus Amerika, aber man bekommt es auch hier in Deutschland in Bio-Läden. Jedoch ist es nicht gerade billig. Wer es nicht zu Hause hat, kann wahrscheinlich 1 EL Kokosflocken und 1 EL Weizenmehl verwenden. 
  • Den Backofen auf 180° erhitzen.

  • Die gefrorenen Beeren in der Mikrowelle erhitzen. 2 EL der Flüssigkeit (Saft) mit den Leinsamen mischen - falls dabei weniger als 2 EL herumkommen (bei mir der Fall), den Rest mit Wasser ersetzen
  • Die Haferflocken mit einem Stabmixer zu groben Mehl verarbeiten. Dazu das Kokosmehl*, das Backpulver, eine Prise Zimt und eine Messerspitze Vanille geben. 


  • Das Kokosöl kurz in der Mikrowelle erhitzen, so dass es sich verflüssigt und zu der Mehlmischung geben. Anschließend den Agavendicksaft noch hinzufügen und mit einen Löffel alles vermischen (die Mischung sollte krümelig aber nicht zu trocken sein, also evtl noch mehr Öl oder Agavendicksaft dazugeben).


  • Die Beeren und die Apfelstücke in eine kleine Auflaufform geben, die Leinsamen samt Flüssigkeit dazugeben und unterheben. Anschließend mit der krümeligen Masse bedecken.

  • Für ca. 15 Minuten im Ofen backen.



Also schon allein der Geruch, der mir aus dem Ofen entgegen kam, hat mich umgehauen. Aber geschmacklich hat der Auflauf das noch übertroffen! Super lecker!












Also Nachtisch eignet sich das Rezept auch! Vielleicht kann man es sich ja dann mit jemanden teilen;)


Ich mache mir nun etwas zum Mittagessen, der Kühlschrank hat nun ja wieder einiges zu beten - und anschließend geht es ran ans Lernen! Euch allen ein schönes Wochenende!

Kommentare:

  1. Das sieht aber toll aus! Das will ich auch mal machen :) (Mittlerweile möchte ich schon so viel von dir nachkochen, da komm ich gar nicht hinterher :D Ich sollte mir die Seiten mal ausdrucken und in die Küche legen :D)
    Ein schönes WE wünsche ich dir, Bianca

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    1. Danke, Bianca! Ich finde deine Rezepte übrigens auch toll! Die Moussaka war auf jeden Fall lecker!;)
      Dir auch noch ein schönes Wochenende!

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    2. Hallo,

      was ich schon letztens mal gefragt haben wollte ist:

      Wo man denn günstig Agavendicksaft bekommt. Gibts den beim Netto und wenn ja ist es auch zu empfehlen ihn dort zu kaufen oder lieber in einem Reformhaus bzw. dm (ich hab bei dm nie drauf geschaut ob die welchen haben)?

      Und was hälst du von Stevia?

      lg

      Chris

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    3. Ok, hab das Rewe logo auf dem Bild gefunden. Erste Frage hat sich damit schon beantwortet...

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    4. Gut!:) Also bei NETTO wirst du Agavendicksaft nicht finden, aber bei dm, ROSSMANN, und selbst bei Müller in der Bioabteilung. Ich hatte mir vorher den Agavendicksaft aus dem BIO-Sortiment von Rossmann gekauft und nun hatten sie welchen bei REWE im Angebot - und da ich eh neuen brauchte;)

      Also Stevia habe ich selbst noch nicht probiert - würde es aber gerne mal testen. Ich denke in Maßen ist es schon ok, immerhin besser als andere Süßstoffe.

      lg

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  2. Kokosmehl? Wie interessant. Das kenne ich gar nicht. Fruit cobbler liebe ich. Ich mache öfter mal einen mit Aepfeln und Zimt, doch Deine Zutatenliste klingt viel gesünder und vielversprechend. Ich muss das mal so probieren.

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    1. Kokosmehl ist wie gesagt nicht gerade billig! Also im Reformhaus hätten mich weniger als 500g satte 8-9 Euro gekostet! Im Internet findet man es sicher ETWAS billiger.
      Natürlich kann man es auch im Rezept durch anderes Mehl ersetzen - oder Kokosflocken, aber ich finde gerade dieser Kokosgeschmack gibt dem Ganzen noch einen Kick - außerdem hat es eine Menge Ballaststoffe und ein höheren Proteingehalt als andere Mehlsorten!
      Mh, da kommt mir schon wieder der wunderbare Geruch in die Nase - so toll;)
      lg Meli

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  3. Bei Stevia streiten sich die Geister ja noch wesentlich mehr als bei den klassischen Süßstoffen.

    Die getrockneten Stevia-Blätter sollen ja "nur" 20-30 mal süßer wie Zucker sein. Der Stevia-Süßstoff ist 300x so süß und etwas das SO stark süßt und keine Kalorien hat erscheint mir zuuuu verführerisch zu sein ohne eine Schattenseite zu haben. Den Herstellungsprozess von Stevia (also das Konzentrat) sollte man wohl auch nochmal hinterfragen.

    Ich werd wohl weiterhin bei wenig Zucker, Honig und dem Agavendicksaft von Rossmann (den ich nun habe) bleiben. Mir persöhnlich schmeckt Honig besser, aber mal was anderes schadet auch nicht ;)

    lg

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    1. Mir ist einfach nur wichtig so weit wie es geht auf Zuckerzusätzen in Lebensmitteln zu verzichten. In dem Buch "Vegan for Fit" wird auch grundsätzlich Agavendicksaft verwendet. Honig ist ja leider nicht vegan;) Aber da war ich eh nie ein großer Fan von!

      lg

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