31. März 2013

Frohe Ostern!

Erst einmal wünsche ich euch allen frohe Ostern! Ich wünschte wir hätten ein paar Grad mehr und Sonnenschein gehabt, aber das kann man sich ja leider nicht aussuchen. Meine Eltern und ich sitzen gerade gemütlich im Wohnmobil nach einem langen Tag in Berlin, während der Schnee schon wieder fällt.

Bevor es mit Berlin weitergeht, kommt hier noch...


In diesem Monat habe ich ein nettes Päckchen von Susie aus England erhalten mit diesen Leckereien:

Zartbitter-Schokolade mit Orange und Geranium, einen veganer Mini-Schoko-Hase, Cupcake-Förmchen mit veganem Cupcake-Rezept und eine scharfe Chili-Samenmischung



Es waren auch noch selbstgebackene Schoko-Oatmeal-Cookies mit dabei, aber die waren verzehrt bevor ich überhaupt daran gedacht habe ein Foto zu schießen! Die waren soooo lecker!

Thank you, Susie!

So, nun zurück in die Hauptstadt Deutschlands. Sight-Seeing waren wir noch nicht, aber dafür Shoppen!! Den ganzen Tag waren wir gestern in Neukölln unterwegs - mein Vater tat mir am nachmittag schon leid: Mit zwei Frauen shoppen gehen war bestimmt nicht gerade entspannend! Ich habe jedenfalls einiges an Geld für Klamotten ausgegeben, aber es musste auch mal wieder sein.

Als sich mein Magen mittags gemeldet hat, habe ich mich gleich mal nach Subway umgesehen - ohne Glück. Aber dann habe ich schnell mein "Berlin vegan"-App gefragt, welches mir gleich eine Liste von veganen Restaurants und Cafés in der Umgebung gezeigt hat.
Gleich gegenüber der Arkaden habe ich mir dann bei "Cigköfte" diesen leckeren "Wrap" gekauft:


Traditionell wird dieses Gericht mit rohem Fleisch zubereitet, aber diese Variante ist vegan, mit Weizen, Walnüssen, und jede Menge leckeren Gewürzen. Ich habe mich für die scharfe Füllung entschieden - doch erst als ich fertig mit dem Essen war, hat meine Zunge angefangen zu brennen - und wie!
Ich fands jedenfalls lecker; das einzige, was mich ein wenig gestört hat, war die frische Minze darin - bin ich leider kein Fan von.


Ich werde morgen noch vom Veganz berichten, da waren wir nämlich heute!
Euch wünsche ich noch einen schönen Ostersonntag!

Liebe Grüße!

25. März 2013

Veganer "Käse"-Kuchen

Hallo Ihr Lieben! Was macht das Wetter? Habt ihr auch Angst weg zu fliegen? Heute scheint die Sonne wirklich so schön, da bekommt man richtig Lust nach draußen zu gehen - doch sobald man einen Schritt vor die Tür setzt fliegt einem wirklich alles um die Ohren! Ich hoffe, dass es morgen etwas ruhiger sein wird.

Vorgestern hatte meine Cousine Geburtstag und ich war lange am Überlegen, ob ich auch hingehe, denn nun kam wieder das Problem mit dem Essen auf mich zu: Süßigkeiten, Knabberzeugs - und nicht zu vergessen Kuchen! Da ich aber gerne hingehen und nicht nur allen beim Genießen zusehen wollte, habe ich mir schnurstracks auch mal einen Kuchen gebacken.

Ich habe schon viele Rezepte für veganen Käsekuchen gesehen, wo Cashews eingeweicht, dann püriert und als "Käse-Füllung" verwendet werden. Ich habe es bei meiner Eigenkreation mal mit einer Mischung aus Cashewmus und Seidentofu probiert und ich war wirklich erstaunt, wie gut es geklappt hat! Vom Geschmack her ist er meiner Meinung nach mit einem wirklichen Käsekuchen nicht zu vergleichen, aber er war richtig lecker und schön cremig! Da meine Mutter Donauwellen gebacken hatte, konnte ich noch ein paar Kirschen abstauben, die wirklich gut zum Kuchen gepasst haben. Ihr könnt die Kirschen jedoch auch durch anderes Obst ersetzen oder ganz wegglassen.


Veganer "Käse"-Kuchen mit Kirschen


Für eine 18/20cm Springform
BODEN
65g Haferflocken
5g gepopptes Amaranth
1 EL geschrotete Leinsamen
50g Dinkelvollkornmehl
25g gehackte Mandeln
Prise Zimt
30g Agavendicksaft
2 EL (ungesüßten) Kakao
120g Sojajogurt Natur

FÜLLUNG
1 Packung/275g Seidentofu
90g Cashewmus
Prise Vanille
50g Agavendicksaft*
1.5 TL Stärkemehl
Kirschen aus dem Glas oder anderes Obst

* Wer es süß mag sollte mehr Agavendicksaft verwenden, vor allem wenn man den Kuchen ohne Kirschen backt. Ich fand es gut so wie er war, aber ein paar Gramm mehr hätten auch nicht geschadet (ihr könnt die Füllung evtl vorm Backen abschmecken und ggf. mehr süßen)


  • Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  • Für den Boden alle Zutaten zusammengeben und zu einem Teig verkneten. Damit den Boden einer ca. 18-20cm eingefetteten Springform bedecken und andrücken.
  • Für die Füllung: Ich habe alle Zutaten (bis auf die Kirschen) im Thermomix zu einer glatten Masse püriert. Mit einem Pürierstab sollte es auch funktionieren. 
  • Die Füllung auf den Boden geben und mit ein paar abgetropften Kirschen dekorieren.
  • Im Ofen auf mittlerer Schiene für ca. 20-30 Minuten backen. Den Kuchen abkühlen lassen und über Nacht/mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. 
  • Aus der Form entfernen, schneiden - und dann versuchen nicht alles auf einmal zu vernaschen :)

Ich werde heute schon mal anfangen zu packen - am Freitag geht es ja nach Berlin! Ich habe mich schon im Internet erkundigt, wo es denn überall vegane Restaurants, Cafés und co dort gibt - aber da muss ich mir wohl keine Sorgen machen. Ich möchte auch gerne beim "Veganz", dem veganen Supermarkt vorbeischauen - war dort schon jemand von euch?

Liebe Grüße!


19. März 2013

Vegane Gemüse-Patties

Hallo ihr Lieben! Nun melde ich mich auch wieder, in den letzten Tagen kam ich einfach nicht dazu etwas zu posten; ich genieße die vorlesungsfreie Zeit in vollen Zügen (leider gehört da auch schlemmen mit dazu....die guten Vorsätzen für die Fastenzeit habe ich wohl in den letzten Tagen etwas vernachlässigt; aber jetzt wird wieder vernünftig und ausgewogen gegessen;)

Heute habe ich mal wieder ein Burger-Pattie Rezept für euch, welches diesem sehr ähnelt; jedoch gibt es dieses Mal natürlich eine vegane Variante.


 Vegane Gemüse-Patties


Für ca. 5-6 Patties
1 Dose Kichererbsen, gut abgetropft
25g geraspelte Möhre
3 EL (zarte) Haferflocken
eine große Handvoll frischen Blattspinat
1/2 Knoblauchzehe
1/2 Zwiebel, gehackt
1/4-1/3 grüne Paprika (oder gelb/rot)
1/2 TL Salz, Pfeffer, Cayenne
getrocknete italienische Kräuter


  • Die Zubereitung ist mal wieder einfach: Alles in eine hohe Schüssel geben und mit einem Pürierstab zusammenmischen bis eine pampige Masse entsteht. 5-6 Patties formen.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und die Patties darin auf mittlerer Hitze von beiden Seiten für einige Minuten braten.
  • Die Patties wirkten nach dem braten etwas matschig, aber nachdem sie ein wenig abgekühlt waren schienen sie etwas fester geworden zu sein. TIPP: Nach einer Nacht im Kühlschrank hatten sie meiner Meinung nach die beste Konsistenz, selbst nach dem Aufwärmen.

Einmal als Burger mit selbstgebackenen Brötchen, selbstgemachten Ketchup und Süßkartoffelpommes....
...und einmal auf Salat mit etwas Guacomole!

Hier sind noch ein paar Fotos, die ich in den letzten Tagen geschossen habe (die ungesunden Sachen habe ich mal lieber weggelassen;)

Eine weitere Ladung Hefeschnecken für meinen Papa!

Linsensuppe aus "Vegan for Fit"

Oatmeal mit Bananen, Heidelbeeren und Erdnussbuttersoße

Zucchini-Bolognese aus "Vegan for Fit"

Gefüllte Auberginen-Schiffchen aus "Vegan for Fit"

Ein grüner Smoothie in meiner neuen Trinkflasche

Und ein weiterer Frühstücks-Smoothie

So, ich wünsche euch noch eine schöne Woche! Ich schaue mir heute Abend "Die fantastische Welt von Oz" mit einer Freundin in 3D an. Ich hoffe es wird sich lohnen.
Liebe Grüße und bis zum nächsten Post! 


14. März 2013

Getestet N°2: Vegane Schnitzel

Hallo Ihr Lieben! Heute morgen lag hier wieder eine Schicht Schnee, doch bei dem schönen Sonnenschein ist das meiste schon wieder geschmolzen.
Heute gibt es einen einen Produkt-test. Den ersten habe ich vor Monaten gemacht und nun habe ich mal wieder etwas Neues entdeckt, was ich mit euch teilen möchte.

Eigentlich bin ich ja nicht Veganer geworden um mich gleich auf Fleisch-Ersatzprodukte zu stürzen. Doch irgendwie ist in mir in den letzten Tagen die Neugier gestiegen, so dass ich letztendlich bei veganic.de einige Produkte zum ausprobieren bestellt habe, u.a. veganen Käse.

Doch darum soll es heute noch nicht gehen. Vor einigen Tagen war ich mit meiner Mutter bei EDEKA einkaufen und dort habe ich diese vegetarischen/veganen "Schnitzel" entdeckt. Ich wollte wirklich gerne wissen, ob so etwas wirklich schmeckt und habe mir eine Packung mitgenommen.


Ich muss sagen, ich bin begeistert! Ich habe mir eins (es sind zwei enthalten) in der Pfanne gebraten und auf Zucchini-Spaghetti mit selbstgemachter Gemüse-Soße serviert.



Preislich waren die Schnitzel ok - ich denke solche Produkte sind generell nicht sehr günstig. (Ich weiß leider nicht mehr wie viel ich bezahlt habe! Falls jemand Interesse hat, werde ich noch mal nach dem Kassenbon suchen).


Bei den Zutaten kann man so auch nicht meckern.

Geschmacklich wie gesagt top! Hätte ich bei mir Edeka um die Ecke würde ich sie sicher öfters kaufen. Ich denke auf einem Brötchen würden sie sich bestimmt auch gut machen.

Die Konsistenz war etwas gewöhnungsbedürftig. Ein Schnitzel ist normalerweise fest und das vegane Schnitzel war etwas "pampig" von innen. Da ich dieses Produkt jedoch nicht gekauft habe, um ein Fleisch-Schnitzel zu ersetzen, hat es mich gar nicht gestört.

Fazit: Gerne wieder! Kann ich jedem empfehlen! Ich wette selbst Fleischesser würden die Schnitzel schmecken.



Wie sieht es bei euch aus: Habt ihr auch schon mal diese Art von Produkten ausprobiert? Gibt es etwas, was ihr empfehlen könntet? Wie sieht es da zum Beispiel mit Käse aus?

Ich wünsche euch noch einen schönen Nachmittag!

Liebe Grüße!

11. März 2013

Gefüllte Hefeschnecken

Hallo ihr Lieben! Unglaublich, vor ein paar Tagen saß ich noch mit einem T-Shirt draußen und nun schneit es! Das hat uns gestern aber wenig gestört, da wir gemütlich mit unseren Verwandten bei Kaffee und Kuchen den Geburtstag meiner Mutter und meiner jüngeren Schwester gefeiert haben.
Natürlich war schon vorher klar, dass ich keinen der Kuchen essen könnte (die Versuchung war aber sehr groß!) - darum habe ich auch etwas veganes gebacken: Mit Beeren gefüllte Hefeschnecken - und die sind richtig gut angekommen! Mein Opa war wirklich begeistert und selbst mein Papa hat sie dem Apfelkuchen vorgezogen. Am Ende des Tages waren auch keine mehr übrig, ich hätte mir gerne eine Hefeschnecke zum Frühstück gegönnt!

Fruchtig Gefüllte Hefeschnecken


Für ca. 20-24 Hefeschnecken:
TEIG
400g Weizenmehl
400g Dinkelmehl
2x Trockenhefe
500ml lauwarme Sojamilch
1 EL geschrotete Leinsamen
1 TL Salz
6 EL Zucker
3 EL Apfelmark (ungesüßt)
50ml Rapsöl

FÜLLUNG*
500g gemischte gefrorene Beeren
1 TL Zimt
Saft 1/2 Zitrone
2 EL Zucker
2 TL Speisestärke

GLASUR
50-60g Puderzucker
2-3 EL Sojamilch
Vanille-Aroma
Prise Zimt

*Ich habe im Endeffekt nur ca. 2/3 der Füllung verwendet. Den Rest werde ich als Marmelade benutzen. Ihr könnt für das Rezept die Zutaten für die Füllung also einfach halbieren.

  • Für die Füllung: Die Beeren in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze auftauen lassen. Zimt und Zitronensaft dazu geben. Ein wenig von der Flüssigkeit entnehmen und die Speisestärke darin auflösen. Danach wieder zu den Beeren geben. 
  • Den Zucker einrühren, das ganze einmal aufkochen lassen und im Anschluss pürieren (es können noch ein paar Beeren ganz bleiben). Die Füllung abkühlen lassen und für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen (ich habe sie über Nacht in den Kühlschrank gestellt)
  • Für den Teig: Mehl, Hefe, Salz, Leinsamen und Zucker zusammenmischen. Öl und Apfelmark dazugeben und unterrühren. Nun die lauwarme Sojamilch nach und nach hineingießen und einen glatten Teig herstellen.
  • Den Teig an einen warmen Ort für ca. 1-2 Stunden gehen lassen.
  • Wenn der Teig seine doppelte Größe erreicht hat (ihr könnt ihn auch - wie ich - über Nacht in den Kühlschrank stellen), den Teig in zwei Hälften teilen.
  • Die Hälften ausrollen (siehe Foto) und mit der Beerenfüllung bestreichen. Dann von der Längsseite aus vorsichtig aufrollen. Evtl. etwas von der Füllung mit einem Löffel entfernen, falls es zu viel ist.
  • Jede Rolle in 10-12 Stücke schneiden und in eine gefettete Auflaufform legen. 
  • TIPP: Legt die Hefeschnecken nicht so dicht beieinander (mein Fehler), dann haben sie später eine etwas schönere Form.
  • Für 15 Minuten in der Form noch einmal gehen lassen und währenddessen den Backofen auf 180°C vorheizen.
  • Die Hefeschnecken für 25-30 Minuten im Backofen backen. Aus dem Ofen nehmen und in der Form etwas abkühlen.
  • Für die Glasur: Puderzucker mit etwas Vanillearoma, Zimt und Sojamilch zu einer glatten Glausur vermischen und damit die Hefeschnecken beträufeln.

Warm servieren, dann schmecken sie am besten!

Ich wünsche euch allen einen guten Start in die Woche! Ich habe mir für heute eine To-Do-Liste gemacht und beginne nun mit Punkt N°1: Sport! 
Bis zum nächsten Post!

6. März 2013

Muffin aus der Mikrowelle

Hallo ihr Lieben! Ich genieße die Zeit zu Hause in vollen Zügen. Meine Schwester ist momentan auch hier und wir machen viel Sport zusammen, gehen mit den Hunden bei dem (noch) schönen Wetter spazieren, kochen .... es ist wirklich entspannend! Da meine Mutter morgen Geburtstag hat, wird es am Wochenende eine Familienfeier geben. Natürlich werde ich auch etwas veganes Backen, man darf gespannt sein!

Gebacken habe ich auch gestern - doch dafür habe ich nicht mal den Backofen anschalten müssen; (für einen Muffin hätte es sich eh nicht gelohnt!)


Amaranth-Mikrowellen Muffin mit warmer Beerensoße


Für 1 Portion:
MUFFIN
3 EL Haferflockenmehl
1 EL Vollkornmehl
1/2 TL Backpulver
1 Messerspitze Vanille
Prise Zimt
2 EL gepopptes Amaranth
2 EL Apfelmark
1 TL Agavendicksaft
Sojamilch

SOSSE
100g gefrorene Beerenmischung
1/2 TL Stärkemehl
1/2 TL Agavendicksaft

2 EL Sojajogurt
gehackte Mandeln

  • Für die Soße: Die Beeren in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze auftauen lassen. 
  • Etwas von der Beerenflüssigkeit entnehmen und das Stärkemehl einrühren. Zurück in den Topf geben und unterrühren. Einmal aufkochen lassen, mit Agavendicksaft süßen, und den Topf zur Seite stellen.
  • Für den Muffin: Haferflocken mit einem Stabmixer zu groben Mehl verarbeiten. Vollkornmehl, Backpulver, Vanille und Zimt dazugeben und vermischen. Apfelmark, Agavendicksaft und Amaranth untermischen und mit ein wenig Sojamilch zu einem "Teig" verarbeiten (ich denke es waren nur ein paar EL Sojamilch, ich habe es leider vergessen aufzuschreiben)
  • Eine Tasse (mit Kokosöl, Margarine) etwas einfetten und den Teig hineingeben. Dann für ca. 3 Minuten in der Mikrowelle "backen".
  • TIPP: Jede Mikrowelle ist anders, also schaut am besten nach jeder Minute/30sek. nach euerem Muffin.
  • Den Muffin mit der Beerensoße (evtl noch einmal aufwärmen), etwas Sojajogurt und ein paar gehackten Mandeln servieren.





Ich habe es zum Frühstück verzehrt, aber als Dessert eignet sich das Rezept auch prima! 

Hier sind noch ein paar Fotos von Mahlzeiten der letzten Tage:






Ich werde jetzt mit meiner Schwester eine Runde radeln gehen! Ab morgen soll es wieder bewölkt und regnerisch werden, wir werden also den vorerst letzten Tag mit Sonnenstrahlen voll ausnutzen!

Bis zum nächsten Post!


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...