12. April 2013

Semester N°2 - here we go!

Hallo Ihr Lieben! Das zweite Semester hat Montag begonnen und schon ist die erste Woche rum. Ihr könnt euch wohl damit sicher auch denken, warum es in der letzten Woche etwas still auf meinem Blog war.
Nachdem nun alle Einführungsveranstaltungen für die Praktikas besucht und sonstiges Organisatorisches erledigt wurde, kann ich meine Freizeit auch wieder durchplanen und werde sicher Zeit zum Rezepte-Kreieren finden.

Jetzt erzähl ich euch aber erst noch ein wenig über die erste Woche Uni und was sonst noch so passiert ist. Es gibt heute sicherlich auch ein Rezept - also wen das mehr interessiert darf gerne runterscrollen:)

Mit meinem Stundenplan und vor allem mit unseren Professoren bin ich ganz zufrieden. Ein bisschen Bange vor dem Chemischen und dem Physikalischen Praktikum habe ich jedoch - ich werde bestimmt das ganze Institut in Brand setzen, so wie ich mich kenne. Na, wir werden sehen;)


Zu den auf dem Stundenplan stehenden Vorlesungen kommen dann noch abends Tutorien und Mittwochs......ZUMBA! Ja, ich habe mich nachdem meine Schwester schon immer davon geschwärmt hat für den Zumba Kurs vom Hochschulsport angemeldet - und der ist wirklich toll! Ich war bisher erst einmal da, aber es macht richtig Spaß; kann ich jedem empfehlen!

Das ist aber nicht der einzige Sport-Kurs, für den ich mich angemeldet habe: Donnerstag Abends mache ich mit einer Freundin Taekwondo! Gestern war also die erste Stunde - und wir sind ganze 30 Minuten zu spät gekommen; da haben wir uns wohl etwas bei der Adresse geirrt!:) Aber das war auch nicht weiter schlimm. Wir haben uns kurz aufgewärmt (was eigentlich nicht nötig war, denn nachdem wir halb Jena durchquert haben, war uns mehr als warm!) und konnten dann mitmachen. Die "Kicks" waren gar nicht so leicht zu koordinieren und auch richtig anstrengend, aber ich freue mich schon auf nächste Woche - und da werden wir garantiert nicht wieder zu spät kommen!


Vor dem Kurs hatten wir Donnerstag noch Zeit und somit sind meine Freundin und ich zum "Fau" gegangen, einem rein veganem Café, das letzten Monat neu eröffnet wurde. Es ist zwar klein, aber richtig gemütlich. Die Preise sind top und das bei Bio-Qualität! Außerdem wird auch täglich Mittagessen angeboten und was ich auch klasse finde: Es gibt ein Regal mit tollen veganen Kochbüchern! Dort wird man mich in Freistunden sicher öfters sehen!

Heute hatte ich dann frei, da das chemische Praktikum erst nächste Woche beginnt. Morgens war ich noch mit Freundinnen zur städtischen Bücherei, wo es einen Bücher-Verkauf gab. Wir waren ganz schön lange damit beschäftigt, all die Titel durchzugehen, aber es hat sich gelohnt: 6 Bücher für 2,50 Euro!!!!


Nachdem es den ganzen Morgen geregnet hatte, scheint nun endlich die Sonne. Nächste Woche sollen es ganze 20°C werden! Ich kann also endlich den Wintermantel weghängen!

Nun will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen: Es gibt Cracker!


Glutenfreie Leinsamen-Sesam-Cracker mit Rosmarin


Für ca. 18 Cracker
100g Leinsamen
40g weißer Sesam
125ml Wasser
30g Kichererbsenmehl*
3/4 TL Salz
3/4 TL Paprikapulver
2 TL getrockneter Rosmarin

* Kichererbsenmehl wird unter Veganern gerne als Bindemittel beim Backen verwendet (anstatt Eier zB).
Ich kann nicht sagen, ob es mit anderem Mehl auch so gut funktioniert. Ich würde sonst anstatt Kichererbsenmehl Sojamehl, oder Halb (Weizen-)Mehl - Halb geschrotete Leinsamen vorschlagen - letzteres wäre jedoch nicht mehr glutenfrei.


  • Den Ofen auf 175°C vorheizen.
  • Alle trockenen Zutaten zusammengeben und anschließend das Wasser einrühren. 5 Minuten ziehen lassen.
  • Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bleck dünn verstreichen. (TIPP: Die Masse passt ca. auf die Hälfte eines regulären Backblechs)
  • Im Ofen auf mittlerer Schiene für 20-25 Minuten backen.
  • Auf dem Blech etwas abkühlen lassen. Danach habe ich das Backpapier mitsamt der Cracker-Masse vorsichtig herausgehoben und komplett abkühlen lassen; umdrehen nicht vergessen, damit die Unterseite auch abkühlen kann.
  • Nun nach Wunsch schneiden. Dazu passt z.B. Hummus.

UPDATE: Ich musste leider feststellen, dass die Cracker von der Konsistenz her nicht wirklich wie Cracker bleiben - wenn ihr versteht, was ich meine;) Ich empfehle deshalb, nach der Backzeit die Cracker einmal in ungeschnittener Form umzudrehen und noch weitere 5-10 Minuten zu backen. 


Würdet ihr mich nun entschuldigen? Ich werde vom Sonnenschein auf meinem Balkon erwartet:)

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch!


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