30. Mai 2013

Foodie Penpals und Vegane Quiche

Guten Morgen ihr Lieben!
Eine anstrengende Woche neigt sich dem Ende zu und ich bin mal wieder äußerst dankbar, dass ich heute kein chemisches Praktikum und somit frei habe. Morgen ist schon der 1. Juni, sprich soooo lange ist es auch nicht mehr hin, bis wir die erste Klausur Mitte Juli schreiben. Ich möchte mich dieses Semester jedenfalls früh genug vorbereiten, um weniger Stress kurz vor der Klausurenphase zu haben.

Aber da es ja noch nicht mal 8 Uhr morgens ist, lass ich es erst einmal ruhig angehen. Ich muss eh heute noch nach Jena fahren, um ein Physik Protokoll abzugeben.

Gestern habe ich mal wieder ein tolles Foodie-Penpal-Päckchen erhalten, diesmal von Cynni aus den Niederlanden - und das war alles Tolles drin:


Ich bin ein großer Fan von Bananen-Chips und freue mich schon riesig diese würzige bzw. scharfe Variante auszuprobieren. Auch die Kamut-Plätzchen klingen interessant - das tolle ist, sie sind mit Apfelmus gesüßt!
Das Highlight: Ein veganes Kochbuch mit griechischen Rezepten! Vielleicht gibt es daraus hier demnächst mal etwas zu sehen.


So, nun gibt es aber natürlich noch ein Rezept: Eine einfache vegane Quiche! Ehrlich gesagt, war ich ziemlich überrascht, wie gut das geklappt hat, da es eher ein Zusammenschmeißen von Resten war. Sie sieht vielleicht nicht so super appetitlich aus, aber geschmeckt hat sie wirklich toll. Selbst meine etwas skeptische nicht-vegane Freundin fand sie lecker!


Vegane Quiche mit Tomaten und Spargel

Für 1 Quiche/2 Portionen:
250g Tofu
1 kl. Zwiebel (ca. 55g), gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2-3 Stangen grünen Spargel, in Stücken
1 Tomate (ca. 100g), in Stücken
1.5 EL Olivenöl
1 TL getrockneter Basilikum
1 TL getrockneter Oregano
1/2 TL Kurkuma
Salz, Pfeffer
1 EL Hefeflocken (opt.)

100g Weizenvollkornmehl
1 EL geschrotete Leinsamen
2 EL Olivenöl
75-85ml Wasser
Prise Salz


  • Ofen auf 180°C vorheizen.
  • Für den Boden die unteren 5 Zutaten zu einem Teig vermengen und in eine Quiche-bzw. Kuchenform (ca. 20cm Durchmesser; eingefettet oder mit Packpapier ausgelegt) passen und dabei die Ränder etwas nach oben drücken. TIPP: Die Menge des Wassers kann variieren; der Teig sollte nicht zu trocken aber auch nicht klebrig sein.
  • Das Öl in einer Pfanne erhitzen; Zwiebel und Knoblauch darin glasig andünsten.
  • Spargel- und Tomatenstücke dazugeben und ca. 3-5 Minuten weiter kochen. 
  • Währenddessen das Tofu in eine Schüssel geben und mit einem Pürierstab pürieren, so dass er eine cremige Konsistenz bekommt.
  • Diese Masse zu dem Gemüse in die Pfanne geben und alles gut vermengen. Die Hefeflocken, getr. Kräuter und Kurkuma untermischen. Gut salzen und pfeffern.
  • Die Füllung nun auf den Boden geben und glatt verstreichen.
  • Die Quiche für 30-40 Minuten im Ofen backen. 

Diese Quiche schmeckt übrigens auch kalt hervorragend! Sie lässt sich gut in einer Brot-Dose z.B. zur Uni mitnehmen:

Mh, da bekomme ich gleich Lust, die Quiche heute noch einmal zu machen!

Ich werde mich aber erst einmal fertig machen und nach Jena fahren um mein Protokoll abzuliefern. Das Wetter ist leider ziemlich grässlich, sonst wäre ich vielleicht im Park dort joggen gegangen. Naja, dann gehe ich halt.....Einkaufen!:) Ich war noch nie in Jena beim "Kaufland", vielleicht fahre ich da kurz mal hin.

Ich werde mich sicher in den nächsten zwei Tagen noch einmal melden, aber schon mal ein schönes Wochenende euch allen!

25. Mai 2013

Mango-Kokos Muffins

Hallo Ihr Lieben! Nach all den schönen Sonnentagen scheinen wir wohl nun ein paar Regentage vor uns zu haben. Dabei wollte ich doch das Freibad hier im im Ort ausprobieren, das seit heute geöffnet hat. Es scheint, als müsste ich damit noch ein wenig warten.

Einen Vorteil hat das schlechte Wetter ja: Ich kann mehr Zeit in der Küche verbringen :) (....wenn ich nicht gerade mit Protokolle-Schreiben und co. beschäftigt bin!)

Heute habe ich mal wieder etwas Gebackenes für euch: Muffins! Am Mittwoch war ich ja wie gesagt abends mit Freundinnen im Hörsaalkino und da jeder immer etwas zum Knabbern mitbringt, hab ich mir gedacht: Warum back ich nicht mal etwas?! Gesagt - getan!

Mango-Kokos Muffins

Für ca. 10 Stück
ca. 230g Mango, püriert*
35g Rapsöl
60g Agavendicksaft
50g Kokosraspeln
2.5 TL Backpulver
200g Dinkelmehl (Type 630)
50g Hafermilch*

optional: Zartbitterschokolade


* Ich habe Mangos aus der Dose verwendet (die staubte in meiner Küche vor sich hin), aber frische Mangos gehen natürlich auch - und würde ich sogar empfehlen!

*² Ihr könnt auch gerne Sojamilch verwenden, jedoch ist Hafermilch etwas süßer, also evtl. ein paar Gramm mehr Agavendicksaft dazugeben.



  • Den Ofen auf 200°C vorheizen.
  • Die pürierte Mango mit Rapsöl, Agavendicksaft und Hafermilch mischen. 
  • Kokosraspeln und Backpulver dazugeben und das Dinkelmehl unterheben.
  • 10 Muffinförmchen zu ca. 2/3 füllen und im Ofen 12-17 Minuten backen.
  • Und die Schoko-Liebhaber unter uns können die abgekühlten Muffins noch mit geschmolzener Zartbitterschokolade verzieren.


Die Muffins waren richtig lecker - und vor allem schön fluffig und nicht zu süß! Im Hörsaalkino hat eine Person, die ich überhaupt nicht kannte, sogar gefragt, ob sie einen haben könnte;)

Und schon ist es 16 Uhr! Ich bin froh, dass ich gestern frei hatte und schon etwas für die Uni tun konnte. Nachdem ich heute morgen einkaufen war, habe ich mich mit zwei Freundinnen noch zu einer kleinen Shopping-Tour getroffen - und nun kommt eine der beiden noch zu einen DVD-Nachmittag vorbei. Meine To-Do-Liste wird so auch nicht kürzer! Morgen muss auf jeden Fall noch einiges getan werden!

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende! Und kauft euch ein paar saftige Mangos um ein paar fluffige Muffins zu backen;)

22. Mai 2013

Backe, backe Kuchen!

Hallo ihr Lieben! Ich hoffe ihr hattet alle ein paar schöne Pfingsttage - so wie ich! Ich hatte mal wieder Besuch: Meine Eltern und meine jüngere Schwester sind zu mir nach Thüringen gefahren, und während meine Eltern Leipzig erkundet haben, habe ich mit meiner Schwester einiges hier unternommen:
Wir haben uns im Kino "Epic" angesehen (sehr schöner Film übrigens), haben im Café Fau einen Matcha Latte getrunken, sind durch Jena spaziert, haben viel gekocht, und waren bei wunderschönem Wetter in einem Kletterwald klettern (davon habe ich immer noch am ganzen Körper Muskelkater!)







Da der Weg vom Niederrhein hierher ziemlich lange dauert, hatte ich noch genügend Zeit einen Kuchen zu backen:


Apfel-Pudding-Kuchen

Für einen 18-20cm Kuchen

PUDDINGSCHICHT
1 Tüte Puddingpulver (ohne Zucker)
2 TL Agar Agar 
6-7 EL Agavendicksaft

BODEN
200g Dinkel(vollkorn)mehl
40g gemahlene Mandeln
60g Agavendicksaft
ca. 50ml Sojamilch
90g Pflanzenmargarine, weich

APFELSCHICHT
100g ungesüßtes Apfelmus/-mark
1 großer Apfel
1 TL Zimt
1 EL Agavendicksaft

Mandelsplitter (opt.)


  • Den Pudding nach Packungsanweisung kochen und 6-7 EL Agavendicksaft unterrühren.
  • Das Agar Agar-Pulver in etwas Wasser lösen und unter den Pudding heben; aufkochen lassen und anschließend vom Herd nehmen.
  • Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  • Für den Boden: Alle Zutaten zusammen geben und mixen, bis ein klebriger Teig entsteht.
  • Eine 18-20cm Kuchenringform mit etwas Margarine bestreichen und mit Backpapier auslegen.
  • Den Teig darin verteilen - die Ränder nicht vergessen (bis zur Mitte hochdrücken sollte reichen)
  • Den Pudding nun auf den Boden verteilen.
  • Für die Apfelschicht: Den Apfel schälen und grob in Stücke schneiden. Diese mit den restlichen Zutaten vermengen und vorsichtig auf dem Pudding verteilen.
  • Wer mag kann noch ein paar Mandelsplitter auf dem Kuchen verteilen.
  • Den Kuchen für 40-45 Minuten im Ofen backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Anschließend im Kühlschrank einige Stunden kalt stellen.

Und schon ist er fertig, der vegane Apfel-Pudding-Kuchen!


Übrigens habe ich etwas gewonnen:

Im Vergleich zu dem Gewinn meiner Schwester (ein Laptop und ein Tablet!! Da war ich richtig neidisch) ist das nur eine Kleinigkeit, aber über einen Gewinn freut man sich doch immer! Ich wollte sowieso immer schon gerne so einen Einkaufskorb von Reisenthel haben.

So, es ist mal wieder Mittwoch - Zumba steht gleich auf dem Programm! Anschließend werde ich mir mit meinen Freundinnen "Die Vermessung der Welt" im Hörsaalkino ansehen.

Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche! 
Liebe Grüße!

15. Mai 2013

Chai-Pfannkuchen

Hallo Ihr Lieben, ich saß gerade in der Sonne - jedoch ist es mir da zu heiß geworden und somit sitze ich nun drinnen um euch das tolle Pfannkuchen Rezept zu präsentieren!

Übrigens bin ich super gelaunt  und das nicht nur wegen dem Wetter: Ich habe heute mein erstes Kolloquium im chemischen Praktikum überstanden und die Note 1,7 erhalten....in CHEMIE!!! Das freut mich tierisch. Heute Abend werde ich mich nach einem langen Tag im Labor dann beim Zumba richtig auspowern und mit einem Lächeln im Gesicht zu Bett gehen können.

Nun aber endlich mal zum Rezept! Leider hatte meine Waage an dem Tag den Geist aufgegeben, so dass ich in Cups bzw. Tassen gerechnet habe, ich hoffe ihr kommt damit zurecht.


Chai-Pfannkuchen mit Bananen-Jogurt-Creme und Heidelbeeren

Für 2-3 Portionen:
PFANNKUCHEN
1/2 Tasse Wasser
3/4 Tasse Sojamilch
1 Teebeutel Chai-Tee*
Zimt, Kardamom
2 EL Agavendicksaft
1 Tasse Haferflocken
1 TL geschrotete Leinsamen
1/2 Tasse (Dinkel)-Vollkornmehl
1 TL Backpulver

CREME
3 gehäufte EL Sojajogurt Natur
Zimt
1 EL Cashewmus
1/2 gefrorene Banane*²
1 EL Agavendicksaft

80-100g Heidelbeeren




* Ich habe diesen Chai-Tee (ca. 1 TL) benutzt, aber Beutel funktionieren bestimmt genauso gut.

*² Ich friere Bananen, wenn sie sehr reif sind oft ein, indem ich sie in Stücke schneide und dann in einem Gefrierbeutel im Gefrierfach lager. Es sollte auch mit einer nicht gefrorenen Banane gehen.
  • Den Tee in Milch und Wasser in einem kleinen Topf zum kochen bringen und ca. 10-15 Minuten köcheln lassen.
  • Haferflocken, etwas Zimt, Kardamom, die geschroteten Leinsamen und 2 EL Agavendicksaft in eine Schüssel geben und den gekochten Chai-Tee dazugießen. Das Ganze gut pürieren.
  • Nun das Vollkornmehl und das Backpulver unterrühren und den Teig zur Seite stellen (TIPP:Evtl noch etwas Milch nachgießen, falls der Teig zu zäh geworden ist, oder etwas mehr Mehl, falls der Teig zu flüssig erscheint; ich verwende "measuring cups" aus Amerika, darum kann es bei den "Tassen"-Messungen zu Ungenauigkeiten kommen - klingt ja schon fast wie im Chemie-Praktikum:D)
  • Für die Creme alle Zutaten zusammengeben und pürieren. Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.
  • Eine Pfanne erhitzen und  etwas Rapsöl hineingeben. Das Öl mit einem Stück Küchenrolle gleichmäßig verteilen.
  • Jeweils ca. 2 EL Teig pro Pfannkuchen in die Pfanne geben und von beiden Seiten goldbraun backen.
  • Mit der Creme schichten und mit Heidelbeeren garnieren - Achtung: Einsturzgefahr!:)


Ich wünsche euch noch einen schönen Abend! Ich werde mal anfangen meine sieben Sachen zu packen und dann geht es in 45 Minuten auch schon los zum Zumba-Kurs!

Liebe Grüße!

12. Mai 2013

Happy Mother's Day!

Hallo Ihr Lieben! Nachdem ich vorhin meine Cousine wieder zum Bahnhof gebracht und wir uns schweren Herzens verabschiedet haben, zeige ich euch heute an Muttertag nur ein paar Bilder der letzten zwei Tage - wie heißt es doch so schön: "Bilder sagen mehr als tausend Worte"!

In Weimar:








Und weitere leckere Erlebnisse:





Das Rezept zu den Pfannkuchen kommt noch!

Und zum Schluss wünsche ich allen Müttern noch einen schönen Muttertag - besonders meiner lieben Mama und meiner tollen Oma!


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