6. Juni 2013

Veganes Omelette

Hallo Ihr Lieben!
Für mich hat vor einigen Stunden das Wochenende begonnen. Nachdem ich von der Uni gekommen bin habe ich gleich mal eine Ladung Brownies mit einer interessanten Zutat gebacken (das Rezept bekommt ihr in den nächsten Tagen auch noch zu sehen).
Das Wetter ist endlich wieder besser, und so langsam aber sicher sinkt der Stand der Saale wieder zum Normalzustand. Es ist aber wirklich schlimm, wie viele Menschen von dem Hochwasser betroffen sind. Ich kann wirklich froh sein, dass der Ort in dem ich zur Zeit wohne, etwas höher liegt als z.B. der Nachbarort, in dem viele Häuser zum Teil unter Wasser standen.
Taekwondo ist aufgrund von Hochwasserschäden am Gebäude heute leider ausgefallen. Vielleicht nutze ich die Gelegenheit um mal wieder joggen zu gehen.

Aber vorher habe ich noch ein Rezept für euch. Ich habe mich mal an ein veganes Omelette rangetraut, und obwohl es jetzt nicht genau wie Ei geschmeckt hat, ist es richtig lecker gewesen:

Veganes Omelette mit gedünsteten Champignons und Paprika

Für 1 Portion:
OMELETTE:
35g Kichererbsenmehl
1 EL Hefeflocken
1/2 TL geschrotete Leinsamen
70ml Wasser
1/4 TL Kurkuma
Prise Paprika (Edelsüß), Salz, Pfeffer

FÜLLUNG:
120-150g Champignons, in Scheiben geschnitten
1/2 Knoblauchzehe, fein gehackt
1/2 Zwiebel, Ringe
1 EL Öl
1/4 rote Paprika, dünne Scheiben
Salz, Pfeffer

optional: Handvoll Rucola, etwas gehackte Petersilie

  • Die Zutaten für das Omelette zusammengeben und gut verrühren; zur Seite stellen.
  • 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe sowie Knoblauch darin andünsten. Die Paprika dazu geben und für weiter 3 Minuten dünsten.
  • Nun die geschnittenen Champignons in die Pfanne geben und mitkochen, bis diese schön angedünstet sind. Salzen und Pfeffern und dann vom Herd nehmen.
  • Eine weitere Pfanne erhitzen (ich habe eine Crepe-Pfanne verwendet) und evtl. leicht einfetten.
  • Die Omelette-Masse in die Pfanne geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze ein paar Minuten von der einen und anschließend von der anderen Seite "backen". TIPP: Etwas Geduld müsst ihr schon haben; bei meinem ersten Versuch ist beim Versuch das Omelette zu drehen, ist es leider auseinandergefallen. 
  • Das fertige Omelette auf einen Teller legen und die Hälfte (mit Rucola und) der gedünstetem Gemüse füllen/belegen. 
  • Das Omelette überklappen und ggf. mit etwas frischer gehackter Petersilie bestreuen.


Wie gesagt ist es nicht unbedingt mit einem richtigen Omelette zu vergleichen, aber dennoch ein Geschmackserlebnis. Also, probiert's mal aus;)

Ich wünsche euch schon einmal einen schönen Start ins Wochenende!
Ich werde morgen früh noch an einem Experiment teilnehmen und hoffe, dass ich dabei wieder mit einer netten Geldsumme rausspaziere - wie am Dienstag: 17,60 Euro! Na, wenn das kein guter Stundenlohn ist;)

Liebe Grüße!

PS: Bis Sonntag könnt ihr übrigens noch an meinem Gewinnspiel mitmachen!

Kommentare:

  1. Waren es vielleicht Brownies mit Zucchini? ;-) Die mache ich gerne...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nein, nicht ganz - ich habe Rote Beete verwendet!;) Ich bekomme so eine vakuumierte Packung alleine innerhalb von ein paar Tagen nicht auf, und da dachte ich, ich backe etwas damit bevor sie schlecht werden;) Sind wirklich super geworden!
      Zucchini-Brownies klingen aber auch klasse!
      Liebe Grüße

      Löschen
  2. Das Rezept für das Omelette klingt echt gut. Ich glaub, das koch ich mir morgen zum Frühstück :D

    AntwortenLöschen
  3. Hört sich echt lecker an das Rezept. Ich bin völliger Neuling auf dem Gebiet „vegane Küche“ und finde es ziemlich interessant, das man mit Leinsamen und Kirchererbsenmehl eine omlettartige Struktur erhält. Bis jetzt habe ich noch nie mit solchen – für mich – außergewöhnlichen Zutaten gekocht, aber ich werde das Gericht auf jeden Fall einmal ausprobieren, aus reiner Neugier wie so etwas wohl schmeckt. 

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Für mich waren solche Zutaten zu Beginn meines "Veganseins" auch eher merkwürdig. Doch ich entdecke mit Freude immer wieder Neues und diese "außergewöhnlichen" Zutaten werden nach und nach zum festen Inventar meiner Küche.
      Dieses Omelette ist so einfach zu machen! Du solltest es auf jeden Fall ausprobieren! Mit dem Kichererbsenmehl kann man auch noch viele andere tolle Dinge zubereiten. Hier findest zu z.B. ein paar Ideen:
      http://www.kuechengoetter.de/rezepte/verschiedenes/Blumenkohl-im-Kichererbsenteig-2220.html
      http://www.kuechengoetter.de/rezepte/verschiedenes/Gemuese-in-Kichererbsenteig-1888.html
      http://www.thepancakeprincess.com/2013/09/18/vegan-gluten-free-tortillas/
      http://www.veganricha.com/2012/09/besan-laddoo-sweet-chickpea-flour-balls.html

      Liebe Grüße!

      Löschen
    2. Hallo Melanie!

      Bin heute endlich dazugekommen dein Rezept auszuprobieren, und muss zugeben dass es echt lecker ist! Anders, überraschend aber wirklich gut. :)
      Werde auf jeden Fall noch weitere Rezepte aus deiner Webseite probieren.

      Wie geht es dir eigentlich generell mit der veganen Lebensweise? Wie ich deinem Blog entnehmen konnte bist du seit Anfang des Jahres "fixe" Veganerin, davor war es ja eher so eine Art "Experiment".
      Findest du, dass sich deine Lebensweise generell verändert hat, also dass du mehr Zeit zum Kochen brauchst/ mehr auf deine Gesundheit achtest/ deine Lebenseinstellung (zum Thema Umwelt, etc) sich geändert hat im Vergleich zu vorher? Brauchst du jetzt mehr Geld für Lebensmittel oder spürst du hier keine Veränderung? Was bestellst du im Restaurants/Bars,...?

      Bin gespannt auf deine Erfahrungen und Antworten. :)

      Liebe Grüße, Julia

      Löschen
    3. Hey Julia! Erst einmal freut es mich sehr, dass dir mein Rezept geschmeckt hat.
      Ich denke, anders als dass ich vegan esse, hat sich an meiner Lebensweise nicht viel verändert. Ich achte jedoch mehr darauf, Plastikmüll zu vermeiden und greife öfters zu Bioprodukten. Das hat jedoch auch damit zu tun, dass ich mich sehr für das Thema Ernährung interessiere (immerhin studiere ich Ernährungswissenschaften;)).
      Ich denke vegan kochen ist an sich nicht komplizierter als nicht-vegan Kochen. Ich bin jemand der auf frische Zutaten achtet, deshalb stehe ich täglich in der Küche um mir meine Mahlzeiten zuzubereiten. Ich liebe es einfach zu kochen!
      Zu den finanziellen Dingen: Ich finde, dass eine vegane Ernähung auf keinen Fall mit höheren Kosten verbunden ist. Im Gegenteil: Wenn ich meinen Freunden erzähle, wie viel ich wöchentlich für Lebensmittel ausgebe, wundern die sich schon wie wenig das doch ist!
      Klar, anfangs probiert man viel neues und somit muss man schon etwas mehr Geld in Supermärkten und co. lassen, aber das legt sich mit der Zeit.
      Ich plane meine Einkäufe auch immer, indem ich mir die Angebots-Prospekte durchsehe und dementsprechend einkaufe. Damit spare ich wirklich eine Menge Geld!
      Auswärts essen kann problematisch sein, vor allem in Gegenden, wo die "vegane Welle" noch nicht wirklich angekommen ist. Hier in Jena gibt es zum Glück mehrere Optionen (siehe zB. heutigen Blogpost). Da ich jedoch eh nicht viel ausgehe und auswärts esse, hat es für mich bisher keine große Rolle gespielt. Wenn es doch mal dazu kommt, finde ich trotzdem meist irgendwas. Außerdem kann man immer nachfragen, ob bestimmte Zutaten drin sind und weggelassen werden können.

      Ich hoffe, ich habe alle Fragen beantwortet! Ansonsten kannst du mir auch gerne eine Mail schreiben! Liebe Grüße!

      Löschen
  4. Das sieht total gut aus, wird so schnell wie möglich ausprobiert, immer wieder erstaunlich aus wie vielen verschiedenen Zutaten man eigentlich etwas zaubern könnte, und die Allgemeinheit trotzdem irgendwie stuck in Pasta/Fast-Food/Hausmannskost ist... Für einen typischeren Omelett-Geschmack würde ich aber noch Schwarzes Salz, bzw. Kala Namak dazugeben, damit bekommt man aus Seidentofu auch recht gutes Rührei hin :)!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja das stimmt! Seit ich mich vegan ernähre hat sich mein Küchenschrank-Inventar deutlich vergrößert und meine Mahlzeiten sind viel kreativer geworden. Kala Namak habe ich mir vor kurzem erst besorgt - aber danke für den Tipp, ich habe es bisher noch nicht getestet! Viel Spaß beim Ausprobieren!

      Löschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...