31. August 2013

Back in California!

Hallo ihr Lieben! Liiiiiebe Grüße aus dem sonnigen Kalifornien! Es ist toll wieder hier bei meiner Gastfamilie zu sein - es fühlt sich so an, als wäre ich nie weg gewesen! Die Jungs haben sich auch richtig gefreut, dass ich wieder da bin! Nun will ich sicher wieder nicht mehr heim kommen. Zum Glück bleibe ich ja eine Weile.

Vegan essen bei meiner Gastfamilie ist zum Glück kein Problem und ich genieße die indischen Gerichte, die meine Gastmutter kocht.
Momentan haben wir zudem ein "Full House", da die Schwester meiner Gastmutter, ihr Mann und ihr 1.5 Jahre alter Sohn seit heute für eine Woche zu Besuch sind. Die Großmutter ist auch noch bis nächstes Wochenende hier. Wirklich schön, sie mal wieder zu sehen! Wir haben uns schon während meiner Au Pair Zeit gut verstanden. Wir stehen meist gemeinsam mittags in der Küche und schauen uns gegenseitig beim Kochen zu. Sie findet vor allem meine Gebackenen Sachen toll - nur leider hat sie in Indien selbst keinen Backofen.

Viel Neues gekocht und ausprobiert habe ich seit ich hier bin noch nicht, aber ich habe trotzdem noch ein paar Rezepte auf Lager - u.a. Carrot-Pancakes, oder auch.....


Karotten-Pfannkuchen


Für ca. 6 Pfannkuchen
1 mittelgroße Möhre
60g Dinkelmehl
60g Weizenvollkornmehl
2 TL Backpulver
Prise Salz
gemahlene Vanille
1/2 TL Zimt
150ml Sojamilch
50-75ml Wasser
4 TL Agavendicksaft


  • Die Möhre fein raspeln.
  • Mehl, Salz, Backpulver, Vanille und Zimt zusammengeben und mischen. 
  • Nun Sojamilch und Wasser sowie Agavendicksaft oder anderes Süßungsmittel unterrühren. 
  • Zuletzt die geraspelte Karotte unterheben und alles für ca. 5 Minuten ziehen lassen.
  • Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Pfannkuchen darin goldbraun backen.
  • Mit Ahornsirup/Agavendicksaft, Obst, Nüssen und co. servieren.


Morgen ist Sonntag, vielleicht werde ich mir und den Kids dann mal ein paar Pancakes zaubern! Oder wir essen gemeinsam etwas indisches. Ich bin ja eigentlich jemand, der zum Frühstück etwas Süßes braucht, aber bei den herzhaften indischen Gerichte, die meine Gastmutter morgens am Wochenende manchmal kocht, verzichte ich auch gerne auf Oatmeal und co.

Nun springen wir erst mal ein bisschen zurück - nach Deutschland. Ich hatte ja erwähnt, dass ich mit ein paar Schulfreundinnen zum Movie Park wollte - gesagt, getan! Es war wirklich toll: Wir hatten super Wetter und richtig viel Spaß! Zum Glück haben wir beim Eintritt die Hälfte gespart, denn für das bisschen Obst habe ich ganze 3,50 Euro ausgeben müssen:



Zwei Tage nach unserem Ausflug ging es dann auch schon auf in die Ferne! Zum Glück habe ich morgens die Flugdaten noch einmal gechecked, denn mein Flug hatte ganze 4 1/2 Stunden Verspätung. Dann stand ich auch noch Ewigkeiten bei der Visum-Kontrolle/Zoll in Atlanta und habe meinen Weiterflug verpasst. Ich war wirklich k.o. als ich um ca. 23.30 Uhr in San Francisco ankam. Geschlafen habe ich die ersten paar Nächte jedoch nicht viel - dank Jetlag! Aber mittlerweile tickt meine innere Uhr wieder richtig.

Tja, und was habe ich bisher Tolles hier gemacht? Relaxed! Das muss auch mal sein. Vor allem bei dem tollen Wetter - ich bin schon richtig braun geworden! Mit dem Älteren der Jungs war ich vor ein paar Tagen in "Planes" im Kino; zum Glück hatte ich eine Jacke mit, denn ich wusste noch ganz genau, wie kalt es in amerikanischen Kinos ist. Gebacken hab ich mit den Jungs auch: King Cake, eine Tradition aus Louisiana. Leider war dieser nicht vegan; vielleicht sollte ich den jedoch mal veganisieren?!


Oh, und Pizza haben wir auch gemacht! Wir haben während meiner Au Pair-Zeit alle paar Wochen Freitags eine Pizza-Night gehabt und anscheinend haben alle meine selbstgemachte Pizza vermisst. Auf meinem Stück habe ich anstatt richtigen Käse aus Mandeln eine Art Käsesoße gezaubert - der Kleine fand es richtig gut und hat mir fast alles weggegessen! :)

So, morgen ist auch schon der 1. September! Und in diesem September mache ich beim "Vegan Month of Food" mit. 




Sprich, ich werde jeden Tag (oder versuche es zumindest) wie viele andere Blogger etwas über vegane Ernährung schreiben und Rezepte posten. Wer mehr über den "Vegan MoFo" erfahren möchte, findet hier weiter Informationen und Links zu anderen Teilnehmer-Blogs (rechts unter "Blogroll").

So, ihr Lieben! Ich werde mich mal zu der Rasselbande da unten gesellen. 
Bis morgen!

20. August 2013

Erdbeeren in Blätterteig mit Cashewcreme, Marmelade und Schokosoße....kurz: 'Maikes Erdbeer-Hügli'

Hallo ihr Lieben! Hier nun also das versprochene Rezept! Ich habe diese extra für den Geburtstag meiner Cousine gebacken. Jedoch hatte ich mir bis zur Geburtstagsfeier noch keinen Namen für das Dessert überlegt und konnte die Frage "Was genau ist das?" nur mit einer Auflistung der Zutaten beantworten. Da meine Cousine Maike heißt habe ich mich dann entschieden ihr meine Kreation zu "widmen". (Die 'Hügli'-Idee stammt von meiner Mutter:)


Maikes Erdbeer-Hügli

Für 10 'Hüglis'
FÜLLUNG
100g Cashewkerne
1 EL Agavendicksaft
1/2 Vanilleschote

Erdbeermarmelade (möglichst stückfrei)
10 mittelgroße bis große Erdbeeren
1 Packung (veganer) Blätterteig

SCHOKOSOSSE
2 EL Kokosöl
1 EL Agavendicksaft
2 EL ungesüßtes Kakaopulver


  • Die Cashews für 10-20 Minuten in Wasser einweichen, abtropfen lassen und mit Agavendicksaft und Vanille zu einer groben Creme pürieren.
  • Den Backofen auf 180° vorheizen.
  • Den Blätterteig ausrollen und in 20 gleichgroße Rechtecke schneiden.
  • Aus der Mitte von 10 der Rechtecke mithilfe eines kleinen Glases z.B. je einen Kreis ausstanzen. (Den "Kreis" anderweitig verwenden)
  • Die Rechtecke ohne Loch dünn mit Erdbeermarmelade bestreichen.
  • Anschließend die Stücke mit Loch vorsichtig auf die bestrichenen Stücke legen. 
  • Jeweils etwas von der Cashewcreme auf die Mitte setzen. 
  • Im Ofen für ca. 15-20 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Die Erdbeeren waschen und ggf. das Grün entfernen. Nun jede Erdbeere einige male parallel einschneiden, so dass das obere Ende (an dem sich das Grün befand) nicht durchgeschnitten wird. Vorsichtig wie einen Fächer auseinanderziehen und in die Löcher des Blätterteiggebäcks legen.
  •  Das Kokosöl zum Schmelzen bringen, so dass es flüssig wird. Mit den restlichen Zutaten zu einer Soße zusammenrühren. Die Soße mit einem Löffel auf den Blätterteig-Taschen verteilen.
  • In den Kühlschrank stellen bis die Soße bzw. das Kokosöl in der Soße wieder hart geworden ist. 


Meinen Verwandten haben 'Maikes Hügli' jedenfalls geschmeckt. Am Ende der Feier war glaube ich nur noch eins übrig, welches ich dann später noch genüsslich verdrückt habe!

So, ich mach mich gleich mal fertig fürs Kino - ich werde mir mit einer Freundin den zweiten Teil von "Percy Jackson" ansehen. Morgen geht es dann auf zum 'Movie Park' mit ein paar Freundinnen! Hoffentlich wird die Sonne uns nicht im Stich lassen.

Da es Freitag schon auf in die Staaten geht, verabschiede ich mich hiermit schon einmal! Ich werde mich wieder aus dem schönen Kalifornien melden!


17. August 2013

Nur ein paar Fotos....

Ich wollte eigentlich an den letzten Post noch ein paar Fotos anhängen, doch der erschien mir schon so lang, so dass ich dachte, ich schreibe gleich noch einen Eintrag! Hier mal ein paar Fotos der letzten Wochen.

Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten. Meine Mutter war sich gar nicht bewusst, dass bei ihr im Topf Blumenkohl wächst.

Gebacken habe ich natürlich auch! Das Rezept zum Erdbeer-Gebäck gibt's bald! Der Kuchen auf dem zweiten Bild war nicht vegan, aber alle fanden den wohl ziemlich lecker und haben mich nach dem Rezept gefragt - nur leider habe ich keins :)

Bei diesem Brot habe ich auch einfach mal etwas Neues ausprobiert ohne mir etwas zu notieren - und man war das gut! Selbst die Arbeitskollegen von meinem Vater wollten das Rezept wissen. Ich muss mir angewöhnen immer alles genau aufzuschreiben!

Essen mit meiner Schwester und einmal mit der ganzen Familie und dem Freund meiner Schwester. 

Da ist wohl etwas Leckeres unter den Schrank gerollt.....

Meine Schwester und ich sind spontan mit unserem kleinen Cousin und unserer kleinen Cousine zum Burger's Zoo gefahren.

Das war vielleicht ein Unterfangen diese Kokosnuss zu öffnen! Doch es hat sich gelohnt!

Alles meins!! ;)

 Ich probiere mich momentan ein wenig an Rohkost! Hätte nicht gedacht, dass es so lecker sein kann!

Meine ältere Schwester und ihr Freund ziehen in ihre erste gemeinsame Wohnung. Da habe ihn ihnen einen kleinen Geschenke-Korb gemacht.

Das nenne ich Bio-Salat: Aus dem Garten von unserem Nachbarn! 



Einen schönen Sonntag!

Walnussbrötchen und Erdbeer-Goji-Chia-Marmelade

Hallo Ihr Lieben! Nach den sommerlichen Temperaturen gestern hat mich heute morgen der Regen geweckt. Ich hoffe es wird noch schöner! Wir - meine Familie, ich und ein paar Bekannte - werden später nämlich noch essen gehen und ich würde gerne draußen sitzen. In dem Restaurant war ich vor kurzem noch mit ein paar Freundinnen und habe mir Pizza ohne Käse bestellt; ich denke, dafür werde ich mich heute wieder entscheiden.




Aber gleich gibt es erst einmal Frühstück. Wie wäre es denn mit selbst gebackenen Brötchen zum Sonntagsfrühstück?





Walnuss-Brötchen

Für ca. 8-10 Brötchen
220g (Dinkel)vollkornmehl
280g Weizenmehl oder helles Dinkelmehl
40g Walnüsse, grob gehackt
Prise Salz
2 EL Agavendicksaft
1 EL Apfelessig
1 Päckchen Trockenhefe
250-270ml Wasser

  • Mehle, Walnüsse, Salz und Trockenhefe zusammenmischen.
  • Wasser, Agavendicksaft und Apfelessig zusammengeben und in die Mehlmischung einarbeiten. 
  • TIPP: Die Menge an gebrauchten Wasser kann je nach Mehlsorte variieren. Beginnt mit 250ml und gebt ggf. mehr dazu.
  • Zu einen glatten Teigball verarbeiten und in der Schüssel mit einem leicht befeuchteten Tuch abgedeckt an einen warmen Ort 30-40 Minuten ruhen lassen.
  • Anschließend zu 8-10 Brötchen formen und auf ein Backblech legen. Wieder abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 180°C vorheizen.
  • Die Brötchen ca. 25-30 Minuten backen; vorher einritzen wer mag. Etwa alle 10 Minuten etwas Wasser auf die Brötchen träufeln. 
  • Frisch gebacken genießen!

Meine Familie und ich fanden sie wirklich lecker. Sie haben einen leicht süßen Geschmack - die Walnüsse passen hervorragend dazu!

Was auch super zu den Brötchen passt ist Marmelade. Ich bin kein Fan von Marmelade aus Gläsern die meist "Glukose-Fruktose-Sirup" enthalten. (Achtet beim Kauf darauf, dass keines drin ist!) Ich mache mir Marmelade lieber selber - und dazu brauche ich keinen Gelierzucker! 

Wer etwas mehr über Goji-Beeren und deren tollen Eigenschaften erfahren möchte, findet hier einige Informationen.

Erdbeer-Goji-Chia-Marmelade

20g Gojibeeren
Erdbeeren
2-3 EL Agavendicksaft/Kokosblütensirup/Honig
15g Chiasamen
gemahlene Vanille
1/2 TL Zitronensaft

  • Die Gojibeeren zunächst in ca. 25ml Wasser einweichen.
  • Erdbeeren waschen und in kleinere Stücke schneiden. (Ich habe mir nicht notiert, wie viele Erdbeeren ich verwendet habe, aber ich denke mindestens 150g)
  • Die eingeweichten Gojibeeren mit dem Einweichwasser und den Erdbeeren pürieren. Zitronensaft, etwas gemahlene Vanille, Agavendicksaft oder anderes Süßungsmittel dazugeben und noch einmal kurz pürieren.
  • TIPP: Wer einen "Sweet Tooth" hat kann natürlich mehr Süßungsmittel verwenden. Gojibeeren können einen leicht bitteren Geschmack haben, darum schmeckt am Besten beim Süßen ab.
  • Zuletzt die Chia-Samen unterheben. 
  • Die Marmelade nun in ein luftdichtes Glas geben und im Kühlschrank aufbewahren. Durch die Chia-Samen sollte die Marmelade nach mindestens 30 Minuten "geliert" sein.

Die Marmelade passte super zu den Brötchen! Ich habe glaube ich drei verputzt und war danach richtig satt!



Da wir ja später noch Pizzaessen gehen werden, werde ich wohl heute beim Frühstück etwas weniger zulangen! 


Schon komisch, seit ich hier bin scheint die Zeit wie im Flug zu verstreichen. A pros pos Flug: Am Freitag geht mein Flieger nach Kalifornien!!! :)

Einen schönen Sonntag wünsche ich! Lasst es euch schmecken!

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...