12. September 2013

Fiesta, fiesta mexicana! - Teil 1: Selbstgemachte Salsa und Tortilla-Wraps

Hallo ihr Lieben! Wie ich schon im letzten Post erwähnt hatte, gab es bei uns heute eine "Mexican Night" mit leckerem mexikanischem Essen. Ja, ich muss mich wirklich selber loben - alle waren begeistert! Und wenn der Ältere der beiden Jungs begeistert ist, dann muss das schon etwas heißen!

Ich stand auch wirklich ein paar Stunden in der Küche um alles vorzubereiten; es gab mexikanischen Reis, Tortillas, Salsa, Guacomole, Black beans sprich schwarze Bohnen und angedünstetes gemischtes Gemüse... alles selbst gemacht! Am Ende war alles weggeputzt bis auf einen halben Tortilla-Wrap!


Let's start with Salsa! Ich habe heute morgen extra noch frischen Koriander besorgt, denn ohne wäre Salsa keine Salsa! Wer es etwas schärfer mag, darf gerne noch etwas frische gehackte Chili dazugeben. Da die Jungs sich sonst beschwert hätten, habe ich es diesmal gelassen.

Schnelle Salsa

3 große Roma Tomaten
1/2 Zwiebel
1/2 Limette, Saft
1 Knoblauchzehe
Handvoll frischer Koriander
Salz
gemahlener Kreuzkümmel

  • Zwei der Tomaten mit der Zwiebel, der Knoblauchzehe und dem Limettensaft pürieren. Den Koriander dazugeben und noch einmal pürieren.
  • Die dritte Tomate in kleine Stücke schneiden und mit den pürierten Tomaten mischen.
  • Mit Salz und Kümmel würzen.

Und das war es auch schon! Ich würde vorschlagen die Salsa für einige Zeit in den Kühlschrank zu stellen - dann schmeckt sie noch aromatischer! Vergesst die Tortilla-Chips nicht;)


Weiter geht's mit Tortillas! Ich habe während meiner Au Pair Zeit sehr oft Tortilla-Wraps gegessen. Hier in den USA gibt es Regale voll mit verschiedenen Tortilla-Sorten und Marken. Leider war ich etwas enttäuscht als ich mir heute die Zutatenliste meines damaligen Tortilla-Favoriten angesehen habe, die ist nämlich ziemlich lang:


Ich meide mittlerweile Produkte die eine ewig lange Liste an Zutaten haben! Es heißt nicht unbedingt, dass das meiste schlecht ist, aber trotzdem stecken oft eine Menge unnötiger Zusatzstoffe dahinter. 
Es geht auch anders:


Vollkorn-Tortillas mit Leinsamen

Für 10-12 Tortillas
1 Tasse Vollkornmehl
2 Tassen Weizenmehl
2 EL geschrotete Leinsamen
1/2 TL Salz
4 EL Olivenöl
150-180ml Wasser

  • Mehl mit Leinsamen und Salz zusammengeben und vermischen.
  • Das Öl und Wasser dazugeben und zu einem glattem Teig verarbeiten. (Die benötigte Menge an Wasser kann je nach Mehlsorte variieren)
  • Den Teig 10-20 Minuten ruhen lassen. Anschließend in 10-12 gleich große Stücke teilen.
  • Diese je zu einem Ball formen und so dünn wie möglich ausrollen. Ein wenig Mehl zur Hilfe nehmen, falls der Teig am Nudelholz kleben bleibt.
  • Den ausgerollten Teig in eine heiße Pfanne geben. Nach 10-20 Sekunden die Seite, die zum Pfanneboden zeigte mit etwas Öl besprühen bzw. beträufeln und weiter "backen" bis ein paar braune Stellen zu sehen sind. Nun die andere Seite besprühen bzw. beträufeln und den Tortilla-Wrap von dieser Seite "backen".
  • Mit den restlichen Teig-Bällchen wiederholen.


Ich empfehle die Tortillas möglichst frisch zu verzehren, da sie nach einigen Stunden nicht mehr ganz so elastisch waren. Geschmeckt haben sie aber top!

Das war's für heute! Morgen gibt es das Rezept zu den schwarzen Bohnen und dem mexikanischen Reis! Bis morgen also!

Kommentare:

  1. Hmmmmm lecker, das wäre jetzt auch was zum Frühstück :)

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    1. Ja, gute Idee: Tortilla-Wrap gefüllt mit Schwarzen Bohnen, Tofu-Rührei und Salsa! ;)

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