3. September 2013

Indisch kochen ist kinderleicht!

Hallo ihr Lieben! Hier melde ich mich also wieder nachdem ich gestern doch nichts mehr gepostet habe.
Ich dachte mir, da ich momentan so viel indisch esse, poste ich mal etwas über indisches Kochen! Immerhin stehe ich jeden Tag neben der Großmutter in der Küche.

Wenn man an indisches Essen denkt, kommt einem wahrscheinlich Reis als erstes in den Sinn! Aus gutem Grund: Reis kommt bei uns mindestens fünf mal die Woche auf den Tisch, wenn Besuch aus Indien da ist - sprich: die Großmutter.

Zum Reis gibt es dann meistens Rajma (Ein Rezept findet ihr hier) oder "Dal", eine Art Linseneintopf - doch das kann man wirklich nicht mit einem deutschen Gericht vergleichen, da ganz andere Gewürze Aromen im Spiel sind.

Dal wird meistens in einem Dampfdruck-Kochtopf zubereitet, ist aber nicht zwingend notwendig. Ein einfaches Dal Rezept von mir, welches ihr in einem normalen Kochtopf kochen könnt, findet ihr hier.
Dal wird jedoch nicht nur mit roten Linsen gemacht. Es gibt so viele Arten von Linsen, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen! Die Zubereitungsweise ist dabei fast immer dieselbe, die Gewürze können etwas variieren.

Was isst man nun zu Dal, wenn man kein großer Reis-Fan ist (so wie ich zum Beispiel). Wie wäre es mit "Roti"! Roti ist eine Art Fladenbrot, das aus genau zwei Zutaten hergestellt wird: Vollkornmehl und Wasser. Die beiden Zutaten werden dann einfach zu einem glatten Teig verarbeiten, dünn ausgerollt und anschließend auf einer heißen Pfanne von beiden Seiten ohne Öl "gebacken". Einfacher geht es nun wirklich nicht.

Inder essen übrigens üblicherweise ohne Messer und Gabel. Man schnappt sich also ein Stück Roti und dippt es in Dal!

Neben Roti gibt es außerdem noch andere indischen Brote, die bei uns oft auf dem Teller landen, u.a. Paratha (gerne auch gefüllt mit einer Kartoffel-Würz-Mischung oder Weißkohl) und Naan. Paratha ist zwar etwas aufwändiger in der Zubereitung, bedarf jedoch wie Rot kaum Zutaten. Hier habe ich eine englische Schritt-für-Schritt-Anleitung gefunden; anstatt Ghee/Butter kann man auch Öl verwenden.

Naan-Brot wird üblicherweise mit Jogurt zubereitet, aber das lässt sich ja leicht veganisieren. Hier findet ihr
ein einfaches veganes Rezept. Mittlerweile findet man jedoch auch in vielen Supermärkten fertiges Naan-Brot zum Aufbacken (natürlich ist dies nicht zu vergleichen mit selbst gemachtem!)

Kleiner Tipp: Naan als Pizza-Boden ist suuuuuuper lecker!

Zu Roti, Paratha oder Naan bzw. Reis gibt es neben Dal natürlich noch Gemüse. Meist eine Mischung aus Blumenkohl und Kartoffeln, Aubergine oder auch anderes frisches Gemüse. Heute habe ich die Oma beim Kochen mal fotografiert um euch zu zeigen, wie man Aubergine und Kartoffeln einfach indisch zubereiten kann.

etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen 
Kümmel (und evtl. Koriander-Pulver) ins Öl geben und
ein wenig "brutzeln" lassen
geschnittene Aubergine und Kartoffel dazugeben
mit Kurkuma und Salz würzen 
- und für diejenigen die etwas Schärfe vertragen, 
darf ein bisschen Chili sicherlich nicht fehlen
Zum Schluss kommt noch ca. 1 TL Tomatenmark dazu
und das war's eigentlich schon!
Nach ein paar Minuten sollten die Kartoffeln und
die Aubergine gar sein.
So einfach ist das also - und leeeeecker! Ich hatte es gerade mit Roti und Dal zum Abendessen;)

Mal sehen, vielleicht werde ich die liebe Großmutter morgen wieder beim Kochen fotografieren!
Bis zum nächsten Post!


Kommentare:

  1. Ich liebe indisches Essen auch. Super ausführlicher Post, die Rezepte werd ich sicher mal durchmachen :).

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Rita! Ich werde sicher noch mehr über indisches Essen posten! Leider fliegt die Großmutter Samstag wieder heim:)
      LG

      Löschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...