10. September 2013

Mini-Mandelfudge

Hallo ihr Lieben! Ich habe heute Fudge gemacht. Fudge ist nach 'wikipedia' das amerikanische Pendant zu weichen Karamell-Bonbons. Oder um ganz genau zu sein:


Das klingt so ganz und gar nicht schmackhaft; da bekomme schon allein beim Lesen Bauchschmerzen! Wie wäre es also mit einer gesunden veganen Alternative, die schnell herzustellen ist und von der man ohne Bedenken etwas mehr essen kann?! Ich glaube, da hat wohl kaum jemand etwas einzuwenden!

Was ist nun also drin in meinem Mandelfudge? Wie ihr euch sicher denken könnt sind wohl Mandeln im Spiel; um genauer zu sein: Mandelmus bzw. 'Almond butter' - die beste überhaupt!!



Kein versteckter Zucker oder andere fragwürdigen Zutaten - einfach nur zu Mus verarbeitet geröstete Mandeln! Eigentlich ganz leicht selbst herzustellen - werde ich mal zu Hause mit meinem Vitamix machen!

Dieses Mandelmus kommt bei mir jedenfalls auf Oatmeal, Pancakes, Jogurt, oder wird als Dip für Obst verwendet - es gibt so viele Möglichkeiten. Bei "Be Yourself Stay Healthy" habe ich vor kurzem ein tolles Rezept für Glasnudeln mit Gemüse-Kokos-Soße gesehen, was Erdnussmus enthält. Ich denke mit dem Mandelmus würde es sicher auch klasse schmecken!

So nun aber zum Rezept!

Mini-Mandelfudge mit Cashewstücken

Für 16 Mini-Fudge-Stücke
2 EL Mandelmus (aus gerösteten Mandeln)
2 EL Kokosöl
1 EL Agavendicksaft oder Honig
6 entsteinte Datteln
1 EL Cashewbruch/ganze Cashews, grob gehackt

  • Datteln in warmen Wasser für ein paar Minuten einweichen.
  • Mandelmus mit Kokosöl in der Mikrowelle kurz erwärmen, so dass es etwas flüssiger wird. Agavendicksaft oder Honig unterrühren.
  • Die Datten abtropfen lassen und zu einer Paste pürieren. Das Mandelmus dazugeben und weiter mixen, bis eine klebrige Masse entsteht.
  • Nun die Cashewstücke dazugeben und noch einmal kurz durchmixen, bis die Stücke in der Fudgemasse verteilt sind.
  • Auf Backpapier verstreichen und in einem Behälter im Gefrierfach für ca. 1 Stunde kalt stellen.
  • Anschließend in ca. 16 mundgerechte Stücke schneiden. Alles auf einmal essen oder im Kühlschrank aufbewahren.

Seht ihr? Fudge geht auch ohne Zucker, Butter und Milch!



Da kann man ohne Reue genießen;)


Ein kleines Update zum Feuer: Es scheint als würde die Feuerwehr den Brand so langsam in den Griff bekommen, es kann aber noch ein paar Tage dauern. Neue Evakuierungen gab es wohl keine mehr. 

So, der Kleine kommt sofort von der Schule, also werde ich mal Mittagessen vorbereiten! Bis zum nächsten Post!

Kommentare:

  1. Fudge! Das ist grade auch ein Thema hier. Aus Schottland hab ich ganz leckeren (unveganen und ungesunden) Whisky-Fudge mit gebracht, der "leider" ziemlich lecker schmeckt. Jetzt habe ich überlegt, wie ich Fudge ohne das Kilo Zucker (das da normalerweise reinkommt) hinbekomme, aber nun hab ich ja deine Lösung! Das werd ich mal ausprobieren (sobald ich Mandelmus habe)!

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    1. Whisky-fudge? Interessant:) Erdnussbutter sollte sonst auch funktionieren:)

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