20. September 2013

Vitamin A Bombe!

Hallo ihr Lieben! Eigentlich hatte ich vor gestern noch einen Blogeintrag zu schreiben, aber abends war ich einfach zu müde! Der Jetlag hat mich voll erwischt; ich bin heute auch schon wieder um 1.15 Uhr nachts wach geworden und konnte einfach nicht mehr einschlafen. Nun habe ich auch noch Halsschmerzen! Ich war schon Ewigkeiten nicht mehr krank! Ich hoffe, das kommt nur durch die trockene Luft im Flieger, ich möchte das neue Semester nicht mit einer Erkältung starten.

Was kocht man also am Besten, wenn der Hals kratzt und die Nase läuft? Na klar, Suppe! Ich hatte jedoch nicht wirklich Lust auf so eine wässrige Suppe mit allerlei Suppengrün, Kartoffel und co. - ich wollte lieber etwas Cremiges. Gut, dass ich mir einen Butternut Kürbis gekauft hatte!

Wer diese Art Kürbis nicht kennt, so sieht er aus:


Und drin stecken Ballaststoffe, Vitamin A und C, sowie B6, Folsäure und Kalium!
Schon 1 cup gekochten Butternut Kürbis decken mit über 400% mehr als den Tagesbedarf an Vitamin A! Das gibt meinem Immunsystem hoffentlich einen Tritt zum Wachwerden, denn Vitamin A ist nicht nur wichtig für Wachstum, Haut und co. sondern unterstützt zudem die Immunabwehr. Passend also für die Herbst-und Winterzeit.

Also los, ran an den Herd!


Butternut-Lauch Süppchen mit Zimt und Thymian

Für 3-5 Portionen
50g Cashews, in Wasser eingeweicht
1 mittelgroße Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 TL gehackter Ingwer
1 Porree-Stange
1 Butternut Kürbis (ungeschält ca. 860g)
1-2 EL Öl
2 EL Hefeflocken (optional)
800ml Wasser
Salz, Pfeffer
1/2-1 TL Zimt
1/2 EL getrockneter Thymian

Zubereitungsdauer: Ca. 50 Minuten. + Einweichzeit für die Cashews
  • Die Cashews für ca. 1 Stunde einweichen.
  • Währenddessen Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer hacken. Den Porree längs halbieren und in Scheiben schneiden.
  • Den Kürbis schälen, längs durchtrennen und aushöhlen. Anschließend in Stücke schneiden.
  • Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin ein paar Minuten andünsten.
  • Den geschnittenen Porree dazu geben und weich kochen. Evtl. ein paar Esslöffel Wasser dazugeben.
  • Nun die Kürbis-Stücke mit in den Topf geben und für 3 Minuten mitkochen. Dann 800ml Wasser dazugießen und zum Kochen bringen.
  • Bei mittlerer Temperatur ca. 20-30 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich gekocht ist.
  • Die Hefeflocken und die eingeweichten Cashewkerne dazugeben und anschließend mit einem Pürierstab oder im Thermomix/Vitamix bzw. einem anderen Mixer zu einer cremigen Suppe pürieren. (TIPP: Ich habe einen Pürrierstab verwendet; dadurch hatte ich am Ende noch kleine Cashewstücke in der Suppe, das war jedoch weniger schlimm.)
  • Zurück in den Topf geben, mit Salz, Pfeffer, Zimt und Thymian würzen und noch einmal aufkochen lassen. 
  • Warm servieren.

Meinen Eltern und mir hat es gut geschmeckt! Ich hatte erst Sorge, dass die Kombination aus Zimt und Thymian etwas merkwürdig sein würde, aber das war zum Glück nicht der Fall! 



Ich habe während die Suppe vor sich hingeköchelt hat noch eine Ladung Weißkohl in Gläser verfrachtet für selbstgemachten fermentieren Sauerkraut! Bei meinem ersten Versuch hatte ich Rotkohl verwendet, und ich glaube der hätte noch ein paar Tage länger stehen müssen. Ich hoffe diesmal werde ich mehr Erfolg haben!



Einen schönen Start ins Wochenende wünsche ich euch! Ich werde nun ein Nickerchen machen....

Kommentare:

  1. Huhu Melli,
    mal kurz zu deiner Frage bzgl. der Kamera: Ganz genau kann ich dir da wohl nicht helfen, da ich mich selber kaum auskenne. Ich fotografiere mit der Kamera meines Freundes, einer Nikon D7100 mit eine 50mm Festbrennweite als Obejktiv. Die Kamera scheint schon zu den besseren zu gehören, wurde mir zumindest mal gesagt und war auch nicht allzu billig. Aber es lohnt sich, wir hatten vorher schon eine Nikon, allerdings ein Vorgänger/Einsteiger-Modell und die Unterschiede auf jeden Fall deutlich merkbar. Ich hoffe, du findest die richtige Kamera für dich und hast viel Spaß mit ihr. :)
    Viele Grüße,
    Ramona

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    1. Danke für die Info, Ramona! Ich denke, in nächster Zeit werde ich mir eh keine gute Kamera leisten können; immerhin habe ich mir gerade eine Reise nach Amerika gegönnt;)
      Liebe Grüße!

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  2. Hallo Melanie
    ich bin zufällig über Deinen Blog gestolpert und fand Dein Brownie-Rezept einfach toll. Weisst Du evtl. eine Alternative zu Weizenmehl? Oder die doofe Frage meinerseits: kann man mit Sojamehl backen?
    Liebe Dank im voraus!
    Anita

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    1. Danke Anita!
      Sojamehl habe ich selbst noch nie verwendet, und ich glaube als Ersatz für Weizenmehl würde es sich nicht sehr gut eignen; eher als Eiersatz beim Backen. Ich würde dir sonst Dinkelmehl empfehlen, oder hast du eine Gluten-Unverträglichkeit? Wenn ja, dann würde ich evtl einen Mix aus verschiedenen glutenfreien Mehlsorten verwenden, wie Reismehl und Hirsemehl oder eine fertige Mehl-Mischung. Ich hoffe, ich konnte dir helfen!
      Liebe Grüße, Melanie

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    2. Was auch noch funktionieren würde: Gemahlene Nüsse! Zumindest einen Teil der Mehlmenge dadurch ersetzen.

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    3. Hallo Melanie
      Nein, ich habe keine Gluten-Unverträglihkeit, dennoch würde ich gerne Weizen resp. glutenhaltiges Getreide meiden. Soviel zur Theorie. In der Praxis stelle ich mir dann die Frage, was ich als Ersatzprodukt nehmen kann.
      Reis- und Hirsemehl sowie gemahlene Nüsse sind schon ein wichtiger erster Ansatz - vielen Dank dafür!
      Liebe Grüsse
      Anita

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    4. So geht es mir auch, ich verzichte auch wenn möglich auf Weizen, aber meine Gastfamilie hatte leider nur Weizenmehl im Haus;)
      Ich habe mir vor kurzem eine Packung Braunhirse-Mehl gekauft und wollte nach meinem Rohkost-Versuch mal versuchen damit etwas zu backen. Aber gemahlene Nüsse habe ich schon oft als Mehlersatz verwendet, da eine Freundin eine Gluten-Unverträglichkeit hat- aber wie gesagt nicht 100% dadurch ersetzen.
      Liebe Grüße!

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