19. Oktober 2013

Indisches Tofu-Curry

Hallo ihr Lieben!
Es ist Sonntag früh, draußen ist es noch düster - ziemlich düster! Joggen gehen werde ich bei der Dunkelheit definitiv nicht. Gut für euch, denn nun gibt's ein Rezept!

Dieses Rezept habe ich während meines letzten USA-Trips kreiert und leider hatte die Batterie meiner Kamera den Geist aufgegeben; entschuldigt deshalb die Bild-Qualität!


Für 3-4 Portionen
1 Knoblauchzehe
1 mittelgroße Zwiebel
1/4-1/2 EL Ingwer-Paste oder fein geriebener Ingwer
220-250g Natur-Tofu
1,5 EL Olivenöl
1 Dose Tomatenstücke
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Koriander-Pulver
1/4 TL Chili-Pulver oder Cayenne-Pfeffer
Salz, Pfeffer
1/4-1/3 Tasse Cashews, 1 Stunde in Wasser eingeweicht*
gefrorene Erbsen
1-2 EL gehackte Petersilie (optional)

* anstatt eingeweichter Cashews können auch 2-3 EL Cashewmus verwendet werden um Zeit zu sparen.

Zubereitungsdauer: ca. 30 Minuten + 1 Std. Einweichzeit

  • Knoblauchzehe und Zwiebel grob hacken und dann pürieren.
  • Den Tofu ggf. pressen, so dass er nur noch so wenig wie möglich Flüssigkeit festhält, und in kleine Würfel schneiden.
  • Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Tofu-Würfel darin leicht braun anbraten und währenddessen mit ein wenig Salz würzen. Anschließend aus der Pfanne nehmen.
  • Die fein pürierte Zwiebel-Knoblauch-Mischung mit dem Ingwer in die Pfanne geben (falls die Pfanne nicht mehr fettig genug ist einen weiteren 1/2 EL Öl vorher in die Pfanne geben) - und ein paar Minuten andünsten. Kurkuma, Koriander-, und Chili-Pulver dazugeben und weiter dünsten.
  • Währenddessen die Tomaten pürieren, so dass keine groben Stücke mehr vorhanden sind. 
  • Anschließend die eingeweichten, abgetropften Cashews mit ein paar Löffeln der Tomaten ebenfalls fein pürieren. TIPP: Wer sein Curry lieber etwas wässriger mag, kann die Cashews bzw. das Cahsewmus auch mit 50ml Wasser pürieren.
  • Die Tomaten (ohne Cashews) mit in die Pfanne geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sie beginnt anzudicken.
  • Dann die Cashew-Masse dazugeben und einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Anschließend die Tofu-Würfel unterheben und nach Belieben gefrorene Erbsen einrühren. Auf niedriger Hitze 5-8 Minuten garen.
  • Zum Schluss noch einmal mit Salz abschmecken, die gehackte Petersilie unterrühren und servieren.

Übrigens schmeckt das Curry am nächsten Tag sogar noch besser! Und wie gesagt, wer das Curry etwas flüssiger mag, verwendet einfach etwas Wasser. Und wer kein Erbsen-Fan ist, kann diese auch weglassen!

Dazu passt z.B. Reis oder Roti - oder noch besser: Naan-Brot! Und was ein Zufall, die liebe Petra hat vor kurzem richtig tolles Naan-Brot gemacht. Das Rezept findet ihr hier auf ihrem Blog. Es sieht wirklich klasse aus!

So, ich bekomme Hunger - mal sehen, was ich mir zum Frühstück mache. Ich bin leider ein wenig eingeschränkt, da ich mir gestern beim Gemüse schneiden einen halben Fingernagel abgehackt habe! Das war nicht sehr angenehm kann ich euch sagen!

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag und passt auf eure Finger auf!

PS: Vergesst nicht an meinem Blogevent teilzunehmen!


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