3. März 2014

Saftiges Vollkorn-Hafer-Brot

Hallo Ihr Lieben! 
Wer von euch hat sich heute in Schale geworfen? Oder wer schaut sich (womöglich im Regen) einen Rosenmontagszug an? Ich bin da eher ein richtiger Karnevalsmuffel! Das geht wirklich so an mir vorbei - wie auch schon die Jahre zuvor. Ich verbringe dann lieber Zeit mit meiner Familie, mit meinem Hund, schaue einen schönen Film (oder wie in diesem Moment die Oscar-Verleihung), mache Sport - oder stehe in der Küche! Da verbringe ich momentan sowieso eine Menge Zeit.

Vor ein paar Tagen habe ich Brot gebacken. Irgendwie bekomme ich es nie hin, dass mein selbstgebackenes Vollkornbrot fluffig wird, aber ich denke ein Brot, das nur aus Vollkornmehl besteht, wird eh nicht wirklich leicht und locker. Oder habt ihr zufällig einen Tipp?


Dieses Brot ist auch nicht fluffig geworden, aber super saftig! Ich denke, das liegt vor allem an den Haferflocken. Mit seinem leicht süßen Geschmack schmeckt es besonders gut mit Erdnussbutter und Marmelade bestrichen - Peanut Butter & Jelly-Sandwich halt, typisch amerikanisch!


150g Haferflocken
500ml warmes Wassser
450g (Dinkel-)Vollkornmehl
1 TL Salz
30g Leinsamen (opt.)
4-5 EL Rohrohrzucker
1 Pck. Trockenhefe
etwas Sojamilch
extra Haferflocken

  • Haferflocken mit dem warmen Wasser mischen und 7-10 Minuten quellen lassen.
  • Mehl, Salz, Trockenhefe, Zucker und Leinsamen zusammengeben und mischen. Die eingeweichten Haferflocken inkl. Wasser dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. (Evtl. etwas mehr Mehl dazu geben, falls der Teig zu sehr klebt)
  • Den Teig zu einer Kugel formen und in einer Schüssel mit einem feuchten Tuch abgedeckt an einem warmen Ort gehen etwa eine Stunde gehen lassen.
  • Den Teig anschließend in eine leicht eingefettete Backform geben ohne ihn noch einmal großartig durchzukneten; dann noch mal ca. 20-30 Minuten ruhen lassen.
  • Währenddessen den Backofen auf 180°C vorheizen. Ein ofenfestes Schälchen mit Wasser in den Ofen stellen.
  • Den Teig mit etwas Sojamilch bestreichen und ein paar Haferflocken darauf verteilen.
  • Das Teig im vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten backen.
  • Das Brot etwas abkühlen lassen und aus der Form lösen. Anschließend komplett abkühlen lassen und in Schneiben schneiden. (Das klappt am besten mit einer Brotschneidemaschine)
  • Das Brot kühl und trocken aufbewahren und innerhalb von ein paar Tagen verzehren.

Und so sah mein Frühstück der letzten Tage aus:
Mmmmh!!

Ich werde nun erst mal mit den beiden Hunden spazieren gehen, die zwei schauen mich schon erwartungsvoll an. Bis zum nächsten Post!

Kommentare:

  1. Mhm, wie das Brot fluffiger wird? Erstmal, da hast du Recht, liegt es am Vollkornmehl. Das hat einfach nicht so "schöne" Backeigenschaften. Wenn es dich stört: Einfach etwas Weißes Mehl beimischen.
    Ansonsten, hast du schonmal längeres Gehen-lassen probiert? Das sollte auch etwas zur Fluffigkeit beitragen.

    Grüße!

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    1. Danke für die Tipps! Ich bin kein Fan von Weißmehl, aber ich werde den Teig definitiv beim nächsten Mal länger gehen lassen!
      LG Melanie

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  2. Hast du zufällig Erfahrung darin, Brot über Nach im Kühlschrank gehen zu lassen? Ich versuche das gerade, zweifle aber ein bisschen daran, dass das was wird...

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    1. Im Kühlschrank arbeitet die Hefe langsamer, aber ich habe auch schon oft Brot-/Brötchenteig im Kühlschrank über Nacht gehen lassen. Hat es denn geklappt? Vor dem Backen lass ich den Teig meist doch etwas bei Zimmertemperatur gehen. Lg

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    2. Ja, hat geklappt. Allerdings habe ich den Teig erst aufgehen lassen und dann vor dem Backen (bereits geformt) über Nacht im Kühlschrank stehen gelassen... Beim nächsten Mal probiere ich es andersrum, wie du.

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