31. Mai 2014

Neuigkeiten + Suppen-Rezept

Hallo ihr Lieben,
ich habe euch noch gar nicht die neusten Neuigkeiten mitgeteilt! Eigentlich sind sie schon gar nicht mehr so neu, aber ich bin irgendwie nicht dazu gekommen euch davon zu erzählen. Wie fange ich denn mal an...
Könnt ihr euch noch an mein Thai-Curry Rezept erinnern? Jedenfalls habe ich ein paar Tage später mit meiner ehemaligen Gastfamilie geskyped und die hat mich eingeladen, sie im Sommer besuchen zu kommen - nein, nicht in die USA - meine liebe Gastfamilie zieht nach Bangkok, Thailand und ich werde ganze 1.5 Monate im Sommer dort bei ihnen bleiben! Könnt ihr euch vorstellen, wie aufgeregt ich bin?! Ich freu mich tierisch. Ich fand es irgendwie lustig, dass diese Nachricht kurz nachdem ich mein Thai-Curry gekocht hatte kam.

Das heutige Rezept hat zur Feier des Tages natürlich auch eine Thai-Curry Note. Doch anstatt ein weiteres Curry zu machen, habe ich eine Suppe gezaubert - und ich muss sagen, das war bestimmt die beste Suppe, die ich je gekocht habe!


Was diese Suppe so besonders macht, sind wahrscheinlich die Zutaten: Rote Paprika, Erdnüsse, Curry Paste und ..... Trommelwirbel ... Mango! Die Mango hat der Suppe das "i"-Tüpfelchen gegeben und macht sie zu einer erfrischenden Sommer-Mahlzeit mit einer leichten Süße! Abgesehen davon ist sie super cremig und lecker!


Für 2-4 Portionen
1 mittelgroße Zwiebel, zerhackt,
1 große/2 kleine Knoblauchzehen, fein gehackt
1 EL Kokosöl oder Rapsöl
2 große rote Paprika (entkernt etwa 300g)
1 Möhre (80g)
2 EL milde Rote Thai Curry Paste*
250ml Wasser (oder mehr für eine weniger cremige Suppe)
1 reife Mango (etwa 245g Fruchtfleisch)*
100ml Sojamilch (oder Kokosmilch)
100g geröstete Erdnüsse/Erdnussmus (aus gerösteten Erdnüssen)
Salz
Erdnüsse zum Garnieren

* Die Curry-Pasten variieren in Schärfe, also startet vielleicht mit 1 EL und gebt ggf. mehr dazu.
Reife Mangos sind leicht weich und schmecken süß. Verwendet keine Früchte, die noch hart sind, wenn man sie leicht eindrückt.

  • Das Öl in einem Topf erhitzen und die gehackte Zwiebel und Knoblauchzehe darin andünsten.
  • Währenddessen die Möhre schälen und in Stücke schneiden. Die Paprika ebenfalls in grobe Stücke schneiden und beides für 5 Minuten mitdünsten.
  • Die Curry Paste einrühren und den Topf mit dem Wasser auffüllen. Das Ganze zum Kochen bringen und 10 Minuten köcheln lassen.
  • Das Mangofleisch in Stücke schneiden, 180g davon in die Suppe geben und den Rest zum Garnieren zur Seite legen (am Besten im Kühlschrank aufbewahren).
  • Nun die Sojamilch und die Erdnüsse bzw. das Erdnussmus dazugeben, verrühren und alles cremig pürieren. Wer es nicht ganz so cremig mag, kann noch mehr Wasser einrühren.
  • Zum Schluss mit Salz abschmecken.
  • Die Suppe servieren und mit Erdnüssen und den restlichen Mango-Stücken garnieren.

Ich hoffe es läuft euch schon das Wasser im Munde zusammen. Falls nicht, solltet ihr die Suppe trotzdem nachkochen, es lohnt sich wirklich!


Mit diesem Rezept nehme ich an Mel's Blog-Event "Gute Laune Suppen" auf gourmetguerilla.de teil, denn diese Suppe ist wahrlich eine Gute-Laune-Suppe!
Gute Laune Suppen

29. Mai 2014

Kichererbsen-Salat

Hallo ihr Lieben!
Nach all den süßen Rezepten gibt es nun wieder etwas knackig frisches für den Mittagstisch: einen Kichererbsensalat! Ich liebe Kichererbsen - ob als Hummus, in Form von Falafel, in Chana Masala, oder einfach nur in meinem grünen Salat. Nicht zu vergessen kann man mit Kichererbsen auch Süßes machen, wie etwa Blondies - aber ich hab erst einmal genug von süßen Dingen, also bleiben wir heute bei Salat!


Dieser fettarme Kichererbsen-Salat eignet sich super als Beilage z.B. beim Grillen. Ihr könnt ihn natürlich auch als Topping für eure grünen Salate verwenden, um den Nährwert zu erhöhen. Als gesunder Snack für zwischendurch macht der Kichererbsen-Salat sich sicher auch gut! Diese Variante ist mit Garam Masala, einer indischen Gewürzmischung und Sambal Oelek, eine scharfe Würzsoße, aufgepeppt - ihr könnt aber auch gerne nach Belieben andere Gewürze verwenden.


Für 2-3 Portionen
1 Dose Kichererbsen (ca. 240g abgetropft)
1/2 rote Zwiebel
1/3-1/2 Gurke
8-10 Datteldomaten
Saft 1/2 Zitrone
1/2 TL Agavendicksaft
1/2 TL Knoblauchgranulat
1/4 TL Salz
1/2 TL Garam Masala
Pfeffer
1/4-1/2 TL Sambal Oelek

  • Zwiebel und Gurke klein hacken, Tomaten halbieren. Mit den Kichererbsen zusammengeben.
  • Zitronensaft, Agavendicksaft, Sambal Oelek und Gewürze verrühren und auf den Salat geben.
  • Gut vermengen und ggf. 10-20 Minuten vor Verzehr kühl stellen.


Und nun hoffen wir mal, dass sich der Regen bald verzieht damit wir unseren knackigen Salat auch draußen in der Sonne genießen können!
Einen schönen Feiertag wünsche ich!

26. Mai 2014

ViVANI Gewinner + Glutenfreies Schokokuchen-Rezept

Hallo ihr Lieben!
Das Los hat entschieden - der Gewinner der Reismilch-Kuvertüre von ViVANI steht fest:



Herzlichen Glückwunsch! 

Und nun zum Rezept. Am Sonntag war ich mit ein paar Freundinnen picknicken. Dazu sollte jeder etwas mitbringen - also etwas Essbares meine ich. Das ist leider gar nicht immer so leicht; wir haben uns schon selbst also "kompliziert" bezeichnet, denn wenn alle mitessen sollen, dann sollte es vegan und glutenfrei sein, und bestimmte Obstsorten wie Äpfel nicht enthalten. Eine Freundin wollte nun also vegane, glutenfreie Pancakes machen - ist jedoch kläglich gescheitert. Meine andere Freundin hat sich an veganen, glutenfreien Waffeln und Keksen versucht: Die Waffeln waren letztendlich aufgrund der Zugabe von Ei (aus lauter Verzweiflung) nicht mehr vegan und die Kekse....konnte man nicht mehr als Kekse identifizieren.

Ich hatte mir nun einen Kuchen vorgenommen und war nach den "Erfolgsgeschichten" der anderen ein wenig eingeschüchtert. Ohne viel Nachzudenken, habe ich dann doch losgelegt und einen veganen, glutenfreien Schokokuchen gebacken - das Ergebnis war einfach nur super!


Mit glutenfreien Gebäck assoziiere ich meist "trocken", ganz im Gegensatz zu diesem Kuchen! Er war super saftig und einfach nur himmlisch schokoladig. Die Kirschen haben das ganze noch mit einer fruchtigen Süße abgerundet - einfach nur lecker! Ich musste mich wirklich zurückhalten, dass ich bei der Geschmacksprobe nicht mehr als nur ein Stück esse!


Für ca. 8 Stücke (20cm Kuchenform)
150g Buchweizenmehl
30g Kokosmehl
60g Braunhirsemehl (oder mehr Buchweizenmehl bzw. Mehl nach Wahl)
15g geschrotete Leinsamen
35g ungesüßtes Kakaopulver
2 TL Backpulver
350ml Mandelmilch*
200g Sojajogurt*²
90g (Rohrohr)Zucker
15-18 frische süße Kirschen, entsteint
50g Zartbitterschokolade, grob zerhackt

GLASUR (optional)
40g weiße vegane Schokolade (z.B. Schakalade)
50g Zartbitterschokolade
gehackte Mandeln

* Anstelle von Mandelmilch könnt ihr auch andere pflanzliche Milch wie Sojamilch, Kokosmilch oder Hafermilch verwenden (nicht glutenfrei!)
*² Ich hatte nur gesüßten Sojajogurt zur Hand. Falls ihr ungesüßten verwendet, würde ich die Menge an (Rohrohr)Zucker um etwa 20g erhöhen.

  • Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine 20cm-Durchmesser Kuchenform mit Backpapier auslegen bzw. gut einfetten.
  • Alle trockenen Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und vermischen. Nun die Mandelmilch dazugießen, sowie den Sojajogurt hineingeben. Alles gut verrühren, so dass ein zäher Teig entsteht.
  • Zum Schluss die entsteinten Kirschen und die zerhackte Schokolade unterheben.
  • Nun den Teig in die vorbereitete Form geben und 35 bis 40 Minuten backen. Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form etwas abkühlen lassen. Dann die Ringform entfernen und den Kuchen komplett abkühlen lassen.
  • Wer mag kann wie ich den Kuchen noch mit geschmolzener Schokolade und gehackten Mandeln verzehren - ich kann es nur empfehlen!!

Dieser Kuchen war einfach nur ein Traum .... der leider viel zu schnell vorbei war! 


So ihr Lieben, ich verabschiede mich für heute! Ein paar schokoladige Träume wünsche ich euch heute Nacht! Bis zum nächsten Post!

22. Mai 2014

Abkühlung gefällig?

Hallo ihr Lieben!
Ist euch bewusst, dass in weniger als einem Monat der kalendarische Sommeranfang ist? Genauer gesagt am 21. Juni! Den Temperaturen nach zu urteilen ist der Sommer schon da - mit schwülen 30°C hatten wir heute hier zu kämpfen, aber ich denke das war wohl in ganz Deutschland so?!
Ausgerechnet heute stand wieder unser Mikrobiologie Praktikum auf dem Programm. Wir wurden also schon gleich morgens in ein Labor gesteckt, in dem die Klimaanlage versagt hatte - sprich: 28°C Raumtemperatur in langer Hose und Kittel und kein Lüftchen wehte - noch dazu brannte der Bunsenbrenner fast ununterbrochen. Wir waren mehr als  froh, als wir da raus waren! 
Mittagessen gab es heute bei "Lequeria" in Jena - wir haben nämlich zufällig entdeckt, dass es dort vegane Burritos gibt und glutenfreie Crêpes zur Freude meiner Freundin, die Gluten nicht verträgt. Das war das erste Mal, dass wir alle gemeinsam an einem Ort essen konnten! 


Der kleine Laden an der Saalbahnhofstraße 10 ist wirklich zu empfehlen. Das Essen hat uns allen sehr geschmeckt! Ich fand die Preise jedoch etwas hoch für die nicht allzu großen Portionen, aber als Facebook-Fan bekommt man wenigstens noch 50 Cent Rabatt. 

Zurück zum Thema Sommer! Bei den hohen Temperaturen ist es wichtig viel Wasser zu trinken, denn auch wenn wir es nicht unbedingt merken, schwitzen wir mehr. Wenn man kein großer Wasser-Trinker ist, sollte man den vielleicht den täglichen Konsum an Obst und Gemüse mit hohem Wassergehalt erhöhen. Da bekommt man nicht nur die nötige Flüssigkeitszufuhr, sondern auch noch wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Zu den Obst- und Gemüsesorten mit hohem Wassergehalt zählen u.a. Grapefruit, Papaya, Orange, Äpfel, Gurke, Zucchini, Blattsalat - und nicht zu vergessen die Wassermelone! Mit etwas mehr als 90% ist der Wassergehalt in der Wassermelone extrem hoch und macht sich somit gerade an heißen Tagen sehr gut als Durstlöscher. Zudem ist die Wassermelone ein guter Vitamin A und C Lieferant und enthält im Vergleich zu anderen Obstsorten wenig Zucker und Kalorien!

Nun paart die Wassermelone noch mit Erdbeeren, Eiswürfeln, und einem Spritze Zitrone, püriert das Ganze und ihr habt ein erfrischendes, gesundes und leckeres Sommergetränk!


Für 1 Portion
ca. 200g frische Wassermelonenstücke
6-8 Erdbeeren
1 TL Zitronen- oder Limettensaft
5-6 Eiswürfel
1-2 TL Agavendicksaft (opt.)

  • Alle Zutaten zusammengeben und fein pürieren. Gegebenenfalls mit Agavendicksaft abschmecken.
  • Sofort genießen!

TIPPS: 
  • Für einen extra Frischekick gebt noch etwas frische Minze zu den Zutaten.
  • Anstatt Eiswürfel aus reinem Wasser könnt ihr auch euren Lieblingsfrüchtetee in einer Eiswürfelform einfrieren und verwenden.
  • Frische Erdbeeren können auch durch gefrorene ersetzt werden.


Einen schönen - und hoffentlich etwas kühleren - Abend wünsche ich euch noch!
Und denkt daran: Bis zum 25.5. könnt ihr noch an meinem Gewinnspiel teilnehmen!


15. Mai 2014

Zuckerfreie Mixer-Waffeln

Hallo ihr Lieben!
Ich habe festgestellt, dass ich es mit dem Vegan Wednesday nicht wirklich hinkriege. Entweder vergesse ich komplett Fotos von meinen Mahlzeiten zu schießen oder ich bin zu spät dran mit dem Verfassen des Beitrags. Naja, vielleicht beim nächsten Mal.

Bevor ich zum Rezept komme, denkt an mein Gewinnspiel! Bis zum 25.05.14 könnt ihr noch teilnehmen. Weitere Infos findet ihr hier.


So, und nun zum Waffel-Rezept. Das Experiment "Vegane Waffeln" ist bei mir schon oft in die Hose gegangen. Meine Süßkartoffel-Waffeln waren damals mein erster Erfolg, doch durch das Kochen der Süßkartoffel waren sie schon etwas aufwändiger. Ganz im Gegenteil zu dem folgendem Rezept: Alles in eine Küchenmachine werfen, pürieren - und fertig ist der Waffelteig! 


Für ca. 8 Waffeln
180g Haferflocken
50g Weizenvollkornmehl
50g Rosinen
1 Prise Salz
1 TL Zimt
1 TL Backpulver
580ml Hafer-/Sojamilch oder Wasser
optional: 2-3 EL Rohrohrzucker

Kokosöl oder Margarine zum Einfetten des Waffeleisens

  • Alle Zutaten zusammengeben und gut pürieren. Wer nur einen Pürierstab hat, sollte die Rosinen vorher in heißem Wasser einige Minuten einweichen.
  • Wer Wasser verwendet oder lieber etwas süßere Waffeln mag, sollte noch etwas Zucker in den Teig geben.
  • Den Teig stehen lassen und währenddessen das Waffeleisen anschalten.
  • In das gefettete Waffeleisen eine Kelle Teig geben und durchbacken. Nicht zu früh den Deckel heben, da es sonst zu "klebrigen Angelegenheiten" kommen kann!


Mit Puderzucker oder Agavensüße, frischem Obst, Schokosoße, Nussmus, etc. servieren


Nach einem langem Uni-Tag inklusive chaotischer Labor-Arbeit freue ich mich nun auf einen gemütlichen Abend und ein langes Wochenende. Ich hoffe sehr, dass sich das ständig wechselnde Wetter mal wieder auf Sonnenschein einstellt, damit Bella und ich die drei freien Tage auch gut ausnutzen können. 

Euch wünsche ich noch einen schönen Abend! Bis zum nächsten Post!

9. Mai 2014

Für "Peanutbutter & Chocolate" Liebhaber // Gewinnspiel!

Hallo ihr Lieben,
wer von euch hat noch nicht die neuen VIVANI-Schokoriegel probiert? Dann solltet ihr das unbedingt nachholen. Ich kann vor allem 'White Nougat Crisp' und 'Dark Nougat Croccante' empfehlen. Und nun noch ein Tipp für unsere Backfreunde: Seit kurzem gibt es von VIVANI Reismilch-Schokoladen-Kuvertüre, die stark an Vollmilchschokolade erinnert.
VIVANI hat mir freundlicherweise diese neue "Rice Choc Kuvertüre" zur Verfügung gestellt um sie auszuprobieren. Ich habe tagelang gegrübelt, was ich genau damit machen könnte und letztendlich hat mich meine Freundin mit ihren selbstgemachten Erdnussbutter-Pralinen dazu inspiriert diesen Kuchen zu kreieren:


Dieser Kuchen ist etwas für alle Peanutbutter & Chocolate-Liebhaber: Eine deftige Erdnusscreme auf Mandel-Chia-Haferboden mit frischen Himbeeren und Schokocreme! Ja, das ist schon eine Kalorienbombe, aber ein Stück sättigt dafür schon sehr gut. Der Kuchen ist zudem sehr schnell zu machen und ihr müsst nicht mal den Ofen dafür anschmeißen. Gute Nachricht auch an alle mit Glutenunverträglichkeit: Verwendet glutenfreie Haferflocken, dann könnt ihr den Kuchen auch unbesorgt genießen!


Die "Rice Choc Kuvertüre" hat mich definitiv überzeugt. Als ich mir eine Ecke zum Probieren abgebrochen habe, war ich noch nicht sehr begeistert - doch auf dem Kuchen macht sie sich sehr gut! Ein toller Vollmilch-Schoko bzw. Kuvertüre-Ersatz für Veganer. Infos zu Nährwerten und Zutaten findet ihr übrigens hier.


Für 8 Stücke
BODEN
100g blanchierte Mandeln
15g Chiasamen*
70g Haferflocken
25g Agavendicksaft
2 EL Kokosöl*
2-3 EL Soja- oder Mandelmilch

ERDNUSSCREME
170g gesalzene Erdnussbutter (aus gerösteten Erdnüssen)
45-50g Agavendicksaft
180g Seidentofu
50ml Soja- oder Mandelmilch
1 TL Agar Agar

SCHOKOCREME
100g VIVANI Rice Choc Kuvertüre
70g Seidentofu

40-60g frische Himbeeren (oder Erdbeeren)

* Chiasamen können durch geschrotete Leinsamen ersetzt werden. Wer kein Kokosöl hat kann wahrscheinlich auch pflanzliche Margarine verwenden. Ihr könnt aber auch ein anderes Boden Rezept verwenden, wenn ihr mögt.

  • Die blanchierten Mandeln mit den Chiasamen und den Haferflocken in einer Küchenmaschine vermahlen. Agavendicksaft, Kokosöl und 2 EL pflanzliche Milch dazugeben und zu einer klebrigen Masse verarbeiten. Gegebenenfalls etwas mehr Milch verwenden.
  • Die Bodenmasse in eine leicht (mit Kokosöl oder Margarine) eingefettete ca. 20cm-Durchmesser-Pie-Form (siehe Foto) geben und mit den Fingern/einem Löffel andrücken - Seiten nicht vergessen! Dann in den Kühlschrank stellen.
  • Für die Erdnusscreme die Erdnussbutter mit Agavendicksaft und Seidentofu cremig schlagen/pürieren.
  • Die Sojamilch in einen kleinen Topf geben und das Agar-Pulver einrühren. Unter Rühren zum Kochen bringen und 30-60 Sekunden weiter Rühren.
  • Anschließend unter die Erdnusscreme schlagen/pürieren. Die Creme dann auf den Boden geben und gleichmäßig verstreichen. 
  • Die Himbeeren oder Erdbeeren waschen und vorsichtig trocken tupfen. Anschließend auf der Erdnusscreme verteilen und eindrücken. Den Kuchen zurück in den Kühlschrank stellen.
  • Nun die Reismilchschokolade zum Schmelzen bringen und mit dem Seidentofu zu einer cremigen Masse verarbeiten. Diese auf dem Kuchen verteilen.
  • Dieser geht dann wieder für mindestens eine Stunde zurück in den Kühlschrank. Dann könnt ihr in schneiden und verzehren.


Ihr könnt die Beeren auch gerne weglassen, aber ich finde die geben dem Kuchen diesen gewissen Frische-Kick. Für mehr Schokocreme nehmt einfach die komplette 150g Tafel 'Rice Choc Kuvertüre' und 110g Seidentofu. Ich glaube, ich gönne mir nun noch ein Stückchen....


Wie ihr vielleicht schon ahnen könnt, hat VIVANI mir gleich zwei Tafeln geschickt und einer von euch kann die zweite Tafel nun gewinnen!


Um zu gewinnen müsst ihr lediglich bis zum 25.05.2014 um 00.00Uhr einen Kommentar unter diesem Post hinterlassen und mir sagen, was ihr tolles mit der "Rice Choc Kuvertüre" zaubern würdet. Teilnehmen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist oder unter 18 mit Erlaubnis der Eltern und aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich kommt. Der Gewinner wird dann per Los entschieden. 

Viel Glück!

5. Mai 2014

Wir haben einen Gewinner! + Sandwich-Rezept

Hallo ihr Lieben!
Zuerst die offizielle Bekanntgabe des Gewinners des Buches "Vegan für Einsteiger":

LEONIE



Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Buch!

Danke an alle die teilgenommen habe. Vielleicht klappt's beim nächsten Mal (und es wird auch schon bald ein nächstes Mal geben...)

Nun aber zum Rezept. Dieses Rezept ist in sage und schreibe 10 Minuten entstanden! Ja, in 10 Minuten, ich scherze nicht. Ein langer Tag an der Uni ging zu Ende, dann hatte die Bahn auch noch Verspätung und mein Magen gab schon Laute von sich. Die Lust am Kochen war zu dem Zeitpunkt wirklich verflogen. Auf dem Heimweg habe ich mir also ein Roggenbrötchen gekauft und wollte es zu Hause schlicht und einfach mit etwas Avocado und Salat belegen. Doch dann lief alles anders: Ich hatte plötzlich einen kreativen Moment und heraus kam dieses Sandwich!


Rotkohl und Karotte in einer würzigen und leicht süßen Erdnusssoße mit Salat, Gurken und roten Zwiebeln auf einem knackigen Roggenbrötchen - klingt das nicht verlockend? Die Erdnuss-Krautsalat Füllung macht sich sicher auch super auf einem grünen Salat oder als Beilage zu in Sojasoße gebratenem Tofu.


Für etwa 2 Portionen
70g frischer Rotkohl, gerieben/fein gehackt
90g Karotte, geschält, gerieben/fein gehackt
25g gesalzenes Erdnussmus (aus gerösteten Erdnüssen)
1 TL vegane Worcestershire Sauce*
1 TL Zitronensaft
1 TL Tamari oder Sojasoße
1.5-2 EL Wasser
1 EL Reissirup oder Agavendicksaft
1/2 TL Knoblauchgranulat oder gepresster Knoblauch
1/2 TL gemahlener Ingwer
Salz

2 (Roggen-)Brötchen
Blattsalat
Gurkenscheiben
Zwiebelringe, rot
Sprossen
....

* Achtet darauf, dass die Sauce vegan ist. Viele Marken enthalten Fischprodukte oder ähnliches. 
Wer keine findet, kann sie aber auch selber machen.
  • Das Erdnussmus mit Worcestershire Sauce, Tamari bzw. Sojasoße, Wasser, Zitronensaft, Reissirup oder Agavendicksaft, sowie Knoblauch und Ingwer zu einer cremigen Soße verrühren. Mit Salz abschmecken.
  • Die Soße mit dem geriebenen oder gehackten Rotkohl und Karotten vermengen und das Ganze etwa 5 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen (oder sogar etwas länger).
  • Euer Brötchen mit Salat, Gurken und co. belegen und mit der Krautsalat-Masse füllen. Wer mag kann dann noch ein paar Sprossen verwenden.

Da die Soße etwas wässrig ist, eignet sich das Sandwich nicht unbedingt zum Mitnehmen. Ihr könnt natürlich vorher versuchen etwas Wasser abzugießen, bevor ihr die Füllung auf das Brötchen gebt. Aber ihr wollt es sicher eh sofort essen!

Dann viel Spaß beim ausprobieren!
Liebe Grüße!

2. Mai 2014

Vegan Wednesday #88

Hallo ihr Lieben,
nachdem ich gestern das Rezept für leckere Banana Bread-Müsliriegel gepostet habe, gibt es nun noch pünktlich meinen Vegan Wednesday. Alle Beiträge werden diesmal bei Cookies&Style gesammelt.

FRÜHSTÜCK
Mein Mittwoch begann mit einem grünen Smoothie aus Banane, Erdbeere, selbstgemachter Hanfmilch, etwas (zu wenig) Kakao, Spirulina Pulver und Spinat. Dazu gab es Vollkornbrot mit Avocado und Kala Namak.

Zwischendurch habe ich einen Apfel und 6 frische Datteln verputzt.

MITTAGESSEN
Mittags gab es eine große Portion Quinoa mit iglo Gartengemüse-Mischung und Hefeflocken. Da ich vergessen habe ein Foto zu schießen gab es dasselbe am nächsten Abend wieder - mit Dessert.

Zwischendurch habe ich an Mandeln geknabbert.

ABENDESSEN

Ein grüner Salat und gedünsteter Spargel mit Zironensaft. Dazu gab es selbstgemachten Seitan. Ich fand ihn sogar besser als gekauften - es wird sicher bald ein Rezept folgen.

Mein Hund braucht Aufmerksamkeit! Einen schönen Start ins Wochenende!


1. Mai 2014

Selbstgemachte Müsliriegel

Hallo ihr Lieben!
Einen schönen 1. Mai wünsche ich euch! Es ist schon Mai - unglaublich. War nicht gerade erst Weihnachten? Ach, so schnell vergeht die Zeit....
Ich habe also wieder ein 4-tätiges Wochenende vor mir. Bis gestern war es schön sonnig - und gerade heute muss es bei uns anfangen zu regnen. Bella und ich wurden heute pitschnass beim Spazieren gehen. Umso gemütlicher war es dann als wir wieder zu Hause ankamen. Dann gab es eine Tasse Tee zum aufwärmen und einen Müsliriegel um den Nachmittagshunger zu überbrücken.

Müsliriegel ergeben einen tollen Snack für zwischendurch, nur leider stecken in vielen Riegeln unnötige ungesunde Zutaten. Zudem ist die Zutatenliste meist ewig lang und hinter vielen der aufgelisteten Begriffe verbirgt sich eigentlich nur Zucker.

Warum also nicht selber machen? Im Oh She Glows Cookbook gibt es ein tolles Rezept und auch im Internet findet man viele Müsli-Riegel Varianten zum selber machen. Ich habe dann auch mal meine eigene kreiert und zwar mit "Banana Bread-Geschmack"!


Diese Müsliriegel stecken voller gesunder Zutaten wie Haferflocken, getrockneten Beeren, Mandeln und Bananen. Da die Bananen und die getrockneten Früchte schon süß sind muss auch nicht mehr viel nachgesüßt werden. Reissirup eignet sich als Süßungsmittel hier prima, weil es sehr zäh ist. Aber Agavendicksaft kann man sicher auch gut verwenden, vor allem weil die Riegel gebacken werden. 


Für 15-18 kleine Riegel
100g Haferflocken
50g (zarte) Haferflocken
30g gepuffter Vollkorn-Reis
15g gepuffter Amaranth
30g Maulbeeren
30g  getrocknete Cranberries
15g Goji-Beeren
1 EL Chia-Samen
30g Mandeln, grob zerhackt
1 Prise Salz
1 gehäufter TL Zimt
2 große (sehr) reife Bananen
90g Reissirup

  • Den Ofen auf 180° vorheizen.
  • Die Bananen mit dem Reissirup, Zimt und Salz cremig pürieren. 
  • Anschließend mit den restlichen Zutaten gut vermengen. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform streichen und andrücken.
  • Im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten backen.
  • Etwas abkühlen lassen und zu Riegeln schneiden.
TIPPS:
  • Für eine glutenfreie Variante müsst ihr lediglich glutenfreie Haferflocken verwenden.
  • Wer keinen gepufften Reis findet kann einfach mehr gepufftes Amaranth verwenden. Gepufftes Quinoa ist auch eine Option. Natürlich könnt ihr auch mehr Haferflocken als Ersatz nehmen.
  • Mandeln können durch andere Nüsse wie etwa Cashewkerne, Erdnüsse oder Haselnüsse ersetzt werden.
  • Anstatt Chia-Samen könnt ihr auch (geschrotete) Leinsamen nehmen. 
  • Die getrockneten Beeren lassen sich durch andere Trockenfrüchte leicht ersetzen. Am besten hackt ihr größere Stücke Trockenobst, wie z.B. Aprikosen oder Dattel, vorher klein.
  • Reissirup kann ggf. durch Agavendicksaft ersetzt werden.


Nicht vergessen: Bis zum 4.5.2014 könnt ihr noch an meinem Gewinnspiel teilnehmen!


Liebe Grüße und bis zum nächsten Post!
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