19. Juni 2014

Süße Vanille-Cashewcreme

Hallo ihr Lieben!
Und, habt ihr alle fleißig am Montag das Spiel Deutschland gegen Portugal geguckt? Ich bin ja eigentlich kein Fan von Fußball, aber bei der WM schalte ich dann doch mal ein. Es war ja auch ein gutes Spiel!

Momentan geht's bei mir wieder drunter und drüber, aber so ist das nun mal, wenn es wieder auf die Klausuren zugeht. Das bedeutet aber auch, dass es nicht mehr lange dauert bis meine Reise nach Thailand startet! Ich freu mich so! 

Was sind denn eure Pläne für den Sommer? Reist ihr auch in ein fernes Land oder ist dieses Jahr kein Urlaub drin? 

So, da ich gleich noch zur Uni muss geht es weiter mit dem heutigen Rezept. Ich bin ja eigentlich kein großer Brot-Esser (mehr), sprich morgens gibt es bei mir entweder Oatmeal, Pancakes, oder Smoothie - letzteres vor allem jetzt in der Frühlings/Sommer-Zeit häufiger. Nun habe ich vor ein paar Tagen Banana-Bread gebacken und irgendwie muss ich das ja aufkriegen. Als Snack ist es super, aber zum Frühstück war mir eine Scheibe ohne irgendwas drauf etwas zu langweilig. Da hab ich schnurstracks ein paar Zutaten in meinen Vitamix geworfen - et voilà - eine leckere, süße Vanille-Cashewcreme ist entstanden!


200g Cashews (oder Cashewmus)
Mark 1 Vanilleschote
50ml Mandelmilch
80g Reissirup
1 EL Zitronensaft

  • Wer einen guten Hochleistungsmixer bzw. eine gute Küchenmaschie hat kann alle Zutaten darin zusammengeben und cremig pürieren.
  • Als Alternative würde ich empfehlen Cashewmus zu nehmen und dieses mit den anderen Zutaten cremig zu rühren. TIPP: Wenn ihr die Zutaten in einem kleinen Topf leicht erhitzt sollte es einfacher gehen. 
  • Die Creme in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren und bald aufbrauchen.
Schmeckt super auf Banana Bread, aber sicher auch auf Brot - ein Kleks Marmelade rundet das Ganze geschmacklich, aber auch optisch ab! 


Ich glaube ich werde die Creme auch mal als Waffel- oder Pfannkuchentopping verwenden...oder auf Oatmeal...oder einfach auf frischem Obst...! Mmmh, so viele Möglichkeiten!


So, ich muss wieder los. In den nächsten Tagen werde ich euch übrigens noch etwas über "Live and Let Live" erzählen. 


Einen schönen Tag wünsche ich euch! Liebe Grüße!

11. Juni 2014

Vegan Omelette Reloaded

Hallo ihr Lieben,
ich bin wieder da! Der Kurzurlaub mit meiner Familie war wirklich schön - ganz im Gegenteil zu der Heimfahrt: Knapp 10 1/2 Stunden Bahnfahrt in nicht klimatisierten Zügen, das war eine Tortur! Ich hoffe ja mal nicht, dass mich in Thailand ähnliches Wetter erwartet?!

Nun bin ich also wieder zurück, es gibt viel zu tun für die Uni und ich bereite mich auf meinen Thailand-Aufenthalt vor. Auf der langen Heimreise hatte ich genügend Zeit ein wenig thailändisch zu lernen, bis zehn zählen klappt schon mal ganz gut und "ja" und "nein" sagen bekomme ich unter anderem auch hin. 

Genug geplaudert, nun zum Rezept. Ich hatte vor fast genau einem Jahr ein Rezept für ein veganes Omelette gepostet. Das war schon wirklich gut, aber hat von der Konsistenz nicht wirklich an richtiges Omelette erinnert. Diese Variante hingegen ähnelt schon mehr dem Original.


Was dem Omelette die richtige Konsistenz verleiht ist Seidentofu. Mit Kala Namak gewürzt könnte man fast meinen ein richtiges Ei auf dem Teller zu haben. Füllen könnt ihr das vegane Omelette nach Belieben mit Gemüse, veganem Streukäse, Seitan, oder was euch noch so einfällt - ich habe mich für Spargel entschieden, immerhin ist ja gerade Spargel-Saison. Um das Ganze abzurunden, gibt's dazu noch eine würzige Paprika-Soße, die nicht nur geschmacklich sondern auch optisch einen drauf legt.


Probiert's also mal aus, ob zum Frühstück oder Brunch, Mittags zum Salat oder als leichtes Abendessen. 


Für 1 Portion
OMELETTE 
100g Seidentofu
1 EL Hefeflocken 
30g Kichererbsenmehl
1/4 TL Kala Namak (oder Salz)
1 TL fein gehackte (TK)-Gartenkräuter
1/4 TL Paprika-Pulver
3 EL Wasser

PAPRIKA-CREME 
(für mehrere Portionen)
4 Soft-Tomaten/getrocknete Tomaten (ca. 20g)
1 Knoblauchzehe
60g rote Paprikaschote
1 EL Tahin (ca. 25g)
100g Seidentofu
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Frühlingszwiebel (opt.)
  • Für die Paprika-Creme alle Zutaten zu einer cremigen Soße pürieren (die Tomaten ggf. vorher in heißem Wasser einweichen). Anschließend in einem luftdichten Gefäß im Kühlschrank aufbewahren.
  • Für das Omelette ebenfalls alle Zutaten pürieren und 5 Minuten stehen lassen.
  • Eine antihaftbeschichtete Pfanne erhitzen und den Herd auf mittlere Hitze stellen. Nun die Omelette Masse in die Pfanne geben und gleichmäßig zu einem Kreis verstreichen. Ein paar Minuten anbraten lassen und vorsichtig umdrehen. TIPP: Nicht zu früh drehen! Wenn sich das Omelette nicht leicht heben lässt wartet lieber noch ein bisschen.
  • Das Omelette auf einen Teller geben und nach Lust und Laune füllen; ich habe dazu grünen Spargel etwas angebraten und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft gewürzt. 
  • Dann das Omelette überklappen und mit Paprika-Creme und Frühlingszwiebeln garnieren. Evtl. mit Salz nachwürzen.

Die Paprika-Creme eignet sich auch super als Salat-Dressing. Dazu habe ich diese lediglich mit ein wenig Wasser verdünnt. Als Brotaufstrich eignet sie sich bestimmt auch sehr gut.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche! Liebe Grüße!

4. Juni 2014

Süße Polentatürmchen

Hallo ihr Lieben,
ich habe heute abend noch einiges zu tun - unter anderem Packen, denn morgen geht es heim und dann folgt über Pfingsten ein kleiner Kurzurlaub in Holland mit der Familie. Ich freue mich schon sehr!
Jedenfalls wollte ich mich vorher noch einmal hier melden und euch ein leckeres Rezept präsentieren, was ich mir vor kurzem zum Frühstück gezaubert habe. Polenta habe ich bisher nur für herzhafte Gerichte genutzt, doch ich wollte mal etwas anderes damit kochen und so sind diese leckeren Polentatürmchen entstanden.


Dazu gab es ein schnell zubereitetes Kirschkompott, eine Creme aus Sojajogurt und veganer weißer Schokolade, und geröstete Mandeln - da isst das Auge mal wieder gerne mit! Die Zubereitung ist zwar insgesamt etwas aufwendig, aber es lohnt sich. Gute Nachricht auch für alle mit Glutenunverträglichkeit, dieses leckerer Gericht ist glutenfrei!


Für 1 Portion
POLENTATÜRMCHEN
45g Maisgrieß (Polenta)
200ml Mandelmilch (oder Milch nach Wahl)
1/4-1/2 TL Zimt
1-3TL Agavendicksaft/Zucker/Ahornsirup

WEISSE-SCHOKOLADENCREME
20g weiße Vegane Schokolade
50g (ungesüßter) Sojajogurt
ggf. Agavendicksaft zum Süßen

KIRSCHKOMPOTT
20 entkernte Kirschen
1 TL Agavendicksaft/Zucker
2 EL Wasser
1/2 TL Speisestärke

1 EL gehackte Mandeln
1 EL Kokosöl
  • Die Mandelmilch bzw. Milch nach Wahl zum Kochen bringen und den Maisgrieß einrühren. Die Temperatur auf niedrigste Stufe setzen und Zimt und Agavendicksaft (oder Süßungsmittel nach Wahl) einrühren. Nach 2-5 Minuten vom Herd nehmen und evtl. noch ein paar Minuten quellen lassen.
  • Nun die Masse auf Backpapier (auf einem Teller/Schneidebrett) zu einem Rechteck etwa 1 cm dick ausstreichen und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  • Für die Creme die Schokolade schmelzen und mit dem Sojajogurt verrühren. Gegebenenfalls etwas süßen und ebenfalls in den Kühlschrank.
  • Die Kirschen mit dem Wasser und den Agavendicksaft in einen kleinen Topf geben und zum köcheln bringen. Die Kirschen ein paar Minuten weich kochen und dabei zerstampfen. 
  • Nun etwa 2 EL der Kirschflüssigkeit aus dem Topf nehmen und die Speisestärke darin lösen. Den Mix zurück in den Topf geben und einrühren. Für 2 weitere Minuten köcheln lassen und dann vom Herd nehmen.
  • Sobald die Polentamasse im Kühlschrank fest geworden ist, diese in Rauten schneiden und in dem Kokosöl von beiden Seiden ein paar Minuten knusprig braten. 
  • Die gehackten Mandeln kurz ohne Öl in einer Pfanne rösten.
  • Die fertigen Polentaschnitten zu einem Türmchen stapeln und mit der Schokocreme, dem Kirschkompott und den gerösteten Mandeln servieren.


So, ihr Lieben, nun wird noch die Tasche gepackt, da ich morgen nach der Uni direkt losfahre - mit Bella im Schlepptau natürlich!

Ich wünsche euch ein paar schöne Pfingsttage! Bis zum nächsten Blog-Post!


PS.: Schaut euch mal diese nette Reportage an, falls es euch interessiert: "Was uns wirklich nährt"

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