23. Juli 2014

Vegan Wednesday #100 - Bangkok Edition

Hallo ihr Lieben,
zur Feier des (gestrigen) Tages, habe ich fleißig Fotos von meinem Essen geschossen! Happy Birthday, Vegan Wednesday!

Frühstück
Im Hotel gibt es morgens immer ein nettes Buffet, obwohl nicht viel für mich zur Auswahl steht. Gestern gab es eine große Portion Obst (Papaya, Wassermelone, Cantaloupe, Pitahaya, Ananas und Datteln) und dazu einen Salat und Tee. Meist gibt es für mich dazu noch Brot mit Marmelade, oder Kartoffelspalten, aber gestern war mir irgendwie nicht danach. Ich habe mittlerweile vernünftige Sojamilch hier gefunden (ohne Milchpulver-Zusatz, wie es bei vielen thailändischen Produkten der Fall ist), also gibt es auch ab und zu mal Cornflakes oder Raisin Bran mit Sojamilch und Obst. Irgendwie vermisse ich Oatmeal....aber vor allem meine grünen Smoothies! Jedoch beschwere ich mich nicht, das Obst hier ist der Wahnsinn!


Mittagessen
Mittags war ich mit den beiden Jungs indisch essen - wir haben schon mindestens drei indische Restaurants in Bangkok getestet und obwohl alle super waren, dies war wirklich das Beste! Dosa King serviert ausschließlich vegetarische Gerichte, und die veganen Speisen sind auf der Speisekarte sogar markiert - ich hatte wirklich eine große Auswahl!


Für mich gab es also Roti, Kichererbsencurry und Okra in einer Tomatensoße. Die beiden Jungs haben sich über Mango Lassi und Masala Dosas gefreut. Falls ihr mal nach Bangkok kommen solltet - geht bei Dosa King essen, ihr werdet es nicht bereuen!


Snack
Neben ein paar Mandeln gab es natürlich Obst zwischendurch. Ich steh total auf diese Rose Apples - sie erinnern mich an Wassermelone und Apfel, wirklich erfrischend lecker. 


Diese kleinen "haarigen" Früchte heißen Rambutan, auch sehr lecker, aber ich finde das Schälen sehr aufwändig. Innen befindet sich ein Kern umgeben von dem weiß-klaren Fruchtfleisch. Erinnert ein wenig an Litschis.


Abendessen
Leider habe ich nur dieses Foto geschossen. Die Jungs wollten Dalia und weil ich nicht wusste, wann meine Gasteltern nach Hause kommen würden (der Verkehr ist abends wie im letzten Post erwähnt wirklich grauenhaft) habe ich dann mal dieses indische Gericht gekocht. Dalia ist im Prinzip Bulgur mit Gemüse. Ich denke, ich werde demnächst mal ein Rezept hochladen. 
Abgesehen von Dalia gab es noch Reis, Kichererbsencurry, und eine indische Gemüse-Kartoffel-Pfanne.


Nun ist es auch schon wieder 7.45Uhr und die Jungs und ich werden gleich frühstücken gehen. Da wir gestern in einem super tollen Aquarium waren, werden wir heute sicher wieder im Hotel-Pool schwimmen und im Lumphini Park Ball spielen gehen.

Eine schöne Restwoche wünsche ich euch!
Liebe Grüße aus Bangkok!

21. Juli 2014

Thailand I: Grüße aus Bangkok!

Hallo ihr Lieben!
Es ist jetzt 20.30 Uhr hier und ich liege in meinem großen Bett in unserem schönen Hotel mitten in Downtown Bangkok. Schon über eine Woche bin ich hier - die Zeit vergeht viel zu schnell.
Bis auf die schwüle Hitze gefällt es mir hier in Thailand richtig gut. Es ist einfach alles so neu und anders. Die Menschen begrüßen dich mit einem freundlichen sa -wat-dee ka/khrap und falten dabei ihre Hände vor ihrer Brust. Es ist sehr hektisch auf den Straßen - der Verkehr ist zu bestimmten Zeiten extrem chaotisch und ich bin froh, dass wir einen Fahrer haben. Viele Menschen sind mit Rollern unterwegs, so kann man sich am besten durch den stockenden Verkehr drängeln.
Am Straßenrand findet man einige Stände, an denen thailändisches Fast Food und Früchte verkauft werden. Wo wir schon beim Thema Essen wären! Ich habe schon mindestens drei neue Obstsorten kennengelernt, Fotos folgen noch. Super lecker! Durian ist wohl die einzige Frucht, die mich überhaupt nicht überzeigen konnte, aber das liegt wahrscheinlich hauptsächlich an dem üblen Geruch und der komischen puddingartigen Konsistenz des Fruchtfleisches.
Restaurants findet man hier in Downtown Bangkok an jeder Ecke. Indisch, Thailändisch, Japanisch, aber auch nicht-asiatische wie italienisch und einige aus den Staaten stammende Fast-Food-Ketten. Veganes Essen zu finden ist nicht immer einfach und die Bedienungen verstehen nicht unbedingt Englisch, aber bisher hat es ganz gut geklappt. 
Beim Einkaufen muss man genau hinschauen, was man sich da in den Einkaufswagen legt. Ich habe z.B. bei einigen Sorten Sojamilch die Zutat "Milchpulver" gefunden. Zum Glück gibt es aber auch Supermärkte, in denen man Produkte aus aller Welt findet, so auch eine Marke Sojamilch, die ich immer in den USA getrunken habe.

Nun gut, was habe ich also bisher hier in Thailand gemacht und gesehen? Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen! (Ein paar weitere findet ihr rechts auf meinem instagram-Account)







Sieht das nicht wunderschön aus? Das ist der "Grand Palace", der Königspalast, mit der darumliegenden Tempelanlage "Wat Phra Kheo". Leider waren wir etwas zu spät dort, so dass wir nicht mehr in den Tempel selbst hineingehen konnten. Aber Tempel gibt es hier wirklich viele. Wenn man über den Highway fährt, fallen einem zwischen den grauen Betongebäuden immer wieder die schönen Tempeldächer auf!

Gestern haben wir wieder einen Tempel mit einer beeindruckenden Buddha-Statue besichtigt, diesmal außerhalb von Bangkok in Ayutthaya.



Neben dem neuen Tempel befanden sich Ruinen einer alten Tempelanalage, "Wat Phra Si Sanphet".



Nach einer Mittagspause in einem thailändischen Restaurant - ich hatte einen wahnsinnig leckeren Papaya-Salad und eine Kokonuss als Erfrischung, habe jedoch vergessen Fotos zu schießen - ging es weiter zu einem "Floating Market". Hier wird frisches Obst und Gemüse, sowie andere Dinge auf Booten verkauft. Bei diesem wurde jedoch eher weniger auf Booten selbst zum Verkauf angeboten, wir schauen uns sicher noch einmal einen weiteren an.





Dann gab's für mich und die Jungs noch ein nettes Fisch-Fußpeeling! Danach fühlten sich meine Füße und Beine so glatt an, aber es hat anfangs ziemlich gekitzelt!


Also dann, bis zum nächsten Post - mit hoffentlich ein paar mehr Bildern zu dem leckeren Essen hier!


2. Juli 2014

Film-Review: Live & Let Live

Hallo ihr Lieben!
Erst einmal muss ich mich dafür entschuldigen, dass ich schon eine Weile nichts mehr von mir hören lassen habe. Das liegt vor allem daran, dass ich für die Uni zwei Vorträge vorbereiten und Protokolle schreiben musste. Und nun kommt auch noch die Lernphase wieder dazu, denn nächste Woche Montag werden wir unsere erste Klausur in diesem Semester schreiben.

Heute habe ich kein Rezept für euch - ich habe in letzter Zeit auch nicht wirklich viel neues gekocht, geschweige denn überhaupt richtig gekocht.


Dafür möchte ich euch wie versprochen einen Film von Marc Pierschel vorstellen: Live and Let Live. Es handelt sich um einen Dokumentarfilm über Veganismus, in dem vor allem das Thema Ethik im Vordergrund steht, jedoch auch Aspekte wie Gesundheit und Ökologie diskutiert werden.

Was mir beim Ansehen des Films gleich zu Beginn positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass im Vergleich zu anderen Filmen über Veganismus dieser Fillm nicht mit erschreckenden Videos von gequälten Tieren und anderen schaurigen Bildern das Publikum über Gründe für eine vegane Ernährungs- und Lebensweise aufklären möchte. In Live and Let Live stehen vor allem die positiven Dinge, die Veganismus mit sich bringt, im Vordergrund. So besteht der Film vorwiegend aus mehreren Interviews mit Personen (aus den USA und aus Deutschland), die über ihre Erfahrungen mit dem Vegan-Sein berichten. Gezeigt werden Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen. So erzählt z.B. ein Koch, wie er vom Chefkoch eines Restaurant, in dem hauptsächlich Fleischgerichte serviert wurden, zum Besitzer eines veganen Restaurants wurde. Auch sehr interessant fand ich das Interview mit einem Radsportler, was gezeigt hat, dass man auch als Veganer sprotliche Höchstleistungen erbringen kann, eine Sache, die von vielen Menschen in unserer Gesellschaft angezweifelt wird. 

Neben Geschichten von Menschen über ihren Weg zum Veganismus werden auch Wissenschaftler, Psychologen, Ökologen und Ernährunsgberater interviewt, die einen Blick auf die positiven Effekte einer veganen Ernährung und die negativen Auswirkungen des Fleischkonsums auf Gesundheit, Wirtschaft und Klima geben. Zudem wird aus psychologischer Sicht erläutert, welche Gründe es für den Fleischkonsum gibt, was ich ebenfalls als sehr aufschlussreich empfand. Es werden also wirklich viele verschiedene Blickwinkel dargestellt, was Live und Let Live zu einem interessanten Dokumentarfilm macht.

Live and Let Live ist ein wirklich interessanter und schön aufgemachter Dokumentarfilm über Veganismus, der die positiven Aspekte des Vegan-Seins in Bezug zur Ethik, Gesundheit und Ökologie durch die Geschichten und Sichtweisen verschiedenster Menschen darstellt. Ich kann ihn euch wirklich nur empfehlen!

Den Trailer zu Live and Let Live findet ihr hier:


Die DVD könnt ihr unter anderem hier bei amazon.de bestellen.

Und hiermit verabschiede ich mich! Jetzt steht Lernen an und in ein paar Tagen geht es auch schon auf nach Thailand, juhu! Bis dahin gibt es aber wie gesagt viel zu tun, weshalb ich es nicht mehr schaffen werde mich vor Abreise noch einmal zu melden. Ich melde mich dann also das nächste mal aus Thailand. Bis dahin!
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