2. Juli 2014

Film-Review: Live & Let Live

Hallo ihr Lieben!
Erst einmal muss ich mich dafür entschuldigen, dass ich schon eine Weile nichts mehr von mir hören lassen habe. Das liegt vor allem daran, dass ich für die Uni zwei Vorträge vorbereiten und Protokolle schreiben musste. Und nun kommt auch noch die Lernphase wieder dazu, denn nächste Woche Montag werden wir unsere erste Klausur in diesem Semester schreiben.

Heute habe ich kein Rezept für euch - ich habe in letzter Zeit auch nicht wirklich viel neues gekocht, geschweige denn überhaupt richtig gekocht.


Dafür möchte ich euch wie versprochen einen Film von Marc Pierschel vorstellen: Live and Let Live. Es handelt sich um einen Dokumentarfilm über Veganismus, in dem vor allem das Thema Ethik im Vordergrund steht, jedoch auch Aspekte wie Gesundheit und Ökologie diskutiert werden.

Was mir beim Ansehen des Films gleich zu Beginn positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass im Vergleich zu anderen Filmen über Veganismus dieser Fillm nicht mit erschreckenden Videos von gequälten Tieren und anderen schaurigen Bildern das Publikum über Gründe für eine vegane Ernährungs- und Lebensweise aufklären möchte. In Live and Let Live stehen vor allem die positiven Dinge, die Veganismus mit sich bringt, im Vordergrund. So besteht der Film vorwiegend aus mehreren Interviews mit Personen (aus den USA und aus Deutschland), die über ihre Erfahrungen mit dem Vegan-Sein berichten. Gezeigt werden Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen. So erzählt z.B. ein Koch, wie er vom Chefkoch eines Restaurant, in dem hauptsächlich Fleischgerichte serviert wurden, zum Besitzer eines veganen Restaurants wurde. Auch sehr interessant fand ich das Interview mit einem Radsportler, was gezeigt hat, dass man auch als Veganer sprotliche Höchstleistungen erbringen kann, eine Sache, die von vielen Menschen in unserer Gesellschaft angezweifelt wird. 

Neben Geschichten von Menschen über ihren Weg zum Veganismus werden auch Wissenschaftler, Psychologen, Ökologen und Ernährunsgberater interviewt, die einen Blick auf die positiven Effekte einer veganen Ernährung und die negativen Auswirkungen des Fleischkonsums auf Gesundheit, Wirtschaft und Klima geben. Zudem wird aus psychologischer Sicht erläutert, welche Gründe es für den Fleischkonsum gibt, was ich ebenfalls als sehr aufschlussreich empfand. Es werden also wirklich viele verschiedene Blickwinkel dargestellt, was Live und Let Live zu einem interessanten Dokumentarfilm macht.

Live and Let Live ist ein wirklich interessanter und schön aufgemachter Dokumentarfilm über Veganismus, der die positiven Aspekte des Vegan-Seins in Bezug zur Ethik, Gesundheit und Ökologie durch die Geschichten und Sichtweisen verschiedenster Menschen darstellt. Ich kann ihn euch wirklich nur empfehlen!

Den Trailer zu Live and Let Live findet ihr hier:


Die DVD könnt ihr unter anderem hier bei amazon.de bestellen.

Und hiermit verabschiede ich mich! Jetzt steht Lernen an und in ein paar Tagen geht es auch schon auf nach Thailand, juhu! Bis dahin gibt es aber wie gesagt viel zu tun, weshalb ich es nicht mehr schaffen werde mich vor Abreise noch einmal zu melden. Ich melde mich dann also das nächste mal aus Thailand. Bis dahin!

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