21. November 2014

Lecker - super lecker - Cheesecake mit Cranberry-Swirl!

Hallo ihr Lieben,
also so langsam kommt man doch nun wirklich in Weihnachtsstimmung: Weihnachtsmärkte öffnen, das erste Weihnachtslied läuft im Radio und in vielen Läden steht schon Weihnachsdeko - die Supermärkte lasse ich jetzt mal außen vor, dort bekommt man ja schon seit September Spekulatius und co.

Habt ihr denn schon euer (veganes) Weihnachtsmenü geplant? Bei uns wird es sicherlich wieder geteilt sein, denn komplett vegan haut bei uns einfach nicht hin, aber das ist ja nicht schlimm. Hauptsache es ist für jeden etwas dabei!

Das heutige Rezept ist definitiv für jeden! Ein knuspriger Nussboden, eine Kokoscreme mit einem Hauch von Orange und als  i-Tüpfelchen ein süßer Cranberry-Swirl. Das perfekte Weihnachtsdessert! Und dafür müsst ihr nicht mal den Ofen anschmeißen. Glaubt mir, das ist einer der besten veganen Kuchen, den ich je gegessen habe - auch meine Testesser waren begeistert!


Für 10-12 Portionen
Cranberry-Swirl
150 g frische Cranberries
175 ml frisch gepresster Orangensaft
6 getrocknete Datteln
50 ml Wasser

Boden
50 g Haferflocken
200 g Mandeln
200 g getrocknete Datteln
50 g Ahornsirup

Cheesecake-Creme
200 g Cashewkerne
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
abgeriebene Schale 1/2 Bio-Orange
4-5 EL Kokosöl, fest
120 g Ahornsirup


  • Die Cashewkerne über Nacht oder mindestens 2 Stunden in Wasser einweichen.
  • Die Cranberries waschen und mit dem Orangensaft und den klein gehackten Datteln in einem Topf zum Kochen bringen. Dann bei niedriger Hitze etwa 10-12 Minuten weiter köcheln lassen. Anschließend mit dem Wasser zu einer sämigen Masse pürieren und abkühlen lassen.
  • Für den Boden die Mandeln zusammen mit den Haferflocken zunächst in einer Küchenmaschine grob vermahlen. Dann die Datteln und den Ahornsirup dazugeben und in der Küchenmaschine zu einer groben, klebrigen Masse verarbeiten. Diese in eine mit Kokosöl eingefettet Kuchenringform geben und gleichmäßig mit den Händen oder einem Löffel platt drücken.
  • Die eingeweichten Cashews gut abtropfen lassen und mit den restlichen Cheesecake-Zutaten cremig pürieren.
  • Die Creme auf den vorbereiteten Boden geben. Dann die Cranberry-Masse "kleksweise" auf der Creme verteilen und mit einer Gabel leicht einrühren.
  • Den Kuchen abgedeckt über Nacht oder für einige Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen. Mindestens 20 Minuten vor dem Servieren herausnehmen und etwas auftauen lassen.
TIPPS: 1) Anstatt eine runde Kuchenform zu verwenden, könnt ihr auch eine rechteckige Auflaufform nehmen und den Kuchen im gefrorenen Zustand in kleine Stücke schneiden. 2) Wenn ihr glutenfreie Haferflocken verwendet wird der Kuchen glutenfrei. 3) Den Kuchen nicht zu lange bei (warmer) Zimmertemperatur stehen lassen, weil er euch sonst im wahrsten Sinne weglaufen. 4) Wer einen Hochleistungsmixer (z.B. Vitamix) besitzt, muss die Cashews nicht ganz so lange einweichen. Es reicht, wenn ihr sie ins Wasser gebt, wenn ihr mit den Vorbereitungen beginnt.


Ein schönes Wochenende wünsche ich euch! 

18. November 2014

Sag' dem Schnupfen 'Leb wohl' - Suppe

Hallo ihr Lieben,
es ist kalt draußen, es hört nicht auf zu regnen, da möchte man sich am liebsten den ganzen Tag in seine Lieblingsdecke einkuscheln und das Zimmer nicht verlassen. Wem kommt das bekannt vor? Heute war es bei uns hier wirklich nur grau und nass! Das nahm selbst Bella die Freude am Spaziergang - und mir noch mehr danach, als ich Madame sauber machen durfte. Der erste Höhepunkt des heutigen Tags war der Zumba-Kurs, das hat Spaß gemacht und ich habe in der Halle bei dröhnender Musik vom fiesen Wetter nichts gesehen und gehört.

Höhepunkt Nummer 2 folgte dann im Anschluss an die Sporteinheit: eine warme, leckere Süßkartoffel-Suppe. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich liiiiiebe Süßkartoffeln! Vor kurzem habe ich im Asia-Laden sogar die japanische Sorte entdeckt, die ich in Thailand zum ersten Mal probiert und dort sicher fast täglich gegessen habe, einfach nur lecker!

Zurück zur Suppe. Anstatt lediglich Süßkartoffeln als einzige Gemüsesorte zu verwenden, war ich ganz mutig und habe noch Lauch und Fenchel hineingegeben. Fenchel war für mich bisher immer so ein was-mach-ich-bloß-damit-Gemüse, umso größer war meine Begeisterung beim finalen Geschmackstest. 

Wer momentan erkältet oder verschnupft ist tut sich mit der Suppe auch etwas Gutes, denn Fenchel "wirkt [...] krampf- und schleimlösend, entspannend, tonisierend und antibakteriell. Er hilft bei Verdauungsschwäche, bei Bronchitis, Husten und Asthma." (Quelle). Zusammen mit den vielen Nährstoffen aus Süßkartoffeln und Lauch, sowie den antiinflammatorischen Eigenschaften von Kurkuma und Ingwer ergibt sich ein selbstgemachtes und leckeres Mittelchen, welches euch mit Sicherheit schnell wieder fit macht.


Für ca. 4 Portionen
SUPPE
100 g Lauch
200 g Fenchel (etwa 1 Knolle)
450 g geschälte Süßkartoffel, gewürfelt
2 große Knoblauchzehen, gehackt
1 - 1.5 TL Ingwer, gehackt/gerieben
1/2 - 1 TL Kurkumawurzel, gerieben oder 1/4 - 1/2 TL Kurkuma, gemahlen
750 ml Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter (optional)
150 ml Reismilch/(Reis-)Kokosmilch
2 gehäufte EL Hefeflocken
Salz, Pfeffer

TOFU-WÜRFEL (optional)
200 g Naturtofu, gepresst und gewürfelt
Kokosöl
Salz
Rosmarin, getrocknet

  • Das Gemüse gründlich waschen. Den Lauch in dünne Ringe und den Fenchel in kleine Stücke schneiden.
  • In einen großen Topf etwas Kokosöl oder ein paar Esslöffel Gemüsebrühe (fettarme Variante) erhitzen und den gehackten Knoblauch und Ingwer dazugeben. 1-3 Minuten kochen (ggf. etwas mehr Brühe hinzufügen).
  • Nun Kurkuma einrühren und da Gemüse hinzufügen. Kurz kochen und mit Brühe aufgießen. Die Lorbeerblätter dazugeben und zum Kochen bringen.
  • Mit Deckel etwa 20-25 Minuten auf niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen bis das Gemüse weich gekocht ist. 
  • Die Lorbeerblätter entfernen, Die Hefeflocken zur Suppe geben und diese sämig pürieren. Anschließend die Milch einrühen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Für die Tofu-Würfel etwas Kokosöl (oder anderes hocherhitzbares Öl) in einer Pfanne erhitzen und den gewürfelten Tofu darin von allen Seiten braun anbraten. Wenn die Würfel leicht gebräunt sind Rosmarin hinzugeben und mit Salz würzen. 
  • Die warme Suppe mit den Tofu-Würfeln servieren.
TIPPS: 1) Anstatt Reismilch könnt ihr wie erwähnt auch Reis-Kokos- oder reine Kokosmilch verwenden. 2) Wenn ihr frische Kurkumawurzel verarbeitet, tragt am Besten Einweghandschuhe 3) anstatt mit Tofuwürfeln könnt ihr die Suppe z.B. auch mit leicht angedünstetem, noch knackigem Brokkoli oder gerösteten Kichererbsen toppen



Dann mal guten Appetit und an die, die der Schnupfen erwischt hat: Werdet schnell wieder gesund!

Liebe Grüße!

14. November 2014

Herbstrollen

Hallo ihr Lieben,
nach zwei Wochen Stille melde ich mich endlich wieder. Was gibt es also Neues bei mir: Die Uni läuft, es gibt einiges zu tun, Bella geht es super und ich freue mich schon auf Weihnachten! Ja ich weiß, es ist noch mehr als einen Monat bis Weihnachten, aber immerhin ist in knapp zwei Wochen der erste Advent.

Aber bevor wir nun allzu weit abschweifen, bleiben wir doch jetzt mal beim hier und jetzt. Im Herbst!

Wer beim Lesen des Posttitels gedacht hat, ich spreche von den sich schon im Herbst ansammelnden Bauchspeckdepots - falsch gedacht! Es handelt sich um ein neues Rezept.  Ich hatte vor kurzem nämlich Lust auf Frühlingsrollen, wollte jedoch trotzdem etwas Warmes essen - tataaa, so kam mir die Idee zu den Herbstrollen.


Gefüllt sind sie mit knackigem Gemüse wie Rotkohl und Karotten, dazu kommen ein paar zerdrückte weißen Bohnen als eiweißreiche Zutat - aber natürlich könnt ihr sie auch nach eurem Geschmack füllen. Das Beste ist jedoch der Dip aus Butternut Kürbis, Knoblauch und Kokosmilch, den solltet ihr unbedingt probieren! Wer jedoch überhaupt kein Fan von Kürbisgewächsen oder Kokos ist, sollte meinen Erdnuss-Ingwer-Dip anstelle testen.



Für 1 Portion (GF)
DIP
200 g Butternut Kürbis-Würfel, geschält
1 (große) Knoblauchzehe
1-2 TL Kokosöl
Salz, Pfeffer
3-4 EL Kokosmilch
1 TL Ahornsirup (optional)

HERBSTROLLEN
3-4 Scheiben rundes Reispapier
weiße Bohnen (Dose)
Rotkohl
Karotte
Paprika
oder Gemüse nach Wahl

  • Den Ofen auf 200° vorheizen.
  • Die Knoblauchzehen grob hacken und zu den Kürbiswürfeln geben. Das Gemüse mit dem Kokosöl, etwas Salz und Pfeffer vermengen und in eine leicht gefettete Auflaufform bzw. einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen.
  • 20-25 Minuten backen.
  • Währenddessen das Gemüse für die Herbstrollen fein schneiden oder hacken. Die Bohnen aus der Dose abtropfen lassen, mit einer Gabel zerdrücken und ggf. etwas salzen. Ihr braucht übrigens nicht die gesamte Dose, sondern lediglich ein paar Esslöffel.
  • Das Reispapier nach Packungsanweisung anfeuchten, mit dem Gemüse und ein wenig zerdrückte Bohnen belegen und aufrollen.
  • Sobald der Kürbis im Ofen gar ist diesen samt Knoblauch mit der Kokosmilch pürieren bis die gewünschte Konsistzenz erreicht ist. Ggf. mit Salz nachwürzen.
  • Die Herbstrollen falls erwünscht für 3-5 Minuten im noch warmen Ofen auf einer leicht gefetteten Fläche erhitzen.
  • Mit dem noch warmen Dip servieren.



Dann genießt mal schön den leckeren Herbst! Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

PS.: Danke an alle, die für mich beim ISPO-Wettbewerb abgestimmt haben, ich habe immerhin den 5. Platz gemacht!
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...