12. Dezember 2014

Weihnachtsbäckerei Teil II

Hallo ihr Lieben,
weiter geht's mit Teil II der Weihnachtsbäckerei. Eine Sorte Kekse kann ja auch noch nicht alles gewesen sein. Nein, definitiv nicht!


Die Rezepte stammen hauptsächlich aus Büchern und Zeitschriften. Aber keine Sorge, ich habe habe alle online gefunden, so dass ihr diese Leckereien auch nachbacken könnt. Und entschuldigt meine karge Plätzchen-Deko, da hab ich einfach keine Geduld für!

Spritzgebäck mit Beerenguss
Das Rezept habe ich letztes Jahr zu Weihnachten in der Schrot und Korn entdeckt und musste es dieses Jahr dann endlich mal ausprobieren. Sind wirklich lecker geworden. Für den Beerenguss habe ich anstatt tiefgekühlte Heidelbeeren eine Beeren-Mischung verwendet. Das Rezept findet ihr hier.

Kokos-Erdnuss-Makronen
Der Plan: vegane Kokos-Makronen! Das Problem: nicht genügend Kokosraspeln. Die Lösung: gemahlene Erdnüsse! Jap, das hat super funktioniert und die Makronen sind richtig lecker geworden. Ein Grundrezept für vegane Kokosmakronen gibt es hier (ihr müsst ein wenig runterscrollen). Ich habe jedoch kein Öl benutzt, anstatt Sojamehl Ei-Ersatzpulver verwendet und die Hälfte der Kokosraspeln wie gesagt mit gemahlenen Erdnüssen ersetzt. Dafür habe ich einfach geröstete Erdnüsse im Vitamix grob vermahlen. Auch ohne Schokoglasur ein Genuss!

Weihnachtsplätzchen
Die Standard-Weihnachtsplätzchen dürfen natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen. Das Rezept habe ich auch "Vegan Backen" von Nicole Just entnommen. Ihr findet es aber auch beim 'Blick ins Buch' bei amazon.de

Orangen-Vanillekekse
Diese glutenfreien Kekse stammen ebenfalls aus der bereits erwähnten Ausgabe von Schrot und Korn. Das Rezept findet man glücklicherweise auch online. Das Orangenöls habe weggelassen. Die Plätzchen sind zwar etwas bröselig, aber sehr lecker. Die weiße Kuvertüre habe ich einfach durch Zartbitter ersetzt, aber mit weißer veganer Schokolade schmecken sie sicher extrem lecker!

Auch in diesem Jahr habe ich wieder Julis Schoko-Mandeln gemacht (nicht abgebildet)! Die sind einfach lecker und so einfach zu machen. 

Falls ihr noch mehr Inspiration für eure Weihnachtsbäckerei braucht, gibt es nun noch ein paar Rezept-Ideen:

Von meinem Blog:

Von anderen Blogs und Webseiten:

Für diejenigen, die mit englischen Rezepten klar kommen:

Dann bleibt mir hiermit nur noch zu sagen: Frohes Backen!

Weihnachtsbäckerei Teil I

Hallo ihr Lieben,
die Zeit ist gekommen - die Zeit, in der man tagelang ununterbrochen den Ofen am Laufen hat; die Zeit, in der man aufgrund des ganzen Mehls auf dem Boden denken könnte, es habe in der Wohnung geschneit; die Zeit, in der man sich das Essen-Kochen sparen kann, weil man den ganzen Tag nur Plätzchen-Teig nascht... Jap, es ist wieder Zeit für die alljährliche Weihnachtsbäckerei!

Wie sieht's bei euch aus? Habt ihr auch schon fleißig Plätzchen und co. gebacken? Oder seid ihr noch nicht in Weihnachts-Back-Stimmung? Na, da gibt's nur eine Lösung....


Los geht's!

Das folgende Rezept ist spontan entstanden, noch bevor ich richtig mit dem Weihnachtsplätzchen-Backen begonnen hatte. Ich hatte mich mit ein paar Freundinnen getroffen um den neuen "Tribute von Panem"-Film im Kino zu gucken. Da ich bei den Kinopreisen immer zu geizig bin zusätzlich für Popcorn oder andere Snacks ins Portemonnaie zu greifen, bringe ich lieber Snacks von zu Hause mit. Neben Tortilla Chips, die meine Freundin beigesteuert hat, gab es also die folgenden Kekse.


Sie sind (extra für meine Freundin) glutenfrei. Ihr könnt natürlich auch anderes Mehl verwenden, wenn es nicht glutenfrei sein muss. Die Cranberry-Füllung ist ebenfalls optional, jedoch überaus empfehlenswert!


Für 22-24 Stück
200 g Buchweizenmehl
100 g Vollkorn-Reismehl
5-6 EL Speisestärke, glutenfrei
80 g Kakao, ungesüßt
2 gestrichene TL Backpulver
160 g Rohrohrzucker
60 g Kokosöl
200-250 ml Reismilch

Cranberry-Füllung (ohne Wasser)
30 g Cashewmus
2 EL Agavendicksaft

70-100 g vegane Zartbitterschokolade

  • Die Cranberry-Füllung nach diesem Rezept zubereiten, jedoch anstelle von Wasser mit Cashewmus und Agavendicksaft cremig pürieren. Die fertige Füllung zur Seite stellen.
  • Für die Kekse alle trockenen Zutaten zusammengeben und verrühren (die Speisestärke ggf. sieben). 
  • Das Kokosöl in einem kleinen Topf auf dem Herd verflüssigen. Zusammen mit der Milch zu den trockenen Zutaten geben. Startet mit 200 ml Reismilch und gebt falls nötig mehr dazu. 
  • Den Teig kneten bis er in etwa die Konsistenz von Knete hat (ja, so kam es mir vor).
  • Den Backofen auf 180° C vorheizen.
  • Den Teig in 22-24 gleich große Stücke teilen. Diese jeweils zu einem Ball formen auf ein bzw. zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und leicht platt drücken. Dann mit einem Löffel oder mit dem Finger eine kleine Mulde in jeden Keks drücken und in diese einen kleinen Löffel der Cranberry-Füllung geben.
  • Die Kekse etwa 12-17 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Die Zartbitterschokolade im Wasserbad zum Schmelzen bringen und über die Kekse träufeln.
  • Sobald die Schokolade fest geworden ist kann die Nascherei starten ... vorher ist natürlich auch erlaubt!


Wie gesagt könnt ihr das Buchweizenmehl und das Reismehl auch durch etwa Dinkel- oder Weizenmehl ersetzen (evtl. ist die Speisestärke dann nicht mehr nötig). Es könnte sein, dass sich dadurch die benötigte Menge an Reismilch ändert, also am besten mit weniger beginnen und je nach Bedarf mehr dazugeben. Reismilch kann selbstverständlich auch mit Hafermilch oder anderer pflanzlicher Milch ersetzt werden. Bedenkt jedoch, dass Hafermilch nicht glutenfrei ist. Zudem sind Reis- und Hafermilch leicht süßlich, Sojamilch ist hier also wahrscheinlich kein guter Ersatz.


So, damit der Blogeintrag nicht zu lang wird, gibt's im zweiten Teil weitere Rezeptideen!

Liebe Grüße!

5. Dezember 2014

Lebkuchen-Müsliriegel

Hallo ihr Lieben,
und, habt ihr schon eure Stiefel für morgen geputzt? Bei mir würde sich das definitiv nicht lohnen. Dienstag abend hat es noch geschneit und nun ist alles wieder geschmolzen - dementsprechend ist draußen alles nass und matschig! Dann nehme ich doch lieber den Schnee!

Heute habe ich mal wieder eine tolle Snack-Idee passend für die Advents- bzw. Weihnachtszeit für euch damit ihr nicht womöglich auf dem Weihnachtsmarkt eine ganze Tüte gebrannte Mandeln verdrückt um den Nachmittagshunger zu überstehen: Müsliriegel mit Lebkuchen-Geschmack. Das Rezept ist unkompliziert, schnell gemacht und lässt sich nach Belieben anpassen. Der Ofen muss für das Rezept auch nicht angemacht werden (auch wenn man das bei dieser Kälte sicherlich gerne machen würde).


Für 12 Riegel
100 g kernige Haferflocken
10 g gepoppter Amaranth
25 g gepoppter Reis oder mehr Amaranth
25 g Kokosraspeln
2 EL Chiasamen
1 Prise Salz
70 g Rosinen oder getr. Cranberries
1.5 - 2 TL Lebkuchengewürz
40 g vegane Schokotröpfchen (optional)
50 g Cashewmus
130 g Reissirup

  • Alle Zutaten bis auf die letzten beiden in einer Schüssel verrühren.
  • Das Cashewmus mit dem Reissirup in einen kleinen Topf geben und erwärmen. Dabei beides mit einem Schneebesen glatt rühren. Wenn die Masse anfängt zu kochen den Topf vom Herd nehmen.
  • Die Cashewcreme zu den anderen Zutaten geben und gut und gleichmäßig vermengen. Achtung, klebrige Angelegenheit!
  • Die Müslimasse in eine kleine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform geben und mit leicht angefeuchteten Händen verteilen und platt drücken. Ihr könnt auch einen angefeuchteten Löffel zur Hilfe nehmen um alles schön platt zu bekommen.
  • Die Auflaufform für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank (oder bei der Kälte nach draußen) stellen.
  • Dann mit einem scharfen Messer in 12 Riegel schneiden. 
  • Im Kühlschrank lagern oder auch im Tiefkühlfach.
TIPPS:
1) Falls ihr keinen gepoppten Reis da habt könnt ihr diesen wie schon erwähnt auch durch mehr gepoppten Amaranth oder auch gepopptes Quinoa ersetzen. 
2) Anstatt die Schokotröpchen in den Riegeln zu verarbeiten könnt ihr auch einfach eure liebste Schokolade schmelzen und über die Müslimasse träufeln nachdem ihr sie die Form gepresst habt.
3) Wer kein Lebkuchen-Fan ist kann auch einfach 1 TL Zimt anstelle des Lebkuchengewürzes verwenden.


Dann wünsche ich euch allen morgen einen schönen Nikolaus-Tag und ein adventliches Wochenende!

2. Dezember 2014

Her mit dem Grünzeug!

Hallo ihr Lieben!
Ich hoffe ihr hattet alle einen schönen ersten Advent. Ich habe mein Adventswochenende fast ausschließlich am Schreibtisch verbracht und vorm Spiegel. Klingt merkwürdig? Ist es nicht. Ich habe mich für einen Vortrag vorbereitet - den ich gestern auf Englisch gehalten habe. Puh, das war schon eine Herausforderung, aber ich habe es geschafft und es lief doch ziemlich gut.

Nach dem Vortrag habe ich so richtig gemerkt, wie mir eine riesige Last von den Schultern fiel. Seitdem bin ich einfach nur super gut gelaunt und freue mich so richtig auf Weihnachten! Ich war heute morgen sogar schon um 4 Uhr wach und habe Weihnachtslieder gesummt - Bella war nicht wirklich begeistert, dass ich sie so früh geweckt habe.

Nun steht ja auch bald das große Weihnachtsbacken an: Unmengen Mehl, Zucker und co werden zu leckeren Plätzchen verarbeitet. Weihnachtszeit heißt jedoch nicht, dass man eine Ausrede hat, sich nur von Süßkram zu ernähren. Es sind tolle Gemüsesorten in Saison, und das sollte man ausnutzen.

Deshalb gibt es heute ein gemüselastiges Rezept für euch, dass sich zum Beispiel sehr gut als Beilage für euer Weihnachtsessen eignet. Als Nachtisch darf man dann auch in die Keksdose greifen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben!

(adaptiert von YumUniverse)

2-4 Portionen
15 Rosenkohlröschen
ca. 70 g frische Grünkohlblätter, ohne Stamm
270 g Süßkartoffel, in Würfel
1 kleine Zwiebel
etwas Öl (optional)
2 TL Dijon Senf
3 TL Tamari oder Sojasoße
1 TL Hefeflocken (optional)
2 TL Ahornsirup
2 TL Wasser
Salz, Pfeffer

  • Die Rosenkohlröschen gut waschen bzw. die äußeren Blätter sowie den harten Strunk entfernen. Anschließend in feine Streifen schneiden. Alternativ in einer Küchenmaschine (nicht zu fein) zerhakseln.
  • Den Grünkohl gründlich waschen, trocken schütteln und mit den Händen etwas zerrupfen. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Die Süßkartoffel in kochendem Wasser auf dem Herd (oder in einer Glasschüssel mit Wasser in der Mikrowelle) garen und abtropfen.
  • Währenddessen etwas Öl oder ein paar Esslöffel Wasser/Brühe in einer großen Pfanne/einem breiten Topf erhitzen. Die Zwiebel dazugeben, kurz andünsten, dann den Rosen- und Grünkohl dazugeben.
  • Bei mittlerer Hitze 5-10 Minuten kochen (das Gemüse sollte noch etwas Biss haben!) und dabei zwischendurch umrühren. Eventuell Esslöffelweise Wasser dazugeben, falls das Gemüse anbrennen sollte.
  • In der Zwischenzeit Dijon Senf, Tamari, Hefeflocken, Ahornsirup und Wasser zusammenrühren. 
  • Die Soße mit in die Pfanne gießen und unterheben. Nun die gekochten Süßkartoffelwürfel dazugeben und vermengen. 
  • Mit schwarzem Pfeffer und ggf. etwas Salz würzen. Warm servieren.
TIPPS:
Für die Soße könnt ihr alle Zutaten auch in einen kleinen Glascontainer mit Schraubverschluss geben und darin schütteln. So bekommt ihr eine schön homogene Soße.

VARIANTEN:
  • gebt noch ein paar in einer trockenen Pfanne angerösteten Cashewkerne vorm Servieren dazu für einen extra Crunch
  • Cranberries sorgen für einen tollen Farbeffekt und bringen noch etwas mehr Süße in das Gericht
  • anstatt Süßkartoffeln könnt ihr auch Kichererbsen zum Kohl geben um den Proteingehalt etwas zu erhöhen
  • wer keinen frischen Grünkohl finden kann, versucht's doch mal mit Wirsing

Lasst es euch schmecken! 

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