12. Dezember 2014

Weihnachtsbäckerei Teil I

Hallo ihr Lieben,
die Zeit ist gekommen - die Zeit, in der man tagelang ununterbrochen den Ofen am Laufen hat; die Zeit, in der man aufgrund des ganzen Mehls auf dem Boden denken könnte, es habe in der Wohnung geschneit; die Zeit, in der man sich das Essen-Kochen sparen kann, weil man den ganzen Tag nur Plätzchen-Teig nascht... Jap, es ist wieder Zeit für die alljährliche Weihnachtsbäckerei!

Wie sieht's bei euch aus? Habt ihr auch schon fleißig Plätzchen und co. gebacken? Oder seid ihr noch nicht in Weihnachts-Back-Stimmung? Na, da gibt's nur eine Lösung....


Los geht's!

Das folgende Rezept ist spontan entstanden, noch bevor ich richtig mit dem Weihnachtsplätzchen-Backen begonnen hatte. Ich hatte mich mit ein paar Freundinnen getroffen um den neuen "Tribute von Panem"-Film im Kino zu gucken. Da ich bei den Kinopreisen immer zu geizig bin zusätzlich für Popcorn oder andere Snacks ins Portemonnaie zu greifen, bringe ich lieber Snacks von zu Hause mit. Neben Tortilla Chips, die meine Freundin beigesteuert hat, gab es also die folgenden Kekse.


Sie sind (extra für meine Freundin) glutenfrei. Ihr könnt natürlich auch anderes Mehl verwenden, wenn es nicht glutenfrei sein muss. Die Cranberry-Füllung ist ebenfalls optional, jedoch überaus empfehlenswert!


Für 22-24 Stück
200 g Buchweizenmehl
100 g Vollkorn-Reismehl
5-6 EL Speisestärke, glutenfrei
80 g Kakao, ungesüßt
2 gestrichene TL Backpulver
160 g Rohrohrzucker
60 g Kokosöl
200-250 ml Reismilch

Cranberry-Füllung (ohne Wasser)
30 g Cashewmus
2 EL Agavendicksaft

70-100 g vegane Zartbitterschokolade

  • Die Cranberry-Füllung nach diesem Rezept zubereiten, jedoch anstelle von Wasser mit Cashewmus und Agavendicksaft cremig pürieren. Die fertige Füllung zur Seite stellen.
  • Für die Kekse alle trockenen Zutaten zusammengeben und verrühren (die Speisestärke ggf. sieben). 
  • Das Kokosöl in einem kleinen Topf auf dem Herd verflüssigen. Zusammen mit der Milch zu den trockenen Zutaten geben. Startet mit 200 ml Reismilch und gebt falls nötig mehr dazu. 
  • Den Teig kneten bis er in etwa die Konsistenz von Knete hat (ja, so kam es mir vor).
  • Den Backofen auf 180° C vorheizen.
  • Den Teig in 22-24 gleich große Stücke teilen. Diese jeweils zu einem Ball formen auf ein bzw. zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und leicht platt drücken. Dann mit einem Löffel oder mit dem Finger eine kleine Mulde in jeden Keks drücken und in diese einen kleinen Löffel der Cranberry-Füllung geben.
  • Die Kekse etwa 12-17 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Die Zartbitterschokolade im Wasserbad zum Schmelzen bringen und über die Kekse träufeln.
  • Sobald die Schokolade fest geworden ist kann die Nascherei starten ... vorher ist natürlich auch erlaubt!


Wie gesagt könnt ihr das Buchweizenmehl und das Reismehl auch durch etwa Dinkel- oder Weizenmehl ersetzen (evtl. ist die Speisestärke dann nicht mehr nötig). Es könnte sein, dass sich dadurch die benötigte Menge an Reismilch ändert, also am besten mit weniger beginnen und je nach Bedarf mehr dazugeben. Reismilch kann selbstverständlich auch mit Hafermilch oder anderer pflanzlicher Milch ersetzt werden. Bedenkt jedoch, dass Hafermilch nicht glutenfrei ist. Zudem sind Reis- und Hafermilch leicht süßlich, Sojamilch ist hier also wahrscheinlich kein guter Ersatz.


So, damit der Blogeintrag nicht zu lang wird, gibt's im zweiten Teil weitere Rezeptideen!

Liebe Grüße!

1 Kommentar:

  1. Yum, die sehen ja wunderbar aus. Tolles Rezept!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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