30. Dezember 2015

Herzhafte Süßkartoffelboote

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr hatte alle ein paar schöne Weihnachtszeit. Ich fand, dass sie wieder zu schnell vorbei war. Dennoch bin ich froh, dass bald der Alltag wieder einkehrt. Habt ihr euch irgendwelche Vorsätze fürs neue Jahr gemacht? Ich möchte gerne wieder regelmäßig Sport treiben, der kam aus zeitlichen Gründen in den letzten Monaten bei mir etwas zu kurz. Der 10 km Sylvesterlauf morgen nachmittag ist doch schon ein guter Start! 

Nach all der vielen Nascherei über Weihnachten freue ich mich auch schon wieder auf meine eigene Küche und auf viel Gemüse. Vorgestern hatte ich zu Mittag einfach nur einen großen Teller gemischtes Tiefkühlgemüse, weil ich plötzlich so Lust darauf hatte. Heute morgen lag ich dann im Bett und hatte das Verlangen nach gefüllten Süßkartoffeln. 


Da ich jedoch nicht alle Zutaten für meine gebackene Süßkartoffel mit Kichererbsen habe ich etwas neues ausprobiert. Das konnte ich sogar meinen Eltern servieren ohne gleich enttäuschtes Seufzen als Antwort zu erhalten. Nein, ganz so schlimm geht es hier zum Glück nicht zu. Sie freuen sich immer, wenn ich da bin und für sie koche. Und geschmeckt hat es natürlich auch diesmal wieder.


Für 4 Portionen (als Beilage)
2 Süßkartoffeln
150 g Erbsen, tiefgekühlt
1/2 große Zwiebel
1-2 TL Öl
1/4 TL Muskat, gerieben
1/4 TL Knoblauch, granuliert
Salz, Pfeffer
1 EL weißes Mandelmus
etwas Wasser

  • Den Backofen auf 200 °C Heißluft vorheizen.
  • Die Süßkartoffel gut putzen, dunkle Stellen gegebenenfalls herausschneiden. Anschließend ein paar Mal einstechen, in Alufolie wickeln und im vorgeheizten Ofen 45 Minuten backen.
  • Etwa 10 Minuten vor Ende der Backzeit die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und in dem Öl ca. 5 Minuten glasig dünsten. Dann die Erbsen zugeben und kurz mitgaren.
  • Die gebackenen Süßkartoffel aus der Folie holen (Vorsicht heiß!), halbieren und mittig etwas von dem Süßkartoffelfleisch herauslöffeln. Dies dann mit in die Pfanne geben und alles gut vermengen.
  • Den Ofen auf 180°C heruntersetzen.
  • Die Masse mit Muskat, Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen und für 2-3 Minuten weiter braten. Dann auf die Süßkartoffelhälften verteilen.
  • Das Mandelmus mit etwas Wasser und einer Prise Salz zu einer cremigen Soße  verrühren und auf die Süßkartoffelboote verteilen.
  • Für weitere 10 Minuten im Ofen backen und anschließend servieren.


Habt ihr auf instagram schon mein Weihnachtsgeschenk gesehen? Mein Schwester hat mir dieses tolle Brettchen geschenkt. Darüber hinaus gab es noch Bücher für die Uni, Mandelmus (yum!), und ein paar andere nette Kleinigkeiten. Das schönste Geschenk war jedoch wie immer die Zeit mit meiner Familie.


Ich wünsche euch morgen einen guten Rutsch und einen guten Start ins Jahr 2016!
Liebe Grüße und bis bald!

23. Dezember 2015

Hot Chocolate

Hallo ihr Lieben,
nach all dem Vorweihnachtsstress kann ich es kaum erwarten morgen nachmittag endlich im Kreise meiner Lieben zu sein und gemütlich Weihachten zu feiern. Meine Schwester und ich haben in den letzten Tagen unser veganes Weihnachtsmenü geplant und auch wenn es nichts überaus besonderes ist freue ich mich schon sehr darauf. In den letzten Tagen gab es nämlich oft essen To-Go und natürlich viiiiele selbstgebackene Plätzchen - ach ja, und Schokokuchen! Eine Freundin und ich haben am diesjährigen Weihnachts-Backwettbewerb der Weihnachtsfeier unseres Institutes teilgenommen und gewonnen. Wir haben auch ziemlich viel Arbeit in unseren Makrophagen-Kuchen gesteckt!


Der Kuchen sah nicht nur toll aus, er war auch extrem lecker - ich habe ihn wenig später für einen Spieleabend mit Freunden noch einmal gebacken . Das Rezept für den Kuchen findet ihr übrigens auf dem tollen Blog "Minimalist Baker". Anstelle der Schokocreme-Füllung haben wir jedoch eine selbstgemachte Apfelfüllung zubereitet; er war unserer Meinung nach schon schokoladig genug.

Und weil man vor allem zu Weihnachten nie genug von Schokolade bekommen kann gibt es jetzt noch ein Rezept für Hot Chocolate. Für dieses Rezept benötigt ihr keine pflanzliche Milch sondern Wasser und ein paar Cashews. Püriert und aufgekocht bekommt ihr so einen leckeren, cremigen, schokoladigen Drink, in dem ihr eure selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen dippen könnt!


Für 2 Portionen
50 g Cashews
350-400 ml Wasser
2-3 EL schwach entöltes Kakaopulver
2-4 EL flüssiges Süßungsmittel nach Wahl
10 g vegane Zartbitterschokolade
optional: Vanille und/oder Zimt

  • Die Cashews etwa 1 Stunde in Wasser einweichen lassen. (Wenn ihr einen Hochleisungsmixer besitzt reichen auch etwa 15 Minuten.)
  • Das Wasser abtropfen lassen und die Cashews mit 350 ml Wasser pürieren, bis keine Stücke mehr übrig sind. Dann das Kakaopulver und 2 EL Süßungsmittel hinzugeben und durch pürieren vermengen.
  • Anschließend in einen kleinen Topf geben, die Zartbitterschokolade dazu geben und zum kochen bringen. Dabei ab und zu umrühren.
  • Leicht köcheln lassen, bis die Hot Chocolate andickt und die Schokolade geschmolzen ist. Gegebenenfalls mehr Wasser dazu geben und nachsüßen. Nach Belieben mit Zimt und/oder Vanille würzen. 
  • Servieren und heiß genießen - aber verbrennt euch nicht die Zunge!


Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest! Genießt die besinnliche Zeit mit eurer Familie und kommt gut ins neue Jahr!

Weihnachtliche Grüße!

5. Dezember 2015

Vegane Bio-Produkte der Küchenbrüder

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr hattet alle einen schönen ersten Advent - morgen ist auch schon der zweite! Entschuldigt die Stille hier auf meinem Blog, aber ich habe momentan einiges um die Ohren. Ich komm einfach zu nichts - kein Sport (und dabei werde ich am 31.12 mit meiner Schwester an einem 10 km Lauf teilnehmen) und kochen kommt auch ein wenig zu kurz. Umso freudiger war ich über die Anfrage der Küchenbrüder, ob ich gerne vegane Bio-Fertiggerichte ausprobieren möchte.



Bei Fertiggerichten denkt man meist an Geschmacksverstärker, andere Zusatzstoffe und hohe Salzgehalte. Die Produkte der Küchenbrüder kommen ohne all das aus und werden zudem aus biologischen Zutaten hergestellt. Auch optisch gesehen erinnern die Produkte weniger an Fast Food aus der Dose sondern mehr an frisch zubereitete Gerichte. Das tolle an der Verpackung ist zudem, dass man die Suppen, Eintöpfe und co. darin in der Mikrowelle erhitzen kann, die "Zubereitung" ist also sehr schnell und simpel. Das war für mich zum Beispiel ganz praktisch für die Uni, da ich mir das Essen dort warm machen kann. 


Ich habe vier verschiedene Produkte der Küchenbrüder testen dürfen: Süßkartoffeleintopf, Chili sin carne, Linsen-Eintopf und Thai-Curry. Geschmacklich haben alle überzeugt - gute Würze und tolle Konsistenz! Mein absoluter Favorit war das Thai-Curry mit Reis und Gemüse. Wenn ihr auf Schärfe steht, ist dieses Produkt genau das richtige für euch. Die anderen Sorten sind jedoch auch auf jeden Fall empfehlenswert!


All die getesteten Produkte haben um die 80 kcal pro 100 g - da kann man wirklich nicht meckern! Bei einem kleinen Hunger wird man definitiv satt. Und wenn der große Hunger kommt - wie wäre es mit zwei Portionen!?


Fazit: Empfehlenswert, und zwar sehr! Man findet selten vegane Fertigprodukte in solch einer Qualität, die auch noch super schmecken! Wenn ihr noch mehr über die Küchenbrüder und deren Produkte erfahren wollt schaut doch mal auf der Küchenbrüder-Website vorbei. Und falls ihr euch selbst von den Produkten überzeugen wollt zeigt der "Shop-Finder" euch, wo ihr diese kaufen könnt. Oder ihr bestellt sie einfach online.

Nun wünsche ich euch noch ein schönes Wochenende und morgen einen schönen zweiten Advent!

21. November 2015

Birnenkuchen mit Lebkuchengewürz und Mandelglasur

Hallo ihr Lieben,
habe ich euch eigentlich schon erzählt, dass ich jetzt nebenbei in einer Bäckerei arbeite? Das schöne ist, dass die Bäckerei gleich bei mir um die Ecke ist, ich brauche also gerade mal 5 Minuten zu Fuß. Heute habe ich mal wieder früh angefangen, um 4.45 Uhr um genau zu sein. Das frühe Aufstehen macht mir wenig aus, aber ich bin mittags immer total k.o. - vor allem an Tagen wie heute, wo wirklich viel los ist. Dann gibt's erst einmal ein Mittagsschläfchen bevor der Tag weitergeht. 

Durch das ganze Brötchenbacken bekomme ich zu Hause komischerweise dann Lust noch mehr zu backen. Letzte Woche habe ich meine Haferflocken-Rosinen-Kekse gemacht - die gehen immer. Und dann gab es noch Kuchen! Birnenkuchen um genau zu sein - mit Lebkuchengewürz und als i-Tüpfelchen eine Glasur aus Mandelmus.  



100 g Weizenmehl (Typ 550)
130 Hafermehl
2 TL Backpulver
2 TL Lebkuchengewürz
90 g Rohrohrzucker
1/4 TL Salz
ca. 250 ml Reismlich
60 g dunkles Mandelmus
1-2 Birnen

GLASUR
30 g Puderzucker
1 EL dunkles Mandelmus
1-2 EL Reismilch
1 Prise Salz

  • Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.
  • Die trockenen Zutaten für den Kuchenteig vermengen. Die Reismilch und das Mandelmus verrühren und mit den trockenen Zutaten mischen bis ein zäher Teig entsteht. (Meine Waage hat etwas gespinnt, eventuell müsst ihr noch etwas Reismilch dazugeben, falls der Teig zu dick scheint).
  • Die Birnen waschen und in dünne Scheiben schneiden. 
  • Den Teig in eine kleinere gefettete Kuchenform (ca. 20 cm) geben, die Birnenscheiben darauf verteilen und leicht eindrücken.
  • Den Kuchen für ca. 30-40 Minuten backen bis er leicht gebräunt ist.
  • Den Kuchen auskühlen lassen und die Zutaten für die Glasur glatt rühren. Dann auf dem Kuchen verteilen und bis zum Servieren ggf. etwas trocknen lassen.

Bei dem Gedanken an Lebkuchen bekomme ich nun richtig Lust auf einen Weihnachtsmarkt-Besuch. Ich habe gehört, dass der in Bonn ganz schön sein soll, also mal schauen, dass ich in den nächsten Tagen einmal drüber wandere. Habt ihr euch schon die jährliche Ladung gebrannte Mandeln besorgt? Oder seid ihr nicht so die Weihnachtsmarkt-Gänger? 


Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße!
PS: Entschuldigt die nicht so tollen Bilder, ich war etwas in Eile.

11. November 2015

Chia-Donuts mit Kürbiscreme

Hallo ihr Lieben,
vielleicht ist es euch auch aufgefallen: Chia Samen bekommt man mittlerweile an jeder Ecke! Vorbei sind die Zeiten, in denen man Bioläden nach dem Superfood absuchen musste. Ich hab bereits vor mehr als zwei Jahren über die kleinen Samen auf meinem Blog berichtet, und ich denke es wird Zeit, dass unser Wissen etwas aufgefrischt wird. 

Wenn ihr mehr über Chia Samen erfahren möchtet, kann ich euch die Seite chia-samen.info nur wärmstens ans Herz legen. Dort findet ihr wirklich alles, was man über Chia Samen wissen sollte: Inhaltsstoffe, Rezepte, Studienergebnisse - also schaut definitiv mal dort vorbei. Danach könnt bei euren Freunden mit Chia-Wissen prahlen. 


Und nun zum Rezept. Eigentlich wollte ich eine Art Halloween-Donut kreieren, aber dafür war ich zu spät dran. Also habe ich einfach eine Variante passend zum Herbst mit Kürbis gemacht. Ja, es tut mir leid, noch ein Kürbisrezept! Aber ich bin mir sicher, dass unter euch auch viele Kürbis-Liebhaber sind.


Für 6-8 Donuts
170 g Haferflocken
60 g blanchierte Mandeln
30 g Chia Samen
1/2 TL Salz
2 gehäufte TL Backpulver
1 TL Zimt
1/4 TL granulierter Ingwer
1/2 TL Muskat
25 ml Apfelessig
80 g Ahornsirup
200-225 ml Hafermilch

CREME
60 g Cashewkerne, für 1-2 Stunden eingeweicht
150 g Kürbispüree
25 g Ahornsirup
1 EL Zitronensaft
1-2 EL Kokosöl
Zimt

optional: Mandelsplitter
1 Donutform für den Ofen

  • Für die Kürbiscreme die eingeweichten Cashewkerne abtropfen lassen und mit den restlichen Zutaten zu einer Creme pürieren. Anschließend kalt stellen.
  • Den Backofen auf 160 °C vorheizen.
  • Die Haferflocken und Mandeln fein mahlen (oder Hafermehl und gemahlene Mandeln verwenden) und mit den anderen trockenen Zutaten vermengen. 
  • Apfelessig, Hafermilch und Ahornsirup verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Alles vermischen, den Teig jedoch nicht übermäßig rühren.
  • Die Donutform leicht einfetten und den Teig gleichmäßig verteilen. Im vorgeheizten Ofen 30-40 Minuten backen. Anschließend komplett abkühlen lassen.
  • Die abgekühlten Donuts mit der Kürbiscreme bestreichen und mit in einer trockenen Pfanne angerösteten Mandelsplittern und etwas Zimt garnieren.

Falls ihr einen Donut-Maker besitzt könnt ihr die Donuts sicher auch darin zubereiten. Und so kleine Donuts sind doch auch irgendwie viel niedlicher als die großen Brüder.
Die Donuts machen übrigens auch ein tolles Frühstück! Da habt ihr den Tag gleich mit einer gesunden Ladung an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien gestartet. 



Also dann, viel Spaß beim Nachbacken!
Liebe Grüße!

7. November 2015

Fall Bowl mit Tahin-Dressing

Hallo ihr Lieben,
hattet ihr heute auch das Gefühl, als würden wir anstatt Richtung Winter wieder zurück in Richtung Sommer gehen? Es war ja wirklich warm draußen! Wo stecken nur die kalten, windigen Herbsttage, an denen man sich am liebsten gemütlich in eine Decke eingewickelt auf das Sofa kuschelt?!


In der Hoffnung, dass es draußen bald wieder richtig herbstlich sein wird, gibt es nun auch ein passendes Herbsgericht für euch. Das Rezept ist spontan entstanden, als meine Schwester vor einer Weile zu Besuch war. Ich habe einfach Gemüsereste im Ofen geröstet und zusammen mit Quinoa, Linsen und einem Tahin-Dressing serviert. Das war wirklich so lecker, dass ich es nach ein paar Tagen noch einmal nachkochen musste.


Für 2-3 Portionen
300 g Hokkaido (netto)
250 g Rosenkohl, ohne Stiel und halbiert
ein paar Zuckerschoten (optional)
1 TL italienische Gewürzmischung/andere Kräutermischung
70 g Quinoa
1-2 EL frisch gehackte Petersilie
85 g Puy-Linsen oder braune Linsen
2 TL Balsamicoessig
30 g weißes Tahin
1 EL frischer Zitronensaft
1 EL Ahornsirup
2-3 EL kaltes Wasser
Salz, Pfeffer
Petersilie zum Garnieren

  • Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Den Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit den halbierten Rosenkohl in eine Schüssel geben. Etwas Öl, die Gewürzmischung und etwas Salz und Pfeffer dazugeben und vermengen. Das Gemüse auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verteilen und 35-45 min backen oder bis das Gemüse leicht braun geröstet ist.
  • In der Zwischenzeit die Linsen waschen und in ca. 170 ml Wasser für 20-25 min (Packungsangabe beachten!) auf niedriger Hitze im geschlossenen Topf köcheln lassen.
  • Für das Dressing das Tahin mit Zitronensaft, Ahornsirup, Wasser, Salz und Pfeffer cremig rühren und in den Kühlschrank stellen.
  • Nun das Quinoa nach Packungsanleitung in Brühe oder Wasser kochen. 
  • Sobald die Linsen gar sind den Essig und eine Prise Salz einrühren und zur Seite stellen.
  • In das fertig gekochte Quinoa die gehackte Petersilie geben und unterheben.
  • Sobald das Gemüse fertig gebacken ist könnt ihr eure Bowls servieren. 













Das tolle an dem Rezept ist, das es sehr variabel ist! Ihr könnt zum Beispiel Kürbis und Rosenkohl durch anderes Gemüse wie Süßkartoffeln, Karotten, Aubergine, Zuchini, etc. ersetzen. Anstelle von Quinoa eignen sich Amaranth, Reis oder Hirse. Mit den Zutaten für das Dressing könnt ihr natürlich auch herumspielen. Ihr könnt zum Beispiel etwas gepressten Knoblauch dazugeben oder fein gehackte Chilischoten für einen Schärfe-Kick.


Ein schönes Wochenende wünsche ich euch noch!
Liebe Grüße!

3. November 2015

Do it yourself: Schokolade von ChocQlate

Hallo ihr Lieben,
gehört ihr auch zu den Leuten, die manche Lebensmittel einfach lieber selber machen als sie fertig zubereitet und verpackt zu kaufen? Also ich habe zum Beispiel immer selbst fermentierten Sauerkraut im Kühlschrank. Pflanzliche Milch bereite ich auch häufig selbst zu, wenn die Zeit da ist. Brot wird natürlich auch selbst gebacken. Wie sieht es bei euch mit Schokolade aus? 


Als ich vor einer Weile von ChocQlate gefragt wurde, ob ich gerne ein Schokoladen-Set zur Herstellung von veganer Schokolade testen möchte konnte ich natürlich nicht nein sagen - es ging immerhin um Schokolade! Kaum als das wunderschöne Test-Päckchen ankam habe ich als Schokoliebhaber natürlich direkt losgelegt. Das Set enthielt zum einen die Zutaten abgepackt in Gläschen bzw. Tütchen, eine Step-by-Step Anleitung zur Herstellung der Schokolade mit Tipps und Tricks, die Formen, sowie Informationen zum Unternehmen und zur wichtigsten Grundzutat von Schokolade: Den Kakaobohnen - denn immerhin ist Rohkakao ein Superfood!


Erst einmal ein paar Infos zu den mitgelieferten Zutaten. Das ChocQlate-Unternehmen legt unverkennbar Wert auf faire, biologische und naturbelassene Zutaten. Wo der Kakao genau herkommt könnt ihr hier nachlesen. Gesüßt wird mit Agavendicksaft. Dazu kommen Kakaobutter und eine fertige Mischung aus den von Hand gemahlenen Kakaobohnen, Kakaopulver, Bourbon Vanille und einer Prise Salz. 


Die Zubereitung ist sehr simpel und beansprucht gerade mal 20-30 Minuten eurer Zeit. Schmelzen, Mischen, Gießen, Dekorieren - und das war es auch schon! Dekorieren könnt ihr natürlich ganz nach euren Vorlieben. Ich habe mich für eine Kombination aus groben Meersalz und Sesam entschieden sowie Chia- zusammen mit Hanfsamen. Man kann natürlich auch Trockenfrüchte wie Cranberries oder Gojibeeren verwenden, bzw. Nüsse oder - falls ihr auf Schärfe steht - fein gehackte Chili.

Nun zum Geschmack: Wirklich toll! Die Schokolade schmeckt leicht süßlich (abhängig von der Menge Agavendicksaft, die man verwendet), überhaupt nicht bitter und hat eine tolle Konsistenz. Jedoch sollte man zwischen dem Schmelzen und dem Gieß-Schritt darauf achten, dass nicht zu viel Zeit vergeht, denn dann wird die Masse so langsam aber sicher hart! Ich habe nach Befüllen der Formen noch nach einer Silikon-Eiswürfelform für die restliche Schokomasse gesucht und hatte dann etwas Probleme die Masse hineinzufüllen. Die Konsistenz dieser Schokostücke war nach dem Kühlen auch etwas bröselig. Die Tafeln sind hingegen echt super geworden!


Wenn ihr auch mal Lust habt Schokolade selbst herzustellen kann ich die Sets von ChocQlate nur empfehlen. Ihr müsst euch keine Gedanken über die genauen Mengenangaben der Zutaten machen und könnt euch über die Qualität der Zutaten sicher sein. Zudem ist die Zubereitung extrem simpel und macht Spaß! Falls ihr Freunde habt, die totale Schokoliebhaber sind, wäre das bestimmt ein ideales Geschenk!

24. Oktober 2015

Gefüllte Paprika mit Kürbishaube

Hallo ihr Lieben,
hier bin ich wieder - nach meiner ersten Uni-Woche hier in Bonn. Das Wochenende habe ich bitter nötig, die letzten paar Tage waren wirklich anstrengend! Ich muss sagen, das Studium ist schon sehr spannend, aber auch extrem anspruchsvoll. Ich hatte schon am ersten Tag Zweifel, dass ich das durchstehen werde, aber ich werde nicht so schnell aufgeben. Zähne zusammenbeißen und durchkämpfen!


Heute war der erste Tag diese Woche in dem ich mal wieder so richtig am Herd stand und gekocht habe. Ich habe es definitiv vermisst. Durch die Woche hatte ich keine Zeit zu kochen. Deswegen werde ich morgen schon für die zweite Uni-Woche vorkochen, damit ich mir nichts zu essen kaufen muss. Gerade ist noch Kürbisbrot im Ofen, was ich zum Frühstück und zwischendurch essen werde. 

Heute gibt's ein weiteres Kürbisrezept, obwohl Kürbis hier eher die Nebenrolle spielt: Gefüllte Paprika mit Kürbishaube. Tja ihr Lieben, ich werde euch wohl noch eine Weile mit Kürbisrezepten nerven. Ich kann einfach nicht genug bekommen von dem orangen Herbstgemüse! Ich musste mich übrigens sehr zurückhalten, damit ich nicht die Kürbishaube schon vor dem Fotografieren abschlecke...


4 Portionen
40 g Cashewkerne, 1-2 Std. eingeweicht
350 g Hokkaido, ohne Kerne
1-2 TL Öl
70-100 ml Hafermilch
Salz, Pfeffer
4 rote Paprika
1 kleine Zwiebel
1 kleine grüne Paprika
150 g gehackte Tomaten (Dose)
1 Dose Kidneybohnen
1/2 TL gemahlener Kümmel
1/2 TL Paprika edelsüß
etwas Cayenne Pfeffer

  • Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Den Kürbis in kleine Stücke schneiden, mit dem Öl, Salz, Pfeffer vermengen und im Ofen für 12-18 Minten backen bis der Kürbis weich und leicht gebräunt ist. (Den Ofen danach nicht ausschalten!)
  • In der Zwischenzeit die Zwiebel fein hacken und die grüne Paprika klein würfeln. Beides in etwas Öl oder Brühe in einer Pfanne ein paar Minuten andünsten. Kümmel, Paprika edelsüß und etwas Cayenne Pfeffer dazugeben und 3-5 Minuten weiter dünsten.
  • Dann die Tomaten dazugeben und mit Deckel auf niedriger bis mittlerer Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen, dabei zwischendurch umrühren. 
  • Anschließend die abgetropften Kidneybohnen hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pfanne zur Seite stellen.
  • Die roten Paprikaschoten waschen, den Deckel abschneiden (alternativ längs halbieren) und das Kerngehäuse entfernen. 
  • Die Hälfte des Kürbis mit den abgetropften Cashewkernen der Hafermilch glatt pürieren. Die restlichen Kürbiswürfel zu den Kidneybohnen geben und unterheben.
  • Die Paprikaschoten mit der Bohnenmasse füllen und anschließend mit der Kürbiscreme bedecken. 
  • Im Ofen für etwa 12-15 Minuten backen und servieren. 

TIPPS:
- Die Paprikaschoten vor dem Befüllen unten sozusagen etwas stutzen, so dass eine ebene Fläche entsteht. So bleiben die Schoten auf eurem Backblech stehen und fallen nicht um. Alternativ wie beschrieben die Schoten längs halbieren und dann füllen.


Die gefüllten Paprika sind so schon sehr sättigend, aber ihr könnt sie natürlich auch zu etwas Reis, Quinoa oder Hirse servieren. Also viel Spaß beim Nachkochen!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

8. Oktober 2015

Gebackenes Schoko-Oatmeal mit Feigen

Hallo ihr Lieben,
heute ist so ein richtiger Herbstmorgen mit Nebel und allem drum und dran. Da möchte man sich am liebsten mit einer Tasse heißem Tee im Schlafanzug aufs Sofa kuscheln. Aber leider gibt es noch eine Menge Papierkram und andere Dinge zu erledigen. Nichtsdestotrotz habe ich es mir nicht nehmen lassen mein leckeres Frühstück heute morgen in aller Ruhe zu genießen.


Jetzt wo es wieder kälter wird überkommt mich mehr und mehr die Lust auf warme Gerichte am Morgen wie Oatmeal oder Hirsebrei, auch wenn ich ab und zu auf einen grünen Smoothie nicht verzichten kann. Das tolle am Frühstücksbrei ist, dass man ihn nach Lust und Laune variieren kann. Das fängt bei der Art der pflanzlichen Milch (Hafer-, Mandel- oder Kokosmilch) und dem Obst an und hört beim Topping auf. Nussmuse, gehackte Nüsse, Samen, Trockenobst, Ahornsirup, geschmolzene vegane Schokolade - es gibt so viele Möglichkeiten. Darüber hinaus kann man seine Mixtur auch einfach in den Ofen schieben und schon hat man eine gebackene Variante! 


Ich liebe mein gebackenes Kokos-Beeren Oatmeal (deshalb ist das Rezept auch in meinem Kochbuch gelandet), aber für die kalte Jahreszeit musste jetzt mal etwas neues her - etwas schokoladiges! Schokolade am Morgen vertreibt Kummer und sorgen, stimmt's? Dazu kommen frische Feigen, die voller Ballaststoffe und Mineralstoffe stecken. So kann der Tag nur gut starten!


Für 2 Portionen
100 g kernige Haferflocken
15 g ungesüßtes Kakaopulver
1/2 TL gemahlene Vanille
1 Prise Salz
25 g Ahornsirup
250-300 ml Hafermilch
1-2 frische Feigen
optional: 2-3 EL gehackte Nüsse 
(z.B. Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse)

  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Haferflocken, Kakaopulver, Vanille und Salz gut vermengen. Dann Ahornsirup und Hafermilch dazugeben und verrühren.
  • Die Feigen klein würfeln und unterheben. 
  • Die noch sehr flüssige Haferflockenmasse anschließend in eine kleine Auflaufform geben und mit einem Löffel gleichmäßig verteilen.
  • Für 30-40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und (mit einem Kleks pflanzlichen Jogurt) servieren.
TIPPS:
- Ihr könnt die Hafermilch natürlich auch durch andere Sorten wie Reis- oder Mandelmilch ersetzen.
- Wenn ihr das Oatmeal (mit 250 ml Hafermilch) im Kühlschrank abkühlen lasst, könnt ihr es auch in Riegel schneiden. Perfekt für On-the-go. 
- Für noch mehr Schokospaß könnt ihr die Nüsse durch Kakaonibs ersetzen oder etwas Zartbitterschokostückchen auf dem noch warmen Oatmeal verteilen, so dass sie schön schmilzt.



Wie esst ihr euer Oatmeal am liebsten? Habt ihr auch schon einmal eine gebackene Variante probiert?

Einen schönen Tag wünsche ich euch. Liebe Grüße!

4. Oktober 2015

Buch-Tipp: La Veganista - Iss dich glücklich mit Superfoods

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch ein weiteres veganes Kochbuch vorstellen, welches vor etwa einem Monat erschienen ist. Die Rede ist von "La Veganista - Iss dich Glücklich mit Superfoods", dem neuen Buch von Nicole Just. Anders als viele von euch wahrscheinlich denken stehen in diesem Buch nicht Spirulina, Matcha, Acai, Lucuma, Chiasamen oder andere exotische Zutaten im Vordergrund sondern Obst, Gemüse und Gewürze - die Superfoods aus Omas Küche sozusagen.


Inhalt und Layout
Das Buch umfasst 192 Seiten. Zu Beginn gibt es zunächst ein paar Infos zu "Omas Superfoods" und "Fermentiertes im Trend", dann folgt der Rezepte-Teil. Im Glossar am Ende des Buches findet ihr zudem weitere Erläuterungen zu verschiedenen Zutaten, die in dem Buch aufgeführt sind.


Die Rezepte sind in vier Kategorien unterteilt:
  • Frühstücksglück - Vegan in den Tag
  • Streetfood de Luxe - Schnell was auf die Hand
  • Glücksessen - Wie ich es mag
  • Süß und glücklich - Och, was kleines geht noch
Zudem gibt es vorneweg drei Grundrezepte für Nussahne, Apfelsüße und Dattelpaste. Jedes der über 80 Rezepte enthält außerdem Angaben zur Zubereitungszeit und dem Nährwertgehalt.
Wie man es schon aus den anderen Büchern von Nicole Just kennt gibt es zu jedem Rezept ein wunderschönes Foto. Dazu kommen Vorschläge zum Ersetzen mancher Zutaten, sowie "Praxis- und Superfoodstipps", die man ebenfalls bei fast allen Rezepten findet.


Die Rezepte
Schon beim ersten Durchblättern des Buches war ich schwer begeistert von den Rezepten. Sie sind frisch, bunt, sehr kreativ, dennoch einfach und alltagstauglich. Frisches Obst und Gemüse, sowie frische Kräuter und andere natürliche Zutaten wie Nüsse, Nussmusse und Getreide stehen wie bereits erwähnt im Vordergrund. Die Vielfalt der verwendeten Obst- und Gemüsesorten ist groß, so findet man für jede Saison garantiert ein passendes Rezept.


Ich habe ein paar der Rezepte ausprobiert und fand sie alle echt klasse! Die Selleriebrühe (S. 80), die Gemüsepfanne (S. 100) und der Hirsesalt (S. 64) wahren geschmacklich einfach nur top und werden sicher in Zukunft öfter gemacht. Der fermentierte Wirsing (S. 132) schmeckte mir leider etwas zu salzig und dabei hatte ich schon weniger Salz verwendet als angegeben, ansonsten auch eine wirklich tolle Idee. 
Bei manchen Rezepten empfand ich die Zutatenliste als etwas unübersichtlich, da meist in Klammern hinter den Zutaten noch die Ersatz-Tipps gelistet sind. Das ist jedoch weniger dramatisch, die Instruktionen zur Zubereitung lassen sich nämlich sehr einfach folgen.


Fazit
Das neue Buch "La Veganista - Iss dich glücklich mit Superfoods" von Nicole Just ist eine Bereicherung für jede (vegane) Kochbuchsammlung und auch für Neulinge auf dem Gebiet der veganen Ernährung geeignet. Die Rezepte sind bunt, gesund und alltagstauglich und lassen garantiert jede Mahlzeit zu einem Geschmackserlebnis werden! Nach dem Essen wird sicher jeder - ob vegan oder nicht vegan - den Tisch mit einem Lächeln verlassen.

Nicole Just
La Veganista - Iss dich glücklich mit Superfooods
Gräfe und Unzer Verlag
ISBN: 9783833844683 
192 Seiten, Hardcover
19,99 Euro

Vielen lieben Dank an den Gräfe und Unzer Verlag für die Bereitstellung des Buches.

29. September 2015

Süßes Kürbisbrot

Hallo ihr Lieben.
ich melde mich heute wieder aus Jena! Heute morgen habe ich nämlich endlich meine Bachelorarbeit abgegeben - so ein befreiendes Gefühl! Nun übernachte ich diese Nacht bei einer Freundin bevor es morgen zurück an den Niederrhein geht. Heute Abend steigt hier jedoch noch eine kleine Party und es gibt Kürbissuppe. Und wo wir gerade bei Kürbis sind, heute habe ich ein neues Kürbisrezept für euch: Süßes Kürbisbrot! Einfach, schnell und lecker. Und glutenfrei ist es auch! Perfekt fürs Frühstück oder als Snack zwischendurch. Kleiner Tipp: Besonders lecker mit Erdnussbutter oder anderen Nussmusen!


Für 10-12 Portionen
200 g Haferflocken
90 g Kokosblütenzucker
1 EL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz
1/4 TL Ingwer, gemahlen
1/4 TL Muskat, gemahlen
25 g geschälte Hanfsamen (optional)
150 ml Soja-Reis-Milch
1 kleiner Apfel (ca. 110 g)
90 g Apfelmark


  • Den Ofen auf 170 °C vorheizen.
  • Die Haferflocken mit einem Handrührstab oder einer Küchenmaschine zu Mehl verarbeiten (es muss nicht sehr fein sein).
  • Den Apfel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Die gemahlenen Haferflocken mit den restlichen trockenen Zutaten inkl. Gewürzen in einer großen Schüssel vermengen.
  • In einer kleineren Schüssel das Kürbispüree, Apfelmark und die Milch zusammenrühren und anschließend unter die trockenen Zutaten heben bis alles gut vermengt ist. 
  • Zuletzt die Apfelstücke einarbeiten und den Teig in eine gefettete Kuchen- bzw. Brotform geben.
  • Im vorgeheizten Ofen 60-70 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen.


Wenn ich wieder in Bonn bin wird gleich noch eine Ladung gebacken. Dann werde ich vielleicht ein paar Walnüsse anstelle der Hanfsamen verwenden - für einen extra Crunch. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich Birne in dem Kürbisbrot ganz gut machen würde, das wird also auch mal getestet. Was nicht ersetzt wird ist natürlich der Kürbis!

Falls ihr noch mehr Kürbis-Rezept-Inspirationen benötigt schaut doch mal hier und hier vorbei.


Übrigens, habt ihr schon bei meiner Verlosung mitgemacht? Noch bis zum 4.10.15 könnt ihr das Buch "Vegan frühstücken kann jeder" gewinnen.

Eine schöne Woche wünsche ich euch noch! Das nächste Mal werde ich mich wieder aus Bonn melden. Bis dahin!

22. September 2015

Buch-Tipp: Vegan Frühstücken kann jeder + Verlosung (BEENDET)

Hallo ihr Lieben, 
ich wohne nun offiziell in Bonn - obwohl man meine Wohnung bestimmt noch nicht als "wohnlich" bezeichnen kann. Der Abgabetermin meiner Bachelorarbeit rückt immer näher und so sitze ich momentan noch an dem letzten Feinschliff. Heute habe ich jedoch mal einen Tag Pause eingeplant um meine neue Wohnung aufzuräumen, Papierkram zu erledigen und endlich diesen Blogpost zu verfassen.


Der Anlass: Nadine und Jörg von eat-this.org haben ein neues Buch herausgebracht! Ich denke die meisten von euch kennen den Blog schon - und womöglich auch das erste Buch der beiden.Wer die zwei noch nicht kennt sollte sich schleunigst mal auf ihren Blog begeben. Es lohnt sich! Wie gesagt ist vor ein paar Wochen Kochbuch Nummer zwei erschienen. Wie der Titel verrät liefert dieses Buch Inspirationen für den veganen Frühstückstisch - und das nicht zu knapp! 

Inhalt und Layout
Das Buch umfasst 192 Seiten und beinhaltet über 80 Rezepte. Diese sind in folgende Kategorien unterteilt:
  • Smoothies, Säfte & Co.
  • Frühstück To Go
  • One Bowl Wonders
  • Vom Herd & Aus Dem Ofen
  • Für Naschkatzen
  • Wochenend-Brunch
  • Kaffee, Tee & Co.
  • Basics
Zu jedem Rezept gibt es ein wunderschönes Foto. Darüber hinaus gibt es vorne im Buch noch jede Menge Tipps für einen perfekten Start in den Tag, sowie Infos zu Zutaten wie Nüsse, Beeren, Getreide, Kaffee und Tee. Auch zu den Rezepten selbst findet ihr Tipps und Tricks.


Die Rezepte
Wie die verschiedenen Kategorien zu erwarten lassen ist in dem Buch wirklich für jeden etwas dabei. Ob süß oder herzhaft, warm oder kalt, leicht oder ausgewogen - ihr findet auf jeden Fall ein passendes Rezept. Auch diejenigen von euch, die auf Gluten, Zucker und/oder Soja verzichten (müssen) können sich freuen: Viele der Rezepte sind frei von diesen Inhaltsstoffen und sind auch dementsprechend gekennzeichnet. Positiv aufgefallen sind mir zudem die kurzen Zutatenlisten und einfachen Zubereitungsschritte. Ihr müsst euch also keine Sorgen machen, dass man für die Rezepte morgens mit grummelnden Magen stundenlang in der Küche stehen muss.


Ich habe ein paar der Rezepte ausprobiert und fand sie wirklich toll! Vor allem das "Amaranth-Porridge mit Apfel-Zimt-Kompott" (Seite 83) und den "Kurkuma-Tonic" Drink (Seite 51) wird es jetzt öfter geben. Die "Apfelbutter" (Seite 177) wird auch bald wieder gemacht, die ist wirklich super lecker!


Fazit
Ob Morgenmuffel oder früher Vogel - in "Vegan Frühstücken kann jeder" ist wirklich für jeden etwas dabei. Das vegane Kochbuch bietet jede Menge  Inspiration für einen gesunden Start in den Tag. Die Rezepte sind einfach aber originell und eignen sich für definitiv für den Alltag. Fazit: Eine Bereicherung für jede Kochbuchsammlung!

Nadine Horn & Jörg Mayer
Vegan frühstücken kann jeder
192 Seiten, Hardcover
ISBN-13: 978-3942491631
19,95 Euro

Da euch wahrscheinlich jetzt das Wasser im Munde zusammenläuft habt ihr nun die Chance ein Exemplar des Buches zu gewinnen!

a Rafflecopter giveaway

Ihr habt bis zum 4.10.15 Zeit teilzunehmen. Viel Glück!
Vielen lieben Dank an dieser Stelle an den Neun Zehn Verlag für die Bereitstellung der Bücher.

14. September 2015

Gebackenes Herbsgemüse mit Pfifferlingen & Kokosdressing

Hallo ihr Lieben,
ich habe am Wochenende endlich den ersten Entwurf meiner Bachelorarbeit fertig gestellt. Das war schon irgendwie eine Erleichterung, auch wenn noch viel zu tun ist. Nach all den langen Tagen in der Bibliothek brauchte ich dann auch mal eine kleine Verschnaufspause - die ich natürlich in der Küche verbracht habe. 


Da Ende dieser Woche der große Umzug nach Bonn ansteht muss ich natürlich meinen Kühlschrank bis dahin leer bekommen. Was macht man also aus einem Butternuss Kürbis, einer roten Bete und Kokosmilch? Am besten das folgende Rezept! Probiert unbedingt dieses Kokosdressing aus!


Für 2-4 Portionen
KOKOS-DRESSING
200 ml Kokosmilch aus der Dose
1 EL fein gehackte Schalotte
1/4 TL Knoblauchgranulat
1 EL Apfelessig
1/4 TL Salz
1/3 TL Johanisbrotkernmehl (siehe Tipps)
1 TL gehackter Schnittlauch

GEMÜSE
1 Butternut Kürbis (ca. 600 g)
2 rote Bete (à 130 g)
200 g Pfifferlinge
etwas Oliven- oder Kokosöl
Salz, Pfeffer


  • Die Kokosmilch mit der Schalotte, dem Knoblauch, Apfelessig und Salz verrühren und in einen kleinen Topf erhitzen. Das Johanisbrotkernmehl einrühren und die Soße unter rühren aufkochen lasssen. Anschließend vom Herd nehmen und ein paar Minuten abkühlen lassen. Dann den Schnittlauch einrühren und zur Seite stellen.
  • In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Den Kürbis und die rote Bete schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit 1-2 EL Öl, Salz und Pfeffer vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.
  • Das Gemüse im Ofen für 15 Minuten backen, etwas verteilen und weitere 15-20 Minuten backen.
  • In der Zwischenzeit die Pfifferlinge gut putzen. 10 Minuten vor Ende der Backzeit die Pilze in etwas Öl mit Salz und Pfeffer kurz anbraten.
  • Anschließend das Gemüse mit den Pilzen zusammengeben und auf Tellern verteilen. Mit dem Kokosdressing servieren.

TIPPS:
- Ich empfand das Dressing zunächst als etwas wässrig und habe es mit dem Johanisbrotkernmehl angedickt. Falls die Konsistenz eurer Kokosmilch etwas cremiger sein sollte, könnt ihr das Bindemittel auch weglassen.
- Anstelle von Butternuss könnt ihr auch Hokkaido Kürbis verwenden. Den müsst ihr auch nicht schälen.
- Probiert neben oder anstelle der roten Bete mal Rosenkohl, Pastinake oder anderes Herbstgemüse.


Das Dressing dickt im Kühlschrank noch weiter an und macht sich auch toll als Dip für selbstgemachte Pommes oder rohes Gemüse. Als Salatdressing kann ich es mir auch sehr gut vorstellen. Hach, so viele Möglichkeiten!


So, es ist schon spät, ich habe morgen noch viel zu tun! Bald gibt es hier übrigens ein kleines Gewinnspiel also schaut in den nächsten Tagen wieder vorbei.
Gute Nacht!

5. September 2015

Vegane Rezepte für den Herbst

Hallo ihr Lieben,
ich habe heute wieder den ganzen Tag in der Bibliothek verbracht und an meiner Bachelorarbeit gearbeitet - so wie in den letzten Tagen auch schon. Ich nehme mir meist Essen von zu Hause mit, was ich morgens oder am Abend davor zubereite. Heute gab es mittags einen grünen Salat mit Radieschen, Rotkohl, Paprika und einem Dijon-Dressing, dazu ein Sandwich mit zerdrückten Kichererbsen und Avocado. Nachmittags gab es einen Apfel und für abends hatte ich mir eine Gemüsepfanne mit Tempeh vorbereitet. 

So langsam aber sicher stellen sich meine Gerichte auf den Herbst ein. So sehr ich all die Sommerfrüchte liebe, Herbstgemüse ist einfach unschlagbar: Kürbis, Pastinaken, Rosenkohl ...was gibt es besseres! Welche Sorte zählt zu euren Lieblingen? Damit ihr euch schon mal auf den Herbst einstellen könnt gibt es heute eine Sammlung meiner liebsten Herbst-Rezepte von meinem Blog und aus meinem Kochbuch  "Heute mal vegan".


Frühstück

Hauptspeisen

Getränke

Snacks und Desserts



AUS MEINEM KOCHBUCH "HEUTE MAL VEGAN":

Mangold-Graupen-Suppe mit Kurkuma (Seite 81)
Schokolade-Buchweizencrêpes mit Erdnusscreme und Birne (Seite 29)
Kartoffel-Pastinaken-Suppe mit Kichererbsen-Croûtons (Seite 68)
Quinoa-Salat mit Butternutkürbis und Avocado-Dressing (Seite 61)
Apfel-Walnuss-Muffins (Seite 24)


Dann bleibt mir nichts anderes mehr zu sagen als: Lasst euch den Herbst schmecken!
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