21. Februar 2015

Gefüllte Süßkartoffel

Hallo ihr Lieben,
ein paar von euch wissen es wahrscheinlich schon und für diejenigen, die es noch nicht wissen, wiederhole ich mich gerne: Ich liiiiebe Süßkartoffeln! Jedes Mal, wenn es irgendwo Süßkartoffeln im Angebot gibt wird das dick im Kalender markiert. Dann kommt es schon mal vor, dass ich vom Einkaufen mit einem großen Sack voller Süßkartoffeln nach Hause komme. Das war auch vor ein paar Wochen der Fall, doch bisher bin ich noch nicht wirklich dazu gekommen etwas tolles (neues) aus ihnen zu zaubern, abgesehen von meinem leckeren Süßkartoffelchili.


Als ich dann vorgestern etwas im Ofen gebacken habe, habe ich gleich mal eine Süßkartoffel mit "reingeworfen", mit dem Hintergedanken sie zu Gemüse und Kichererbsen zu essen um meinen Kühlschrank von Resten zu befreien. Als es dann so weit war, lachte mich im Kühlschrank auch noch etwas Kokosmilch und Tomaten aus der Dose an, da konnte ich nicht widerstehen etwas Neues zu kreieren! Und das Ergebnis war so lecker, dass ich es unbedingt mit euch teilen wollte.


Für 1 Portion
1 mittelgroße Süßkartoffel
1 kleine Zwiebel
1/3 rote Paprika
etwas Oliven- oder Kokosöl
ca. 130 g stückige Tomaten aus der Dose
100 g gekochte Kichererbsen
50 ml Kokosmilch
1/4 TL Garam Masala
1/8 TL Kurkuma
1/8 TL Kümmel
Salz, Pfeffer

optional: 1/4 Avocado, Sprossen

  • Den Ofen auf 230°-250° vorheizen. Die Süßkartoffel gut putzen, ggf. fiese Stellen entfernen.
  • Die Süßkartoffel in Alufolie einwickeln und im vorgeheizten Ofen 45-60 Minuten backen.
  • Gegen Ende der Backzeit die Zwiebel fein und die Paprika klein würfeln.
  • Etwas Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Gemüsewürfe darin ein paar Minuten andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind.
  • Nun die Tomaten dazugeben sowie Garam Masala, Kurkuma und Kümmel und bei niedriger bis mittlerer Hitze 2-4 Minuten köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren.
  • Nun die Kichererbsen und die Kokosmilch dazugeben und weitere 3-5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die gebackene Süßkartoffel aus dem Ofen nehmen (Vorsicht heiß!), kurz abkühlen lassen, dann die Alufolie entfernen. Mit einem Messer die Süßkartoffel mittig aufscheiden und die Kichererbsenfüllung hineingeben.
  • Mit Avocado-Scheiben und Alfalfa-Sprossen garniert servieren.
TIPPS: 
- Ihr könnt die Süßkartoffel wie ich schon im Voraus backen, sei es am Tag zuvor oder ein paar Tage vorher. Einfach im Kühlschrank aufbewahren und kurz vorm Servieren im Ofen oder in der Mikrowelle aufwärmen.
- Anstelle von stückigen Tomaten könnt ihr auch passierte Tomaten oder sogar frische verwenden.



Lasst es euch schmecken und genießt das Wochenende noch! Bei mir ist mittlerweile jeder Tag Wochenende, denn die Vorlesungen sind vorbei (naja gut, als Wochenende kann man diese ganze Lernerei auch nicht bezeichnen!). Schon ein komisches Gefühl, bald mit dem Bachelorstudium fertig zu sein. Nach den Klausuren geht es ran an die Bachelorarbeit und das war's. Natürlich folgt dann noch ein Master, aber Teil eins wäre sozusagen geschafft.

So, ich werde mal mit Bella unsere Abendrunde drehen. 
Liebe Grüße!

20. Februar 2015

Blutorangen-Cheesecake im Miniformat

Hallo ihr Lieben,
dieser Post hätte eigentlich schon am 14.2 hier erscheinen sollen, pünktlich zu Valentinstag. Doch dann hat's mich erwischt! Damit meine ich keine kleine Erkältung, nein, ich rede von einer richtig fiesen Magen-Darm-Infektion. War ja klar, dass ich genau während der Klausurenphase das große Los ziehe! Witzig ist ja, dass die Symptome einen Tag nachdem wir eine Klausur in "Immun-und Infektionsbiologie" geschrieben haben, einsetzten. Die Klausur, die einen Tag später folgte, konnte ich dann leider nicht mehr mitschreiben....

Genug von diesem unangenehmen Thema, denn schließlich geht es hier ja um Essen (ich hoffe ich habe euch jetzt nicht den Appetit verdorben). Wie auch immer, zurück zum Rezept - dem ursprünglichen Valentinstagsrezept. Aber wer brauch schon einen Grund um Kuchen zu essen? Und falls ihr euch für die Fastenzeit vorgenommen habt auf Zucker zu verzichten, dann dürft ihr bei diesem Cheesecake unbesorgt mit der Gabel "zustechen".


Die spezielle Zutat, die ich für den Cheesecake verwendet habe, ist - wie der Titel schon verrät: Blutorange! Die Farbe der aufgeschnittenen Frucht ist einfach wunderschön, findet ihr nicht auch?


Leider hat die Kuchencreme etwas an Farbe beim Kochen verloren. Wer einen Kuchen mit einem leuchtenderen Farbton haben möchte sollte vielleicht mehr Blutorangensaft anstatt Reismilch verwenden, oder ein paar frische/TK-Himbeeren oder Erdbeeren dazugeben und mitpürieren.


1 Mini-Kuchen (2-3 Portionen)
BLUTORANGEN-CREME
70g Cashewkerne
100 ml Blutorangensaft (ca. 2 Blutorangen)
30 g Reissirup oder Agavendicksaft
50 ml Reis-, Mandel- oder Hafermilch
1/2 TL Agar Agar

BODEN
40 g Haferflocken
40 g Nüsse (Mandel, Paranuss, Walnuss oder Cashew)
1 EL Kakaopulver, ungesüßt
50 g Reissirup

  • Die Cashewkerne für mindestens 1 Stunde in Wasser einweichen.
  • Währenddessen den Boden vorbereiten. Haferflocken mit Nüssen nach Wahl und Kakaopulver in einer Küchenmaschine oder mit einem Stabmixer zerkleinern - nicht zu fein. Reissirup dazugeben und zu einer leicht klebrigen Masse verarbeiten.
  • Eine Mini-Ringform mit Backpapier auskleiden oder mit Kokosöl einfetten. Die Bodenmasse hineingeben und mit leicht befeuchteten Fingern gleichmäßig flach drücken.
  • Zurück zur Creme: Die Cashews abtropfen lassen und mit den restlichen Zutaten cremig pürieren.
  • Die Creme in einen kleinen Topf geben und unter rühren zum Kochen bringen. 10-20 Sekunden köcheln lassen und dabei weiter rühren. Anschließend vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen und auf dem Boden verteilen. 
  • Für etwa 30-45 Minuten in den Tiefkühler stellen. Danach herausnehmen und servieren.
TIPP: Für das kleine Herz in der Mitte einfach 1-2 EL von der gekochten Creme mit ein wenig Kakaopulver vermengen. Nun eine kleine Herz-Ausstechform in die Mitte des Boden setzen, die restliche Creme darum verteilen und die Schokocreme in die Herzform geben. Die Ausstechform vorsichtig herausziehen und mit einem kleinen Löffel die Ränder glätten.


Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende! Ich widme mich dann mal wieder meinen Lernkarten ... während ich von Blutorangen und Cheesecake träume ...

6. Februar 2015

Mmmmh...Mandelbutter

Hallo ihr Lieben,
ein erfolgreicher Lerntag geht vorüber und zum Glück steht auch das Wochenende vor der Tür: Keine Vorlesungen, keine Termine, perfekt um mal richtig durchzulernen (Bella kommt natürlich auch nicht zu kurz!). 

Damit mein Kopf den ganzen Tag lang genügend Energie hat die gewaltigen Mengen an Informationen zum menschlichen Immunsystem zu verarbeiten, dürfen neben drei Hauptmahlzeiten auch ein paar Snacks zwischendurch nicht fehlen. Und ihr kennt das ja: Süß muss es sein! Bevor ich nun aber jeden Tag eine Tafel Schokolade, irgendwelche überzuckerten Riegel oder sonstige verarbeitete Produkte inhaliere, habe ich vorgesorgt und ein Glas Mandelbutter gemacht. 


Mandeln sind reich an Nährstoffen wie ungesättigte Fettsäuren, Calcium und Vitaminen und schmecken einfach nur lecker. Der perfekte Pausensnack! Beim Rösten entfaltet sich zudem ihr nussiger Geschmack, was die Grundlage für diese leckere Mandelbutter gibt. Gesüßt mit Ahornsirup und verfeinert mit Kokosöl entsteht eine himmlische Geschmacksexplosion! 


Gebt mir einen Löffel und ich könnte das Glas so leer machen. Aber noch besser gefallen mir diese Kombinationen:

Die Möglichkeiten sind unendlich - so werden Snacks zum geschmacklichen Abenteuer!


250-300 g Mandeln
1 gute Prise Salz
2-3 EL Ahornsirup
2-4 EL Kokosöl, fest
optional: Zimt oder gemahlene Vanille

  • Variante 1: Die Mandeln in einer heißen Pfanne auf mittlerer Hitze ein paar Minuten trocken anrösten. Dabei ständig schwenken, damit sie nicht anbrennen.
  • Variante 2: Im vorgeheizten Backofen bei 200° etwa 10 Minuten rösten.
  • Die Mandeln kurz abkühlen lassen und in einer Küchenmaschine bzw. einem sehr starken Mixer (wie einem Vitamix) verarbeiten, bis eine cremige Masse ensteht. Das kann zwischen 5 und 15 Minuten dauern, je nachdem wie stark euer Mixer ist. Zwischenzeitlich die Masse von der Behälterwand herunter schaben.
  • Nun Kokosöl und Ahornsirup (sowie Zimt und/oder Vanille wer mag) dazu geben und erneut mixen bis alles cremig ist. Eventuell noch etwas Kokosöl dazugeben, falls die Mandelbutter nicht die gewünschte Konsistenz erreicht.
  • Anschließend in einem luftdichten Behälter füllen. Kühl und trocken lagern und innerhalb von ein paar Wochen aufbrauchen (so lange wird sie eh nicht halten ;) 
TIPP: Ich würde die Mandelbutter jedoch nicht im Kühlschrank lagern, das sie dann fest wird.


Weg mit der Schokolade, jetzt gibt's etwas Süßes ohne Reue! Lasst es euch "snacken"!

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