17. April 2015

Haselnusskuchen mit "Quarkcreme" und Erdbeeren

Hallo ihr Lieben,
ich bin gerade seit langer Zeit mal wieder bei meinen Eltern daheim. Leider nur für eine Woche, da ich nächsten Donnerstag für einen Termin wieder nach Jena zurück muss. Eigentlich hatte ich vor in dieser Woche die noch anstehenden Praktikums-Protokolle fertigzustellen, doch so wirklich weit bin ich bisher noch nicht gekommen - wie das zu Hause nun mal so ist. Ich stehe lieber in der Küche und koche für meine Eltern und mich, mache Sport, gehe mit den Hunden spazieren, etc. 


Gestern war ich mit einer Freundin im Kino. Wir haben "Fast & Furious 7" in Englisch geguckt. Ich habe die ersten sechs Teile vorher nicht gesehen, doch dieser Film war der Wahnsinn! Jetzt muss ich mir die anderen Teile auch noch ansehen! Aber so lange das Wetter noch schön ist, muss ich ja nicht auf der Couch hocken und Filme gucken. Da geht's natürlich raus an die frische Luft!


Vor ein paar Tagen waren meine Mutter und ich beim Bauernmarkt und haben frisches Obst und Gemüse gekauft. Auch wenn die Saison noch nicht begonnen hat sind ein paar Erdbeeren in unserem Wagen gelandet. Die sahen einfach zu süß aus! Zu Hause überkam mich dann die Lust etwas zu backen. Also Küchenschränke auf und Zutaten zusammengesucht! Das Ergebnis: Ein saftiger Haselnusskuchen mit einer veganen "Quarkcreme" und frischen Erdbeeren. 


Für 1 Kuchen (26-28 cm Durchmesser)
KUCHEN
150 g Weizenmehl Typ 1050
200 g Buchweizenmehl
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g (Rohrohr)zucker
50 g Kokosöl, geschmolzen
100 g Apfelmark
400 ml Hafermilch
1 Pck. Vanillezucker oder gemahlene Vanille
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz

"QUARKCREME"
100 g Cashewkerne
400 g Sojajogurt, ungesüßt
40 g Kokosöl, fest
50 g Puderzucker
abgeriebene Schale 1/2 - 1 Zitrone

250-300 g Erdbeeren
vegane Zartbitterschokolade (optional)

  • Für die die "Quarkcreme" die Cashewkerne in Wasser einweichen. Den Sojajogurt in einem feinen Sieb, das mit ein paar Lagen Küchenrollenpapier ausgelegt ist, abtropfen lassen (evtl. das Papier zwischenzeitlich wechseln). 
  • Nun zum Kuchen. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Weizen- und Buchweizenmehl, gemahlene Haselnüsse, Zucker, Backpulver und Salz in eine Rührschüssel geben und vermengen. Nun Apfelmark, das flüssige Kokosöl und Hafermilch einrühren und zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig in eine gefettete Backform geben und gleichmäßig verstreichen.
  • Im vorgeheizten Backofen 30-35 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist. 
  • Den Kuchen komplett abkühlen lassen.
  • In der Zwischenzeit die Quarkcreme zubereiten. Dazu die eingeweichten Cashewkerne abtropfen lassen und mit dem abgetropften Sojajogurt, sowie den anderen drei Zutaten cremig pürieren. Anschließend kühl stellen.
  • Sobald der Kuchen abgekühlt ist mit einem Messer oder einer Gabel einen Teil der Oberfläche abkratzen, so dass eine Art Mulde ensteht (siehe Bild). Die abgekratzte Kuchenmasse könnt ihr anderweitig verwerten, oder einfach gleich naschen!
  • Nun die Creme in die Mulde geben und verstreichen. 
  • Die Erdbeeren waschen, halbieren und auf der Creme verteilen. Mit geraspelter Zartbitterschokolade garnieren. 
  • Den Kuchen kühl stellen bis die "Quarkcreme" fest geworden ist. 

TIPPS
- Der Kuchen ohne Creme macht sich gut als nussiger Kastenkuchen - am besten mit Zartbitter-Schokoglasur
- Anstelle von Erdbeeren könnt ihr auch andere Beeren bzw. andere Früchte verwenden. Kirschen sind bestimmt auch klasse! 
- Wer kein Fan von Haselnüssen ist: Die gemahlenen Haselnüsse lassen sich natürlich durch gemahlene Mandeln ersetzen.
- Für einen glutenfreien Kuchen das Weizenmehl einfach durch eine vegane Back-/Mehlmischung ersetzen und anstatt Hafermilch andere Pflanzenmilch wie Mandel- oder Reismilch verwenden.


Auf dem Bild ist die "Quarkcreme" noch recht flüssig. Sie wird aber fest, wenn sie eine Zeit lang kühl gestanden hat, ich denke eine Stunde reicht locker. Meine Mutter und ich wollten jedoch nicht so lange warten und haben uns gleich als der Kuchen fertig war zur "Kaffe-und-Kuchen"-Zeit ein Stück gegönnt. 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße!

8. April 2015

Frühlingsrollen mit Spargel

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr hattet alle schöne Ostern! Ich habe Ostern mit meinem Hund verbracht. Meine Eltern sind momentan eh in ihrem Wohnmobil unterwegs, also wäre ich daheim auch allein gewesen. Zudem habe ich noch eine letzte (!!) Prüfung am Freitag, für die ich mich in den letzten Tagen vorbereitet habe. Sprich, Ostern war für mich wie jeder andere Tag (bzw. Tage) auch, abgesehen von den leckeren Schokoeiern, die ich alle alleine verputzt habe. Ihr solltet sie unbedingt mal machen, ein toller Snack für zwischendurch, wenn euch mal wieder die Lust auf etwas Süßes überkommt.

Von Süß zu Herzhaft: Die Spargelzeit hat begonnen, juhuuu! Spargel habe ich als Kind eher selten gegessen und wenn, dann gab es das Gemüse meist aus dem Glas. Ihr kennt sie doch sicher auch, diese labberigen Spargelstängel getränkt in Salzwasser? Nein Danke, das muss nicht sein. Es geht doch nichts über knackigen, frischen Spargel. Deswegen koche ich ihn auch nicht so lange, damit er diesen tollen Biss behält. 


Vor ein paar Tagen lag ich abends im Bett und habe mir in meinen Gedanken ausgemalt, was ich denn schönes mit Spargel kochen könnte. Und irgendwie kam ich dann auf Frühlingsrollen! Das musste ich am nächsten Tag gleich ausprobieren. Zu Frühlingsrollen gehört natürlich auch ein leckerer Dip. Eigentlich wollte ich eine Art Guacomole aus Avocado und Erbsen machen, doch meine Avocado war leider etwas überreif. Wie ich dann auf einen Erbsen-Zucchini Dip mit Miso gekommen bin, kann ich euch auch nicht mehr sagen :) Er schmeckt jedenfalls sehr gut und passt hervorragend zu den Frühlingsrollen. Das Rezept ist übrigens fettarm und eignet sich super als ein locker leichtes Gericht für einen sonnigen Frühlingstag!



Für 2 Portionen
FRÜHLINGSROLLEN
1 Bund grüner Spargel (400 g)
1/2 gelbe Paprika
etwas Gemüsebrühe
1-2 EL Zitronensaft
1 TL Sesam (optional)
4 runde Reispapierplatten

DIP
1 kleine Zwiebel
100 g Zucchini
150 g TK-Erbsen
1/3 - 1/2 TL Kümmel, gemahlen
2 EL Zitronensaft
1 gehäufter EL Shiro Miso
Salz, Pfeffer

  • Den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und halbieren. Die Paprika in Streifen schneiden.
  • Etwas Gemüsebrühe in eine Pfanne geben (etwa 0,5 - 1 cm hoch) und zum Kochen bringen. Die halbierten Spargelstängel hineingeben und für ein paar Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze kochen bis der Spargel gar, aber noch knackig ist. 
  • Nun mit Zitronensaft beträufeln und leicht salzen. Den Spargel aus der Pfanne nehmen und etwas abkühlen lassen.
  • Für den Dip die Zwiebel klein hacken und Zucchini würfeln. In dieselbe Pfanne wieder etwas Brühe hineingeben (diesmal nicht ganz so viel) und die Zwiebel darin glasig "dünsten". Nun die Zucchini dazugeben und ein paar Minuten mitkochen, bis das Gemüse weich ist. 
  • Dann die TK-Erbsen dazugeben und mitgaren, bis sie komplett aufgetaut sind. Mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen und weitere 2-5 Minuten garen. Anschließend mit Zitronensaft und Miso zu einem leicht stückigem Dip pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen (ggf. in Kühlschrank).
  • Zurück zu den Frühlingsrollen: Falls ihr Sesam verwenden möchtet diesen kurz in einer heißen Pfanne ohne Öl anrösten. In der Zwischenzeit das Reispapier nach Packungsanweisung oder wie hier beschrieben vorbereiten, 1/4 des Spargels und der Paprika mittig darauf legen, mit etwas Sesam bestreuen und aufrollen (Beschreibung siehe Link).
  • Die Frühlingsrollen mit dem Dip servieren.
TIPPS:
- Shiro Miso ist eine helle Miso Sorte, die etwas milder und süßlicher ist als dunklere Sorten, die man meist in Bioläden bekommt. Ich verwende diese Marke.
- Falls ihr einen anderen Dip verwenden möchtet, nur zu! Wie wäre es denn mit einem Erdnuss-Ingwer-Dip?


Lasst es euch schmecken!
Liebe Grüße!

4. April 2015

Schoko-Eier

Hallo ihr Lieben,
das lange Osterwochenende ist gekommen und damit ist die Fastenzeit zu Ende. Habt ihr dieses Jahr auf irgendeine Art und Weise gefastet? Und habt ihr es auch durchgehalten? Falls ihr auf Zucker verzichtet habt und jetzt richtig Lust auf etwas schokoladiges habt, dann habe ich etwas für euch: Schoko-Eier!


Damit ihr euren Körper nicht gleich mit einer dicken Ladung Zucker schockt, ist die Füllung frei von zugesetzten Zucker; die besteht nämlich nur aus Datteln, Walnüssen, Chiasamen, Hanfsamen und Vanille. Oster-Bonus: Jedes Ei enthält eine dicke Ladung essentieller Omega-3 Fettsäuren! Ein Grund mehr, sich über das Ende der Fastenzeit zu freuen.


Für ca. 10-15 Schoko-Eier
200 g weiche Datteln 
100 g Walnusskerne
2 gehäufte TL Chiasamen
2 gehäufte TL Hanfsamen, geschält
Mark 1/2 Vanilleschote
Prise Salz
100 g vegane Zartbitterschokolade/-kuvertüre

  • Alle Zutaten bis auf die Schokolade in einer Küchenmaschine verarbeiten, bis die Zutaten gut zerkleinert sind und ihr eine klebrige Masse habt.
  • Mit den Fingern oder zwei Löffeln zu ca. 10-15 Eiern formen, je nachdem wie groß ihr sie haben möchtet. Anschließend 15-25 Minuten in den Tiefkühler stellen.
  • Gegen Ende der Zeit die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Eier nacheinander in der geschmolzenen Schokolade wenden. Dann auf Backpapier legen. 
  • Sobald die Schokolade leicht getrocknet ist könnt ihr die Schoko-Eier in den Kühlschrank stellen, so dass die Schokolade komplett hart wird. 
  • Nun dürft ihr natürlich naschen! Die restlichen Schoko-Eier weiter im Kühschrank aufbewahren und innerhalb von ein paar Tagen verzehren.

TIPPS:
  • Falls ihr keine Hanfsamen zur Hand habt, könnt ihr auch mehr Walnusskerne oder andere Nüsse verwenden. 
  • Harte Datteln eignen sich nicht so gut für die Füllung, da sie dann nicht zusammenhalten würde. Schaut am besten nach "Soft Datteln" oder frischen Datteln aus dem Biomarkt.

Falls ihr noch eine Kleinigkeit für eure Freunde oder Bekannte braucht, die Schoko-Eier lassen sich sicher gut verschenken. Sie sollten nur wie gesagt kühl aufbewahrt werden.

Dann wünsche ich euch allen ein schönes Osterfest! 
Liebe Grüße!
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