30. Mai 2015

Produkttest: Matcha Crema & Matcha Lemon

Hallo ihr Lieben,
vor nicht allzu langer Zeit habe ich von TeeGschwendner netterweise ein Paket mit zwei verschiedenen Matcha-Kaltgetränken zum Ausprobieren erhalten. Ihr habt vielleicht schon auf anderen Blogs, auf Instagram oder Facebook über diese neuen Produkte gelesen oder sie sogar selbst getestet. Hier kommt nun mein kleiner Testbericht.


Matcha Lemon
Der Tee ist kalt eine tolle Erfrischung! Er erinnert mich an den Eistee, den ich früher als Kind immer getrunken habe nur ist der Matcha Lemon nicht so süß und das finde ich gut. Gesüßt ist das Getränk übrigens nur mit Agavendicksaft. Die anderen Zutaten sind Zitronensaft aus Fruchtsaftkonzentrat (2,8%), Matchapulver (0,4%), Ingwerextrakt, und Ascorbinsäure, wobei diese aus ökologischem Landbau stammen. Das Matchapulver gibt den Tee eine leicht bittere Note, was mich nicht besonders stört. Am besten trinkt man den Eistee direkt aus der handlichen 0,33l Packung, die praktischerweise einen wiederverschließbaren Drehverschluss hat; so sieht man die leicht unappetitliche, aber weniger störende Farbe des Getränks nicht. 


Matcha Crema
Der Matcha-Crema enthält Soja Drink (aus 7,5 % Sojabohnen), Agavendicksaft, Matchapulver (0,5%), Guarkernmehl als Verdickungsmittel und natürliches Vanillearoma. Leider war ich von diesem Tee-Getränk nicht sehr begeistert. Er erinnerte mich einfach nur an leicht bittere Vanille-Sojamilch. Kalt war der Tee sicherlich erfrischend, doch geschmacklich ist er nicht mein Favorit. Optisch gilt dasselbe wie beim Matcha Lemon.


Fazit
Wie schon gesagt, schmeckt mir der Matcha Lemon Tee von beiden Sorten am besten. Gerade eisgekühlt macht er sich gut als eine leckere Erfrischung an einem heißen Frühlings- oder Sommertag, besonders für unterwegs. Ich denke die Teegetränke sind vor allem etwas für Matcha-Liebhaber. Für Personen, die Matcha nicht kennen oder generell keine Grüntee-Fans sind mögen sie möglicherweise zu bitter sein. 
Auf anderen Blogs findet ihr noch weitere Testberichte mit unterschiedlichen Meinungen zu Matcha Lemon und Matcha Crema, wie zum Beispiel hier:
Ihr könnt euch natürlich auch selbst ein geschmackliches Bild machen und den Tee in TeeGschwendner Fachgeschäften bzw. online kaufen. Mit einem Preis von 3 Euro pro TetraPak sind die Teesorten jedoch nicht gerade günstig. Doch aufgrund der biologischen Zutaten und dem hochwertigen Matchapulver ist der Preis sicherlich gerechtfertigt. 

Herzlichen Dank an TeeGschwendner für das Testpaket!

24. Mai 2015

Heidelbeer-Muffins

Hallo ihr Lieben,
bei uns in Jena hat vor kurzem ein neuer Denn's Biomarkt eröffnet und da musste ich natürlich gleich vorbei schauen, immerhin gab es 10 % Rabatt auf den gesamten Einkauf. Trotz der von Menschen gefüllten Gänge habe ich mir Zeit gelassen und habe mir jedes Regal in Ruhe angeschaut. Dabei ist mir aufgefallen, wie viele vegane Produkte mittlerweile angeboten werden. Es scheinen ständig mehr zu werden! Das Kühlregal mit veganen Joghurts beispielsweise hat mich wirklich umgehauen. Ich habe mir dann gleich mal eine Kokos-Sorte ohne Zucker mitgenommen. 


Habt ihr euch schon durch die vielen Sorten an Sojajoghurts probiert? Welche könnt ihr denn empfehlen? Ich muss sagen, dass ich den komplett ungesüßten Natur-Sojajoghurt immer noch am liebsten mag, denn er schmeckt nicht so künstlich wie viele andere Sorten. Der Kokos-Sojajoghurt gefällt mir auch recht gut. In diesem ist auch tatsächlich etwas Kokosmilch enthalten und nicht nur Kokos-Aroma. Gestern beim Backen kam er dann gleich einmal zum Einsatz, weil ich vergessen hatte pflanzliche Milch zu besorgen. Hier kommt also ein glutenfreies Muffinrezept ganz ohne Pflanzenmilch.



Für 8-12 Muffins
100 g (glutenfreies) Hafermehl
100 g Vollkorn-Reismehl
1 gehäufter TL Backpulver
1 Prise Salz
2-3 EL Kokosraspeln (optional)
20 g getrocknete Gojibeeren (optional)
1 kleine-mittelgroße Banane (85 g geschält)
100 g (Kokos-)Sojajoghurt
100 g Seidentofu oder mehr Sojajoghurt
80 g Ahornsirup
2 EL Kokosöl
100 g Blaubeeren

  • Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  • Die ersten 6 Zutaten zusammengeben und verrühren.
  • Die Banane mit Sojajoghurt, Seidentofu, Ahornsirup und Kokosöl cremig pürieren. Anschließend zu den trockenen Zutaten geben und verrühren (nicht zu viel!).
  • Dann die gewaschenen Heidelbeeren unterheben und den Teig auf 8-12 (Silikon-) Muffinförmchen verteilen.
  • Im vorgeheizten Backofen 20-25 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen.

TIPPS
- Hafermehl lässt sich leicht selber herstellen in dem ihr Haferflocken mit einem Pürierstab oder einer Küchenmaschine fein püriert.
- Das Reismehl kann durch Dinkelmehl oder anderes Mehl nach Wahl ersetzt werden. Die Muffins sind dann jedoch ggf. nicht mehr glutenfrei. Eventuell müsst ihr bei glutenhaltigem Mehl noch etwas Flüssigkeit (Wasser, Milch) dazugeben, damit der Teig nicht zu zäh wird.
- Die Muffins sind nur leicht süß. Ihr könnt also notfalls noch 2-3 EL (Rohrohr-)Zucker für süßere Muffins dazugeben.
- Bei 12 Muffins werden diese ziemlich klein, wer also auf größere Muffins steht sollte den Teig auf 8 oder 10 Förmchen verteilen.
- Anstelle von Kokosraspeln könnt ihr auch die geraspelte Schale 1/2 - 1 Bio-Zitrone zum Teig geben.


Heidelbeeren machen sich einfach so gut in gebackenen Dingen wie Muffins, Kuchen oder selbst Pancakes. Sie schmecken dann einfach viel leckerer  - irgendwie süßer! Kann mir da jemand zustimmen? Seit meinem gebackenem Kokos-Beeren-Oatmeal kombiniere ich die blauen Beeren super gerne mit Kokos. Für einen Frische-Kick eignet sich aber auch geriebene Zitronenschale (siehe Tipps). 


Wisst ihr wie diese Muffins noch toller schmecken? Wenn man sie mit etwas Nussmus wie Erdnuss- oder Cashewmus bestreicht, am besten wenn sie noch etwas warm sind! So habe ich sie heute morgen zum Frühstück serviert. Mh, so lecker!
Dann wünsche ich euch ein paar schöne Pfingsttage! Ich melde mich bald mit einem Produkttest wieder. Liebe Grüße!

13. Mai 2015

Bohnen-Burger mit Avocado-Mayo-Dip

Hallo ihr Lieben,
in den letzten paar Wochen war es ziemlich ruhig auf meinem Blog. Das liegt zum einen daran, dass ich momentan wieder zu Hause bei meinen Eltern bin und zum anderen daran, dass ich in den Vorbereitungen für meine Bachelorarbeit stecke. Ich werde so wie es momentan aussieht eine experimentelle Bachelorarbeit schreiben und einige Zeit im Labor verbringen. Deswegen wird es auch in nächster Zeit eher ruhig auf meinem Blog bleiben.

Hier zu Hause war es heute hingegen eher turbulent als ruhig. Eins meiner ehemaligen Babysitter-Kids war heute nach der Schule bei mir. Wir haben zusammen Apfel-Walnuss-Muffins, ein Rezept aus meinem Kochbuch gebacken. Und zum Mittagessen gab es eine Runde Burger.


Ich stehe total auf Bohnen-Burger! Klar, die Konsistenz ist nicht gerade vergleichbar mit dem fleischigen Vertreter, aber man gewöhnt sich dran. Geschmacklich kann man jedenfalls nicht meckern, wenn man es richtig macht. Selbst aus dem Munde meines Vaters konnte ich heute beim Abendessen das Wort "lecker" vernehmen, nachdem er in den Burger gebissen hatte. Ich habe zum ersten Mal schwarze Bohnen verwendet und das bestimmt nicht zum letzten Mal. Die Bohnen werden mit gedünsteten Zwiebeln, Knoblauch und Paprika gemischt und mit etwas Mais "aufgepimpt". Bei den Toppings gibt es mal wieder keine Grenzen. Ich hab's heute mal mit einer Avocado-Mayo-Creme und frischer Ananas probiert. Dazu gab es Süßkartoffel-Chips nach dem Rezept aus meinem Kochbuch.


Für 5 Burger
PATTIES
1 mittelgroße Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
1/2 rote Paprika
1/2 EL Öl
1 Dose schwarze Bohnen (400 g), gut abgetropft
2-4 EL zarte Haferflocken
1 gehäufter TL gemahlene Leinsamen
100 g Mais aus der Dose (abgetropft) oder TK
1 gestrichener TL mittelscharfer Senf
1/2 TL Salz
1/3 TL getrockneter Thymian
Pfeffer

5 Burger-Brötchen

DIP (optional)
1 reife Avocado
1-2 EL Limettensaft
1 EL vegane Mayonnaise
Salz und Pfeffer

Toppings: z.B. Salat, Tomaten, Gurken, rote Zwiebeln, 
Sprossen, Ananas-Ringe, Süßkartoffel-Chips etc.

  • Zwiebel und Knoblauch klein hacken und Paprika in kleine Würfel schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten, dann Paprika-Würfel hinzugeben und 2-3 Minuten mitdünsten.
  • Währenddessen die abgetropften schwarzen Bohnen mit dem Senf und den Gewürzen zerstampfen bzw. mit einer Küchenmaschine verarbeiten, so dass noch ein paar Bohnen zu erkennen sind. Dann das gedünstete Gemüse, den Mais, die Haferflocken und die Leinsamen dazugeben und noch einmal gut vermengen.
  • Aus der Masse mit den Händen 5 Patties formen und auf ein gefettetes Backpapier auf ein Backblech legen und flach drücken. Anschließend für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  • Dann den Ofen auf 180 C° vorheizen und die Burger-Patties 12-15 Minuten backen. Dann vorsichtig umdrehen und weitere 5-10 Minuten backen.
  • In der Zwischenzeit den Dip zubereiten. Dazu das Avocado-Fleisch mit einer Gabel zerdrücken und mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und Mayo zu einer cremigen Masse vermengen. Nach Belieben Toppings vorbereiten und Brötchen toasten.
  • Und nun folgt der beste Teil: Bastelt euch einen Burger nach eurem Geschmack zusammen!

Morgen wird bei uns gegrillt! Ich hoffe, dass das Wetter genauso schön wird wie in den letzten Tagen! Da bekommt man wirklich Lust den ganzen Tag draußen zu sein - und auf Eis! Vorgestern habe ich seit langem mal wieder in einer Eisdiele Eis gegessen und das Mango-Eis war das beste vegane Eis, das ich jemals hatte. Ich träume immer noch davon! 


Ich wünsche euch noch eine schöne Woche! Genießt das schöne Wetter!
Liebe Grüße!
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