30. August 2015

Wildkräuter-Smoothie

Hallo ihr Lieben,
bevor ich mich heute nachmittag mit einer Freundin treffe und wir gemeinsam an der Saale das schöne Wetter genießen möchte ich euch noch ein tolles Smoothie-Rezept geben. Ich habe ja gerne viel Banane in meinen Smoothies, aber vor ein paar Tagen wollte ich mal etwas neues ausprobieren, was gut in den Übergang von Sommer zu Herbst passt. Ich hatte auf dem Wochenmarkt richtig leckere Birnen mitgenommen. Super saftig und angenehm süß, perfekt für einen Smoothie also! Anstelle von Spinat, Salat oder Grünkohl, die ich sonst für grüne Smoothies verwende, kamen dieses mal noch verschiedene Wildkräuter in den Mixer - und als Frische-Kick etwas Ingwer. Wow, super lecker und erfrischend muss ich sagen!


Ich hatte zunächst etwas Sorge, dass die Wildkräuter dem Smoothie einen bitteren Geschmack geben würden, aber das war nicht der Fall. Falls ihr euch jetzt fragt, ob ich die Pflanzen draußen selber gepflückt habe: Nein, das habe ich nicht. In größeren Supermärkten kann man ab und zu mal Wildkräutersalat abgebackt kaufen und den habe ich auch genommen.


Die Mischung beinhaltete u.a. wilde Rauke, Sauerampfer, Spitwegerich und Vogelmiere. Von 80 % dieser Pflanzen habe noch nie gehört, geschweige denn sie gegessen. Vielleicht sollte ich das jedoch mal öfters tun, denn Wildkräuter sind sehr reich an Mineralstoffen und Vitaminen! 


1-2 Portionen
2 reife süße Birnen
1 reife Pfirsich
1/2 Banane
1/2 - 1 TL geraspelter frischer Ingwer
2 große Handvoll Wildkräutermischung
250 ml kaltes Wasser

  • Birnen und Pfirsich waschen und grob klein schneiden. Kräuter waschen und trocken schütteln.
  • Alle Zutaten mit einem Pürierstab oder einer Küchenmaschiene fein pürieren. 
  • Kalt servieren.

TIPPS:
- Falls ihr keine Wildkräuter zur Hand habt könnt ihr natürlich auch grünes Blattgemüse wie Spinat verwenden.
- Ihr könnt auch gefrorene Banane nehmen, damit euer Smoothie schön kalt bleibt, oder einfach ein paar Eiswürfel dazugeben.


Habt ihr schon Erfahrungen mit Wildkräutern gemacht? Vielleicht sogar selbst schon gesammelt?

Für mehr tolle Grüne Smoothie Rezepte schaut doch mal bei Roman vorbei. Bei seiner "Green Smoothie Revolution 2015" haben sich einige Blogger zusammengetan und Rezepte für die grünen gesunden Drinks gesammelt. Ich habe diese Kreation auch beigesteuert. Eine Übersicht findet ihr hier. Vielleicht inspiriert es den ein oder anderen von euch ja mehr grüne Smoothies in den Alltag zu integrieren.

Einen schönen Sonntag noch und genießt das tolle Wetter!

28. August 2015

Vegane Produkte von 'Höhenrainer Delikatessen' + Veganes Gulasch Rezept

Hallo ihr Lieben,
vor einer Weile wurde ich von Höhenrainer Delikatessen angesprochen, ob ich die neuen veganen Produkte des Unternehmens testen möchte. Ich kaufe nicht sehr häufig vegane Fleischersatzprodukte, teste aber gerne mal neue Sachen aus. Ich war zunächst jedoch etwas erstaunt, weil Höhenrainer hauptsächlich Fleischwaren herstellt. Da mir jedoch hohe Qualitäts- und Hygienevorschriften versichert wurden habe ich das Angebot angenommen und erhielt kurz darauf ein Paket mit folgenden Produkten:


Die Produkte wurden gekühlt geliefert und haben nur eine begrenzte Haltbarkeit. Schön finde ich, dass man den Inhalt durch die Packung direkt sehen kann. Viele bekannte vegane Fleischersatzprodukte sind noch zusätzlich in Karton verpackt und man ist oft negativ überrascht, wie das Produkt dann im Vergleich zum aufgedruckten Bild aussieht. 

INHALTSSTOFFE & NÄHRWERTE
Wie viele andere Fleisch-Ersatzprodukte sind auch die von Höhenrainer auf Seitan-Basis, beinthalten also Weizen. Der Proteinanteil ist dementsprechend hoch (> 20g pro 100g). Durchschnittlich enthalten die Produkte etwas über 200 kcal pro 100 g mit 10-17 g Fett, welches hauptsächlich das verwendete Rapsöl liefert. Der Rest der Zutatenliste ist leider nicht ganz so nett anzusehen. Es findet sich zum Beispiel Carrageen in den Produkten, was nach aktuellen Studien scheinbar kanzerogene Eigenschaften besitzt. Neben Carrageen wurden jedoch auch Johannisbrotkernmehl und Guarkernmehl als Verdickungsmittel eingesetzt, also vielleicht kann man bei der weiteren Produktentwicklung Carrageen ganz weglassen.
Negativ zu bewerten sind leider auch die Geschmacksverstärker (Glutamat), die in ein paar (aber nicht allen!!) der Produkte zu finden sind. Unglücklicherweise ist auch der Salzgehalt in manchen Produkten sehr hoch und das schmeckt man auch. Ich denke, das ist bei solcher Art von Fertigprodukten jedoch generell zu bemängeln.
Auch wenn die Inhaltsstoffe nicht alle optimal sind muss man anmerken, dass die Zutatenliste der Höhenrainer Produkte vergleichsweise kurz und überschaubar ist. 

AUSSEHEN & GESCHMACK
Ich muss sagen vom Aussehen her haben mir die Produkte eigentlich alle bis auf die Salami gefallen, vor allem als ich sie aus der Verpackung geholt habe. Ich finde, dass vor allem das vegane Steak und das Gyros (für ein veganes Fleischersatzprodukt!!) sehr ansprechend aussahen. Auch die vegane Mortadella hatte große Ähnlichkeit mit dem Original. Die Salami sah mir ein wenig zu künstlich aus und hatte geschmacklich leider auch nicht viel zu bieten. Im Gegensatz dazu fand ich die veganen Mortadella-Sorten recht schmackhaft, vor allem die mit Paprika, obwohl mich die leicht gummiartige Konsistenz  etwas gestört hat. Die Bratwürstchen fand ich auch toll, sowohl geschmacklich als auch von der Konsistenz her. Die veganen Wiener waren mir etwas zu salzig, deshalb hab ich sie zu veganem Gulasch verarbeitet (Rezept weiter unten). Besonders überrascht hat mich das vegane Steak: Eine leckere jedoch nicht zu starke Würze und eine tolle
Konsistenz. Die marinierte Version fand ich wieder zu salzig, so wie auch das Gyros. Das schmeckte eigentlich super und sah gut aus, aber bei so viel Salz vergeht einem doch ein wenig der Appetit. Ich muss jedoch sagen, dass ich das Gyros als letztes zu testendes Produkt nur angebraten und so ohne Beilage probiert habe. Im selbstgemachten
veganen Döner mit viel Salat und Gemüse macht es sich bestimmt super und der salzige Geschmack kommt wahrscheinlich weniger stark durch.

FAZIT
Ich finde die Zutatenliste der Produkte könnte definitiv noch etwas verbessert werden. Vor allem der Salzgehalt war bei einigen einfach zu hoch, obwohl das geschmacklich z.B. beim veganen Gyros meiner Meinung nach nicht nötig war. Manche der Produkte haben mich sowohl vom Aussehen, der Konsistenz und dem Geschmack positiv überrascht (Mortadella, Steak, Bratwürtschen) und ich würde sie wahrscheinlich wieder kaufen, wenn ich mal Lust auf solche Produkte habe.

Zur Zeit kann man die veganen Produkte von Höhenrainer nur online bestellen. Falls ihr diese also auch mal ausprobieren möchtet, könnt ihr mit dem Gutscheincode "Testen" als Neukunde in dem Shop 5 Euro sparen.

Wie bereits erwähnt habe ich die veganen Wiener für ein veganes Gulasch verwendet und. Der Herbst ist ja auch bald wieder da, dann passt das Rezept doch super. Die veganen Wiener Würstchen von Höhenrainer haben sich übrigens wirklich gut in dem Rezept gemacht und ich denke ein nicht-Veganer hätte den Unterschied so schnell nicht bemerkt.


Für 2-3 Portionen
1 mittelgroße Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
1 rote Paprika
1 grüne Paprika
1 Karotte
1 Kartoffel (200 g)
2 EL Tomatenmark
1 Loorbeerblatt
1 TL Paprika edelsüß
1 TL Thymian, getrocknet
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL Majoran, getrocknet
Salz, Pfeffer
500 ml Gemüsebrühe
1/2 TL Johannisbrotkernmehl (opt.)
1 TL vegane Worcestershire Sauce (opt.)


  • Zwiebel in kleine Würfel schneiden und Knoblauch klein hacken. Die Karotte und die veganen Würstchen in dünne Scheiben schneiden. Die Paprikaschoten und die Kartoffel würfeln.
  • In einem Topf etwas Öl oder Gemüsebrühe erhitzen und die gehackten Zwiebel und Knoblauch darin ca. 1 Minute andünsten. Anschließend das restliche Gemüse und die veganen Wiener dazu geben und 2-4 Minuten dünsten. Nach und nach die Gewürze und das Loorbeerblatt hinzufügen 
  • Nun mit Brühe aufgießen und das Tomatenmark einrühren. Das ganze zum Kochen bringen und etwa 15 Minuten köcheln lassen.
  • Dann ca. 12 EL der Brühe in eine kleine Schüssel geben, und mit der Worcestershire Sauce und dem Johannisbrotkernmehl glatt rühren. Die Mixtur zurück in den Topf geben, gut unterrühren und noch einmal aufkochen lassen. Nach 1-2 Minuten Köcheln mit Salz und Pfeffer würzen und vom Herd nehmen.
  • Mit Brot, Reis oder einfach so ohne Beilage servieren.
TIPPS:
- Das Johannisbrotkernmehl habe ich zum Andicken der Brühe verwendet. Ihr könnt natürlich stattdessen auch Mehl nehmen oder es ganz weglassen. Dann würde ich jedoch ggf. etwas weniger Brühe verwenden.


Wie sind denn eure Erfahrungen mit veganen Fleischersatzprodukten? Kommt so etwas häufiger bei euch auf den Tisch?

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch!

7. August 2015

Sweet Golden Couscous Bowl

Hallo ihr Lieben,
wisst ihr, was mir jedes Mal Kopfzerbrechen bereitet, wenn ich ein neues Rezept auf meinem Blog veröffentlichen möchte? Einen geeigneten Namen für das Rezept zu finden! Meist überlege ich schon beim Kochen selber, wie ich das Gericht nennen werde, aber da ich dann doch noch die ein oder andere Zutat dazu gebe, wird dieser schnell wieder geändert. Meist läuft es darauf hinaus. dass ein ewig langer Name entsteht - damit auch bloß alle wichtigen Komponenten genannt werden. Der gefällt mir dann doch nicht so und ich versuche zu kürzen. Das ist wirklich nicht so leicht! 


Ich finde zudem, dass Rezeptnamen auf Englisch irgendwie sehr viel schöner klingen als auf Deutsch. Ein simples Beispiel: "Triple Chocolate Cake" - übersetzt: "Dreifacher Schokoladenkuchen". Also da bekomme ich bei der englischen Variante deutlich mehr Speichelfluss.
Bei dem heutigen Rezept habe ich lange über einen passenden Titel nachgedacht und etwas schönes in deutscher Sprache ist mir einfach nicht eingefallen, also all ihr Englisch-Hasser vergebt mir bitte. Probiert einfach das Rezept und lasst euch einen schönen deutschen Namen einfallen. Falls ihr tolle Ideen habt, könnt ihr sie gerne als Kommentar unter diesen Post niederschreiben.


Das Rezept ist jedenfalls fix gemacht und eignet sich als Frühstück oder auch als Snack zwischendurch. Lecker ist es natürlich auch und das Kurkuma bringt noch ein paar antiinflammatorische Eigenschaften mit. Wer morgens großen Hunger hat, sollte die Menge wahrscheinlich lieber verdoppeln oder ein paar mehr Toppings hinzufügen wie Nüsse, Samen oder Nussmuse, Obst oder selbstgemachtes Müsli.


Für 1 Portion
80 ml Wasser
80 ml Reismilch
1 Prise Salz
1/4-1/3 TL Kurkuma
etwas Zimt 
50 g Couscous
1 TL Chiasamen (optional)
2-3 TL Ahornsirup
1 kleine Nektarine
ein paar Brombeeren

  • Wasser, Reismilch, Salz und Kurkuma in einen kleinen Topf geben und zum Kochen bringen. Sobald es kocht, den Topf vom Herd nehmen und Zimt und Couscous einrühren.
  • Für 1 Minute ziehen lassen, dann Chisamen und Ahornsirup zum Süßen dazu geben. Für weitere 5 Minuten ziehen lassen. Zwischenzeitlich umrühren.
  • Die Nektarine in kleine Würfel schneiden und unter das Couscous heben. 
  • Zum Servieren ggf. mit etwas mehr Reismilch in eine kleine Schüssel geben und mit den Brombeeren garnieren.

TIPPS:
- Falls ihr die Chiasamen nicht verwenden solltet reichen auch jeweils 75 ml Wasser und Reismilch.
- Anstelle von Nektarinen und Brombeeren könnt ihr natürlich auch anderes Obst wie Pfirsiche und Heidelbeeren nehmen.
- Die Reismilch lässt sich durch andere süßliche pflanzliche Milch wie Hafer-, Mandel-, oder Kokos-Reismilch ersetzen.


Ich werde mich nun wieder meiner Bachelorarbeit widmen. Momentan komme ich nur schleppend vorwärts. Ich hoffe sehr auf einen Motivationsstoß übers Wochenende, so dass ich nächste Woche einiges geschafft bekomme, denn ich werde danach für ein paar Tage zu meinen Eltern fahren - und auch nach Bonn um mir meine neue Wohnung anzusehen.

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende. Falls ihr dieses leckere Couscous-Gericht ausprobiert, lasst mich in den Kommentaren wissen wie es euch geschmeckt hat. Oder postet ein Foto auf Instagram mit dem Hashtag #melisbuntestudentenküche.

Liebe Grüße!

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