29. September 2015

Süßes Kürbisbrot

Hallo ihr Lieben.
ich melde mich heute wieder aus Jena! Heute morgen habe ich nämlich endlich meine Bachelorarbeit abgegeben - so ein befreiendes Gefühl! Nun übernachte ich diese Nacht bei einer Freundin bevor es morgen zurück an den Niederrhein geht. Heute Abend steigt hier jedoch noch eine kleine Party und es gibt Kürbissuppe. Und wo wir gerade bei Kürbis sind, heute habe ich ein neues Kürbisrezept für euch: Süßes Kürbisbrot! Einfach, schnell und lecker. Und glutenfrei ist es auch! Perfekt fürs Frühstück oder als Snack zwischendurch. Kleiner Tipp: Besonders lecker mit Erdnussbutter oder anderen Nussmusen!


Für 10-12 Portionen
200 g Haferflocken
90 g Kokosblütenzucker
1 EL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz
1/4 TL Ingwer, gemahlen
1/4 TL Muskat, gemahlen
25 g geschälte Hanfsamen (optional)
150 ml Soja-Reis-Milch
1 kleiner Apfel (ca. 110 g)
90 g Apfelmark


  • Den Ofen auf 170 °C vorheizen.
  • Die Haferflocken mit einem Handrührstab oder einer Küchenmaschine zu Mehl verarbeiten (es muss nicht sehr fein sein).
  • Den Apfel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Die gemahlenen Haferflocken mit den restlichen trockenen Zutaten inkl. Gewürzen in einer großen Schüssel vermengen.
  • In einer kleineren Schüssel das Kürbispüree, Apfelmark und die Milch zusammenrühren und anschließend unter die trockenen Zutaten heben bis alles gut vermengt ist. 
  • Zuletzt die Apfelstücke einarbeiten und den Teig in eine gefettete Kuchen- bzw. Brotform geben.
  • Im vorgeheizten Ofen 60-70 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen.


Wenn ich wieder in Bonn bin wird gleich noch eine Ladung gebacken. Dann werde ich vielleicht ein paar Walnüsse anstelle der Hanfsamen verwenden - für einen extra Crunch. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich Birne in dem Kürbisbrot ganz gut machen würde, das wird also auch mal getestet. Was nicht ersetzt wird ist natürlich der Kürbis!

Falls ihr noch mehr Kürbis-Rezept-Inspirationen benötigt schaut doch mal hier und hier vorbei.


Übrigens, habt ihr schon bei meiner Verlosung mitgemacht? Noch bis zum 4.10.15 könnt ihr das Buch "Vegan frühstücken kann jeder" gewinnen.

Eine schöne Woche wünsche ich euch noch! Das nächste Mal werde ich mich wieder aus Bonn melden. Bis dahin!

22. September 2015

Buch-Tipp: Vegan Frühstücken kann jeder + Verlosung (BEENDET)

Hallo ihr Lieben, 
ich wohne nun offiziell in Bonn - obwohl man meine Wohnung bestimmt noch nicht als "wohnlich" bezeichnen kann. Der Abgabetermin meiner Bachelorarbeit rückt immer näher und so sitze ich momentan noch an dem letzten Feinschliff. Heute habe ich jedoch mal einen Tag Pause eingeplant um meine neue Wohnung aufzuräumen, Papierkram zu erledigen und endlich diesen Blogpost zu verfassen.


Der Anlass: Nadine und Jörg von eat-this.org haben ein neues Buch herausgebracht! Ich denke die meisten von euch kennen den Blog schon - und womöglich auch das erste Buch der beiden.Wer die zwei noch nicht kennt sollte sich schleunigst mal auf ihren Blog begeben. Es lohnt sich! Wie gesagt ist vor ein paar Wochen Kochbuch Nummer zwei erschienen. Wie der Titel verrät liefert dieses Buch Inspirationen für den veganen Frühstückstisch - und das nicht zu knapp! 

Inhalt und Layout
Das Buch umfasst 192 Seiten und beinhaltet über 80 Rezepte. Diese sind in folgende Kategorien unterteilt:
  • Smoothies, Säfte & Co.
  • Frühstück To Go
  • One Bowl Wonders
  • Vom Herd & Aus Dem Ofen
  • Für Naschkatzen
  • Wochenend-Brunch
  • Kaffee, Tee & Co.
  • Basics
Zu jedem Rezept gibt es ein wunderschönes Foto. Darüber hinaus gibt es vorne im Buch noch jede Menge Tipps für einen perfekten Start in den Tag, sowie Infos zu Zutaten wie Nüsse, Beeren, Getreide, Kaffee und Tee. Auch zu den Rezepten selbst findet ihr Tipps und Tricks.


Die Rezepte
Wie die verschiedenen Kategorien zu erwarten lassen ist in dem Buch wirklich für jeden etwas dabei. Ob süß oder herzhaft, warm oder kalt, leicht oder ausgewogen - ihr findet auf jeden Fall ein passendes Rezept. Auch diejenigen von euch, die auf Gluten, Zucker und/oder Soja verzichten (müssen) können sich freuen: Viele der Rezepte sind frei von diesen Inhaltsstoffen und sind auch dementsprechend gekennzeichnet. Positiv aufgefallen sind mir zudem die kurzen Zutatenlisten und einfachen Zubereitungsschritte. Ihr müsst euch also keine Sorgen machen, dass man für die Rezepte morgens mit grummelnden Magen stundenlang in der Küche stehen muss.


Ich habe ein paar der Rezepte ausprobiert und fand sie wirklich toll! Vor allem das "Amaranth-Porridge mit Apfel-Zimt-Kompott" (Seite 83) und den "Kurkuma-Tonic" Drink (Seite 51) wird es jetzt öfter geben. Die "Apfelbutter" (Seite 177) wird auch bald wieder gemacht, die ist wirklich super lecker!


Fazit
Ob Morgenmuffel oder früher Vogel - in "Vegan Frühstücken kann jeder" ist wirklich für jeden etwas dabei. Das vegane Kochbuch bietet jede Menge  Inspiration für einen gesunden Start in den Tag. Die Rezepte sind einfach aber originell und eignen sich für definitiv für den Alltag. Fazit: Eine Bereicherung für jede Kochbuchsammlung!

Nadine Horn & Jörg Mayer
Vegan frühstücken kann jeder
192 Seiten, Hardcover
ISBN-13: 978-3942491631
19,95 Euro

Da euch wahrscheinlich jetzt das Wasser im Munde zusammenläuft habt ihr nun die Chance ein Exemplar des Buches zu gewinnen!

a Rafflecopter giveaway

Ihr habt bis zum 4.10.15 Zeit teilzunehmen. Viel Glück!
Vielen lieben Dank an dieser Stelle an den Neun Zehn Verlag für die Bereitstellung der Bücher.

14. September 2015

Gebackenes Herbsgemüse mit Pfifferlingen & Kokosdressing

Hallo ihr Lieben,
ich habe am Wochenende endlich den ersten Entwurf meiner Bachelorarbeit fertig gestellt. Das war schon irgendwie eine Erleichterung, auch wenn noch viel zu tun ist. Nach all den langen Tagen in der Bibliothek brauchte ich dann auch mal eine kleine Verschnaufspause - die ich natürlich in der Küche verbracht habe. 


Da Ende dieser Woche der große Umzug nach Bonn ansteht muss ich natürlich meinen Kühlschrank bis dahin leer bekommen. Was macht man also aus einem Butternuss Kürbis, einer roten Bete und Kokosmilch? Am besten das folgende Rezept! Probiert unbedingt dieses Kokosdressing aus!


Für 2-4 Portionen
KOKOS-DRESSING
200 ml Kokosmilch aus der Dose
1 EL fein gehackte Schalotte
1/4 TL Knoblauchgranulat
1 EL Apfelessig
1/4 TL Salz
1/3 TL Johanisbrotkernmehl (siehe Tipps)
1 TL gehackter Schnittlauch

GEMÜSE
1 Butternut Kürbis (ca. 600 g)
2 rote Bete (à 130 g)
200 g Pfifferlinge
etwas Oliven- oder Kokosöl
Salz, Pfeffer


  • Die Kokosmilch mit der Schalotte, dem Knoblauch, Apfelessig und Salz verrühren und in einen kleinen Topf erhitzen. Das Johanisbrotkernmehl einrühren und die Soße unter rühren aufkochen lasssen. Anschließend vom Herd nehmen und ein paar Minuten abkühlen lassen. Dann den Schnittlauch einrühren und zur Seite stellen.
  • In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Den Kürbis und die rote Bete schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit 1-2 EL Öl, Salz und Pfeffer vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.
  • Das Gemüse im Ofen für 15 Minuten backen, etwas verteilen und weitere 15-20 Minuten backen.
  • In der Zwischenzeit die Pfifferlinge gut putzen. 10 Minuten vor Ende der Backzeit die Pilze in etwas Öl mit Salz und Pfeffer kurz anbraten.
  • Anschließend das Gemüse mit den Pilzen zusammengeben und auf Tellern verteilen. Mit dem Kokosdressing servieren.

TIPPS:
- Ich empfand das Dressing zunächst als etwas wässrig und habe es mit dem Johanisbrotkernmehl angedickt. Falls die Konsistenz eurer Kokosmilch etwas cremiger sein sollte, könnt ihr das Bindemittel auch weglassen.
- Anstelle von Butternuss könnt ihr auch Hokkaido Kürbis verwenden. Den müsst ihr auch nicht schälen.
- Probiert neben oder anstelle der roten Bete mal Rosenkohl, Pastinake oder anderes Herbstgemüse.


Das Dressing dickt im Kühlschrank noch weiter an und macht sich auch toll als Dip für selbstgemachte Pommes oder rohes Gemüse. Als Salatdressing kann ich es mir auch sehr gut vorstellen. Hach, so viele Möglichkeiten!


So, es ist schon spät, ich habe morgen noch viel zu tun! Bald gibt es hier übrigens ein kleines Gewinnspiel also schaut in den nächsten Tagen wieder vorbei.
Gute Nacht!

5. September 2015

Vegane Rezepte für den Herbst

Hallo ihr Lieben,
ich habe heute wieder den ganzen Tag in der Bibliothek verbracht und an meiner Bachelorarbeit gearbeitet - so wie in den letzten Tagen auch schon. Ich nehme mir meist Essen von zu Hause mit, was ich morgens oder am Abend davor zubereite. Heute gab es mittags einen grünen Salat mit Radieschen, Rotkohl, Paprika und einem Dijon-Dressing, dazu ein Sandwich mit zerdrückten Kichererbsen und Avocado. Nachmittags gab es einen Apfel und für abends hatte ich mir eine Gemüsepfanne mit Tempeh vorbereitet. 

So langsam aber sicher stellen sich meine Gerichte auf den Herbst ein. So sehr ich all die Sommerfrüchte liebe, Herbstgemüse ist einfach unschlagbar: Kürbis, Pastinaken, Rosenkohl ...was gibt es besseres! Welche Sorte zählt zu euren Lieblingen? Damit ihr euch schon mal auf den Herbst einstellen könnt gibt es heute eine Sammlung meiner liebsten Herbst-Rezepte von meinem Blog und aus meinem Kochbuch  "Heute mal vegan".


Frühstück

Hauptspeisen

Getränke

Snacks und Desserts



AUS MEINEM KOCHBUCH "HEUTE MAL VEGAN":

Mangold-Graupen-Suppe mit Kurkuma (Seite 81)
Schokolade-Buchweizencrêpes mit Erdnusscreme und Birne (Seite 29)
Kartoffel-Pastinaken-Suppe mit Kichererbsen-Croûtons (Seite 68)
Quinoa-Salat mit Butternutkürbis und Avocado-Dressing (Seite 61)
Apfel-Walnuss-Muffins (Seite 24)


Dann bleibt mir nichts anderes mehr zu sagen als: Lasst euch den Herbst schmecken!
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