24. Oktober 2015

Gefüllte Paprika mit Kürbishaube

Hallo ihr Lieben,
hier bin ich wieder - nach meiner ersten Uni-Woche hier in Bonn. Das Wochenende habe ich bitter nötig, die letzten paar Tage waren wirklich anstrengend! Ich muss sagen, das Studium ist schon sehr spannend, aber auch extrem anspruchsvoll. Ich hatte schon am ersten Tag Zweifel, dass ich das durchstehen werde, aber ich werde nicht so schnell aufgeben. Zähne zusammenbeißen und durchkämpfen!


Heute war der erste Tag diese Woche in dem ich mal wieder so richtig am Herd stand und gekocht habe. Ich habe es definitiv vermisst. Durch die Woche hatte ich keine Zeit zu kochen. Deswegen werde ich morgen schon für die zweite Uni-Woche vorkochen, damit ich mir nichts zu essen kaufen muss. Gerade ist noch Kürbisbrot im Ofen, was ich zum Frühstück und zwischendurch essen werde. 

Heute gibt's ein weiteres Kürbisrezept, obwohl Kürbis hier eher die Nebenrolle spielt: Gefüllte Paprika mit Kürbishaube. Tja ihr Lieben, ich werde euch wohl noch eine Weile mit Kürbisrezepten nerven. Ich kann einfach nicht genug bekommen von dem orangen Herbstgemüse! Ich musste mich übrigens sehr zurückhalten, damit ich nicht die Kürbishaube schon vor dem Fotografieren abschlecke...


4 Portionen
40 g Cashewkerne, 1-2 Std. eingeweicht
350 g Hokkaido, ohne Kerne
1-2 TL Öl
70-100 ml Hafermilch
Salz, Pfeffer
4 rote Paprika
1 kleine Zwiebel
1 kleine grüne Paprika
150 g gehackte Tomaten (Dose)
1 Dose Kidneybohnen
1/2 TL gemahlener Kümmel
1/2 TL Paprika edelsüß
etwas Cayenne Pfeffer

  • Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Den Kürbis in kleine Stücke schneiden, mit dem Öl, Salz, Pfeffer vermengen und im Ofen für 12-18 Minten backen bis der Kürbis weich und leicht gebräunt ist. (Den Ofen danach nicht ausschalten!)
  • In der Zwischenzeit die Zwiebel fein hacken und die grüne Paprika klein würfeln. Beides in etwas Öl oder Brühe in einer Pfanne ein paar Minuten andünsten. Kümmel, Paprika edelsüß und etwas Cayenne Pfeffer dazugeben und 3-5 Minuten weiter dünsten.
  • Dann die Tomaten dazugeben und mit Deckel auf niedriger bis mittlerer Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen, dabei zwischendurch umrühren. 
  • Anschließend die abgetropften Kidneybohnen hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pfanne zur Seite stellen.
  • Die roten Paprikaschoten waschen, den Deckel abschneiden (alternativ längs halbieren) und das Kerngehäuse entfernen. 
  • Die Hälfte des Kürbis mit den abgetropften Cashewkernen der Hafermilch glatt pürieren. Die restlichen Kürbiswürfel zu den Kidneybohnen geben und unterheben.
  • Die Paprikaschoten mit der Bohnenmasse füllen und anschließend mit der Kürbiscreme bedecken. 
  • Im Ofen für etwa 12-15 Minuten backen und servieren. 

TIPPS:
- Die Paprikaschoten vor dem Befüllen unten sozusagen etwas stutzen, so dass eine ebene Fläche entsteht. So bleiben die Schoten auf eurem Backblech stehen und fallen nicht um. Alternativ wie beschrieben die Schoten längs halbieren und dann füllen.


Die gefüllten Paprika sind so schon sehr sättigend, aber ihr könnt sie natürlich auch zu etwas Reis, Quinoa oder Hirse servieren. Also viel Spaß beim Nachkochen!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

8. Oktober 2015

Gebackenes Schoko-Oatmeal mit Feigen

Hallo ihr Lieben,
heute ist so ein richtiger Herbstmorgen mit Nebel und allem drum und dran. Da möchte man sich am liebsten mit einer Tasse heißem Tee im Schlafanzug aufs Sofa kuscheln. Aber leider gibt es noch eine Menge Papierkram und andere Dinge zu erledigen. Nichtsdestotrotz habe ich es mir nicht nehmen lassen mein leckeres Frühstück heute morgen in aller Ruhe zu genießen.


Jetzt wo es wieder kälter wird überkommt mich mehr und mehr die Lust auf warme Gerichte am Morgen wie Oatmeal oder Hirsebrei, auch wenn ich ab und zu auf einen grünen Smoothie nicht verzichten kann. Das tolle am Frühstücksbrei ist, dass man ihn nach Lust und Laune variieren kann. Das fängt bei der Art der pflanzlichen Milch (Hafer-, Mandel- oder Kokosmilch) und dem Obst an und hört beim Topping auf. Nussmuse, gehackte Nüsse, Samen, Trockenobst, Ahornsirup, geschmolzene vegane Schokolade - es gibt so viele Möglichkeiten. Darüber hinaus kann man seine Mixtur auch einfach in den Ofen schieben und schon hat man eine gebackene Variante! 


Ich liebe mein gebackenes Kokos-Beeren Oatmeal (deshalb ist das Rezept auch in meinem Kochbuch gelandet), aber für die kalte Jahreszeit musste jetzt mal etwas neues her - etwas schokoladiges! Schokolade am Morgen vertreibt Kummer und sorgen, stimmt's? Dazu kommen frische Feigen, die voller Ballaststoffe und Mineralstoffe stecken. So kann der Tag nur gut starten!


Für 2 Portionen
100 g kernige Haferflocken
15 g ungesüßtes Kakaopulver
1/2 TL gemahlene Vanille
1 Prise Salz
25 g Ahornsirup
250-300 ml Hafermilch
1-2 frische Feigen
optional: 2-3 EL gehackte Nüsse 
(z.B. Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse)

  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Haferflocken, Kakaopulver, Vanille und Salz gut vermengen. Dann Ahornsirup und Hafermilch dazugeben und verrühren.
  • Die Feigen klein würfeln und unterheben. 
  • Die noch sehr flüssige Haferflockenmasse anschließend in eine kleine Auflaufform geben und mit einem Löffel gleichmäßig verteilen.
  • Für 30-40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und (mit einem Kleks pflanzlichen Jogurt) servieren.
TIPPS:
- Ihr könnt die Hafermilch natürlich auch durch andere Sorten wie Reis- oder Mandelmilch ersetzen.
- Wenn ihr das Oatmeal (mit 250 ml Hafermilch) im Kühlschrank abkühlen lasst, könnt ihr es auch in Riegel schneiden. Perfekt für On-the-go. 
- Für noch mehr Schokospaß könnt ihr die Nüsse durch Kakaonibs ersetzen oder etwas Zartbitterschokostückchen auf dem noch warmen Oatmeal verteilen, so dass sie schön schmilzt.



Wie esst ihr euer Oatmeal am liebsten? Habt ihr auch schon einmal eine gebackene Variante probiert?

Einen schönen Tag wünsche ich euch. Liebe Grüße!

4. Oktober 2015

Buch-Tipp: La Veganista - Iss dich glücklich mit Superfoods

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch ein weiteres veganes Kochbuch vorstellen, welches vor etwa einem Monat erschienen ist. Die Rede ist von "La Veganista - Iss dich Glücklich mit Superfoods", dem neuen Buch von Nicole Just. Anders als viele von euch wahrscheinlich denken stehen in diesem Buch nicht Spirulina, Matcha, Acai, Lucuma, Chiasamen oder andere exotische Zutaten im Vordergrund sondern Obst, Gemüse und Gewürze - die Superfoods aus Omas Küche sozusagen.


Inhalt und Layout
Das Buch umfasst 192 Seiten. Zu Beginn gibt es zunächst ein paar Infos zu "Omas Superfoods" und "Fermentiertes im Trend", dann folgt der Rezepte-Teil. Im Glossar am Ende des Buches findet ihr zudem weitere Erläuterungen zu verschiedenen Zutaten, die in dem Buch aufgeführt sind.


Die Rezepte sind in vier Kategorien unterteilt:
  • Frühstücksglück - Vegan in den Tag
  • Streetfood de Luxe - Schnell was auf die Hand
  • Glücksessen - Wie ich es mag
  • Süß und glücklich - Och, was kleines geht noch
Zudem gibt es vorneweg drei Grundrezepte für Nussahne, Apfelsüße und Dattelpaste. Jedes der über 80 Rezepte enthält außerdem Angaben zur Zubereitungszeit und dem Nährwertgehalt.
Wie man es schon aus den anderen Büchern von Nicole Just kennt gibt es zu jedem Rezept ein wunderschönes Foto. Dazu kommen Vorschläge zum Ersetzen mancher Zutaten, sowie "Praxis- und Superfoodstipps", die man ebenfalls bei fast allen Rezepten findet.


Die Rezepte
Schon beim ersten Durchblättern des Buches war ich schwer begeistert von den Rezepten. Sie sind frisch, bunt, sehr kreativ, dennoch einfach und alltagstauglich. Frisches Obst und Gemüse, sowie frische Kräuter und andere natürliche Zutaten wie Nüsse, Nussmusse und Getreide stehen wie bereits erwähnt im Vordergrund. Die Vielfalt der verwendeten Obst- und Gemüsesorten ist groß, so findet man für jede Saison garantiert ein passendes Rezept.


Ich habe ein paar der Rezepte ausprobiert und fand sie alle echt klasse! Die Selleriebrühe (S. 80), die Gemüsepfanne (S. 100) und der Hirsesalt (S. 64) wahren geschmacklich einfach nur top und werden sicher in Zukunft öfter gemacht. Der fermentierte Wirsing (S. 132) schmeckte mir leider etwas zu salzig und dabei hatte ich schon weniger Salz verwendet als angegeben, ansonsten auch eine wirklich tolle Idee. 
Bei manchen Rezepten empfand ich die Zutatenliste als etwas unübersichtlich, da meist in Klammern hinter den Zutaten noch die Ersatz-Tipps gelistet sind. Das ist jedoch weniger dramatisch, die Instruktionen zur Zubereitung lassen sich nämlich sehr einfach folgen.


Fazit
Das neue Buch "La Veganista - Iss dich glücklich mit Superfoods" von Nicole Just ist eine Bereicherung für jede (vegane) Kochbuchsammlung und auch für Neulinge auf dem Gebiet der veganen Ernährung geeignet. Die Rezepte sind bunt, gesund und alltagstauglich und lassen garantiert jede Mahlzeit zu einem Geschmackserlebnis werden! Nach dem Essen wird sicher jeder - ob vegan oder nicht vegan - den Tisch mit einem Lächeln verlassen.

Nicole Just
La Veganista - Iss dich glücklich mit Superfooods
Gräfe und Unzer Verlag
ISBN: 9783833844683 
192 Seiten, Hardcover
19,99 Euro

Vielen lieben Dank an den Gräfe und Unzer Verlag für die Bereitstellung des Buches.
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