21. November 2015

Birnenkuchen mit Lebkuchengewürz und Mandelglasur

Hallo ihr Lieben,
habe ich euch eigentlich schon erzählt, dass ich jetzt nebenbei in einer Bäckerei arbeite? Das schöne ist, dass die Bäckerei gleich bei mir um die Ecke ist, ich brauche also gerade mal 5 Minuten zu Fuß. Heute habe ich mal wieder früh angefangen, um 4.45 Uhr um genau zu sein. Das frühe Aufstehen macht mir wenig aus, aber ich bin mittags immer total k.o. - vor allem an Tagen wie heute, wo wirklich viel los ist. Dann gibt's erst einmal ein Mittagsschläfchen bevor der Tag weitergeht. 

Durch das ganze Brötchenbacken bekomme ich zu Hause komischerweise dann Lust noch mehr zu backen. Letzte Woche habe ich meine Haferflocken-Rosinen-Kekse gemacht - die gehen immer. Und dann gab es noch Kuchen! Birnenkuchen um genau zu sein - mit Lebkuchengewürz und als i-Tüpfelchen eine Glasur aus Mandelmus.  



100 g Weizenmehl (Typ 550)
130 Hafermehl
2 TL Backpulver
2 TL Lebkuchengewürz
90 g Rohrohrzucker
1/4 TL Salz
ca. 250 ml Reismlich
60 g dunkles Mandelmus
1-2 Birnen

GLASUR
30 g Puderzucker
1 EL dunkles Mandelmus
1-2 EL Reismilch
1 Prise Salz

  • Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.
  • Die trockenen Zutaten für den Kuchenteig vermengen. Die Reismilch und das Mandelmus verrühren und mit den trockenen Zutaten mischen bis ein zäher Teig entsteht. (Meine Waage hat etwas gespinnt, eventuell müsst ihr noch etwas Reismilch dazugeben, falls der Teig zu dick scheint).
  • Die Birnen waschen und in dünne Scheiben schneiden. 
  • Den Teig in eine kleinere gefettete Kuchenform (ca. 20 cm) geben, die Birnenscheiben darauf verteilen und leicht eindrücken.
  • Den Kuchen für ca. 30-40 Minuten backen bis er leicht gebräunt ist.
  • Den Kuchen auskühlen lassen und die Zutaten für die Glasur glatt rühren. Dann auf dem Kuchen verteilen und bis zum Servieren ggf. etwas trocknen lassen.

Bei dem Gedanken an Lebkuchen bekomme ich nun richtig Lust auf einen Weihnachtsmarkt-Besuch. Ich habe gehört, dass der in Bonn ganz schön sein soll, also mal schauen, dass ich in den nächsten Tagen einmal drüber wandere. Habt ihr euch schon die jährliche Ladung gebrannte Mandeln besorgt? Oder seid ihr nicht so die Weihnachtsmarkt-Gänger? 


Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße!
PS: Entschuldigt die nicht so tollen Bilder, ich war etwas in Eile.

11. November 2015

Chia-Donuts mit Kürbiscreme

Hallo ihr Lieben,
vielleicht ist es euch auch aufgefallen: Chia Samen bekommt man mittlerweile an jeder Ecke! Vorbei sind die Zeiten, in denen man Bioläden nach dem Superfood absuchen musste. Ich hab bereits vor mehr als zwei Jahren über die kleinen Samen auf meinem Blog berichtet, und ich denke es wird Zeit, dass unser Wissen etwas aufgefrischt wird. 

Wenn ihr mehr über Chia Samen erfahren möchtet, kann ich euch die Seite chia-samen.info nur wärmstens ans Herz legen. Dort findet ihr wirklich alles, was man über Chia Samen wissen sollte: Inhaltsstoffe, Rezepte, Studienergebnisse - also schaut definitiv mal dort vorbei. Danach könnt bei euren Freunden mit Chia-Wissen prahlen. 


Und nun zum Rezept. Eigentlich wollte ich eine Art Halloween-Donut kreieren, aber dafür war ich zu spät dran. Also habe ich einfach eine Variante passend zum Herbst mit Kürbis gemacht. Ja, es tut mir leid, noch ein Kürbisrezept! Aber ich bin mir sicher, dass unter euch auch viele Kürbis-Liebhaber sind.


Für 6-8 Donuts
170 g Haferflocken
60 g blanchierte Mandeln
30 g Chia Samen
1/2 TL Salz
2 gehäufte TL Backpulver
1 TL Zimt
1/4 TL granulierter Ingwer
1/2 TL Muskat
25 ml Apfelessig
80 g Ahornsirup
200-225 ml Hafermilch

CREME
60 g Cashewkerne, für 1-2 Stunden eingeweicht
150 g Kürbispüree
25 g Ahornsirup
1 EL Zitronensaft
1-2 EL Kokosöl
Zimt

optional: Mandelsplitter
1 Donutform für den Ofen

  • Für die Kürbiscreme die eingeweichten Cashewkerne abtropfen lassen und mit den restlichen Zutaten zu einer Creme pürieren. Anschließend kalt stellen.
  • Den Backofen auf 160 °C vorheizen.
  • Die Haferflocken und Mandeln fein mahlen (oder Hafermehl und gemahlene Mandeln verwenden) und mit den anderen trockenen Zutaten vermengen. 
  • Apfelessig, Hafermilch und Ahornsirup verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Alles vermischen, den Teig jedoch nicht übermäßig rühren.
  • Die Donutform leicht einfetten und den Teig gleichmäßig verteilen. Im vorgeheizten Ofen 30-40 Minuten backen. Anschließend komplett abkühlen lassen.
  • Die abgekühlten Donuts mit der Kürbiscreme bestreichen und mit in einer trockenen Pfanne angerösteten Mandelsplittern und etwas Zimt garnieren.

Falls ihr einen Donut-Maker besitzt könnt ihr die Donuts sicher auch darin zubereiten. Und so kleine Donuts sind doch auch irgendwie viel niedlicher als die großen Brüder.
Die Donuts machen übrigens auch ein tolles Frühstück! Da habt ihr den Tag gleich mit einer gesunden Ladung an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien gestartet. 



Also dann, viel Spaß beim Nachbacken!
Liebe Grüße!

7. November 2015

Fall Bowl mit Tahin-Dressing

Hallo ihr Lieben,
hattet ihr heute auch das Gefühl, als würden wir anstatt Richtung Winter wieder zurück in Richtung Sommer gehen? Es war ja wirklich warm draußen! Wo stecken nur die kalten, windigen Herbsttage, an denen man sich am liebsten gemütlich in eine Decke eingewickelt auf das Sofa kuschelt?!


In der Hoffnung, dass es draußen bald wieder richtig herbstlich sein wird, gibt es nun auch ein passendes Herbsgericht für euch. Das Rezept ist spontan entstanden, als meine Schwester vor einer Weile zu Besuch war. Ich habe einfach Gemüsereste im Ofen geröstet und zusammen mit Quinoa, Linsen und einem Tahin-Dressing serviert. Das war wirklich so lecker, dass ich es nach ein paar Tagen noch einmal nachkochen musste.


Für 2-3 Portionen
300 g Hokkaido (netto)
250 g Rosenkohl, ohne Stiel und halbiert
ein paar Zuckerschoten (optional)
1 TL italienische Gewürzmischung/andere Kräutermischung
70 g Quinoa
1-2 EL frisch gehackte Petersilie
85 g Puy-Linsen oder braune Linsen
2 TL Balsamicoessig
30 g weißes Tahin
1 EL frischer Zitronensaft
1 EL Ahornsirup
2-3 EL kaltes Wasser
Salz, Pfeffer
Petersilie zum Garnieren

  • Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Den Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit den halbierten Rosenkohl in eine Schüssel geben. Etwas Öl, die Gewürzmischung und etwas Salz und Pfeffer dazugeben und vermengen. Das Gemüse auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verteilen und 35-45 min backen oder bis das Gemüse leicht braun geröstet ist.
  • In der Zwischenzeit die Linsen waschen und in ca. 170 ml Wasser für 20-25 min (Packungsangabe beachten!) auf niedriger Hitze im geschlossenen Topf köcheln lassen.
  • Für das Dressing das Tahin mit Zitronensaft, Ahornsirup, Wasser, Salz und Pfeffer cremig rühren und in den Kühlschrank stellen.
  • Nun das Quinoa nach Packungsanleitung in Brühe oder Wasser kochen. 
  • Sobald die Linsen gar sind den Essig und eine Prise Salz einrühren und zur Seite stellen.
  • In das fertig gekochte Quinoa die gehackte Petersilie geben und unterheben.
  • Sobald das Gemüse fertig gebacken ist könnt ihr eure Bowls servieren. 













Das tolle an dem Rezept ist, das es sehr variabel ist! Ihr könnt zum Beispiel Kürbis und Rosenkohl durch anderes Gemüse wie Süßkartoffeln, Karotten, Aubergine, Zuchini, etc. ersetzen. Anstelle von Quinoa eignen sich Amaranth, Reis oder Hirse. Mit den Zutaten für das Dressing könnt ihr natürlich auch herumspielen. Ihr könnt zum Beispiel etwas gepressten Knoblauch dazugeben oder fein gehackte Chilischoten für einen Schärfe-Kick.


Ein schönes Wochenende wünsche ich euch noch!
Liebe Grüße!

3. November 2015

Do it yourself: Schokolade von ChocQlate

Hallo ihr Lieben,
gehört ihr auch zu den Leuten, die manche Lebensmittel einfach lieber selber machen als sie fertig zubereitet und verpackt zu kaufen? Also ich habe zum Beispiel immer selbst fermentierten Sauerkraut im Kühlschrank. Pflanzliche Milch bereite ich auch häufig selbst zu, wenn die Zeit da ist. Brot wird natürlich auch selbst gebacken. Wie sieht es bei euch mit Schokolade aus? 


Als ich vor einer Weile von ChocQlate gefragt wurde, ob ich gerne ein Schokoladen-Set zur Herstellung von veganer Schokolade testen möchte konnte ich natürlich nicht nein sagen - es ging immerhin um Schokolade! Kaum als das wunderschöne Test-Päckchen ankam habe ich als Schokoliebhaber natürlich direkt losgelegt. Das Set enthielt zum einen die Zutaten abgepackt in Gläschen bzw. Tütchen, eine Step-by-Step Anleitung zur Herstellung der Schokolade mit Tipps und Tricks, die Formen, sowie Informationen zum Unternehmen und zur wichtigsten Grundzutat von Schokolade: Den Kakaobohnen - denn immerhin ist Rohkakao ein Superfood!


Erst einmal ein paar Infos zu den mitgelieferten Zutaten. Das ChocQlate-Unternehmen legt unverkennbar Wert auf faire, biologische und naturbelassene Zutaten. Wo der Kakao genau herkommt könnt ihr hier nachlesen. Gesüßt wird mit Agavendicksaft. Dazu kommen Kakaobutter und eine fertige Mischung aus den von Hand gemahlenen Kakaobohnen, Kakaopulver, Bourbon Vanille und einer Prise Salz. 


Die Zubereitung ist sehr simpel und beansprucht gerade mal 20-30 Minuten eurer Zeit. Schmelzen, Mischen, Gießen, Dekorieren - und das war es auch schon! Dekorieren könnt ihr natürlich ganz nach euren Vorlieben. Ich habe mich für eine Kombination aus groben Meersalz und Sesam entschieden sowie Chia- zusammen mit Hanfsamen. Man kann natürlich auch Trockenfrüchte wie Cranberries oder Gojibeeren verwenden, bzw. Nüsse oder - falls ihr auf Schärfe steht - fein gehackte Chili.

Nun zum Geschmack: Wirklich toll! Die Schokolade schmeckt leicht süßlich (abhängig von der Menge Agavendicksaft, die man verwendet), überhaupt nicht bitter und hat eine tolle Konsistenz. Jedoch sollte man zwischen dem Schmelzen und dem Gieß-Schritt darauf achten, dass nicht zu viel Zeit vergeht, denn dann wird die Masse so langsam aber sicher hart! Ich habe nach Befüllen der Formen noch nach einer Silikon-Eiswürfelform für die restliche Schokomasse gesucht und hatte dann etwas Probleme die Masse hineinzufüllen. Die Konsistenz dieser Schokostücke war nach dem Kühlen auch etwas bröselig. Die Tafeln sind hingegen echt super geworden!


Wenn ihr auch mal Lust habt Schokolade selbst herzustellen kann ich die Sets von ChocQlate nur empfehlen. Ihr müsst euch keine Gedanken über die genauen Mengenangaben der Zutaten machen und könnt euch über die Qualität der Zutaten sicher sein. Zudem ist die Zubereitung extrem simpel und macht Spaß! Falls ihr Freunde habt, die totale Schokoliebhaber sind, wäre das bestimmt ein ideales Geschenk!
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