12. August 2017

Ananas-Smoothiebowl mit Blumenkohl

Hallo ihr Lieben,
was ist denn momentan mit dem Wetter los? Man traut sich ja gar nicht vor die Tür bei all dem Regen. Selbst unsere Hundedame Bella hat bei den Aussichten keine Lust auf lange Spaziergänge. Einen Vorteil hat dieses grausige Wetter dennoch - ich bin deutlich motivierter an meiner Masterarbeit weiter zu arbeiten als bei Sonnenschein. 

Wie auch immer. Lasst uns über schönere Dinge wie Frühstück sprechen. Was ist denn momentan euer liebstes Sommer-Frühstück? Also ich bekomme ja von meiner frischen süßen Polenta nicht genug (genau das richtige bei verregnete Morgenstunden). Anonsten dürfen im Sommer Bananeneis, Smoothies oder Smoothie-Bowls nicht fehlen.


Smoothies und Smoothie-Bowls geben einem die Möglichkeit schon morgens eine Ladung grünes Blattgemüse in den Speiseplan zu integrieren. Aber habt ihr auch schon mal andere Gemüsesorten vermixt? Nein? Da habe ich heute etwas für euch. Es mag vielleicht etwas abstoßend klingen (das war ja bei Spinat anfangs nicht anders), jedoch solltet ihr mal gefrorenen Blumenkohl für eure Smoothies verwenden. Wenn man nicht zu viel Blumenkohl verwendet, kommt der Kohlgeschmack nicht durch und euer Smoothie oder eure Smoothie-Bowl bekommt eine tolle cremig-frostige Konsistenz. 

Neben Blumenkohl enthält das folgenede Rezept noch gefrorene Bananen für noch mehr Cremigkeit, frische Ananas für den süßen Geschmack und etwas Limette für einen Frische-Kick.

Süß. Frisch. Fruchtig. Einfach richtig gut!


1-2 Portionen
250 g (ca. 2-3) eingefrorene Bananen 
 150 g frische Ananas
1/2 Limette, Saft
50 ml Ananassaft, Kokoswasser oder Wasser
80 g gefrorenen Blumenkohl

Topping-Ideen: frische Ananas, gerösete Kokosflakes, Chiasamen. Gojibeeren, etc.

  • Alles Zutaten pürieren, in Schüsseln verteilen und mit Toppings eurer Wahl garnieren. 


Ihr könnt übrigens auch frischen Blumenkohl verwenden. Das habe ich auch schon probiert. Für noch mehr Pflanzenpower gebt noch ein wenig Spinat dazu, geschmacklich wird sich nichts ändern.


Ich werde mich jetzt in die Küche begeben und das Abendessen zubereiten. Beim Bloggen bekomme ich immer richtig Appetit! Außerdem sind dort noch zwei hungrige Mäuler, die zu versorgen sind. Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende!

2. August 2017

Schoko-Bananenbrot // proteinreich + glutenfrei

Hallo ihr Lieben,
vor ein paar Wochen haben mein Freund und ich Bananen gekauft. Klingt nicht sehr spektakulär, ich weiß. Es waren ganze 10kg! Eine ganze Kiste voll. Wenn Bananen zum halben Preis Angeboten werden kann ich einfach nicht nein sagen! Tja, was macht man nun mit all den süßen gelben Früchten? Neben Overnight Oats gab es jede Menge Smoothies, wie meinen geliebten Schoko-Frosty oder den Grüne Power Smoothie. Natürlich haben wir auch einige Bananen eingefroren für Bananeneis. 


Am Ende blieben noch einige sehr reife Bananen übrig und die wurden natürlich in Bananenbrot verwandelt. Falls ihr Bananenbrot nicht kennt (auch wenn ich glaube, dass das in der heutigen Zeit gar nicht möglich ist) - Bananenbrot ist nicht wirklich ein Brot sondern gleicht mehr einem Kuchen. 
Es gibt bereits sowohl auf meinem Blog als auch in meinem Kochbuch "Heute mal vegan" ein Rezept für Bananenbrot oder Bananabread, doch ich hatte mal Lust etwas neues auszuprobieren - zudem ist mir das Dinkelmehl ausgegangen (klar, ich hätte mir neues Mehl besorgen können, aber ich bin immer offen für eine Challenge!). 


Es hat eine Weile gedauert, bis ich genau da war, wo ich für diesem Rezept hinwollte - aber ich hatte ja glücklicherweise genug Bananen sowie einen fleißigen Bananenbrot-Tester :). Das Endergebnis war dieses saftige und zugleich fluffige, glutenfreie Bananenbrot mit Kakao-Swirl und - dank des Buchweizen- und Kichererbsenmehls - einer netten Ladung Protein. Bei 12 Portionen (mit Erdnussbutter zubereitet) enthält jedes Stück ganze 6.4g Protein. Zudem ist es ballaststoffreich um euch gut satt zu machen. Ein toller Power-Snack also - oder auch Powerfrühstück, wie ihr mögt. 

Für 1 Bananenbrot
100 g Kichererbsenmehl
100 g Hafermehl
70 g Buchweizenmehl
2 TL Backpulver
Prise Salz
3-4 sehr reife Bananen (360g ohne Schale)
1 TL natürliches Vanilleextrakt oder gemahlene Vanille
80 g Agavendicksaft oder Ahornsirup
100 ml + 80 ml Hafer- oder Mandeldrink
80 g Nussmus (z.B. Erdnussbutter)
3-4 EL Kakaopulver

  • Den Backofen auf 170 °C Heißluft vorheizen.
  • Die ersten fünf Zutaten in einer großen Schüssel zusammen geben und verrühren.
  • In einer zweiten Schüssel, die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und 100ml Haferdrink sowie die anderen nassen Zutaten hinzufügen. Anschließend alles gut vermengen.
  • Die nassen Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und so lange rühren, bis alles gut zusammen gekommen ist. Nicht länger, sonst geht euer Bananenbrot wohlmöglich nicht gut auf.
  • Mit einer Kelle etwa 1/3 des Teigs in eine weitere Schüssel überführen und 80 ml Haferdrink und das Kakaopulver einrühren. 
  • Beide Teige in eine gefettete Brot- oder Auflaufform (oder eine Silikonform) geben - dabei immer abwechselnd mit einer Kelle erst den hellen, dann den dunklen Teig hineingeben. Denkt daran, dass ihr von dem hellen Teig ein wenig mehr habt.
  • Das Bananenbrot im Ofen für ca. 40 Minuten backen bis es oben knusprig und leicht gebräunt ist.
  • Anschließend folgt der schwierigste Schritt - das Bananenbrot abkühlen lassen! Aber ich bin mir sicher, das kriegt ihr hin - wahrscheinlich besser als ich!


Wir haben uns in letzter an Bananenbrot echt satt gegessen. Aber ich denke, es wird nicht lange dauern bis ich wieder Lust auf dieses saftig-süße Brot bekomme. Bis dahin haben wir auch sicher ein paar überreife Bananen herumliegen.

28. Juli 2017

Süße frische Polenta mit Nektarinen

Hallo ihr Lieben,
endlich ist sie da - die Mais Saison. Ja ok, ich denke nicht, dass es diesen Begriff so überhaupt gibt (wir reden ja nicht von Spargel). Mais hat jetzt jedenfalls Saison, passend zur Grillzeit. Und wer steht nicht auf frische Maiskolben direkt vom Grill? Mais kann aber auch ganz anders verarbeit werden (nein, ich meine nicht in Dosen verpacken). Ich spreche von Polenta.


Mit Polenta assoziieren wahrscheinlich die meisten von euch den trockenen Maisgrieß aus der Packung und den daraus zubereiteten Brei. Aber habt ihr auch schon mal frische Polenta gegessen? Das ist kein Vergleich zum trockenen Pendant aus der Tüte!


Seit ich letzten Sommer das Rezept für süße Polenta von der lieben Lea Green ausprobiert habe, wollte ich von da an jeden Tag zum Frühstück Polenta aus frischem Mais essen. Wirklich, es war so gut - himmlich süß, wärmend und sättigend. Leider ging der Sommer und damit die Saison für Mais zu schnell vorbei.


Jetzt ist sie aber wieder da und deshalb gibt es heute meine Lieblings-Polentavariante für euch aus frischem Zuckermais mit leicht eingekochten Nektarinen. Ich finde diese Kombination einfach klasse! Ihr könnte natürlich auch Pfirsiche oder andere Früchte eurer Wahl nehmen, wie ihr mögt. Aber frischer Mais muss sein - nicht aus der Dose!


Für 2-3 Portionen
4 große Kolben Zuckermais (ca. 550g Maiskörner)
380ml Hafer- oder Mandeldrink
1-2 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup
1/2 - 1 TL Zimt
1/4 TL Muskat

3 Nektarinen
1 EL Kokosöl
1/2 TL Zimt

  • Die Maiskolben waschen und mit einem Messer die Maiskörner vom Kolben abschneiden. Schneidet am besten gleich in eine Schüssel, so erspart ihr euch eine große Sauerei.
  • Die Maiskörner zusammen mit dem Hafer- oder Mandeldrink in einen Topf geben, zum Kochen bringen und und 5-7 min mit Deckel köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit die Nektarinen waschen und in Spalten schneiden.
  • Nun den Zimt, das Muskat und den Agavendicksaft zum Mais geben, umrühren und für weitere 5-7 min köcheln lassen.
  • Währenddessen das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und die Nektarinen Spalten mit dem Zimt darin 2-3 min unter Rühren andünsten und anschließend zur Seite stellen.
  • Nun mit einem Standmixer oder einem Stabmixer den Mais pürieren, so dass er zu einem stückigen Brei wird. Danach für etwa 5 min stehen lassen.
  • Zuletzt die Polenta in Schüsseln aufteilen und mit den Nektarinen servieren. 

Mh, jetzt bekomme ich wieder Lust auf frische Polenta! Wir gehen ja gleich einkaufen, da wird sicher der ein oder andere Maiskolben im Wagen landen.

23. Juli 2017

Natürlich gesüßtes veganes Kirsch-Eis mit Schokosplittern

Hallo ihr Lieben,
Sommer - was verbindet ihr mit Sommer? Urlaub? Sonnenschein? Und was darf im Sommer auf keinen Fall fehlen (abgesehen von Sonnencreme und Sonnenbrille)? Richtig, eine ordentlich Portion Eiscreme! Was sind denn eure Lieblingssorten?

Ich war in letzter Zeit ziemlich oft Eis essen, aber irgendwann vergeht einem als Veganer auch die Lust an übersüßen Mangosorbets und Erdbeereis. Mein Freund und ich haben vor einigen Wochen entschieden selbst mal kreativ zu werden und haben uns eine Eismaschine zugelegt.

Nichts Ausgefallenes.
Ein ganz simples Modell aus dem Supermarkt.


 
Mittlerweile haben wir das Ding dreimal angeschmissen und drei super leckere Eissorten (u.a. Erdnusskaramell und Kaffeeeis) gezaubert. Wow, es ist wirklich so einfach und so lecker! Heute habe ich für euch eine vielleicht nicht ganz so ausgefallene Sorte, aber dennoch richtig lecker.

Kirsch-Eis mit Schokosplittern.
Fruchtig.
Cremig.
Was will man mehr!?

 
Und wisst ihr was noch so toll an diesem Rezept ist? Es ist lediglich mit Datteln und natürlich Kirschen gesüßt! Ja, richtig gelesen, kein extra Zucker! Die cremige Konsistenz erhält man durch die Zugabe von Kokosmilch und das i-Tüpfelchen bringt Vanille und Zartbitterschokolade. Ich denke, da darf man sich ruhig mehr als nur ein oder zwei Kugeln gönnen.

Für diejenigen von euch, die nicht so gut ausgestattet sind wie ich und keine Eismaschine besitzen - man kann Eis auch ohne solch Gerätschaften machen. Tipps dazu und generell zur Zubereitung folgen nach dem Rezept. Lest sie euch auf jeden Fall durch.


 Ergibt ca. 750ml Eiscreme
1 Dose Kokosmilch (400ml)
150g Datteln, soft
200g TK Sauerkirschen 
1 gehäufter TL Guarkernmehl
Mark 1 Vanilleschote oder 1-2 TL Vanilleextrakt
(optional: ein paar EL Agavendicksaft)
40-50g Zartbitterschokolade, gehackt

  • Alle Zutaten bis auf die Schokolade in einen Hochleistungsmixer oder eine Küchenmaschine geben und pürieren bis eine cremige Masse entsteht (ergibt etwa 750ml).
  • Die Eiscreme-Masse in den vorgekühlten Behälter der Eismaschine geben (siehe Geräte-Anleitung) und etwa 30 min darin verarbeiten. 
  • Anschließend in eine Auflaufform geben, die gehackte Zartbitterschokolade unterheben, glatt streichen und mit Alufolie bedeckt für etwa 1-2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.
  • In gekühlte Gläser oder Waffeln portionieren, löffeln und genießen!

 

Tipps & Tricks:
  • Falls ihr keinen Hochleistungsmixer besitzt verwendet am besten frische, entsteinte Kirschen und mixt alles mit einem Stabmixer. Das könnte ein Weile dauern, aber sollte möglich sein. Am besten weicht ihr die Datteln dafür vorher noch eine Weile in Wasser ein, damit sie schön weich werden. Mit frischen Kirschen empfiehlt es sich die Masse noch etwa 30-60 min in den Kühlschrank zu stellen, damit sie nicht zu warm ist bevor sie in die Eismaschine kommt.
  • Guarkernmehl ist ein Bindemittel, dass ihr im Biomarkt oder größeren Supermärkten findet. Falls ihr es nicht zu Hause habt, lasst es einfach weg.
  • Falls ihr sehr süßes Eis gewohnt seit bzw. bevorzugt, gebt noch ein paar Esslöffel Agavendicksaft in die Masse. Ich finde das Eis süß genug. Mein Freund mochte es auch sehr, etwas süßer hätte es für ihn dennoch sein können.
  • Für dieses Rezept habe ich Kokosmilch ohne irgendwelche nicht aussprechbaren Zusätze verwendet. Dazu müsste ihr nicht in den Biomarkt und auch nicht tief ins Portemonnaie greifen. Ich besorge Kokosmilch immer beim Penny (99 cents) oder Rewe (etwas teurer). 
  • Zum Thema Eismaschine: Ich weiß, dass eine Eismaschine nicht zum Standard-Repertoire der Küchengeräte gehört. Als ich noch keine Eismaschine hatte, habe ich selbstgemachtes Eis folgendermaßen zubereitet: Das Mixen der Zutaten bleibt wie beschrieben. Danach gebt ihr die Masse in ein für den Tiefkühler geeignetes flaches Gefäß (z.B. Auflaufform oder Tupperdose), das am besten schon vorgekühlt ist. Streicht die Masse gleichmäßig aus und stellt sie ins Gefrierfach. Nun holt ihr sie alle 30 min etwa heraus und rührt das Eis durch. Die Masse beginnt nämlich an den Seiten einzufrieren. Das ganze wiederholt ihr so lange, bis ihr die gewünschte Konsistenz erreicht hab. Dieser Vorgang ist etwas aufwändig und langwierig, aber so erreicht ihr eine cremigere Konsistenz ohne große Kristallbildung, als wenn ihr die Masse ohne Rühren gefrieren lasst.


Dann genießt mal weiterhin den Sommer. Falls ihr mein Eis oder eines meiner anderen Rezepte ausprobiert tagged mich bei instagram (@meli_loves_veggies  #melisbuntestudentenküche). Mein Freund, Bella und ich waren gerade draußen Ball spielen und sind jetzt erledigt. Zeit für einen gemütlichen Fernsehabend ... mit ein paar Kugeln Kirsch-Eis!

21. Juli 2017

Erdnuss-Bohnen Curry

Hallo ihr Lieben,
kann mir mal jemand ein gute Portion Motivation schicken? Ich sitze seit zwei Wochen zu Hause und komme überhaupt nicht mit meiner Masterarbeit voran. Da wären zum Einen die gelegentlichen Computer-Probleme, die mich in den Wahnsinn treiben; das viel zu schöne Wetter, das mich vom Schreibtisch raus auf den Balkon zieht; meine Hundedame Bella, die mich unter ständiger Beobachtung hat und auch die Frage, was ich jetzt eigentlich mit meinem Leben anfange nach dem Studium.

Ich hatte ja in meinen letzten Posts erwähnt, dass mein Freund und ich gemeinsam nach Würzburg ziehen werden. Er hat bereits eine Doktorandenstelle - doch ich bekomme so langsam das Gefühl, dass das nichts für mich wäre. Der Schritt ins Berufsleben ist wirklich nicht so einfach....

So, anderes Thema. Fußpflege.

Kleiner Scherz! Es folgt natürlich ein Rezept. Und ich muss mich mal wieder dafür entschuldigen, dass es erneut ein nicht sehr sommerliches Rezept ist. Ich sag nur Curry - mit Erdnussbutter! Oh ja, Erdnuss-Curry! Mit einer ordentlichen Ladung an Schwarzaugenbohnen. Klingt schon etwas komisch. Ich bevorzuge dann eher den englischen Namen "black-eyed peas". Hierzu noch eine lustige Story: Als mein Freund und ich die Bohnen gekauft haben meinte er nur, wir sollten sie lieber nicht nehmen, die haben schon schwarze Flecken. Nun weiß mein Freund jedenfalls, woher die Bohnen ihren Namen haben :).



Für ca. 3-4 Portionen
1 kleine rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1/2 gelbe Paprika
1/2 grüne Paprika
1/2 TL Paprika, scharf
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1/2 TL Koriander
1/4 TL Kurkuma
Salz, Pfeffer
70g Tomatenmark
400g gekochte Schwarzaugenbohnen (oder Kichererbsen)
50g Erdnussbutter, ungesüßt
1TL Agavendicksaft (optional)
2 EL Zitronensaft

  • Zwiebel und Knoblauch fein hacken und Paprika in kleine Stücke schneiden.
  • Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl oder Wasser ca. 1 min andünsten, dann die Gewürze (Paprika, Kümmel, Koriander und Kurkuma) dazugeben. Kurz mitdünsten lassen.
  • Anschließend die geschnittenen Paprika dazugeben und so lange kochen, bis sie beginnen weich zu werden, etwa 3-5 min. Gegebenenfalls ein paar EL Wasser dazugeben, damit nichts anbrennt.
  • Das Tomatenmarkt mit 150ml Wasser gut vermengen und einrühren. Mit 1/4TL Salz und Pfeffer würzen. Alles für 2-3 min köcheln lassen.
  • Die Bohnen abspülen und abtropfen lassen und dazu geben. 
  • Die Erdnussbutter mit 150ml Wasser und Agavendicksaft cremig rühren und ebenfalls in das Curry einrühren.
  • Auf niedriger bis mittlerer Hitze für 5 min köcheln lassen.
  • Danach vom Herd nehmen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Zu Reis servieren und mit Erdnüssen garnieren.

Ich mache mir Erdnussbutter immer selber. Dazu gebe ich zwei bis drei Dosen geröstete gesalzene Erdnüsse in meinen Vitamix oder Thermomix und mixe so lange, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Diese Variante schmeckt mir deutlich besser als gekaufte. Man kann natürlich auch ungesalzene Erdnüsse verwenden, aber ich würde dennoch darauf achten, dass sie geröstet sind. Selbstverständlich hat nicht jeder einen guten Mixer oder eine super Küchenmaschine zu Hause stehen, also könnt ihr auch Erdnussbutter aus dem Supermarkt oder Bioladen verwenden. Achtet jedoch darauf, dass sie ungesüßt ist.


Mein Freund müsste jetzt jeden Moment nach Hause kommen. Das Essen steht auch schon auf dem Herd - gut so, ich habe nämlich echt Hunger! Leider ist es nicht das Erdnuss-Bohnen-Curry, aber das wird sicher bald erneut gekocht.

Habt ein schönes Wochenende! 

9. Juli 2017

Vegane sojafreie Lasagne

Hallo ihr Lieben,
wieder ist eine Weile vergangen seit ich mich das letzte Mal hier gemeldet habe. Aber es ist auch einiges passiert. Ich habe endlich den praktischen Teil meiner Masterarbeit beendet; mein Freund und ich haben uns Würzburg angeschaut und ich hatte ein Bewerbungsgespräch - und jetzt warten wir - und schreiben natürlich fleißig an unserer Masterarbeit. Nun werde ich aber auch endlich wieder mehr Zeit haben um meine Rezeptideen in die Tat umzusetzen. 


Es ist zwar nicht wirklich ein Sommer-Rezept, aber ihr müsst unbedingt diese Lasagne probieren! Ich hatte eigentlich vor eine Lasagne mit Tofu-"Bolognese" zu machen, aber dann wollte ich doch mal etwas ganz anderes ausprobieren. Und diese Variante ist wirklich toll geworden.



Die "Bolognese-" Sauce besteht in diesem Fall aus Blumenkohl und Mandeln. Das mag vielleicht nicht sehr vielversprechend klingen, aber glaubt mir - das ist mein bisher liebstes Lasagne-Rezept!


Für 3-4 Portionen
"BOLOGNESE"
100g Mandeln
20g getrocknete Tomaten
ca. 500g Blumenkohl
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
2 Karotten
2 Dosen gehackte Tomaten
100g gehackte Tomaten, frisch 
150g passierte Tomaten
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL Basilikum, getrocknet
1 TL Paprika, edelsüß
1 Salz

CASHEWCREME
100g Cashewkerne
2 EL Hefeflocken
2-3 TL Zitronensaft
100ml Wasser
Salz, Pfeffer

Vollkorn-Lasagneplatten

  • Für die Cashewcreme die Cashewkerne mit heißem Wasser bedecken und zur Seite stellen.
  • Die Mandeln und getrockneten Tomaten mit einer Küchenmaschine/einem Stabmixer fein hacken. Dasselbe mit dem Blumenkohl wiederholen, oder diesen mit einem Messer fein hacken. Anschließend alles gut vermengen.
  • Zwiebel und Knoblauch fein hacken und Karotten in feine Stücke schneiden. Dann in eine Pfanne mit etwas Öl oder Wasser anbraten bis die Zwiebeln glasig sind.
  • Nun die Blumenkohl-Mandelmasse unterheben und weitere 4-5 min braten.
  • Anschließend die Gewürze und Kräuter, sowie alle Tomaten dazugeben. Alles gut verrühren und mit Deckel etwa 10 min köcheln lassen. Zwischendurch umrühren und mit Salz und Pfeffer und ggf. mehr Kräutern abschmecken
  • Den Ofen währenddessen auf 175°C vorheizen.
  • Für die Cashewcreme die eingeweichten Cashewkerne abtropfen lassen und mit den restlichen Zutaten cremig pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Nun schnappt euch eine große Auflaufform und bedeckt den Boden mit einem Teil der "Bolognese" Sauce. Darauf kommt eine Schicht Nudelplatten, wieder etwas von der "Bolognese" und eine dünne Schicht Cashewcreme.
  • Dann kommt wieder eine Schicht Nudelplatten, etc. Anschließend kommt die Lasagne für etwa 30 min in den Ofen. 
  • Sobald sie fertig gebacken ist, holt sie aus dem Ofen und wartet noch etwa 5-10 min bis ihr sie anschneidet.

Viel Spaß beim Ausprobieren! 
So, es ist gleich 21.45 Uhr, mein Freund und ich werden noch eben eine Abendrunde mit unserer lieben Bella gehen (die haben wir heute bei meinen Eltern abgeholt) und dann beginnt für mich morgen die erste laborfreie Woche seit Beginn meiner Masterarbeit. Endlich kann ich das Wetter ein wenig genießen, ein paar Sachen erledigen und natürlich ausgiebig kochen!

Liebe Grüße!

31. Mai 2017

Ginger People Produkte + Sommer Sushi Bowl

Hallo ihr Lieben,
es ist schon wieder einige Zeit vergangen seit meinem letzten Post. Kaum zu glauben, dass morgen schon der 1. Juni ist. Es wird nicht mehr lange dauern, bis ich mit meiner Masterarbeit fertig bin. Und dann geht es hoffentlich weiter mit dem PhD/Doktor. Dafür werden mein Freund und ich Bonn jedoch leider verlassen und nach Würzburg "auswandern". Lebt von euch jemand dort? Es soll ja eine schöne Stadt sein!


Heute möchte ich euch ein paar Produkte des Unternehmens "The Ginger People" vorstellen. Wie der Name schon verrät, produzieren die "Ginger People" verschiedenste Ingwer-Produkte, die mittlerweile von süßen Snacks, Sirupen, Getränken bis hin zu herzhaften Saucen reichen. Das Unternehmen ist übrigens schon über 30 Jahre alt und exportiert seine Produkte weltweit. Womöglich sind sie auch euch schon mal in die Hände gefallen, immerhin sind diese kleinen, süßen Ingwer-Männchen auf den Produkten ein ziemlicher Blickfänger. 


Was mich an den Produkten der "Ginger People" überzeugt ist die Qualität der Zutaten - bio, glutenfrei, koscher zertifiziert und für Veganer geeignet - und diese Qualität schmeckt man auch! Die Schärfe und frische des Ingwers ist kaum vergleichbar mit ähnlichen Produkten auf dem Markt. Ich muss zugeben, bei den süßen Produkten war ich zunächst etwas skeptisch. Von kandiertem Ingwer war ich noch nie ein Fan, aber das hat sich geändert.


Auch der Arjuna Ingwer Riegel aus Kokosblütenzucker, Tapioka Stärke, Ingwer und Pektin hat es mir angetan. Den gehackten Ingwer habe ich gestern noch für mein Zitronengras-Curry verwendet - sehr praktisch, wenn man gerade keinen frischen Ingwer zur Hand hat (oder einfach keine Geduld den Ingwer zu reiben!).


Lange war ich auch auf der Suche nach eingelegtem Ingwer für Sushi, der nicht mit einer viel zu langen Zutatenliste bedruckt ist. Meine Suche hat nun ein Ende! Zur Feier des Tages gibt es heute ein einfaches sommerliches Rezept für euch: Eine Sommer Sushi Bowl mit angebratenem Tempeh, Quinoa, Edamame, Karotten, Avocado und natürlich dem besagten Sushi Ingwer.


Für 1 Portion
90g tempeh
gekochtes Quinoa
50g TK Edamame
1 kleine Karotte
1/2 Avocado
Sushi Ingwer
Frühlingszwiebel
Reisessig
Sojasauce oder Tamari

  • Die Edamame zum Auftauen bei Raumtemperatur stehen lassen.
  • Den Boden einer kleinen bis mittelgroßen Pfanne mit Wasser bedecken (etwa einen halben Zentimeter hoch), 1 EL Sojasauce oder Tamari dazugeben und zum Kochen bringen.
  • Den Tempeh in mundgerechte Stücke schneiden und sobald das Wasser kocht hineingeben. Auf mittlerer Hitze kochen lassen und zwischendurch umdrehen. So lange kochen bis das Wasser verdampft ist. Dann noch kurz den Tempeh weiter anbraten.
  • Die Karotte währenddessen schälen und mit einem Sparschäler in dünne Streifen schneiden.
  • 3-4 gehäufte EL Quinoa mit 1-2 TL Sojasauce/Tamari und 1/2 TL Reisessig vermengen.
  • Nun alles anrichten und mit gehackten Frühlingszwiebeln, Avocado und Sushi Ingwer garnieren.


Lasst es euch schmecken! Edamame und Tempeh findet ihr übrigens beim Asia-Laden oder Biomarkt. Ein paar der Produkte der "Ginger People" könnt ihr euch zum Beispiel hier bestellen. Des weiteren sind sie wohl in vielen Kaufhof-, Bio Company-, Budni- und VollCorner-Filialen erhältlich. Falls sie schon mal jemand irgendwo anders gefunden hat, schreibt es doch bitte in die Kommentare.

Sonnige Grüße!


12. März 2017

Zitronengras Curry

Hallo ihr Lieben,
Frühling liegt in der Luft! Ich hoffe ihr konntet das wunderschöne Wetter heute auch auskosten. Wir hatten den ganzen Tag die Tür offen stehen um die frische Luft und den wärmenden Sonnenschein zu genießen. Scheinbar ist die kalte Saison bald vorbei, weshalb es höchste Zeit für das folgende Curry-Rezept wird.


Falls euch auch die Erkältungswelle mitgerissen hat - wie mich vor kurzem -, ist das Rezept genau das richtige für euch. Scharfer Ingwer, erfrischendes Zitronengras, knackiges Gemüse, cremige Kokosmilch und feurige Curry Paste - sagt Adieu zum Schnupfen! Und falls ihr nicht mit Taschentüchern bestückt im Bett sitzen solltet, habt ihr euch vielleicht vorgenommen in der Fastenzeit mehr Gemüse oder keinen Zucker mehr zu Essen, dann passt dieses Rezept natürlich auch super in den Plan. Guten Appetit!



Für 3 Personen
1 EL frisch geraspelter Ingwer
3 Knoblauchzehen
2 Fenchelknollen
1 Zucchini
1 große Karotte
1-2 EL Thai Red Curry Paste (Alnatura)
2 Stangen Zitronengras
1 Dose Kokosmilch
1/4 TL Kurkuma (opt.)
Salz, Pfeffer

Brauner Reis zum Servieren
  • Den Knoblauch fein hacken und das Gemüse in dünne Scheiben schneiden.
  • Etwas Öl oder Wasser in einer großen Pfanne erhitzen und den Ingwer und Knoblauch drin 1-2 min andünsten.
  • Die Curry Paste einrühren und 30 sek dünsten.
  • Dann das Gemüse dazugeben und etwa 3-5 min mitkochen.
  • Anschließend die Kokosmilch, Kurkuma und Zitronengras dazugeben und weitere 5-8 min kochen bis das Gemüse gar ist.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu Reis servieren.


Ich wünsche euch eine schöne Woche. Hoffentlich wird sich die Sonne auch in den nächsten Tagen lange blicken lassen!

22. Februar 2017

Süßkartoffel Nachos!

Hallo ihr Lieben,
wie versprochen gibt es heute ein Süßkartoffel-Rezept. Ich habe das Gefühl jeder (amerikanische) vegane Blog hat ein Süßkartoffel-Nacho-Rezept im Fundus. Tja, da ich auch ein wenige amerikanisch geprägt bin, darf solch ein Rezept natürlich auf meinem Blog auch nicht fehlen! Und ich meine - Süßkartoffeln! Ich liebe Süßkartoffeln!


Jetzt zur chaotischen und verückten Karnevalszeit darf auch das Essen etwas chaotisch und verrückt sein. Also haut einfach alles auf die Süßkartoffel Nachos drauf, wozu ihr Lust und Laune habt! Tobt euch aus: Vegane Käsesauce, vegane Sour Cream, Bohnen, Jalapenos, Zwiebeln, Salsa, Avocado.... hach, so viele tolle Kombinationsmöglichkeiten! Und man kann wirklich nichts falsch machen! Ich bleibe heute bei einer einachen und leckeren Käse-Salsa-Avocado-Kombo mit Bohnen. Haut rein!

 

Das schöne an dem vielleicht nicht ganz so gesund-aussehendem Berg an Essen ist, das er in Wirklichkeit voll gepackt mit Ballaststoffen, Vitaminen und anderen guten Dingen ist! Teilt ihn euch mit euren Liebsten und genießt jeden Bissen - ohne Reue!



Für 2-4 Portionen
"KÄSESAUCE"
1 Karotte (ca. 70g)
100g Blumenkohlröschen
250 ml Sojamilch
20g Hefeflocken
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Paprika, edelsüß
1 TL Zwiebel, granuliert
1 TL Knoblauch, granuliert
2 EL Speisestärke

1-2 große Süßkartoffeln
1/2 EL Kokosöl
Salz, Pfeffer

200g (schwarze) Bohnen
1/2 TL Kümmel (opt.)
Salz (opt.)

1 große Avocado
1/4-1/2 Limette
Salz, Pfeffer

Tomate, Salsa, Jalapeno, Lauchzwiebel, Salsa, Hot Sauce, etc

  • Für die "Käsesauce" Karotte und Blumenkohl in kochendem Wasser etwa 5-10 min weich garen. Anschließend mit den restlichen Zutaten pürieren. Zur Seite stellen.
  • Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  • Die Süßkartoffel waschen (ggf. schälen) und in gleich dicke (siehe Bild oben) Scheiben schneiden. Mit dem flüssigen Öl, Salz und Pfeffer beschichten und auf ein bis zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen. 
  • Für etwa 15 min backen, dann umdrehen und weiter 10-12 min backen bis sie beginnen braun zu werden. (Haltet ein Auge drauf! Je nach Dicke kann es kürzer oder länger dauern!)
  • Währendessen die "Käsesauce" in einen Topf geben und zum kochen bringen. Ca. 1 min köcheln lassen, dann vom Herd nehmen.
  • Die Avocado mit einer Gabel fein zerdrücken und mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Bohnen ggf. erhitzen und mit Kümmel und Salz würzen.
  • Und nun wird angerichtet! Erst eine Schicht Süßkartoffel Chips, ein paar Bohnen, Käsesauce, Guacomle, Salsa, das ganze wiederholen bis alles aufgebraucht ist und dann mit frischen Tomaten, Jalapenos und co. garnieren.


Und voila, fertig ist euer Berg Süßkartoffel Nachos! Lasst es euch schmecken. Falls ihr so richtige Karnevals Jecke seid wünsche ich euch eine bunte und lustige Zeit. Ich versuche den Trubel lieber zu umgehen. 
Bis dann!

10. Februar 2017

Glutenfreies + hefefreies Buchweizen-Hafer-Brot mit Kurkuma

Hallo ihr Lieben,
Kurkuma - das gelbe fiese Zeugs, was alles irreversibel färbt. Ich erinnere mich noch daran, wie ich mir mal eine Gesichtsmaske mit Kurkuma gemacht habe. Anschließend hätte man meinen können ich habe Gelbsucht. Seit einer Weile mache ich mir abends auch gerne mal einen Kurkuma Latte. Eigentlich sollte ich mich dabei auf eine große Plastikplane setzen, denn wenn die Tasse mal umkippt ist die Sauerei groß (mein Schreibtisch und die Wand dahinter können ein Lied davon singen...). Nichtsdestotrotz sollte Kurkuma in keinem Gewürzregal fehlen bzw. wenn frisch in keinem Kühlschrank. Ich habe sicher schon einmal über die entzündungshemmende und antikanzerogene Wirkung von Curcumin gesprochen. Diese Wurzel hat es also in sich! 


Kurkuma wird hauptsächlich für Currys verwendet, aber ich gebe es in viele Dinge. In mein morgendliches Oatmeal, vegane Käsesaucen, Reisgerichte, Aufläufe, Chilis, Bananen Eis.... eigentlich in alles! Es reicht ja schon ein klein wenig, der meiner Meinung nach etwas bittere Geschmack bleibt so verborgen.

Wenn ihr eure tägliche Kurkuma Ration ein wenig erhöhen wollt, jedoch Angst habt den Geschmack eurer Mahlzeit total zu ruinieren habe ich ein tolles Brotrezept für euch. Das tolle daran, ist das tolle darin: kein Gluten, keine Hefe, kein Öl aber dafür jede Menge gute Nähr- und Ballaststoffe. Es ist zwar nicht so leicht und fluffig wie die meisten Brotsorten, aber mein Freund und ich lieben es. Es ist schön saftig und hat einen leicht nussig-süßen Geschmack. Wir essen es gerne mit Ajvar, Hummus, Avocado oder süß mit Cashew-/Erdnussmus und selbsgemachter Marmelade.


Für 1 kleines Brot
300g Hafermehl
100g Buchweizenmehl
40g Tapiokamehl
1/2 TL Salz
3 TL Kurkuma
20g gemahlene Leinsamen
1 TL Natron
50g Sonnenblumenkerne
400ml lauwarmes Wasser
25g Agavendicksaft oder Ahornsirup
1 EL Apfelessig

  • Alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel geben und vermengen.
  • Das Waser mit dem Süßungsmittel und dem Apfelessig verrühren und in die trockenen Zutaten einarbeiten. Den Teig in eine kleine Brotform geben und mit den Händen formen. Nach Belieben mit Haferflocken bestreuen und diese leicht andrücken.
  • Während der Teig ruht, den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen.
  • Das Brote etwa 35-40 min backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen.

So einfach war das. Kein lästiges Warten auf Hefe und langes Kneten! Wir backen dieses Wochenende bestimmt wieder einen Laib. Wir frieren dann meist ein paar Scheiben zum Toasten ein. Aber lange hält sich das Brot bei uns eh nicht!


So ihr lieben, es ist wieder Wochechenende und unsere To-Do Liste wartet. Beim nächsten Mal gibt es mal wieder ein Rezept mit Süßkartoffeln...und Avocado....und Bohnen... mehr verrate ich nicht!
PS: Falls ihr in Backlaune seid und die Zutaten für dieses Brot nicht zur Hand habt, dann probiert doch mal mein Vollkorn-Haferbrot, die süßen Sonntags-Brezeln, oder meine Walnussbrötchen.

2. Februar 2017

Apfel-Hafer-Schnitten mit Erdnusskaramell

Hallo ihr Lieben,
mein Freund und ich essen momentan fast jeden Tag Oatmeal - es ist schnell gemacht und man kann es nach Lust und Laune variieren. Unsere momentane Lieblingskombi ist Apfel, Rosinen und Zimt. Jede Menge Zimt!

Am Wochenende haben wir generell etwas mehr Zeit für ausgefallenere Frühstücksideen. Was heißt ausgefallen - Pancakes, Smoothie Bowls, Waffeln - das kann man mitlerweile wirklich nicht mehr als ausgefallen bezeichnen. Gerne kommt unser Oatmeal auch mal in den Ofen. Falls ihr das noch nie gemacht habt, probiert doch mal meinen gefüllten Haferflocken-Frühstückskuchen, gebackenes Schoko-Oatmeal mit Feigen, oder mein geliebtes gebackenes Kokos-Beeren-Oatmeal, welches auch in meinem Kochbuch zu finden ist. 


Heute setze ich noch mal einen drauf! Diese Version von gebackendem Oatmeal ist gefüllt mit Äpfeln, Rosinen und natürlich Zimt und wird serviert mit einer salzig-süßen Erdnusskaramell Soße! Na, Hunger bekommen? Dieses Rezept kann man super am Wochenende zubereiten und einen Teil sofort essen und den Rest in Stücke schneiden und für die Woche im Kühlschrank aufbewahren. Sie schmecken also warm und kalt super lecker.



Für 6-8 Portionen
100g zarte Haferflocken
200g kernige Haferflocken
150g Apfelmark, ungesüßt
1 EL Chiasamen
2 TL Zimt
gemahlene Vanille (opt.)
1/4 TL Salz
1 TL Backpulver
60-70g Kokosblütensirup oder Ahornsirup
350ml-450ml Hafermilch
50g Rosinen
250g Stücke Apfel (etwa 1.5-2 Äpfel) 

ERDNUSSKARAMELL
60g Ahornsirup
40g Kokosöl
60g gesalzene Erdnussbutter, ungesüßt

  • Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Alle Zutaten für die Haferschnitten bis auf die Rosinen und Äpfel vermengen. Dann Rosinen und Apfelstücke unterheben.
  • Den Teig in eine Auflaufform geben und 10 min ruhen lassen. 
  • Im Backofen etwa 35 min goldbraun backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und vor dem Servieren etwas abkühlen lassen (so lassen sich besser Stücke schneiden).
  • Währenddessen für die Erdnusskaramell Sauce die Zutaten in einen Topf geben und unter Rühren kurz aufkochen lassen. Vorm Herd nehmen und zu den Apfel-Hafer-Schnitten servieren. 

Wenn ihr die Schnitten fürs Frühstück oder für den kleinen Hunger zwischendurch mitnehmen möchtet empfehle ich euch die Erdnusskaramell Sauce auf den Schnitten zu verteilen bevor ihr sie in den Kühlschrank stellt. Durch das Kokosöl wird diese nämlich dann schön fest. Ihr könnt sie natürlich auch seperat kühl stellen und als Aufstrich verwenden. Wie auch immer ihr es macht, ich bin sicher es wird euch schmecken. Wir fanden die Schnitten kalt besonders lecker. Lange haben sie jedenfalls nicht gehalten...


Dann wünsche ich euch noch eine schöne Restwoche. Ich bin froh, dass bald wieder Wochenende ist. Samstag werden wir wahrscheinlich einen kleinen Trip zum IKEA machen. Mir ist eine meiner Lieblingsschüsseln vor kurzem in tausend Stücke zerbrochen, die muss ersetzt werden :)
 Bis dann!

25. Januar 2017

Linsen-Gemüse Soße

Hallo ihr Lieben,
es ist 6.39 Uhr morgens. Mein Freund sitzt noch im Bett und trinkt seinen Kaffee während ich mich um meinen Blog kümmere. Normalerweise stehen wir um 5 Uhr auf, mein Freund trinkt Kaffee, gefolgt von einer Runde Sport, duschen, Frühstück und ab zur Uni. Heute lassen wir es etwas ruhiger angehen, da mein Freund gestern noch bis 22.30 Uhr im Labor war. Ich habe leider auch wenig Zeit für Dinge außerhalb des Labors, nun wo meine Masterarbeit im vollen Gange ist, aber ich dachte mir ich fange jetzt schon mal an meinen Blogpost zu schreiben in der Hoffnung, dass ich ihn heute Abend fertig habe.


Bei all dem Stress bin ich froh jeden Mittag und Abend eine selbstgekochte Mahlzeit dabei bzw. im Kühlschrank stehen zu haben. Ich koche meist Sonntag für die komplette Woche vor, das erspart mir die Arbeit unter der Woche. Ich hatte eigentlich vor eine Linsenbolognese zu zaubern, aber ich finde die Konsistenz dieser Sauce und der Geschmack erinnern nicht wirklich an die Fleisch- oder Tofuvariante. Nichtsdestotrotz ist diese Linsen-Gemüse sauce ein Gaumenschmaus - und schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser!


Für 4 Portionen
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
2 Selleriestangen
2 Karotten
1 Dose Tomaten, gehackt
120g rote Linsen
400-500 ml Gemüsebrühe
4 EL Tomatenmark
1 TL Basilikum, getrocknet
1 TL Oregano, gegtrocknet
1/2 TL Thymian, getrocknet
Salz, Pfeffer

  • Knoblauch fein hacken, Zwiebeln, Karotte und Sellerie klein würfeln.
  • Etwas Öl/Wasser/Brühe in einer großen Pfanne(einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin 1 min andünssten. Dann Knoblauch, Sellerie und Karotte dazugeben und 3-5 min garen.
  • Nun die Linsen und die Tomaten dazugeben und gut umrühren.
  • Das  Tomatenmark mit etwas Brühe verflüssigen und mit dem Rest der Brühe in die Pfanne geben. Alles verrühren und etwa 15 min köcheln lassen bis die Flüssigkeit von den Linsen größtenteils absorbiert wurde. 
  • Dann die Gewürze zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Weitere 5-10 min köcheln bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • Auf Vollkornpasta servieren und mit etwas veganem Parmesan garnieren.

Übrigens habe ich mit der Sauce auch schon eine Lasagne gemacht. Super lecker! Vielleicht wird dazu auch bald ein Rezept folgen.
Guten Appetit! So, es ist jetzt 7 Uhr. Zeit für eine Runde Sport und dann bringen wir Bella zu ihrem Hundesitter. Habt noch eine schöne Restwoche!
PS: Mir ist gerade aufgefallen, dass ich manchmal "Sauce" und manchmal "Soße" schreibe! Was ist denn nun richtig? :)
Entschuldigt bitte die verwackelten Bilder. Jetzt habe ich schon ein neues Objektiv, aber finde die Kamerahalterung für mein Stativ nicht!
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