10. Februar 2017

Glutenfreies + hefefreies Buchweizen-Hafer-Brot mit Kurkuma

Hallo ihr Lieben,
Kurkuma - das gelbe fiese Zeugs, was alles irreversibel färbt. Ich erinnere mich noch daran, wie ich mir mal eine Gesichtsmaske mit Kurkuma gemacht habe. Anschließend hätte man meinen können ich habe Gelbsucht. Seit einer Weile mache ich mir abends auch gerne mal einen Kurkuma Latte. Eigentlich sollte ich mich dabei auf eine große Plastikplane setzen, denn wenn die Tasse mal umkippt ist die Sauerei groß (mein Schreibtisch und die Wand dahinter können ein Lied davon singen...). Nichtsdestotrotz sollte Kurkuma in keinem Gewürzregal fehlen bzw. wenn frisch in keinem Kühlschrank. Ich habe sicher schon einmal über die entzündungshemmende und antikanzerogene Wirkung von Curcumin gesprochen. Diese Wurzel hat es also in sich! 


Kurkuma wird hauptsächlich für Currys verwendet, aber ich gebe es in viele Dinge. In mein morgendliches Oatmeal, vegane Käsesaucen, Reisgerichte, Aufläufe, Chilis, Bananen Eis.... eigentlich in alles! Es reicht ja schon ein klein wenig, der meiner Meinung nach etwas bittere Geschmack bleibt so verborgen.

Wenn ihr eure tägliche Kurkuma Ration ein wenig erhöhen wollt, jedoch Angst habt den Geschmack eurer Mahlzeit total zu ruinieren habe ich ein tolles Brotrezept für euch. Das tolle daran, ist das tolle darin: kein Gluten, keine Hefe, kein Öl aber dafür jede Menge gute Nähr- und Ballaststoffe. Es ist zwar nicht so leicht und fluffig wie die meisten Brotsorten, aber mein Freund und ich lieben es. Es ist schön saftig und hat einen leicht nussig-süßen Geschmack. Wir essen es gerne mit Ajvar, Hummus, Avocado oder süß mit Cashew-/Erdnussmus und selbsgemachter Marmelade.


Für 1 kleines Brot
300g Hafermehl
100g Buchweizenmehl
40g Tapiokamehl
1/2 TL Salz
3 TL Kurkuma
20g gemahlene Leinsamen
1 TL Natron
50g Sonnenblumenkerne
400ml lauwarmes Wasser
25g Agavendicksaft oder Ahornsirup
1 EL Apfelessig

  • Alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel geben und vermengen.
  • Das Waser mit dem Süßungsmittel und dem Apfelessig verrühren und in die trockenen Zutaten einarbeiten. Den Teig in eine kleine Brotform geben und mit den Händen formen. Nach Belieben mit Haferflocken bestreuen und diese leicht andrücken.
  • Während der Teig ruht, den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen.
  • Das Brote etwa 35-40 min backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen.

So einfach war das. Kein lästiges Warten auf Hefe und langes Kneten! Wir backen dieses Wochenende bestimmt wieder einen Laib. Wir frieren dann meist ein paar Scheiben zum Toasten ein. Aber lange hält sich das Brot bei uns eh nicht!


So ihr lieben, es ist wieder Wochechenende und unsere To-Do Liste wartet. Beim nächsten Mal gibt es mal wieder ein Rezept mit Süßkartoffeln...und Avocado....und Bohnen... mehr verrate ich nicht!
PS: Falls ihr in Backlaune seid und die Zutaten für dieses Brot nicht zur Hand habt, dann probiert doch mal mein Vollkorn-Haferbrot, die süßen Sonntags-Brezeln, oder meine Walnussbrötchen.

Kommentare:

  1. Mhh das Brot sieht sehr gut aus, wollte auch schon länger mal ein Glutenfreies Brot backen, jetzt hast du mich gerade wieder dazu inspiriert. Kurkuma ist ein tolles Gewürz, ich hatte im Dezember eine Phase in der ich jeden Tag Kurkuma Porridge gegessen habe=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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  2. Oh, das sieht so lecker aus, dass ich es gerne am liebsten sofort nachbacken möchte!
    Habe da allerdings eine Frage zum Hafermehl: Mahlst Du das selbst, kann man das kaufen, bzw. gibt es einen herkömmlicheren Ersatz dafür?
    Vielen Dank für's Antworten, Natascha

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    1. Hi Natascha,
      ich mahle es selbst. Ich nehme einfach Haferflocken und püriere sie im Mixer. Das geht auch super mit einem Stabmixer. Das Mehl für das Brot auch nicht besonders fein sein. Ansonsten gibt es im Reformhaus/Bioladen auch Hafermehl zu kaufen. Das ist aber meine ich deutlich teurer.
      Liebe Grüße,
      Melanie

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  3. Super, danke - funktioniert das bei der Menge auch im Vitamix? Ansonsten nehme ich ja für kleinere Mengen lieber einen Personal Blender.
    Aber 300 g könnten ausreichend sein.
    LG Natascha

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  4. P.S. Äh, sorry, wegen der Fragerei - habe mit dem Vitamix bislang nur tolle Erfahrungen, was Smoothies angeht, an den "Rest" habe ich mich noch nicht rangetraut und ich habe "nur" einen großen Mix-/Mahlbehälter, also eher nicht geeignet für kleinere Mengen zum Mahlen, daher der Personal Blender als Zusatz.
    LG Natascha

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  5. Nachtrag: War kein Problem mit dem Hafermehl, hat der Vitamix super hingekriegt. Nur scheiterte das Ganze leider an der Tatsache, dass ich kein Tapiokamehl hatte - nur Stärke... wo bekomm ich das am besten? Der Asialaden hatte leider schon zu, die Biomärkte hatten es leider nicht. Das Hafermehl parkt nur vorübergehend in einem Weckglas.

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    1. Hi Natascha. Sorry für die späte Antwort. Tapiokamehl bzw. -stärke habe ich bisher wirklich nur im Asialaden gefunden.

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