21. Juli 2017

Erdnuss-Bohnen Curry

Hallo ihr Lieben,
kann mir mal jemand ein gute Portion Motivation schicken? Ich sitze seit zwei Wochen zu Hause und komme überhaupt nicht mit meiner Masterarbeit voran. Da wären zum Einen die gelegentlichen Computer-Probleme, die mich in den Wahnsinn treiben; das viel zu schöne Wetter, das mich vom Schreibtisch raus auf den Balkon zieht; meine Hundedame Bella, die mich unter ständiger Beobachtung hat und auch die Frage, was ich jetzt eigentlich mit meinem Leben anfange nach dem Studium.

Ich hatte ja in meinen letzten Posts erwähnt, dass mein Freund und ich gemeinsam nach Würzburg ziehen werden. Er hat bereits eine Doktorandenstelle - doch ich bekomme so langsam das Gefühl, dass das nichts für mich wäre. Der Schritt ins Berufsleben ist wirklich nicht so einfach....

So, anderes Thema. Fußpflege.

Kleiner Scherz! Es folgt natürlich ein Rezept. Und ich muss mich mal wieder dafür entschuldigen, dass es erneut ein nicht sehr sommerliches Rezept ist. Ich sag nur Curry - mit Erdnussbutter! Oh ja, Erdnuss-Curry! Mit einer ordentlichen Ladung an Schwarzaugenbohnen. Klingt schon etwas komisch. Ich bevorzuge dann eher den englischen Namen "black-eyed peas". Hierzu noch eine lustige Story: Als mein Freund und ich die Bohnen gekauft haben meinte er nur, wir sollten sie lieber nicht nehmen, die haben schon schwarze Flecken. Nun weiß mein Freund jedenfalls, woher die Bohnen ihren Namen haben :).



Für ca. 3-4 Portionen
1 kleine rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1/2 gelbe Paprika
1/2 grüne Paprika
1/2 TL Paprika, scharf
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1/2 TL Koriander
1/4 TL Kurkuma
Salz, Pfeffer
70g Tomatenmark
400g gekochte Schwarzaugenbohnen (oder Kichererbsen)
50g Erdnussbutter, ungesüßt
1TL Agavendicksaft (optional)
2 EL Zitronensaft

  • Zwiebel und Knoblauch fein hacken und Paprika in kleine Stücke schneiden.
  • Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl oder Wasser ca. 1 min andünsten, dann die Gewürze (Paprika, Kümmel, Koriander und Kurkuma) dazugeben. Kurz mitdünsten lassen.
  • Anschließend die geschnittenen Paprika dazugeben und so lange kochen, bis sie beginnen weich zu werden, etwa 3-5 min. Gegebenenfalls ein paar EL Wasser dazugeben, damit nichts anbrennt.
  • Das Tomatenmarkt mit 150ml Wasser gut vermengen und einrühren. Mit 1/4TL Salz und Pfeffer würzen. Alles für 2-3 min köcheln lassen.
  • Die Bohnen abspülen und abtropfen lassen und dazu geben. 
  • Die Erdnussbutter mit 150ml Wasser und Agavendicksaft cremig rühren und ebenfalls in das Curry einrühren.
  • Auf niedriger bis mittlerer Hitze für 5 min köcheln lassen.
  • Danach vom Herd nehmen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Zu Reis servieren und mit Erdnüssen garnieren.

Ich mache mir Erdnussbutter immer selber. Dazu gebe ich zwei bis drei Dosen geröstete gesalzene Erdnüsse in meinen Vitamix oder Thermomix und mixe so lange, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Diese Variante schmeckt mir deutlich besser als gekaufte. Man kann natürlich auch ungesalzene Erdnüsse verwenden, aber ich würde dennoch darauf achten, dass sie geröstet sind. Selbstverständlich hat nicht jeder einen guten Mixer oder eine super Küchenmaschine zu Hause stehen, also könnt ihr auch Erdnussbutter aus dem Supermarkt oder Bioladen verwenden. Achtet jedoch darauf, dass sie ungesüßt ist.


Mein Freund müsste jetzt jeden Moment nach Hause kommen. Das Essen steht auch schon auf dem Herd - gut so, ich habe nämlich echt Hunger! Leider ist es nicht das Erdnuss-Bohnen-Curry, aber das wird sicher bald erneut gekocht.

Habt ein schönes Wochenende! 

9. Juli 2017

Vegane sojafreie Lasagne

Hallo ihr Lieben,
wieder ist eine Weile vergangen seit ich mich das letzte Mal hier gemeldet habe. Aber es ist auch einiges passiert. Ich habe endlich den praktischen Teil meiner Masterarbeit beendet; mein Freund und ich haben uns Würzburg angeschaut und ich hatte ein Bewerbungsgespräch - und jetzt warten wir - und schreiben natürlich fleißig an unserer Masterarbeit. Nun werde ich aber auch endlich wieder mehr Zeit haben um meine Rezeptideen in die Tat umzusetzen. 


Es ist zwar nicht wirklich ein Sommer-Rezept, aber ihr müsst unbedingt diese Lasagne probieren! Ich hatte eigentlich vor eine Lasagne mit Tofu-"Bolognese" zu machen, aber dann wollte ich doch mal etwas ganz anderes ausprobieren. Und diese Variante ist wirklich toll geworden.



Die "Bolognese-" Sauce besteht in diesem Fall aus Blumenkohl und Mandeln. Das mag vielleicht nicht sehr vielversprechend klingen, aber glaubt mir - das ist mein bisher liebstes Lasagne-Rezept!


Für 3-4 Portionen
"BOLOGNESE"
100g Mandeln
20g getrocknete Tomaten
ca. 500g Blumenkohl
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
2 Karotten
2 Dosen gehackte Tomaten
100g gehackte Tomaten, frisch 
150g passierte Tomaten
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL Basilikum, getrocknet
1 TL Paprika, edelsüß
1 Salz

CASHEWCREME
100g Cashewkerne
2 EL Hefeflocken
2-3 TL Zitronensaft
100ml Wasser
Salz, Pfeffer

Vollkorn-Lasagneplatten

  • Für die Cashewcreme die Cashewkerne mit heißem Wasser bedecken und zur Seite stellen.
  • Die Mandeln und getrockneten Tomaten mit einer Küchenmaschine/einem Stabmixer fein hacken. Dasselbe mit dem Blumenkohl wiederholen, oder diesen mit einem Messer fein hacken. Anschließend alles gut vermengen.
  • Zwiebel und Knoblauch fein hacken und Karotten in feine Stücke schneiden. Dann in eine Pfanne mit etwas Öl oder Wasser anbraten bis die Zwiebeln glasig sind.
  • Nun die Blumenkohl-Mandelmasse unterheben und weitere 4-5 min braten.
  • Anschließend die Gewürze und Kräuter, sowie alle Tomaten dazugeben. Alles gut verrühren und mit Deckel etwa 10 min köcheln lassen. Zwischendurch umrühren und mit Salz und Pfeffer und ggf. mehr Kräutern abschmecken
  • Den Ofen währenddessen auf 175°C vorheizen.
  • Für die Cashewcreme die eingeweichten Cashewkerne abtropfen lassen und mit den restlichen Zutaten cremig pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Nun schnappt euch eine große Auflaufform und bedeckt den Boden mit einem Teil der "Bolognese" Sauce. Darauf kommt eine Schicht Nudelplatten, wieder etwas von der "Bolognese" und eine dünne Schicht Cashewcreme.
  • Dann kommt wieder eine Schicht Nudelplatten, etc. Anschließend kommt die Lasagne für etwa 30 min in den Ofen. 
  • Sobald sie fertig gebacken ist, holt sie aus dem Ofen und wartet noch etwa 5-10 min bis ihr sie anschneidet.

Viel Spaß beim Ausprobieren! 
So, es ist gleich 21.45 Uhr, mein Freund und ich werden noch eben eine Abendrunde mit unserer lieben Bella gehen (die haben wir heute bei meinen Eltern abgeholt) und dann beginnt für mich morgen die erste laborfreie Woche seit Beginn meiner Masterarbeit. Endlich kann ich das Wetter ein wenig genießen, ein paar Sachen erledigen und natürlich ausgiebig kochen!

Liebe Grüße!

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