23. Juli 2017

Natürlich gesüßtes veganes Kirsch-Eis mit Schokosplittern

Hallo ihr Lieben,
Sommer - was verbindet ihr mit Sommer? Urlaub? Sonnenschein? Und was darf im Sommer auf keinen Fall fehlen (abgesehen von Sonnencreme und Sonnenbrille)? Richtig, eine ordentlich Portion Eiscreme! Was sind denn eure Lieblingssorten?

Ich war in letzter Zeit ziemlich oft Eis essen, aber irgendwann vergeht einem als Veganer auch die Lust an übersüßen Mangosorbets und Erdbeereis. Mein Freund und ich haben vor einigen Wochen entschieden selbst mal kreativ zu werden und haben uns eine Eismaschine zugelegt.

Nichts Ausgefallenes.
Ein ganz simples Modell aus dem Supermarkt.


 
Mittlerweile haben wir das Ding dreimal angeschmissen und drei super leckere Eissorten (u.a. Erdnusskaramell und Kaffeeeis) gezaubert. Wow, es ist wirklich so einfach und so lecker! Heute habe ich für euch eine vielleicht nicht ganz so ausgefallene Sorte, aber dennoch richtig lecker.

Kirsch-Eis mit Schokosplittern.
Fruchtig.
Cremig.
Was will man mehr!?

 
Und wisst ihr was noch so toll an diesem Rezept ist? Es ist lediglich mit Datteln und natürlich Kirschen gesüßt! Ja, richtig gelesen, kein extra Zucker! Die cremige Konsistenz erhält man durch die Zugabe von Kokosmilch und das i-Tüpfelchen bringt Vanille und Zartbitterschokolade. Ich denke, da darf man sich ruhig mehr als nur ein oder zwei Kugeln gönnen.

Für diejenigen von euch, die nicht so gut ausgestattet sind wie ich und keine Eismaschine besitzen - man kann Eis auch ohne solch Gerätschaften machen. Tipps dazu und generell zur Zubereitung folgen nach dem Rezept. Lest sie euch auf jeden Fall durch.


 Ergibt ca. 750ml Eiscreme
1 Dose Kokosmilch (400ml)
150g Datteln, soft
200g TK Sauerkirschen 
1 gehäufter TL Guarkernmehl
Mark 1 Vanilleschote oder 1-2 TL Vanilleextrakt
(optional: ein paar EL Agavendicksaft)
40-50g Zartbitterschokolade, gehackt

  • Alle Zutaten bis auf die Schokolade in einen Hochleistungsmixer oder eine Küchenmaschine geben und pürieren bis eine cremige Masse entsteht (ergibt etwa 750ml).
  • Die Eiscreme-Masse in den vorgekühlten Behälter der Eismaschine geben (siehe Geräte-Anleitung) und etwa 30 min darin verarbeiten. 
  • Anschließend in eine Auflaufform geben, die gehackte Zartbitterschokolade unterheben, glatt streichen und mit Alufolie bedeckt für etwa 1-2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.
  • In gekühlte Gläser oder Waffeln portionieren, löffeln und genießen!

 

Tipps & Tricks:
  • Falls ihr keinen Hochleistungsmixer besitzt verwendet am besten frische, entsteinte Kirschen und mixt alles mit einem Stabmixer. Das könnte ein Weile dauern, aber sollte möglich sein. Am besten weicht ihr die Datteln dafür vorher noch eine Weile in Wasser ein, damit sie schön weich werden. Mit frischen Kirschen empfiehlt es sich die Masse noch etwa 30-60 min in den Kühlschrank zu stellen, damit sie nicht zu warm ist bevor sie in die Eismaschine kommt.
  • Guarkernmehl ist ein Bindemittel, dass ihr im Biomarkt oder größeren Supermärkten findet. Falls ihr es nicht zu Hause habt, lasst es einfach weg.
  • Falls ihr sehr süßes Eis gewohnt seit bzw. bevorzugt, gebt noch ein paar Esslöffel Agavendicksaft in die Masse. Ich finde das Eis süß genug. Mein Freund mochte es auch sehr, etwas süßer hätte es für ihn dennoch sein können.
  • Für dieses Rezept habe ich Kokosmilch ohne irgendwelche nicht aussprechbaren Zusätze verwendet. Dazu müsste ihr nicht in den Biomarkt und auch nicht tief ins Portemonnaie greifen. Ich besorge Kokosmilch immer beim Penny (99 cents) oder Rewe (etwas teurer). 
  • Zum Thema Eismaschine: Ich weiß, dass eine Eismaschine nicht zum Standard-Repertoire der Küchengeräte gehört. Als ich noch keine Eismaschine hatte, habe ich selbstgemachtes Eis folgendermaßen zubereitet: Das Mixen der Zutaten bleibt wie beschrieben. Danach gebt ihr die Masse in ein für den Tiefkühler geeignetes flaches Gefäß (z.B. Auflaufform oder Tupperdose), das am besten schon vorgekühlt ist. Streicht die Masse gleichmäßig aus und stellt sie ins Gefrierfach. Nun holt ihr sie alle 30 min etwa heraus und rührt das Eis durch. Die Masse beginnt nämlich an den Seiten einzufrieren. Das ganze wiederholt ihr so lange, bis ihr die gewünschte Konsistenz erreicht hab. Dieser Vorgang ist etwas aufwändig und langwierig, aber so erreicht ihr eine cremigere Konsistenz ohne große Kristallbildung, als wenn ihr die Masse ohne Rühren gefrieren lasst.


Dann genießt mal weiterhin den Sommer. Falls ihr mein Eis oder eines meiner anderen Rezepte ausprobiert tagged mich bei instagram (@meli_loves_veggies  #melisbuntestudentenküche). Mein Freund, Bella und ich waren gerade draußen Ball spielen und sind jetzt erledigt. Zeit für einen gemütlichen Fernsehabend ... mit ein paar Kugeln Kirsch-Eis!

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