12. August 2017

Ananas-Smoothiebowl mit Blumenkohl

Hallo ihr Lieben,
was ist denn momentan mit dem Wetter los? Man traut sich ja gar nicht vor die Tür bei all dem Regen. Selbst unsere Hundedame Bella hat bei den Aussichten keine Lust auf lange Spaziergänge. Einen Vorteil hat dieses grausige Wetter dennoch - ich bin deutlich motivierter an meiner Masterarbeit weiter zu arbeiten als bei Sonnenschein. 

Wie auch immer. Lasst uns über schönere Dinge wie Frühstück sprechen. Was ist denn momentan euer liebstes Sommer-Frühstück? Also ich bekomme ja von meiner frischen süßen Polenta nicht genug (genau das richtige bei verregnete Morgenstunden). Anonsten dürfen im Sommer Bananeneis, Smoothies oder Smoothie-Bowls nicht fehlen.


Smoothies und Smoothie-Bowls geben einem die Möglichkeit schon morgens eine Ladung grünes Blattgemüse in den Speiseplan zu integrieren. Aber habt ihr auch schon mal andere Gemüsesorten vermixt? Nein? Da habe ich heute etwas für euch. Es mag vielleicht etwas abstoßend klingen (das war ja bei Spinat anfangs nicht anders), jedoch solltet ihr mal gefrorenen Blumenkohl für eure Smoothies verwenden. Wenn man nicht zu viel Blumenkohl verwendet, kommt der Kohlgeschmack nicht durch und euer Smoothie oder eure Smoothie-Bowl bekommt eine tolle cremig-frostige Konsistenz. 

Neben Blumenkohl enthält das folgenede Rezept noch gefrorene Bananen für noch mehr Cremigkeit, frische Ananas für den süßen Geschmack und etwas Limette für einen Frische-Kick.

Süß. Frisch. Fruchtig. Einfach richtig gut!


1-2 Portionen
250 g (ca. 2-3) eingefrorene Bananen 
 150 g frische Ananas
1/2 Limette, Saft
50 ml Ananassaft, Kokoswasser oder Wasser
80 g gefrorenen Blumenkohl

Topping-Ideen: frische Ananas, gerösete Kokosflakes, Chiasamen. Gojibeeren, etc.

  • Alles Zutaten pürieren, in Schüsseln verteilen und mit Toppings eurer Wahl garnieren. 


Ihr könnt übrigens auch frischen Blumenkohl verwenden. Das habe ich auch schon probiert. Für noch mehr Pflanzenpower gebt noch ein wenig Spinat dazu, geschmacklich wird sich nichts ändern.


Ich werde mich jetzt in die Küche begeben und das Abendessen zubereiten. Beim Bloggen bekomme ich immer richtig Appetit! Außerdem sind dort noch zwei hungrige Mäuler, die zu versorgen sind. Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende!

2. August 2017

Schoko-Bananenbrot // proteinreich + glutenfrei

Hallo ihr Lieben,
vor ein paar Wochen haben mein Freund und ich Bananen gekauft. Klingt nicht sehr spektakulär, ich weiß. Es waren ganze 10kg! Eine ganze Kiste voll. Wenn Bananen zum halben Preis Angeboten werden kann ich einfach nicht nein sagen! Tja, was macht man nun mit all den süßen gelben Früchten? Neben Overnight Oats gab es jede Menge Smoothies, wie meinen geliebten Schoko-Frosty oder den Grüne Power Smoothie. Natürlich haben wir auch einige Bananen eingefroren für Bananeneis. 


Am Ende blieben noch einige sehr reife Bananen übrig und die wurden natürlich in Bananenbrot verwandelt. Falls ihr Bananenbrot nicht kennt (auch wenn ich glaube, dass das in der heutigen Zeit gar nicht möglich ist) - Bananenbrot ist nicht wirklich ein Brot sondern gleicht mehr einem Kuchen. 
Es gibt bereits sowohl auf meinem Blog als auch in meinem Kochbuch "Heute mal vegan" ein Rezept für Bananenbrot oder Bananabread, doch ich hatte mal Lust etwas neues auszuprobieren - zudem ist mir das Dinkelmehl ausgegangen (klar, ich hätte mir neues Mehl besorgen können, aber ich bin immer offen für eine Challenge!). 


Es hat eine Weile gedauert, bis ich genau da war, wo ich für diesem Rezept hinwollte - aber ich hatte ja glücklicherweise genug Bananen sowie einen fleißigen Bananenbrot-Tester :). Das Endergebnis war dieses saftige und zugleich fluffige, glutenfreie Bananenbrot mit Kakao-Swirl und - dank des Buchweizen- und Kichererbsenmehls - einer netten Ladung Protein. Bei 12 Portionen (mit Erdnussbutter zubereitet) enthält jedes Stück ganze 6.4g Protein. Zudem ist es ballaststoffreich um euch gut satt zu machen. Ein toller Power-Snack also - oder auch Powerfrühstück, wie ihr mögt. 

Für 1 Bananenbrot
100 g Kichererbsenmehl
100 g Hafermehl
70 g Buchweizenmehl
2 TL Backpulver
Prise Salz
3-4 sehr reife Bananen (360g ohne Schale)
1 TL natürliches Vanilleextrakt oder gemahlene Vanille
80 g Agavendicksaft oder Ahornsirup
100 ml + 80 ml Hafer- oder Mandeldrink
80 g Nussmus (z.B. Erdnussbutter)
3-4 EL Kakaopulver

  • Den Backofen auf 170 °C Heißluft vorheizen.
  • Die ersten fünf Zutaten in einer großen Schüssel zusammen geben und verrühren.
  • In einer zweiten Schüssel, die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und 100ml Haferdrink sowie die anderen nassen Zutaten hinzufügen. Anschließend alles gut vermengen.
  • Die nassen Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und so lange rühren, bis alles gut zusammen gekommen ist. Nicht länger, sonst geht euer Bananenbrot wohlmöglich nicht gut auf.
  • Mit einer Kelle etwa 1/3 des Teigs in eine weitere Schüssel überführen und 80 ml Haferdrink und das Kakaopulver einrühren. 
  • Beide Teige in eine gefettete Brot- oder Auflaufform (oder eine Silikonform) geben - dabei immer abwechselnd mit einer Kelle erst den hellen, dann den dunklen Teig hineingeben. Denkt daran, dass ihr von dem hellen Teig ein wenig mehr habt.
  • Das Bananenbrot im Ofen für ca. 40 Minuten backen bis es oben knusprig und leicht gebräunt ist.
  • Anschließend folgt der schwierigste Schritt - das Bananenbrot abkühlen lassen! Aber ich bin mir sicher, das kriegt ihr hin - wahrscheinlich besser als ich!


Wir haben uns in letzter an Bananenbrot echt satt gegessen. Aber ich denke, es wird nicht lange dauern bis ich wieder Lust auf dieses saftig-süße Brot bekomme. Bis dahin haben wir auch sicher ein paar überreife Bananen herumliegen.

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