23. August 2017

Erdnuss-Schoko Eiscreme Sandwiches

Hallo ihr Lieben,
ich habe gestern mal an die Zeit zurück gedacht, als ich anfing mich vegan zu ernähren. Hefeflocken  hat man nur im Internet bekommen, pflanzliche Drinks gab es nur im Biomarkt, Chiasamen kannte kein Mensch und vegane "Wurst-" und "Käse-" Produkte waren auch noch nicht sehr verbreitet. Mittlerweile erhält man in den meisten Supermärkten diverse vegane Produkte und es werden stetig mehr. Leider sind diese Produkte nicht immer die gesündesten, denn selbst "vegan" heißt nicht ultimativ "gut für die Gesundheit".


Eine Produktklasse, die gerade im letzten Jahr vermehrt "veganisiert" wurde, ist Eiscreme. Abgesehen von Sorbets bekommt man mittlerweile auch veganes "Milcheis" auf Soja-oder Kokosbasis im Pott, Hörnchen oder am Stiel. Und ich muss echt sagen, sie schmecken zum Teil richtig gut! Und bei vielen kann man über die Zutaten auch nicht wirklich meckern. Was ist denn euer veganes Lieblingseis? Ich stehe total auf das Schoko-Walnuss Eis auf Sojabasis von REWE. Wirklich empfehlenswert.


Jetzt will ich hier aber nicht groß Werbung machen sondern über meine Eiskreation sprechen. Vor kurzem habe ich euch ja schon über unsere neue Errungenschaft erzählt: Eine Eismaschine! Das Kirscheis mit Schokosplittern ist echt so gut geworden. Heute habe ich ein Eis-Rezept für euch, wofür ihr keine Eismaschine braucht. Ein Schokoeis zwischen zwei leckeren Erdnusskeksen. Kurz: Ein Eiscreme Sandwich!

Ihr müsst natürlich keine Sandwiches machen und auch so sind die Kekse kein muss, denn das Schokoladen Eis ist so schon richtig lecker. Aber wenn ihr etwas mehr Zeit investieren wollt, dann macht diese Sandwiches! Sie lassen sich auch prima in dieser Form ein paar Tage im Gefrierschrank lagern.



Für 4-6 Sandwiches 
Schoko-Eis
100 g Zartbitter Schokolade
200 ml Kokosmilch aus der Dose
150 g Soft Datteln
2 gehäufte EL Haferflocken
60 ml Haferdrink
2-3 EL Kakaopulver, ungesüßt
1 Prise Salz
50 g gehackte Zartbitter Schokolade (opt.)

Erdnuss-Kekse
200 g Buchweizenmehl
180 g Erdnussbutter/-mus*
200 g Agavendicksaft**
1 TL Vanille
1 TL Backpulver
1 gehäufter TL Leinsamen, gemahlen

  • Für das Schoko-Eis die Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle (Achtung! Verbrennt schnell) schmelzen.
  • Die geschmolzene Schokolade mit den anderen Zutaten so lange pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Dann die gehackte Schokolade unterrühren und die Schokocreme anschließend in ein oder mehreren flache Behältnisse etwa 1 cm hoch füllen und mindestens 3 Stunden in den Gefrierschrank stellen.
  • Für die Kekse die Erdnussbutter mit dem Agavendicksaft verrühren. Anschließend die restlichen Zutaten hinzufügen und vermengen. Den Teig am besten mit den Händen kurz zusammen kneten und zu einer Kugel formen. Er sollte eine Konsistenz haben, die Knete ähnelt (Falls der Teig zu trocken ist gebt ein bis ein paar EL Wasser oder Haferdrink dazu. Falls er zu klebrig sein sollte, fügt ein wenig mehr Mehl hinzu).
  • Den Teig abgedeckt etwa 10 min in den Kühlschrank stellen und währenddessen den Backofen auf 170 °C vorheizen. 
  • Nun aus dem Teig 8 bis 10 etwa gleich große Kugeln formen und mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Dann mit leicht angefeuchteten Fingern die Kekse platt drücken (ca. 0.5 cm dick).
  • Die Kekse im Ofen ca. 8-10 min backen bis sie goldbraun sind. (Lasst sie nicht zu dunkel werden!) Anschließend komplett abkühlen lassen.
  • Sobald das Eis fest gefroren ist, schnappt ihr euch einen Törtchenring in Größe eurer Kekse (oder verwendet ein Glas) und "stecht" euch eure Eisscheiben für die Sandwiches aus. (Denkt dran, ihr braucht halb so viele Scheiben, wie ihr Kekse habt!)
  • Nun packt die Eisscheiben zwischen zwei Kekse und esst sie direkt oder friert sie in geschlossenen Behältnissen ein (für die letzte Option müsst ihr die Sandwiches dann ein wenig antauen lassen, nachdem ihr sie wieder aus dem Gefrierschrank holt).
TIPPS:
- *Ich nehme selbstgemachte Erdnussbutter, die ich aus gerösteten Erdnüssen herstelle. Ich empfehle eine cremige Sorte. Am besten keine mit Zucker und große Mengen Öl, die sind nämlich meist etwas fester.
-** Ich habe die Kekse auch mit Ahornsirup ausprobiert, fand jedoch, dass der Eigengeschmacks dieses Süßungsmittels zu stark herauskam. Agavendicksaft ist zwar nicht die beste Wahl, ist aber neutraler im Geschmack.
- Falls ihr keine Erdnussbutter-Freunde seid, könnt ihr natürlich auch andere Kekse verwenden. Wie wäre es zum Beispiel mit meinen Haferflocken Rosinen Keksen (Rezept leicht abgewandelt auch in meinem Kochbuch)? Oder meine Schoko-Cashew Kekse? Ihr könnt das Eis jedoch auch ohne Kekse löffeln.


Ich kann es gar nicht glauben, dass der Sommer in einem Monat schon wieder vorbei ist. Hat von euch auch jemand das Gefühl, dass der Sommer noch nicht mal richtig angefangen hat? Vielleicht liegt das bei mir aber auch daran, dass ich viel Zeit in der Wohnung vor einem Laptop verbringe. Aber bald hat das auch ein Ende und dann kann ich das Ende des Sommers noch ein wenig genießen!
Liebe Grüße!

PS: Ich arbeite momentan an einem Projekt...aber dazu später mehr...

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